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lärm

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

lärm m.

Bd. 12, Sp. 202
lärm, lärmen, m. (früher auch n.) tumultus, strepitus. 11) der romanische schlachtruf, ital. all arme, span. prov. al arma, franz. al arme (zu den waffen), lautete zu ende des 15. jahrh. im munde burgundischer Franzosen al erme: doch die Franzosen in der wal hielten sich still, bisz sie ducht zit, brochen sie uf noch widerstrit und stochen drin de rant, de rant, a lerme a lerme, avant avant, mit ungestüm und groszem schrei. Liliencron volksl. 2, 311, 56 (von 1493). von den Niederlanden her wurde dieser schlachtruf auch in deutschen heeren angenommen, theils in der form allerma (s. unten no. 2), theils in der verstümmelten lerma und lerman, in letzterer form namentlich in liedern der landsknechte, welcher aufkommen ja in die Niederlande fällt (vgl. sp. 137): lermen lermen lermen lermen lermen lermen! tet uns die trummel und die pfeifen sprechen; her her her, ir frommen teutschen landsknecht gut! Uhland volksl. 515; lerman lerman! hört man die trummen spechte. 518; im 16. jahrh. sehr verbreitet: hui annen, hui annen, lerma, lerma, jr hofleut, sagt der teufel, ritt er auf der sau, hie zum hoffannen. Garg. 96a; nicht lange hernach nam Petrus eine drommel, trat für die pforte und schlug: lehrme, lehrme! Claus narr (1602) 136; Josua kompt mit seim volk und schreyen: lerman, lerman, dran, dran, dran! in gottes namen greif wir an. H. Sachs 3, 1, 30a; wol her, wol her, lerman her, her, heut wöll wir gwinnen gut und ehr. 30b; lerman, lerman, thut bald laufen, macht lerman in dem helln haufen, die feind die fallen ausz der stadt. 2, 1, 15d; lerman, lerman, lerman, lerman, ein yeder lauf bald auf den plan zu seim fenlein mit seiner wehr. ebenda; daneben in der schriftgemäszen romanischen form alarme (vergl. theil 1, 200), dies noch im 17. jahrh. wortspielend: weil sie durch l'arm, all arm, all arm, all arm, all armen thun blasen: erwecken sie all arm, all arm, haus, hof musz mancher lassen. all arm, all arm, verflucht al'arm, ach! dasz sich gott einmal erbarm, all arm, all armen thät helfen! Opel u. Cohn 231, 75. 22) aus dem schlachtruf wird ein substantiv, die aufforderung zum treten ins gewehr bezeichnend; die form voller oder verstümmelter (allerma, lerma, lerman), das geschlecht masc. (wol nach ruf) oder neutr. (nach geschrei): die andern zwen (Türken) seind mir in das leger (in ihr feindliches) entritten und ain lerman in dem ganzen leger gemacht mit ainem groszen geschray. Schertlin br. 19; da die aufforderung gewöhnlich durch trommel oder pfeife geschieht, meist in der verbindung lärmen schlagen, lärmen blasen: der allerma wart in der stat auf schreien und mit der trumel geschlagen. Wilw. v. Schaumb. 90; als sie dieselben (die Franzosen) den allerma schlagen hörten. 92; schickt der von Rafenstain zwai woll gerüste carfel mit leuten und geschos dem lendlein zu hilf, und als die schiffleut des gewar wurden, verkündigten sie das dem haubtman, wart ein groszer allerma und eilt iederman zu den schiffen. 99; der lärmen, classicum, lärmen blaasen, canere classicum, lärmen schlahen abzeziehen, dare signum receptui Maaler 260d; lermen, das aufblaasen und trummeten zum krieg, bellicum 268c; indem es sich zw truge das man gleich lermen schluge und man fiel raus den feinden in die schanz. meisterl. fol. 23, no. 242; do man sich das ampt hat volbracht, do schlueg man ein lermen umb, daʒ yederman in ordnung tret und daʒ man zusammen kumm. Soltau 176 (von 1502); so thuond dem hauptmann ylends sagen das er ein lärman lasse schlagen. Daniel 1545 K iija; als der trommetr lerman bliesz und der herold sich sehen liesz. froschmäus. 