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Kunst

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Kunst Die

Bd. 2, Sp. 1086a
Die Kunst, Mz. die Künste; Verkleinungsw. das Künstchen, O. D. Künstlein, des — s, d. Mz. w. d. Ez. ein von können abgeleitetes Wort, welches nach dessen verschiedenen Bedeutungen bedeutet 1) Eine körperliche Kraft; in der Redensart des gemeinen Lebens, seine Kunst an einem Dinge beweisen, d. h. seine Kraft, seine Stärke; besonders die Kraft des Menschen und die Anwendung desselben durch den Verstand geleitet und erhöhet; in Gegensatz der Kräfte der todten Natur. Ein Werk der Kunst, alles was von Menschenhänden gemacht oder auf gewisse Art verändert worden ist; in Gegensatz alles dessen, was von Natur da ist, z. B. alle Thiere, Pflanzen und Minern. So ist ein Baum ein Werk oder Erzeugniß der Natur, der daraus verfertigte Trog aber ein Werk oder Erzeugniß der Kunst. Der Begriff hoher körperlicher Kraft oder Stärke ist damit gar nicht nothwendig verbunden, indem etwas ein Werk der Kunst sein kann, ohne irgend eine Anstrengung körperlicher Kraft gekostet zu haben, z. B. wenn man von einer Person sagt, ihre rothe Gesichtsfarbe sei kein Werk der Natur, oder bloß, sei nicht Natur, sondern ein Werk der Kunst, oder, sei Kunst. »Ein herrlicher Garten, den die erfindsame Kunst für ihn ins Kleine gezogen.« Zachariä. I engerer Bedeutung, eine durch fleißige Übung und Anwendung des Verstandes aus der bloßen Kraft entstandene Fertigkeit und Geschicklichkeit besonders wenn gewisse Grundsätze und Regeln bei Erwerbung derselben befolgt werden. Die Kunst zu schreiben, Bücher zu drucken, Häuser aufzurichten  oder die Schreibekunst, Buchdruckerkunst, Zimmermannskunst  I Reiten, Tanzen  viele Kunst zeigen. Mit vieler Kunst singen, spielen  Die Kunst des Dichters, Schauspielers, Tonkünstlers  Seine Gemählde sind alle mit vieler Kunst und Sorgfalt gemahlt. Weichen die Grundsätze und Regeln, nach welchen diese Fertigkeit und Geschicklichkeit erworben wird, oder weicht man in der Anwendung derselben von der Natur ab, so daß die angenehme Täuschung, bei welcher man in der Kunst nicht die Kunst sah oder nicht beständig daran erinnert wurde daß hier Kunst nicht Natur oder treue Nachahmung der Natur sei, verschwindet, so wird Kunst ausdrücklich der Natur entgegengesetzt und als etwas Fehlerhaftes betrachtet. I diesem Gedicht, Gemählde, Tonstück  herrscht zu viel Kunst. So wie in ihrem Betragen die lautere einfache Natur herrscht, so ist in dem Betragen ihrer Schwester nichts als Kunst. I dieser ganzen Bedeutung wird es ohne Mehrzahl gebraucht. Das ist keine Kunst, sagt man auch im gemeinen Leben, für, dazu gehört keine Geschicklichkeit und Fertigkeit, das kann ein jeder. 2) Die Kunst, oder die Fertigkeit und Geschicklichkeit in der Anwendung der Kräfte zu einem Zwecke, gegenständlich betrachtet, d. h. der Ibegriff aller Sätze, Regeln, Verrichtungen, welche mit Verstand ausgeübt, angewendet und vorgenommen werden müssen, um das Beabsichtigte, ein Werk der Kunst hervorzubringen und darzustellen. Man theilt die Künste in dieser Bedeutung aus verschiedenen Gesichtspunkten verschieden ein. Gemeine Künste, welche mehr den Gebrauch, die Fertigkeit der Hände als des Verstandes erfodern und bloß zur Befriedigung der Bedürfnisse dienen, sind Handkünste (mechanische Künste), welche gewöhnlich Handwerke genannt werden. I einer engern Bedeutung werden verschiedene mehr oder weniger Kunst erfodernde Beschäftigungen, besonders, wenn sie nicht bloß zur Befriedigung des Bedürfnisses, sondern auch zum Vergnügen, oder mehr zum Vergnügen als zum Bedürfniß vorgenommen werden Handkünste genannt, z. B. die Schreibkunst, die Buchdruckerkunst, die Orgelbauerkunst, die Uhrmacherkunst  Auch eigentlich sogenannte Handwerke, sofern sie mit für das Bergnügen der Menschen beschäftiget sind, oder bei ihrer Ausübung mehr Kunst gezeigt werden kann, als bei Andern, werden Künste genannt, z. B. die Drechslerkunst, die Färberkunst  deren Ausüber dann Kunstdrechsler, Kunstfärber  genannt werden. Die freien Künste, welche ihren Namen davon haben, daß sie ehemahls nur von freien Personen ausgeübt, dagegen Handkünste oder die unfreien Künste von den Sklaven getrieben wurden, erfodern ungleich mehr den Gebrauch des Verstandes und Nachdenkens als die Handkünste. Solcher freien Künste zählet man sieben: die Sprachkunst, Redekunst, Rechnenkunst  Unter den schönen Künsten werden diejenige verstanden, welche allein oder doch vorzüglich das Vergnügen bezwecken, aber das Angenehme und Nützliche mit dem Schönen verbinden. . Dahin gehören die Tonkunst, Mahlerkunst, Bildhauerkunst, Baukunst, die Redekünste, die Dichtkunst, Tanzkunst, Schauspielkunst  Die Mahlerkunst Kupferstecherkunst, die Bildnerkunst, wozu die Bildhauerkunst und Bildgräberkunst  gehören, werden noch besonders die bildenden Künste genannt. Oft versteht man unter Künsten schlechthin die schönen Künste. »Sein Geschmack, der durch die Künste feiner und sicherer geworden.