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lafen

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LothWB
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3 in 2 Wb.
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Eintrag · Lothringisches Wb.

lafen intr. v.

Bd. 1, Sp. 326b
lafen [láfən fast allg.; laufə Pfb. Ett.; loifən Av. Falk. Ersd. Flexion: láfən, láfšt, láft, gəláft fast allg. (gəlof Ri. Rom. Ha.) — láfən, lǽfšt, lǽft, geláf D. Si. — loïfən, loïfšt, loïft; gəloïf(t) u. geloïfən Falk.] intr. v. 1. laufen: laf dapper! eile dich! Lauf was gischte was heschte! Fo. Der hat's Laufe Pfb., der muss lafe Ri. der hat den Durchfall. Uff un devan l. Ri. Hom. Rom. Was m'r nit hewe (halten) kann, losst m'r l. ibid. — 2. rinnen: ’s Fass laft Ri. — 3. fließen: de Saar läft en de Mosel. ’S Wasser hinger der Brigg (unter der Brücke) l. losse um etwas unbesorgt sein Ri. Rom. Hom.
615 Zeichen · 35 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    lafenintr. v.

    Lothringisches Wb. · +2 Parallelbelege

    lafe n [láfən fast allg.; laufə Pfb. Ett. ; loifən Av. Falk. Ersd. — Flexion: láfə n , láfšt, láft, gəláft fast allg. (g…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lafen

16 Bildungen · 4 Erstglied · 11 Zweitglied · 1 Ableitungen

lafen‑ als Erstglied (4 von 4)

Lafendel

MeckWB

lafen·del

Lafendel Lafengel m. Lavendel, lavandula spica: 'lavendel' Chytr. 492; Lafendel, Lafengel Schill. Kr. 2, 27 b ; E. Krüg. 49; Lafander, Lafen…

lafendele

KöblerAhd

lafen·dele

lafendele , st. F. (ō)?, sw. F. (n)? Vw.: s. lavendula

Lafenden

RhWB

lafen·den

Lafenden lafę·n.də  o. O. Pl. t.: Manier, anstössige Gewohnheit; he hät L. an sich.

lafendula

KöblerAhd

lafendula , st. F. (ō)?, sw. F. (n)? Vw.: s. lavendula

lafen als Zweitglied (11 von 11)

ausschlafen

DWB

aus·schlafen

ausschlafen , edormire, nnl. uitslapen. 1 1) intransitiv, ich habe recht ausgeschlafen; kam ich in ein lustigs wäldlein, worinnen ich mich n…

beischlafen

DWB

bei·schlafen

beischlafen , concumbere, nnl. bijslapen: ich bin auch ein sterblicher mensch, gleich wie die andern, und bin ein fleisch gebildet zehen mon…

beschlafen

DWB

beschlafen , somno occupare, capere, durch den schlaf, im schlaf bewältigen, gebildet wie ausschlafen, verschlafen, ein unsrer sprache eigen…

durchschlafen

DWB

durch·schlafen

durchschlafen , eine bestimmte zeit hindurch schlafen, niederl. doorslaapen. 1 1. untrennbar. er hat sein halbes leben durchschlafen. die ga…

einschlafen

DWB

ein·schlafen

einschlafen , obdormiscere, nnl. inslapen, vgl. entschlafen . 1 1) somnum capere: und er schlief wieder ein und im treumet abermal. 1 Mos. 4…

entschlafen

DWB

ent·schlafen

entschlafen , obdormiscere, ahd. intslâfan, mhd. entslâfen, nnl. ontslapen. 1 1) im eigentlichen sinn einschlafen. mhd. sie entsliefen beidi…

schlafen

DWB

sch·lafen

schlafen , verb. dormire. I I. Formales. starkes, zu der classe der ehemals reduplicierenden gehöriges verbum, schlafe, schlief, geschlafen,…

Torschlafen

DRW

torsch·lafen

Torschlafen, n. nächtliche Torwache (I) vgl. Torlegen, Torsitzen van dorslapende: weme de rad bevelet, vp den doren to slapende, de schal da…

überschlafen

DWB

ueber·schlafen

überschlafen , v. untrennb. verbindung. 1 1) eine nacht, eine zeit, ein ereignis ü., darüber hinschlafen, verschlafen: gar wenig nächt er üb…

verschlafen

DWB

versch·lafen

verschlafen , verb. durch schlafen versäumen, mhd. verslâfen, ahd. farslâfan ( Graff 6, 801 ), mnd. verslapen, starkes zeitwort. 1 1) ursprü…

Wohlschlafen

Wander

wohl·schlafen

Wohlschlafen 1. Schlaf wohl und lig übel, bîsst's di, so schitt's Grigel. ( Wallis. ) – Sutermeister, 11. 2. Schlaf wohl zu deiner Muetter, …

Ableitungen von lafen (1 von 1)

verlafen

LothWB

ver-lafe n [-láfən, Ptc. –láf fast allg.; –laufə Ri. Hom. ] 1. ablaufen, verlaufen: seng Zeit as verlâf Si. — 2. auseinanderfließen z. B. Kä…