3, 1, 12 (bl. Rr 8a); in der form larman: so etwan wurd ein larman gmacht, das jederman des flyszig acht. Jos. Murer belager. von Babylon (1560) act 2. bildlich: es werden sich noch viel felddrommeten und kirchenposaunen hören lassen, .. die in höfen und aufm predigstul lerme blasen. Mathesius Sar. 94b; wo ich denn in gesellschaft kumb so schlag ich oft ein lerman umb. H. Sachs 1, 540c. 33) die trommel mit der lärmen geschlagen wird, ist selbst lärmen genannt: die oft gerührte himmelslärmen (bildlich von den weissagungen der astrologie). Fischart groszm. 10. vergl. lärmspiel. 44) im 16. jahrh. hat das wort die allgemeinere bedeutung auflauf, zusammenlauf einer menge, feindliche zusammenrottung angenommen, das Basler neue testament erklärt ein luthersches lerman durch auflaut, aufruor (Fromm. 6, 43a); weiter ist er nicht gefragt worden (Thomas Münzer, auf der folter), von seinen revelationibus, oder was jn bewegt hette solchen lermen anzufahen. Luther 3, 131a; mitler zeit weil der keiser in Italia war, ward ein wild wesen in teutsch landen, ... in Franken ward ein wilder lermen, rauben und zucken. S. Frank germ. chron. 1538 169b; (die kriegsleute) eilten inn aller ungestüm schnell zu dem thor gegen aufgang, da der gröst ernst und lärma war. Garg. 266a; sey er (papst Felix II) in einem lermen sampt ettlichen priestern umbkommen. Nigrinus papist. inquis. s. 118; den andern zug sol er zu hausz kommen und sol eine schramm uber einen backen bringen und viel von stürmen, schlachten, scharmützeln und lermen zu sagen wissen. Reuter v. Speir (Cöln 1598) C 1a; es sey jhm dieser lermen leid. Kirchhof wendunm. 429b; ich weisz nit was sich in unserem abwäsen daheim für ein lermen und unruow erhebt hat, nescio quid profecto absente nobis turbatum est domi. Maaler 268c; ein lermen machen, ein anrennen thuon, und etwas unraats anrichten, pugnam dare. ebenda; da hett der lerman gar ein end. H. Sachs 1, 513a. 55) dann läuft lärm auch in die bedeutung wildes geschrei oder geräusch, tosen, getöse aus und erscheint in den formen der lärm, der lärmen, das lärmen (vgl. oben 2) seit dem 17. jh. in den wörterbüchern verzeichnet: Schottel gibt der lerm tumultus, classicum 1356 neben larm 1354; Stieler der lerm und larm, das lermen, classicum, signum pugnae, conclamatio ad arma, it. tumultus, strepitus 1147; Steinbach der lerm, lärm, der lermen tumultus, turba, einen lermen anfangen, turbas concire, was ist dort vor ein lermen? quae illic turba est? mit der frau einen lermen anfangen, turbas ciere uxori. 1, 1041; aber schon im 16. jh. erscheint die angegebene bedeutung nicht ungewöhnlich: und hebt der pfaff noch denselbigen tag ein lerman an. Katziporus B 6b; der richt ein mal zwen studenten an, das sie nächtlicher weil am kornmarkt, vor seim hausz uber die gasz ein seil das er jhnen gab, heimlich spannen solten, demnach ein lerman anfahen, so wurden die scharwechter darzuo laufen, da wird einer ein hüpsch fallen sehen. Frey gartenges. (1575) cap. 79; hebe auch daheim keinen lerman an mit weib und kindern. Mathesius Syrach 2, 53b; spätere belege: ein auf der strasze entstandenes lermen. Felsenb. 1, 18; darüber hätte meine frau nicht sollen ein solches lärmen machen. Rabener 3, 68; wer das meiste lermen machen konnte, überkam die meiste gewalt: und auf das lermen, das toben, das verdammen, das nothzwingen, wer verstand sich besser als Humbert? Lessing 8, 408; (der dichter) war aus der stille, der dämmerung, der dunkelheit, welche ganz allein die reinen productionen begünstigen kann, in den lärmen des tageslichts hervorgezogen. Göthe 26, 237; es nahmen immer mehrere wachtmannschaften an diesen debatten theil, und der lärmen wuchs von minute zu minute. Immermann Münchh. 