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nahrung

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

nahrung

Bd. 13, Sp. 311
nahrung , f. mhd. narunge (doch selten und mehr md.); mnd. naringe, nd. narung. vgl.nährung. 11) das erhalten und gedeihenmachen eines organischen körpers durch aufgenommene oder zugeführte nährstoffe, das sich-nähren, die ernährung: diese frucht u. s. w. dient zur nahrung des menschen, des thieres; und du solt allerlei speise zu dir nemen, die man isset, und solt sie bei dir samlen, das sie dir und inen (den thieren) zur narung da seien. 1 Mos. 6, 21; die milch (der ziegen) dient auszer ihrer nahrung zu einem heilsamen gebrauch in magrer schwind- und lungensucht. Brockes 9, 300; nahrung der frucht im mutterleibe. Zedler 23, 539 ff.; das ganze werk der verdauung und nahrung (der frucht im mutterleibe) .. geht instinktmäszig oder durch noch dunklere triebe seinen gang fort. Herder ideen 1, 199; das bedürfnisz der nahrung sollte ihn (den menschen) zur arbeit ... erwecken. 273; da sie als raupe nur der nahrung diente (nur frasz um sich zu nähren). 135; nahrung und fortpflanzung der gewächse 238; zwei triebe der natur werden also schon bei der pflanze sichtbar: der trieb der nahrung und fortpflanzung. 133; sprichwörtlich: trachte nach der nahrung, nicht nach der mästung. Simrock 393. 22) die nährende kraft, die nährenden bestandtheile eines stoffes: milch gibt viel nahrung u. dgl.; das nahrung gibt, alibilis. Aler 1448; des haimischen (kicherkrautes) narung ist peʒʒer wan des wilden. Megenberg 389, 11. 15. 33) der zur ernährung dienende stoff selbst, das nahrungsmittel: narung, nutrimentum, nutrimen. voc. 1482 x 2b; animalische, vegetabilische nahrung. Göthe 55, 321. 3@aa) speise und trank, kost des menschen: auch nimt der mensch sein narung mit eʒʒen und mit trinken. Megenberg 3, 18; der mensch sein narung nimpt mit dem mund. 5, 15; es ist besser geringe narung unter einem brettern eigen dach, denn köstlicher tisch under den frembden. Sir. 29, 29; wenn wir aber narung (goth. usfôdein) und kleider haben, so lasset uns benügen. 1 Timoth. 6, 8; dem kind sein narung von milch geben; narung gäben oder ze ässen und ze trinken gäben; sein narung mit dem bogen oder armbrust suochen, alimenta arcu expedire. Maaler 303a; nur die da säugt, nur die da liebt das kind, dem sie die nahrung giebt. Chamisso (1872) 1, 14; doch soll den Cochinchinesern es (chamäleon) zur süszen nahrung dienen. Brockes 9, 294; er (eremit) asz kein fleisch .. liesz wurzeln seine nahrung sein. Lessing 1, 113; hier kömmt eine nahrung .., der liebe melancholische kaffee! 1, 564 (Minna v. B. 4, 1); ich hab dir nahrung und kleider geben. Schiller 2, 136 (räuber, schausp. 4, 2); nahrung (gleich mustheil) ist kein erbe. Hildebrand rechtssprichw. nr. 226. 3@bb) futter und frasz der thiere: narung des vichs, pabulum. Maaler 303a; ein han, der in seinem hof seiner narung nach scharrte. Guicciardini 125; weil sie der schäflein vor dem holtz gehüetet hat mit ringer narung. H. Sachs 2, 49, 23 K.; denn es (rennthier) kratzt zu seiner nahrung ein verworfnes weiszes moos .. selbst unterm schnee herfür. Brockes 9, 293; nahrung der thiere. Herder ideen 1, 145. 255; einige (thiere) nehmen ihre nahrung mit den händen zu sich, der elefant steckt sie mit dem rüssel in das maul, die gröszte mehrzahl aber nimmt sie unmittelbar mit dem maule auf. Brehm thierl. 1, xxiv; rohes oder gekochtes fleisch ist ihm (beutelmarder) eine erwünschte nahrung. 2, 9; eiserne fallen, welche man mit irgend welcher thierischen nahrung ködert. ebend. 3@cc) nahrungssaft einzelner körpertheile: diu leber behelt daʒ beʒʒer (von der aus dem magen kommenden fäuhte) und kocht eʒ zuo pluot und gibt dâ von allen andern glidern narung. Megenberg 32, 26; der hauptstrom (des blutes) .. theilt sich allmählig, also dasz auch die entferntesten theile des hauptes von seinem .. strome nahrung und wärme erhalten. Herder ideen 1, 181; die nahrungen des gehirns. Lessing Huart 441; gebäu von wunderkleinen schläuchen, die jedem theil von uns die kraft und nahrung reichen. Haller ged. 150 (131, 166 Hirzel). 