« Gellert. Ein Land, in welchem Künste und Wissenschaften blühen. Auch in der Einzahl. Denkmähler alter Kunst. Ein Kenner und Verehrer der Kunst. Zuweilen versteht man uneigentlich unter Kunst auch wol die Person, welche eine Kunst und zwar eine schöne Kunst treibt. Die Kunst gehet nach Brot, für, die Künste werden nicht geachtet und belebt und der Künstler muß bloß ums Brot arbeiten, kann nicht mit Muße und Lust für seine Kunst arbeiten. Die Kunst muß darben. Die Kunst belohnen und aufmuntern. Dir mahlt die Kunst den Frühling, Mir mahlt ihn die Natur. F. Ewald. Manche Künste werden auch nur schlechthin die Kunst genannt, und durch ein Beilegungswort näher bestimmt. So ist die schwarze Kunst eine Art in Kupfer zu stechen. Ein Kupferstich, ein Bild in schwarzer Kunst. I einem ganz andern Sinne ist die schwarze Kunst so viel als Hererei, Zauberei, gleichsam eine schreckliche, eine Kunst des Schwarzen, des Teufels. — Da zur Kunst außer der Kunde oder Kenntniß gewisse Grundsätze und Regeln, vorzüglich die Fertigkeit und Geschicklichkeit sie anzuwenden und auszuüben gehört, so erhellt schon daraus, daß Kunst mehr sei als Kunde und beide Wörter in verschiedenen Zusammensetzungen wol zu unterscheiden sind. So ist die Heilkunde die Kunde oder Kenntniß alles dessen was dazu gehört Krankheiten zu heilen, die Heilkunst hingegen, die Kunst Krankheiten zu heilen, welche sich auf Heilkunde gründet, oder die Fertigkeit in Anwendung und Ausübung dessen, was die Heilkunde an die Hand giebt. Die Heilwissenschaft würde die Heilkunde gegenständlich, als eine Wissenschaft geordnet und betrachtet sein, so daß die Heilkunde der wissenschaftliche und die Heilkunst der angewendete Theil derselben wäre. Es kann demnach jemand die Heilwissenschaft erlernen und sich Heilkunde erworben haben, ohne darum Heilkunst zu besitzen. Eben so sind auch Arzeneikunde, Arzeneikunst, Arzeneiwissenschaft  zu unterscheiden. 3) Der Gegenstand der Kunst oder einer Kunst die man besitzt, die durch Kunst hervorgebrachte Veränderung, und der Fall an und in welchem man sie ausübt; ein Kunststück. Allerlei Künste können, verstehen, als Kartenkünste, Taschenspielerkünste  Unnütze, brotlose Künste. Künste auf dem Seile machen. Einem seine Künste lehren. Х Die Kunst gehet betteln, die Kunst, die man machen wollte, mißlingt. I gemeinen Leben gebraucht man diesen Ausdruck auch in weiterer Bedeutung von jeder Sache, mit welcher man nicht zu Stande kömmt, da man sie doch machen wollte. Zuweilen wird Künste auch in nachtheiligem Sinne gebraucht, für, Verschlagenheit, Ränke. Er versuchte bei mir vergeblich seine Künste. I dieser dritten Bedeutung kömmt auch und zwar allein das Verkleinungswort vor. 's war nur ein Hund, der vor dem Kaiser Künstchen machte, sprang über Reiser, Sucht' und holt' und sonst Stücke verstand. Soltau. (R.). Ih kenn' ein Künstchen, Das spielt gar gern Mit blauen Dünstchen. Blumauer. I engerer Bedeutung nennt man auch ein Werk der Kunst, ein durch und mit Kunst hervorgebrachtes Ding, eine Kunst. So führt vorzugsweise diesen Namen ein künstliches Getriebe, das Wasser aus der Tiefe in die Höhe zu heben und fortzuschaffen; bestimmter, die Wasserkunst, auch das Kunstgezeug. Die Kunst abschützen, sie durch Vorsetzung der Schütze vor das Schußgerinne still stehen machen; die Kunst ausschuhen, das Leder vom Kolben losschneiden; die Kunst verliert den Hub, wenn die Last zu groß ist, welche sie nicht heben kann; die Kunst heben, sie in Stand setzen, daß sie Wasser hebt; die Kunst liedern, den Kolben mit Leder benähen. Hieher gehört auch die sogenannte Kunst der Becker in manchen Gegenden, z. B. in Leipzig, welche ein Kasten mit einem drähternen Boden ist, das Wasser von dem genäßten Weizen wieder wegzuschaffen; an andern Orten die Wasserseige.
8652 Zeichen · 87 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    kunstst. F. (i)