1, 21; er könne vor dem lärm, den die sperlinge und schwalben machten, nicht schlafen. Eichendorf Lucanor 165; viel lärmen um nichts (much ado about nothing Shakesp.); man stelle sich nur vor, wenn tausend weiber schrein, was musz das für ein lärmen sein! Gellert 1, 127; man stelle sich den lärmen vor, den die beschämte göttin machte. Wieland 10, 144; der hörner lärm, der bässe rauschen die halle füllt. Gotter 1, 154; wozu der lärm? was steht dem herrn zu diensten? Göthe 12, 69; nein, nein, ich höre nicht länger von ferne den lärm mit geduld. 11, 163; der lärm war ganz um nichts. 155; und ich machte darauf ein groszes lärmen im dorfe, dasz ich die menschen erregte, die spuren des wolfes zu finden. 40, 50. 66) die jüngste bedeutung des wortes ist geräuschvolles aufsehen: wenn es dieses stück (die belagerung von Calais) nicht verdiente, dasz die Franzosen ein solches lermen damit machten, so gereicht doch dieses lermen selbst den Franzosen zur ehre. Lessing 7, 82; es hat allenthalben lärmen gegeben (aufsehen gemacht). Lenz 1, 183; verbotene, zum feuer verdammte bücher, welche damals groszen lärmen machten, übten keine wirkung auf uns. Göthe 26, 68. 77) indes ist die alte bedeutung (no. 2) auch in der modernen sprache nicht verschwunden: lärm, zeichen durch zuruf oder trommelschlag, wenn die truppen ins gewehr treten sollen. Eggers kriegslex. 2, 7; vgl. unten die compositen lärmenblasen, lärmenschlagen, lärmplatz, lärmschusz, lärmzeichen u. ä.; lärm dann auch in etwas modificiertem sinne, bei feuersgefahr das zeichen für die löschmannschaft auf der brandstätte zu erscheinen, vgl. feuerlärm; wer befahl, lärmen zu schlagen? Schiller Fiesko 5, 2; und sind wir oben, wie erreichen wir das schlafgemach des fürsten, ohne dasz das hofgesind erwacht und lärmen ruft? Wallensteins tod 5, 2. bildlich lärmen blasen. Klinger 11, 55; lärmen schlagen: wer wird solchen lärmen um eine kleinigkeit schlagen?; blinder lärm (ursprünglich nur soldatenwort, ruf zu den waffen wenn gefahr nicht vorhanden oder blosz eingebildet ist: des blinden, vergebenen lermans willen. Kirchhof mil. disc. 151): einen blinden lerm machen, falsas turbas dare, imaginarias dimicationes parare, panico militem excitare Stieler 1147; Lisette. wie? wenn wir einen gewissen blinden lärm machten? Henr. was ist das wieder? Lisette. ein blinder lärm ist ein lärm wohinter nichts ist, der aber doch die gabe hat, den feind — zu einer gewissen aufmerksamkeit zu bringen. zum exempel: um zu erfahren, ob mamsell Juliane den Adrast liebe, müszte sich herr Theophan in jemand anders verliebt stellen ... ich rede nur von stellen, merken sie wohl, was ich sage, nur von stellen; denn sonst könnte der blinde lärm auf einmal augen kriegen. Lessing 1, 444; als man nach und nach erfuhr, dasz das geschrei (vom tode Nigrins) ein bloszes blindes lärmen sei. s. 7. 88) der plural des wortes ist in der neuern sprache ungewöhnlich, in der ältern findet er sich, in der bedeutung 4: in lärmen und feindsnöhten sol er ohn verzug und ist es müglich der erst zu pferdt sein. Reuter von Speir (1598) C 4b; in der bedeutung 5: da fängt der munter geist erst seine lermen ann, wacht, wenn sein gastwirth (der leib) schläft. Fleming 105; enthalte mich (stütze mich) in diesen trüben zeiten da gut und bösz in vollen lärmen streiten. 284. 99) in wetterauischen dörfern bezeichnet lärm einen gewissen tanz; dies wol auch im folgenden: du must mir auch zum thorwart gehen, dasz er mit seiner geigen komm, und uns lermen aufgeig. wir wollen heut leben wie die gröste monarchen. ich rufte dem thorwart, dasz er sich mit seiner geigen fertig machen, und mit mir zum herrn, ins zimmer gehen soll, uns lermen zu machen, und den saft durch die gurgel hinunter zu geigen. französ. Simpliciss. 1, 58.
11165 Zeichen · 157 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Lärm