3@dd) nahrungsstoff der pflanzen: der paumen wurzen ziehent ir narung auʒ der erden. Megenberg 5, 14; mit dem (essen und trinken) geleicht er (mensch) den paumen und den kräutern .., die narunge pflegent. 3, 20; ein halm, der nicht mehr nahrung hat. Fleming 9 L.; durch der wurzeln kleine gänge und derselben zäserlein (nimmt die pflanze) ihre feuchte nahrung ein. Brockes 9, 122. 3@ee) vom licht und feuer: das öl ist die nahrung der lampe; fett ist des feuers nahrung. Frisch 2, 13c. 3@ff) der boden erhält nahrung durch düngmittel. 3@gg) in der schmiede erweicht man das eisen, indem man das feuer anbläst und dem stabe seine überflüssige nahrung nimmt (von schlacken reiniget); ist er aber rein geworden, dann schlägt man ihn und zwingt ihn, und durch die nahrung eines fremden wassers wird er wieder stark. Göthe 23, 244. 44) in weiterer bedeutung. 4@aa) der lebensunterhalt und alles dazu nötige: sein nahrung suchen, victum quaerere. Stieler 1341; opfer und andere recht .., die geordnet sind umb aufenthaltung und narung der kirchendiener. Keisersberg dreieck. spiegel Cc 1a; sie fren fast alle ein waldleben under dem himmel ausz der narung des wilds. S. Frank weltb. 12b; sorge zeitlicher narung. Luther 5, 410b; sprichwörtlich: der eine gewinnt sein nahrung mit sitzen, der andre mit laufen und schwitzen. Simrock 393. 4@bb) gelegenheit und mittel, den lebensunterhalt zu erwerben, sowie die gewinnung desselben, besonders durch ein bestimmtes gewerbe: ob dirs sawr wird mit deiner narung und ackerwerck, das las dich nicht verdrieszen, denn gott hats so geschaffen. Sir. 7, 16; was ist ewr narung? sie antworten, deine knechte sind viehhirten. 1 Mos. 47, 3; was ist dann dein nahrung? ich bin ein armer köhler. J. v. Braunschweig 114 Tittm.; was solte ich aber für nahrung anfangen? graben mochte ich nicht, so schämte ich mich zu betteln. Chr. Weise erzn. 46 neudruck; das die nahrung jetzt so schwer, wil ein ieder sich beschweren. Logau 2, zugabe 2; (er) war heuszlich, stellt der nahrung nach. Waldis Es. 3, 94, 12; das ir allzeit seit auszerm hausz und habt eur narung kleine acht. 4, 15, 29; weid, damit die tuchmacher ihre tücher färben, ist auch eine feine nahrung bei den ackerleuten und hauszwirthen und den kaufleuten, die damit handeln. Colerus 2, 242a; heut zu tage ist dieses wohl unstreitig eine der gröszten nahrungen, dasz man geld borgt, und es nicht wieder bezahlt. Rabener sat. (1771) 3, 223; bürgerliche nahrung begreifft .. alle und jede arten der .. handwerker, gewerbe, kauffmanschafft, handel und wandel, desgleichen maltzen, schenken nnd brauen u. d. g. Zedler 23, 538; dasz er kaufmannschaft trieb und sein geld in bürgerlicher nahrung mehrte. Freytag bilder (1867) 2, 1, 10. 4@cc) verdienst durch gewerbe, gewinn, einkommen, vermögen: es ist ietzund allendhalben gar schlechte nahrung, tenuis merces, levis quaestus. Stieler 1341; denn dasselbige (schiff) ist erfunden, narung zu suchen. Sal. 14, 2; denn sie haben alle von irem ubrigen eingelegt, diese aber hat von irem armut alles was sie hat, ire gantze narung eingelegt. Marc. 12, 44; der adel wird an irn narungen dermaszen abnemen, daʒ sy an erhaltung ires stannds gemindert werden. Diefenbach-Wülcker 777 (v. j. 1524); handwercksleute, welche offt klagen, die nahrung falle knapp. Schuppius 664; wittwen und waisen .. umb ihr gut und nahrung bringen. Philander (1644) 489; lang zusammen gesparte nahrung. Kirchhof wendunm. 170a; darnach fuhre der vatter zu gott, als er starb, und liesz dem son ein grosze nahrung. Pauli schimpf 139a; andere creditoren werden ausz des abgestorbenen hinderlassenen nahrung bezahlt. Diefenbach-Wülcker 777 (v. j. 1613); wir ordnen, dasz beider eheleuten gemeine nahrung (vereinigtes vermögen), wie sich dieselbe bei trennung ihrer ehe ... befindet, denen zugebrachten kindern .. zum vorzug und stillschweigenden unterpfand einstehen soll. Mainzer landrecht 1755 ii § 21; wir pachteten hierauf einen gasthof und hatten ... dem scheine nach gute nahrung. avantur. 