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halm

as. bis spez. · 27 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
36 in 27 Wb.
Sprachstufen
10 von 16
Verweise rein
168
Verweise raus
113

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

halm m.

Bd. 10, Sp. 237
halm, m. calamus, culmus, festuca, stipula. Ahd. mhd. halm, ags. healm, engl. halm, haulm, nl. schwed.n. halm. das altnord. halm-r hat die bedeutung stroh, streu (Möbius 161). als urverwandt ist längst erkannt worden lat. calamus und culmus, griechisch κάλαμος rohr und καλάμη halm, kirchenslav. slama halm; sanskrit kalama-s (Böhtl.-Roth 2, 155) bezeichnet eine reisart und ein schreibrohr. wenn diese wörter nicht etwa, wie vermutet worden ist, aus den semitischen sprachen frühe in die indogermanischen eingedrungen sind, so liegt es zur ermittelung der ursprünglichen bedeutung von halm nahe, an die wurzel kal treiben, bewegen, zu denken, der sanskrit. ćalati er bewegt sich, kalayati treibt, griech. κέλλειν treiben, bewegen, litt. kelti erheben, lat. cel-sus, ex-cel-lo zufallen; sei es, dasz man an die nahe liegende beobachtung anknüpfte, wie der schlanke dünne halm auf dem felde vom luftzuge in bewegung gehalten wird: aber bald wird das ganze gefild von gebogenen halmen rauschen. Klopstock 2, 130; sei es, dasz man das emportreibende, sprieszende der halme hervorheben wollte, welchem begriffe das genannte lat. celsus, excello, ferner das alts. hol-m erhöhung, hügel, klippe, griech. κολώνη hügel zufallen. Die pluralform von halm ist eine dreifache, neben halme findet sich schon früh auch helmer, hälmer: culmina helmer Diefenb. 161c; pullulare ufgeen in die helmer 472a; bintzenhelmer, waldrohr, lolium rubrum, phoenix Henisch 389; die hälmer pers. rosenth. 6, 1; ein jedes korn vom rocken bringet 7 oder 8 hälmer herfür. Tabernaem. kräuterb. 585; auch der plur. hälme wird von Stieler 738 aufgeführt, und empfängt durch die bair. schwäb. pluralform hälm (Schm. 2, 181) seine bestätigung; helme Keisersberg narrensch. 75a, vergl. die stelle unten 6, und die formen hälmmesser, helmschneiden, helmziehen für halmmesser u. s. w. daneben geht eine schwache form der halm, des halmen, plur. die halmen: mit dem halmen. weisth. 1, 706; da sie je nicht schweigen wolt, nam er ein halmen, und legt den für sie und sprach: fraw, dieweil ihr je krieg und unfriedt haben wöllet, so krieget mit diesem halmen. buch der liebe 287, 4; (sah) .. seiner schnitter fleisz die schönsten halmen mähn. Hagedorn 2, 5. halm steht in mehrfachem sinne. 11) es bezeichnet den stengel der grasarten, vorzüglich des getreides, aber im gegensatz zu der bedeutung 2 begreift es auch den obern theil des stengels, die ähre, kolbe oder rispe in sich, oder sondert ihn doch zum wenigsten nicht scharf aus. so heiszen im ahd. habirhalme (Haupt 5, 327) die stengel des habers mit der frucht; mhd. ein halm ist kreftec unde guot: waʒ er uns allen liebes tuot! er fröit vil manegem sînen muot: wie danne umb sînen sâmen? Walther 17, 31; nhd. wiltu wider ein fliegend blat so ernst sein, und ein dürren halm verfolgen? Hiob 13, 25; das land ist dürre, es wachsen kaum einige halme darauf; Henischs bintzenhelmer oben meint die ganze pflanze, samt der rispe; vgl. auch grashalm; so weht den schmetterling, der kaum enthüllt, am halm der klippe festgeklammert bebte, der sturm ins meer. Matthisson ged. (1794) s. 55; beglänzt vom rothen schein des himmels bebt am zarten halm der thau. s. 119; speer wird der dünne halm. Arndt ged. (1840) s. 364. dichterisch steht halm gern, nicht sowol auf jedes gras, als auf saat, getreide bezogen: getränkte halmen erheben froh ihre häupter. E. v. Kleist 2, 43; auf halm und blume läszt geheim der vater labsal thauen. Voss 4, 271; gedeihn hast du gesandt, voll halme grünt das land. 5, 12; und hund und mann und ross zerstampfte die halmen, dasz der acker dampfte. Bürger der wilde jäger; zertret er goldner saaten halme mit flügelschnellem siegeslauf. Göthe 13, 278; seine sichel entfällt hier dem schnitter, eingesungen von harfengezitter, träumt er geschnittene halme zu sehn. Schiller elysium (1, 97 Kurz); die körner, deren halme jetzt noch grün, sie nehmet mit zur aussaat in die fern. Uhland ged. 382; heil dem frommen geschlechte, das in den furchen sein nest baut und die halmen bewohnt. Arndt ged. (1840) s. 164. daher bildlich: wann .. die reiche ernte der missethat in vollen halmen steht. Schiller 259. auch in Baiern werden die vier getreidearten, weizen, roggen, gerste, haber, die vier hälm genannt. Schm. 2, 182; und die allitterierende formel nach halm und heu schlieszt sich hier an, indem sie die vollbrachte ernte sowol des getreides als des heues bezeichnen will: dirre hof het trü gedinge alle jar, eins zu mittel hornung, und eins zu mittel meigen, und zu after halme und howe. weisth. 