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Lärm , des -es, oder der Lärmen, des -s, plur. inus. 1) Überhaupt, ein jeder lauter, beschwerlicher Schall; ingleich…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Lärm

    Goethe-Wörterbuch

    Lärm gelegentlich in der älteren Form ‘(der) Lärmen’ 1 lautes (störendes) Geräusch; öfter mit Adj wie ‘entsetzlich, gewa…

  3. modern
    Dialekt
    Lärmm.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Lärm , Lärmen m. : wie schd., Läʳm [mancherorts, Lambert Penns 96 Krämer Gal 138 Rußl-Speyer], Lärme [mancherorts SOPf, …

  4. Sprichwörter
    Lärm

    Wander (Sprichwörter)

    Lärm 1. Du hast den Lärm angefangen, sprach der Narr zum Abt und gab ihm eine Ohrfeige, als dieser das Tischgebet anfing…

  5. Spezial
    Lärm

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Lärm m. (-[e]s) 1 (laute Geräusche) vera (veres) f. , drumblamënt (-nc) m. , stumblamënt (-nc) m. , crabal m. 2 (Geschre…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit laerm

53 Bildungen · 42 Erstglied · 7 Zweitglied · 4 Ableitungen

laerm‑ als Erstglied (30 von 42)

Lärmapparate

Meyers

Lärmapparate ( Alarmapparate, Warner, Rufer ), Vorrichtungen, die durch Ertönen einer Glocke, einer Pfeife (s. Dampfpfeife ) oder eines Läut…

Lärmbild

GWB

laerm·bild

Lärmbild in der Vbdg ‘Lust- und Lärmbild’ s Lustbild B40,248,14 Zelter 15.1.26 Martina Eicheldinger M.E.

lärmbläser

DWB

laerm·blaeser

lärmbläser , lärmenbläser , m. der den ruf zu den waffen bläst; auch bildlich, aufwiegler: lermenbleser, classicen, incensor seditionis, er …

Lärmchen

RhWB

laerm·chen

Lärmchen lęrmχə, Pl. -χər Goar-Weiler n.: einzelstehender Halm in einem Felde, das angebaut ist, in dem jedoch nur hier u. da ein Körnchen a…

lärmecke

DWB

laerm·ecke

lärmecke , f. ecke an der gelärmt wird; vgl. hauptlärmecke theil 4 2 , 618.

lärmen

DWB

laer·men

lärmen , verb. lärm machen, seit spätestens dem 17. jahrh. aus dem substantiv lärm gebildet, mit der seltenen nebenform larmen, wie sich neb…

lärmenblasen

DWB

laermen·blasen

lärmenblasen , n. das zeichen, welches der trompeter der cavallerie gibt, wenn solche sich eiligst auf dem lärmplatze versammeln soll. Jacob…

lärmend

LDWB2

laerm·end

lär|mend adj. drumblan, cun na gran vera, cun n gran sciosciüre. ▬ lärmend es Durcheinander sconfuria f. ; lärmend es Flügelschlagen (z.B. d…

Lärmens

PfWB

laer·mens

Lärmens n. : = Lärm , Lärm(e)s [ LA-Herxh Don-Werb ]. Do war e L.! [ LA-Herxh ]. Mach nore kee L.! [ Don-Werb ].

lärmenschlagen

DWB

laermen·schlagen

lärmenschlagen , n. zeichen des tambours zum sammeln der soldaten auf dem lärmplatze. ebenda; in der form lärmschlagen, bildlich: leute ... …

Lärmenstange

PfWB

laermen·stange

Lärmen-stange f. : ' überaus große weibliche Person ', Lärmestang [ PS-Trulb ]; vgl. DWb. VI 207 Lärmstange.

lärmer

DWB

laer·mer

lärmer , m. vociferator, turbator, tumultuosus, clamator, clamitans. Stieler 1147 (lermer); wie viel unerkanntes verdienst jener stille flei…

Lärmes

RhWB

laer·mes

Lärmes lęrməs uWupp, Sol Pl. t.: Schelte, Vorwürfe; L. krigen; dat werd L. gewen.