    Köbler As. Wörterbuch

    kunst , st. F. (i) nhd. Weisheit ne. wisdom (N.) ÜG.: lat. (potestas) H Hw.: vgl. ahd. kunst (st. F. i) Q.: H (830) E.: …

  2. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    kunstst. F. (i)

    Köbler Afries. Wörterbuch

    kunst , st. F. (i) nhd. Kunst, Kenntnis ne. knowledge Hw.: vgl. as. kunst*, ahd. kunst Q.: W, Jur E.: germ. *kunsti-, *k…

  3. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    kunst

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    kunst O D 3,24,17 s. kumft.

  4. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    kunststf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    kunst ( gen. künste) stf. das wissen, wie in etwas gehörig zu werke zu gehen ist nebst der fertigkeit in der ausübung di…

  5. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kunstF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    kunst , F. Vw.: s. kumpst (1) L.: Lü 194a (kunst) Son.: örtlich beschränkt

  6. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kunst

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Kunst , plur. die Künste, Diminut. das Künstchen, Oberd. Künstlein, und zusammen gezogen Künstel. Es stammet vermitt…

  7. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kunst

    Goethe-Wörterbuch

    Kunst ca 3600 erfaßte Belege (bei teilw selektiver Exzerption, besonders in Br u Tgb). Die ältere Bed “Kenntnis, gelehrt…

  8. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kunst

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Kunst , s. Aesthetik . Man unterscheidet redende, tönende und bildende K.; vgl. die betr. Art.; freie Künste , s. d.

  9. modern
    Dialekt
    Kunst

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    Kunst [ X ùnt Olti. Fisl. ; ‘ X òỳt Attenschw. ; Khùnt Su. Co. Dü. Str. Z. Han. Betschd. W.; Kht M. ; Khût Sulzern…

  10. Sprichwörter
    Kunst

    Wander (Sprichwörter)

    Kunst 1. A Konst at nian Bruat. ( Amrum. ) – Haupt, VIII, 369, 321. 2. Aller Kunst Anfang ist geringe. 3. Als beste Kuns…

  11. Spezial
    Kunstf

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Kunst , f искусство , ср

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kunst

1.152 Bildungen · 986 Erstglied · 163 Zweitglied · 3 Ableitungen

kunst‑ als Erstglied (30 von 986)

Kunstdung

SHW

Kunst-dung Band 4, Spalte 43-44

Kunsteis

SHW

Kunst-eis Band 4, Spalte 43-44

Kunstherd

SHW

Kunst-herd Band 4, Spalte 45-46

Kunstmist

SHW

Kunst-mist Band 4, Spalte 45-46

Kunstwabe

SHW

Kunst-wabe Band 4, Spalte 45-46

kunstabelēren

KöblerMnd

kunst·abelēren

kunstabelēren , sw. V. nhd. an den Festen der Patrizierbrüderschaft teilnehmen E.: s. kunstabel L.: MndHwb 2, 708 (kunstavelêren) Son.: örtl…

kunstabelīe

KöblerMnd

kunstabelīe , F. nhd. Festveranstaltung der Patrizierbrüderschaft E.: s. kunstabel L.: MndHwb 2, 708 (kunstavelîe) Son.: örtlich beschränkt

Kunstabler

MeckWBN

kun·stabler

Wossidia Kunstabler m. Konstabler, Polizist, Schutzmann Müll. Reut. 76 b .