2, 53; verlust, welchen ihr mann in seiner nahrung erlitten. Rabener (1771) 1, 104; die stärke eines landes besteht in der nahrung .. die meiste nahrung ist da, wo das meiste verzehrt wird. 4, 112; dort legt er maschinen an, du wirst ihn alle nahrung an sich ziehen sehen. Göthe 23, 196; auch sind verschiedene feuerhandwerke daselbst in guter nahrung. 43, 208; wie doch ein einziger reicher so viele bettler in nahrung setzt! wenn die könige baun, haben die kärrner zu thun. Schiller 11, 104. 4@dd) nahrung oder ackernahrung, ein ackergut, eine landwirtschaft, die den inhaber als selbstständigen ackerwirt ernährt. Anton oberlaus. idiot. 2, 13: ein amptsverwalter hatt grosze gter und nahrung kaufft. Kirchhof wendunm. 144a. in der declaration des edicts vom 14. sept. 1811 wegen regulierung der gutsherrlichen und bäuerlichen verhältnisse vom 29. mai 1816 (gesetzsamlung für das königreich Preuszen 1816 s. 154 ff.) wird dafür neben einander bäuerliche nahrung, bäuerliche stelle, ackernahrung und bauerhof gebraucht: besitzer bäuerlicher nahrungen. artikel 1; um das schwankende des begriffs der bäuerlichen stellen zu ergänzen, verordnen wir, dasz den bestimmungen des edikts diejenigen bäuerlichen stellen unterliegen, bei welchen sich gleichzeitig folgende eigenschaften finden: a) dasz ihre hauptbestimmung ist, ihren inhaber als selbstständigen ackerwirth zu ernähren. artikel 4; es sind davon ausgeschlossen: a) die dienstfamilien - etablissements im gegensatze der ackernahrungen. müssen von der stelle dem gutsherrn spanndienste geleistet werden, oder hat der besitzer bisher gewöhnlich zu deren bewirthschaftung zugvieh gehalten, so ist sie eine ackernahrung; b) die aus vorwerksland .. gebildeten, für sich bestehenden ackernahrungen u. s. w. artikel 5; sind mit einem bauerhofe besondere, nicht auf den landbau, sondern auf andere nahrungen abzweckende etablissements oder gerechtigkeiten, als mühlen, schmieden, krüge u. s. w. (s. b) verbunden, so finden die vorschriften des edikts zwar auf die bestandtheile des bauerhofes anwendung, wegen der zugelegten nahrungen .. behält es aber bei dem besondern deshalb bisher bestandenen rechtsverhältnisz sein bewenden. artikel 8; die provinz Preuszen weist ungefähr 23000 spannfähige nahrungen, Posen 48000, Pommern 21000, Schlesien 69000, Brandenburg 49600 und Sachsen über 50000 auf. Frankf. journal vom 14. jan. 1873 hauptblatt (bericht über die sitzung des preusz. abgeordnetenhauses vom 11. jan. aus der rede des abgeordneten W. Löwe, der mir brieflich mittheilt, dasz das wort fast nur in den östlichen provinzen für 'kleine landwirtschaften' vorkomme und dasz es auch von ihm in seinem antrage auf theilung der domänen in kleine wirtschaften, wo es sich besonders um die östlichen provinzen handelte, nur in diesem sinne gebraucht worden sei). 55) in übertragener und bildlicher bedeutung. 5@aa) nahrung des geistes (vgl.nähren 2, f): wenn es (genie) in dem felde der geschichte arbeitet, um die unnützen schätze des gedächtnisses in nahrungen des geistes zu verwandeln. Lessing 7, 134; welche nahrung kann so ein mann wohl .. in unsern trivialen komödien finden? 427; dann sauget jedes zärtliche gemüthe aus eurem werk sich melancholsche nahrung. Göthe 12, 14 (Faust, vorspiel); ich habe .. ein stückchen arbeit angefangen, stricte für sie ... nicht zur nahrung, doch aber hoff ich zur ergözung. an Helene E. Jacobi (d. j. G. 1, 398); mir war am empfindlichsten, für mineralogische und geologische studien aller nahrung zu entbehren. an Meyer bei Riemer 129; wir versinken lieber betrachtend in uns selbst, wo wir für den aufgeregten trieb in der ideenwelt nahrung finden. Schiller 10, 492; auch von der sprache: unsere schriftsprache .. zieht nahrung aus den mundarten. W. Grimm kl. schrift. 1, 512. 5@bb) dem schmerze, dem kummer u. s. w. nahrung geben (vgl.nähren 2, g): denn mit des schmerzes nahrung fängt stets ein kluger tröster an. Gotter 1, 440; schmerzen sind der jugend nahrung. Göthe 2, 33; ach! .. was sind diese farben, diese stolze bildung? .. eine nahrung der eitelkeit. Wieland supplem. 3, 154; narunge .. zu der sund, fomes. Dief. gl. 241c; nahrung zur liebe sammeln. J. Paul 48, 98 Hempel.
12303 Zeichen · 254 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nahrung

