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lafen

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Hauptquelle · Lothringisches Wb.

lafen intr. v.

Bd. 1, Sp. 326b

lafe n [láfən fast allg.; laufə Pfb. Ett. ; loifən Av. Falk. Ersd. — Flexion: láfə n , láfšt, láft, gəláft fast allg. (gəlof Ri. Rom. Ha. ) — láfən, lǽfšt, lǽft, geláf D. Si. — loïfən, loïfšt, loïft; gəloïf(t) u. geloïfən Falk. ] intr. v. 1. laufen: laf dapper! eile dich! Lauf was gischte was heschte! Fo. Der hat's Laufe Pfb. , der muss lafe Ri. der hat den Durchfall. Uff un devan l. Ri. Hom. Rom. Was m'r nit hewe ( halten) kann, losst m'r l. ibid. — 2. rinnen: ’s Fass laft Ri. — 3. fließen: de Saar läft en de Mosel. ’S Wasser hinger der Brigg (unter der Brücke) l. losse um etwas unbesorgt sei…

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    lafenintr. v.

    Lothringisches Wb. · +2 Parallelbelege

    lafe n [láfən fast allg.; laufə Pfb. Ett. ; loifən Av. Falk. Ersd. — Flexion: láfə n , láfšt, láft, gəláft fast allg. (g…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lafen

16 Bildungen · 4 Erstglied · 11 Zweitglied · 1 Ableitungen

lafen‑ als Erstglied (4 von 4)

Lafendel

MeckWB

lafen·del

Lafendel Lafengel m. Lavendel, lavandula spica: 'lavendel' Chytr. 492; Lafendel, Lafengel Schill. Kr. 2, 27 b ; E. Krüg. 49; Lafander, Lafen…

lafendele

KöblerAhd

lafen·dele

lafendele , st. F. (ō)?, sw. F. (n)? Vw.: s. lavendula

Lafenden

RhWB

lafen·den

Lafenden lafę·n.də  o. O. Pl. t.: Manier, anstössige Gewohnheit; he hät L. an sich.

lafendula

KöblerAhd

lafendula , st. F. (ō)?, sw. F. (n)? Vw.: s. lavendula

lafen als Zweitglied (11 von 11)

ausschlafen

DWB

aus·schlafen

ausschlafen , edormire, nnl. uitslapen. 1 1) intransitiv, ich habe recht ausgeschlafen; kam ich in ein lustigs wäldlein, worinnen ich mich n…

beischlafen

DWB

bei·schlafen

beischlafen , concumbere, nnl. bijslapen: ich bin auch ein sterblicher mensch, gleich wie die andern, und bin ein fleisch gebildet zehen mon…

beschlafen

DWB

beschlafen , somno occupare, capere, durch den schlaf, im schlaf bewältigen, gebildet wie ausschlafen, verschlafen, ein unsrer sprache eigen…

durchschlafen

DWB

durch·schlafen

durchschlafen , eine bestimmte zeit hindurch schlafen, niederl. doorslaapen. 1 1. untrennbar. er hat sein halbes leben durchschlafen. die ga…

einschlafen

DWB

ein·schlafen

einschlafen , obdormiscere, nnl. inslapen, vgl. entschlafen . 1 1) somnum capere: und er schlief wieder ein und im treumet abermal. 1 Mos. 4…

entschlafen

DWB

ent·schlafen

entschlafen , obdormiscere, ahd. intslâfan, mhd. entslâfen, nnl. ontslapen. 1 1) im eigentlichen sinn einschlafen. mhd. sie entsliefen beidi…

schlafen

DWB

sch·lafen

schlafen , verb. dormire. I I. Formales. starkes, zu der classe der ehemals reduplicierenden gehöriges verbum, schlafe, schlief, geschlafen,…

Torschlafen

DRW

torsch·lafen

Torschlafen, n. nächtliche Torwache (I) vgl. Torlegen, Torsitzen van dorslapende: weme de rad bevelet, vp den doren to slapende, de schal da…

überschlafen

DWB

ueber·schlafen

überschlafen , v. untrennb. verbindung. 1 1) eine nacht, eine zeit, ein ereignis ü., darüber hinschlafen, verschlafen: gar wenig nächt er üb…

verschlafen

DWB

versch·lafen

verschlafen , n. subst. infinitiv des vorigen: er winkte der alten dienerin, der ein solches verschlafen ihrer stets vor tag schon sich rühr…

Wohlschlafen

Wander

wohl·schlafen

Wohlschlafen 1. Schlaf wohl und lig übel, bîsst's di, so schitt's Grigel. ( Wallis. ) – Sutermeister, 11. 2. Schlaf wohl zu deiner Muetter, …

Ableitungen von lafen (1 von 1)

verlafen

LothWB

ver-lafe n [-láfən, Ptc. –láf fast allg.; –laufə Ri. Hom. ] 1. ablaufen, verlaufen: seng Zeit as verlâf Si. — 2. auseinanderfließen z. B. Kä…