Kunstabsicht

GWB

kunst·absicht

Kunstabsicht Pl für jds (eines Malers) künstlerische Bestrebungen Tischbeins Talente, so wie seine Vorsätze und K-en lerne ich nun immermehr…

Kunstadel

Campe

kunst·adel

○ Der Kunstadel , des — s , o. Mz . der Adel, der höhere Rang, der Vorzug, welchen die schönen Künste geben; oder auch der Adel, die höhere …

kunstadept

DWB

kunst·adept

kunstadept , m. eingeweihter der kunst, spöttisch für kritiker. Gotter 3, lxix.

kunstähnlich

DWB

kunst·aehnlich

kunstähnlich , der kunst nahekommend: das handwerk zu einer gewissen kunstähnlichkeit erheben. Göthe 44, 282 .

Kunstähnlichkeit

GWB

kunstaehnlich·keit

Kunstähnlichkeit für eine weithin technische, kunsthandwerkliche Angleichung an die Kunst [ über den Dilettanten auf dem Gebiet der Zeichnun…

Kunstäußerung

GWB

kunst·aeusserung

Kunstäußerung iSv künstlerische Ausdrucks-, Gestaltungsweise Von Claude Lorrain, der nun ganz ins Freie, Ferne, Heitere, Ländliche .. sich e…

kunstakademie

DWB

kunst·akademie

kunstakademie , f. akademie für kunst, s. Krünitz 55, 125 ff., in Berlin schon 1699 ( das. 140), anfangs lieber pluralisch ( s. kunst 5, c, …

Kunstakademien

Meyers

Kunstakademien , Kunstschulen höherer Art, auf denen alles, was zum technischen und praktischen Unterricht des bildenden Künstlers notwendig…

kunstanfang

DWB

kunst·anfang

kunstanfang , m. die ältesten kunstanfänge. Beckers weltg. 2, 32 , eine der zusammensetzungen, die man für unnötig und unnütz erklären musz,…

Kunstanfrage

GWB

kunst·anfrage

Kunstanfrage Bitte um nähere Information über ein best Kunstwerk [&spiklzu;Kunstfrage] B33,385 Noehden 22.9.20 K Syn Kunstfrage Horst Fleig …

Kunstangelegenheit

GWB

kunst·angelegenheit

Kunstangelegenheit Pl mit Ausnahme von T12,152,5 , zweimal Bindestrichschr pauschal, summarisch für Dinge u Verhältnisse im Bereich der (bil…

kunst als Zweitglied (30 von 163)

Kleinkunst

RDWB1

Kleinkunst f (Lakune) малые художественные формы: собирательное обозначение таких видов искусства, как шансон, акробатика, кабаре, карикатур…

Redekunst

RDWB1

Redekunst f ораторское искусство, красноречие, велеречивость устар. feine Redekunst - цветы красноречия идиом.

ackerkunst

KöblerMhd

acker·kunst

ackerkunst , st. F. nhd. „Ackerkunst“, Feldbau E.: s. acker, kunst W.: nhd. DW2- L.: Lexer 361b (ackerkunst), LexerN 3, 12 (ackerkunst)

Ätzkunst

Adelung

atz·kunst

Die Ätzkunst , plur. inusit. die Kunst, Figuren mit Scheidewasser in eine kupferne Platte zu ätzen; die Radier-Kunst.

Apothekerkunst

Wander

apotheker·kunst

Apothekerkunst Ist dies eine Apothekerkunst? D.h.: Ist es so schwer, als die Kunst eines Apothekers? Man will damit sagen, dass sich von dem…

Arzneikunst

Wander

arznei·kunst

Arzneikunst Die Arzneikunst macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leut. – Einfälle, 276.

aukunst

KöblerMhd

aukunst , st. F. Vw.: s. ākust (1)

Bǘschelkunst

Adelung

Die Bǘschelkunst , plur. die -künste, eine Art einer sehr einfachen Wasserkunst, da das Wasser durch mehrere an einer Kette befindliche Büsc…

baukunst

DWB

bauk·unst

baukunst , f. architectura, in allen ihren anwendungen, bürgerliche und kriegsbaukunst, wasserbaukunst, bergbaukunst u. s. w. auch die ausge…

Baumkunst

Adelung

baum·kunst

Die Baumkunst , plur. die -künste, im gemeinen Leben, Künste, die Natur der Bäume und ihrer Früchte zu verändern.