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Nahrung , plur. die -en. 1. Dasjenige, was nähret. 1) Eigentlich. Diejenigen Theile eines genießbaren Körpers, welch…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Nahrung

    Goethe-Wörterbuch

    Nahrung ‘Nährung’ 47,316,11 1 nomen actionis: Vorgang der Nahrungsaufnahme; auch bildh; wiederholt ‘Organe, Werkzeuge de…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Nahrung

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Nahrung , s. Nahrungsmittel ; N. in der Gerberei, s. Leder , S. 310.

  4. modern
    Dialekt
    Nahrungf.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Nahrung f. : 1. wie schd., Nahrung [ HB-Jägbg , mancherorts], Nahring [ RO-Gundw ]; vgl. Kost . — 2. a. vom Milchertrag …

  5. Sprichwörter
    Nahrung

    Wander (Sprichwörter)

    Nahrung 1. Böse Nahrung macht kunstreiche Leute. 2. De Nahrung hebben will, mot mennig Hôre Jüffer heten. ( Ostfries. ) …

  6. Spezial
    Nahrung

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Nah|rung f. (-,-en) 1 (Nahrungsmittel) nudrimënt (-nc) m. 2 spëisa (-ses) f. 3 mangé m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nahrung

99 Bildungen · 90 Erstglied · 8 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von nahrung

nahr + -ung

nahrung leitet sich vom Lemma nahr ab mit Suffix -ung.

nahrung‑ als Erstglied (30 von 90)

Nahrungbrief

DRW

nahrung·brief

Nahrungbrief, m. Urkunde über einen Leibzuchts- oder Unterhaltsvertrag nahrungbrüeff auf folio [kosten] ieden plat zwelf kreizer [Schreibgel…

nahrungen

DWB

nahr·ungen

nahrungen , verb. reflexiv, sich nahrung und lebensunterhalt verschaffen, ernähren: wann vil sich ab der stat narungen ( von der stadt leben…

nahrunglich

DRW

nahrung·lich

nahrunglich, adj. nahrungliche Güter als Übs. von bona profectitia: einem Teil des Kindesvermögens, über das der Vater den Verwaltungsnießbr…

Nahrungsabbruch

DRW

nahrung·s·abbruch

Nahrungsabbruch, m. I Beeinträchtigung von Handel und Gewerbe privilegium, welcher maßen uff eine meyle weges kein schumacher sich setzen [d…

nahrungsabfall

DWB

nahrung·s·abfall

nahrungsabfall , m. abfall der nahrung (4, c ), defectus rei familiaris Frisch 1, 243 b ; nahrungsabfall eines gantzen landes, einer stadt, …

Nahrungsangebot

LDWB2

nahrung·s·angebot

Nah|rungs|an|ge|bot n. (-[e]s,-e) oferta de mangiaria f. , pîta de mangiaria f. , lîta de mangiaria f.

nahrungsaufnahme

DWB

nahrung·s·aufnahme

nahrungsaufnahme , f. : die organischen wesen .. zeigen ohne ausnahme zwei allgemeine erscheinungen: die nahrungsaufnahme und die ausscheidu…

nahrungsbedürfnis

DWB

nahrung·s·beduerfnis

nahrungsbedürfnis , n. das bedürfnis nach, der bedarf an nahrung: nahrungsbedürfnisz eines erwachsenen. Klencke hauslex. 2, 921 a .