lärmetieren

RhWB

larme·tieren

lärmetieren lęrmətē:rə  Bergh-Kirchherten , Erk-Körrenz schw.: wehklagen, lamentieren, poltern, lärmen.

lärmfackel

DWB

laerm·fackel

lärmfackel , f. fackel als zeichen, zu den waffen zu eilen: zugleich pflanzten sie lärmfackeln auf. Jacobi Thucyd. 1, 258 .

lärmfeuer

DWB

laerm·feuer

lärmfeuer , n. feuer als gleiches zeichen: inzwischen hatte man auf dem wege nach Athen hin lermfeuer gemacht. Heilman Thucyd. 297 ; imgleic…

lärmfroh

DWB

laerm·froh

lärmfroh , adj. : wie in des frostes hauch der fluthende weiher gefesselt starrt, dasz auf ihm, lärmfroh, die muntere jugend der eisbahn räu…

lärmgasse

DWB

laerm·gasse

lärmgasse , f. in einer festung die unbebaute strecke zwischen dem walle und den häusern der stadt; als sammelplatz der truppen benutzt, auc…

lärmig

DWB

laer·mig

lärmig , adj. von lärm erfüllt, mit lärm sich äuszernd: nun aber ging die lärmige freude über die glückliche auferstehung des herrn mit tage…

lärmkanone

DWB

laerm·kanone

lärmkanone , f. kanone, die das zeichen zum sammeln unter waffen oder zur verfolgung eines feindes gibt: dämmrung! das lager! dumpf herüber …

lärmmacher

DWB

laerm·macher

lärmmacher , m. der lärm macht, schreier, prahler: bei ihnen ( den Griechen ) konnte kein lärmmacher so leicht mit seinen ausgeschickten tra…

lärmplatz

DWB

laerm·platz

lärmplatz , lärmenplatz , m. platz in einer festung worauf die soldaten nach empfangenen zeichen unter die waffen treten. Eggers kriegslex. …

laerm als Zweitglied (7 von 7)

Heidenlärm

RDWB1

Heidenlärm m (в зависимости от контекста) страшный шум, грохот (при падении тяжёлого предмета), гвалт (о голосах) разг. , галдёж (о голосах)…

feuerlärm

DWB

feuer·laerm

feuerlärm , m. concursatio ex incendio orto: machet, schlagt lärm! trommelt durch alle gassen! stürmt mit der glocke!

Gelärm

Adelung

gela·erm

Das Gelärm , des -es, plur. car. ein anhaltendes oder wiederhohltes Lärmen. Sich dem eiteln Gelärme der Welt entziehen, Zimmerm.

heidenlärm

DWB

heiden·laerm

heidenlärm , m. überaus groszer lärm: die kinder machten einen heidenlärm.

kriegslärm

DWB

kriegs·laerm

kriegslärm , m. gleich kriegsgeschrei in den bed. 3 bis 6, z. b. für gerüchte von krieg: jener kriegslärm war ein blinder gewesen. Herberger…

Pandurenlärm

Wander

panduren·laerm

Pandurenlärm Es ist ein Pandurenlärm. Die am 4. August 1870, im deutsch-französischen Kriege von Baiern und Preussen mit Sturm genommene Sta…

teufelslärm

DWB

teufels·laerm

teufelslärm , m. tumulto ò fracasso furioso, teuffelslermen Rädlein 872 b ; was für ein teufelslärmen ist denn das da unten? Immermann schri…

Ableitungen von laerm (4 von 4)

Gelärm

Adelung

Das Gelärm , des -es, plur. car. ein anhaltendes oder wiederhohltes Lärmen. Sich dem eiteln Gelärme der Welt entziehen, Zimmerm.

gelärme

DWB

gelärme , n. lärmendes treiben, gelerme tumultus Stieler 1147 : wir fliehn vor uns ( selber ) in das gewühl, der welt gelärme hat zum ziel, …

unlärm

DWB

unlärm , m. : Mörike ges. schr. 2 6 , 417 anm. zur erläuterung von ungüte 115 (dasz es eine ungüte vom brot drum sei); Schmid schwäb. wb. 52…

verlärmen

DWB

verlärmen , verb. lärmend zubringen: den ganzen abend verlärmen. Heinsius 4, 1, 1313 .