Bienenkunst

Adelung

bienen·kunst

Die Bienenkunst , plur. die -künste, im gemeinen Leben, künstliche und oft abergläubige Hülfsmittel, die Bienen zu erhalten und zu vermehren…

bildkunst

DWB

bild·kunst

bildkunst , f. bildende kunst: es ist fast kein glied an des menschen leibe, welches nicht seine deutung in der bildkunst hat, die ohren bed…

Blumenkunst

Adelung

blumen·kunst

Die Blumenkunst , noch mehr aber im Plural die Blumenkünste, Handgriffe, die Blumen an Farbe, Größe und Geruch zu verändern.

dichtkunst

DWB

dicht·kunst

dichtkunst , f. poësis, die fertigkeit zu dichten, dann die gesetze die dabei zu beobachten sind, im allgemeinen wie in beziehung auf einzel…

Edelkunst

Wander

edel·kunst

Edelkunst Ein Edelkunst ist federbose; wer die brauchen kan, der nem ein fuchsschwantz für ein besen, die Welt wils jetzt so han. – Henisch,…

Êrdmêßkunst

Adelung

erd·messkunst

Die Êrdmêßkunst , plur. car. die Kunst oder Wissenschaft, die Erde, und in weiterer Bedeutung auch alle auf derselben befindliche Körper zu …

eselskunst

DWB

esel·s·kunst

eselskunst , f. ars asinina, stulta: und wolte mit solchen worten ire eselskunst brauchen. Luther 3, 521 a ; dein eselskunst ist gar kein nu…

färbekunst

DWB

faerbe·kunst

färbekunst , f. ars tingendi, inficiendi: anleitungen zur färbekunst. Göthe 52, 295. 54, 250 .

Fếldmếßkunst

Adelung

feld·messkunst

Die Fếldmếßkunst , plur. inus. die Kunst oder Wissenschaft, welche solches lehret, und welche ein Theil der Geometrie oder Erdmeßkunst ist.

feuerkunst

DWB

feuer·kunst

feuerkunst , f. pyrotechnia. feuerkunst oder chymie. Leibnitz 468 . in Nürnberg auch eine feuersprütze.

Feuerwêrkskunst

Adelung

feuerwerk·s·kunst

Die Feuerwêrkskunst , oder Feuerwerkerkunst, plur. inus. die Wissenschaft, allerley Feuerwerke, besonders Feuerwerke zum Erste zu verfertige…

firkunst

AWB

fir·kunst

fir- kunst st. f. ; vgl. ae. fracoþu f. ( vgl. Bosw.-T., Suppl. S. 260 ). — Graff IV,413 f. uir-chunst: nom. sg. Np 24,14; gen. sg. - ] e Np…

gartenkunst

DWB

garten·kunst

gartenkunst , f. gartenbau als kunst, gartenbaukunst, aufgeführt zuerst bei Adelung, früher gärtnerkunst, das er auch als gleich dazu stellt…

geberdenkunst

DWB

geberden·kunst

geberdenkunst , f. mimik, pantomimik. Engel mimik 1, 23 u. ö., vgl. Adelung. auch nl. gebarenkunst.

Gedächtnißkunst

Adelung

gedaechtniss·kunst

Die Gedächtnißkunst , plur. inus. die Kunst, die Kraft des Gedächtnisses zu erweitern, besonders wenn solches vermittelst der Einbildungskra…

Ableitungen von kunst (3 von 3)

unkunst

DWB

unkunst , f. : mangel an kunst und deren gth.; ohne plur.; mhd. mnd. unkunst, mnl. onconste, nl. onkunst. vgl. after-, gaukel-, halb-, misz-…

urkunst

DWB

urkunst , f. , ursprüngliche kunst. kunst II 4 mit ur- C 4 c: es darf wohl als allgemein verständlich angenommen werden, dasz ... das hervor…

verkunsten

Lexer

ver-kunsten swv. nu ist dîn kunst verkunstet Msh. 3,56 b .

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APA
Cotta, M. (2026). „kunst". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/kunst/campe
MLA
Cotta, Marcel. „kunst". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/kunst/campe. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „kunst". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/kunst/campe.
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