nahrungsbedürftig

GWB

nahrung·s·beduerftig

nahrungsbedürftig 1 hungrig Die Mutter [ Myrons Kuh ] ..bereitet durch ihren prächtigen Körper dem jungen Säugling [ dem Kalb ] ein Obdach; …

nahrungsbestandtheil

DWB

nahrung·s·bestandtheil

nahrungsbestandtheil , m. : im chymus sind alle mehligen nahrungsbestandtheile schon in zucker verwandelt. Minerva 1847 s. 408; der thierisc…

nahrungsdieberei

DWB

nahrung·s·dieberei

nahrungsdieberei , f. : nahrungsdieberei, brotdieberei, nahrungstörerei, pfuscherei ist, wenn .. unberechtigte andern ( zu einem gewerbe pri…

nahrungsdotter

DWB

nahrung·s·dotter

nahrungsdotter , m. : die gelbe dottermasse ( des eies ) wird als nahrungsdotter ( vom weiszlichen bildungsdotter) unterschieden. Meyer konv…

nahrungserwerb

DWB

nahrung·s·erwerb

nahrungserwerb , m. das erwerben oder die mittel zum erwerben der nahrung. blätter für lit. unterhaltung 1846 s. 515.

Nahrungsfleiß

Campe

nahrung·s·fleiss

○ Der Nahrungsfleiß , — es , o. Mz . der Fleiß welchen man anwendet sich Nahrung zu verschaffen, oder welchen man in seiner Nahrung, d. h. i…

nahrungsfleisz

DWB

nahrung·s·fleisz

nahrungsfleisz , m. auf die nahrung angewendeter fleisz, erwerbs- oder gewerbsfleisz: eine hand im nahrungs-fleisz. Logau 1, 10, 2 .

nahrungsgabe

DWB

nahrung·s·gabe

nahrungsgabe , f. abgabe für die ausübung eines gewerbs, gewerbsteuer, auch nahrungsgeld Frisch 2, 13 c . Zedler 23, 147 .

nahrungsgelust

DWB

nahrung·s·gelust

nahrungsgelust , m. begierde nach nahrung: die nahrungsmittel und nahrungsgelüste der nächtlichen thiere. Minerva 1847 s. 408.

nahrungsgeschäft

DWB

nahrung·s·geschaeft

nahrungsgeschäft , n. gewerbe: so müssen die meisten und austräglichsten nahrungs-geschäfte .. in verfall gerathen. Zinck 2011 .

nahrung als Zweitglied (8 von 8)

Wohlstandsnahrung

RDWB1

Wohlstandsnahrung f (Lakune) питание состоятельных слоёв населения; пища состоятельных людей; питание, свидетельствующее о материальном благ…

braunahrung

DWB

brau·nahrung

braunahrung , f. braugewerk: es hatte sich kein leibarzt beifallen lassen, der braunahrung zum nachtheil das wasser gesunder zu finden. Möse…

Portersnahrung

DRW

porter·s·nahrung

Portersnahrung, f. zu Nahrung (III 1) nur für Stadtbürger zugelassener Beruf dat alle vrijlaten, nu op eenighe van den vors. tween cueren wo…

sattelnahrung

DWB

sattel·nahrung

sattelnahrung , f. lebensunterhalt, den man sich durch raub verschafft ( vergl. sattel 1, d ). die sattelnarung. Murner narrenbeschw. 24 übe…

stadtnahrung

DWB

stadt·nahrung

stadtnahrung , f. gelegenheit und mittel, den lebensunterhalt zu gewinnen, wie sie die stadt bietet. dazu stadtnahrungsgeschäft, n.: denn es…

Straßennahrung

DRW

Straßennahrung, f. in einer ¹Straße (III 3) betriebenes (Klein-)Gewerbe wegen der straßen-nahrung, so in kraͤmereien, hoͤkereien und andern …

Tischnahrung

DRW

tisch·nahrung

Tischnahrung, f. Versorgung mit Essen und Trinken [mutter hat von mir zu geniessen] einen würdigen winkhl in der stuben, zur wohnung die obe…

Ableitungen von nahrung (1 von 1)

urnahrung

DWB

urnahrung , f. , erste, ursprüngliche nahrung (ur- C 4 c) Brandt über den stoffwechsel im meer ( Kieler rektoratsrede 1899) 10; 16; 22. —