1, 673; und zu after halme und howe, so sol der kirwart geben eine gans. s. 674; — vgl. unten auch halmklauber, halmleser für ährenleser. 22) halm bezeichnet den stengel des grases oder getreides ohne die rispe oder ähre, die für sich allein genannt oder doch verstanden wird: im treumet abermal, und sahe, das sieben ehern wuchsen aus einem halm vol und dicke. 1 Mos. 41, 5; der halm ist lang, mit knoden und gleichen unterscheiden. Tabernaemontanus 517; du kommst auch jetzt zu rechter zeit, und zeigest wie natur und lieben, wofern man nur gut ausgestreut, den kern der fruchtbarkeit aus guten halmen schieben. Günther 4 (1735) s. 79; er (gott) hebt mit dem halme die ähr empor, reifet den goldenen apfel, die purpurtraube. Klopstock 2, 103. dieser bedeutung fällt auch zu die redensart das getreide auf dem halme verkaufen, niederd. dat kôrn upn halm verköpen (Dähnert 169b), insofern nach der fassung derselben das kaufobject die ähre auf dem halme bildet: keinem bauer ist es erlaubt, seine früchte auf dem halme zu verkaufen. § 12 allg. preusz. landrecht 2, 7. Dann heiszt halm der gras- oder getreidestengel, der seiner frucht entleert und dürre, also zu stroh geworden ist (wie altnord. halmr), vgl.strohhalm: Walther 66, 5 u. 7 wendet halm und strô in demselben sinne an; es gehören viel halme zu einem bund stroh, multi calami ad fascem stramentorum requiruntur Stieler 738; in Baiern hälm die zu häcksel zu schneidenden strohhalme, aber auch die stoppeln des getreideackers Schm. 2, 181; ebenso in Schwaben Schmid 258, daher in Kärnthen halmach stoppelfeld Lexer 131. mit solchen halmen wird das dach gedeckt, und an den umstand, dasz dieselben alle unbilden der witterung tragen müssen, knüpft das sprichwort an sich leiden (geduld haben) wie der halm auf dem dache: disz (die verschämten hausarmen) allein seindt arm leut, die leiden sich etwa, das gott wol weisz, wie der halm auf dem tach. S. Frank sprichw. (1541) 2, 76a. 33) halm, auch der stengel des rohrs: abir einer lîf und fulte einen swamp mit eʒʒige und legite en umme einen halm (steckte in auf ein rhor Luther), her gab ime trank. Behaims evang. buch Marc. 15, 36. ein solcher halm diente zum schreiben: abir di krîgeschen bûchere und di alden bûchere, di nuo vil von gewonheit latînischer lesunge unglîch trûgen, di habe wir mit gebeʒʒirter zuosamenetragunge alse mit eime scrîbehalme getempirt. Behaims ev. buch, 1. vorrede bl. 3; daher ward, als man sich statt des halmes zum schreiben der feder bediente, sein name noch manchmal auf diese übertragen: waʒ aber ich mit dem halme, mit der vedern meine ich, schrîbe, daʒ hoffe ich eʒ ie blîbe nütze über manegen tac. epilog des heiligenlebens. 44) dasz halm etwas geringes, leichtes, wenig wertes ist, spricht sich in manigfachen wendungen aus: welch ohnmächtige made ist doch der mensch, der nicht einen halm hervorbringen kann, der das ganze jahr nur darauf passen musz, was ihm die erde hervorbringe. arme mann im Tockenb. 324; zwar nicht garben ernt ich, aber doch halme. Klopstock 2, 214; dann dorre, arm, zum dürren ast! dann werd ein halm dir centnerlast! Arndt ged. (1840) s. 214. so dient auch bei negativen, messenden oder vergleichenden sätzen der halm mit seiner geringen breite als bild der verneinung: mhd. man möht mit einem halme dazwischen niht, so wæn ich sie umbfâhen. Had. v. Laber 517, nhd. miszt alles, fehlet die breite um keinen halm nicht. Klopstock 2, 34. 55) ein altes, bei Franken, Baiern und Alemannen in schwange gewesenes rechtssymbol war das fortwerfen, hinschleudern, verschieszen eines halmes zum zeichen feierlicher auflassung, entsagung oder kündigung, namentlich bei auflassung von grundstücken durch geschenk, verkauf und verpfändung, ein brauch der bereits in dem salischen gesetze erscheint und über den rechtsalterthümer s. 121—130 ausführlich gehandelt ist: wer güter hat, die in den dinghof zins geben .. wer die verkauft, der sol sie mit dem halmen ufgeben, als es gewonlich ist, vor dem meier und dem schultheiszen. weisth. 1, 706; auch eygen unde fryen wir yn dy huben als ander ir gut gefryet unde geeigent sint .. und vorzyhen uns alles rehten mit vorschissung der halme vur uns und alle unser erbin. urk. von 1328 bei Haltaus 782. die formel wird auch gegeben mit mund und halm, wenn auszer der werfung des halms die ausdrückliche entsagung, ferner mit mund, hand und halm, wenn auszer beiden noch das gelöbnis durch handschlag, den vertrag zu halten, hervorgehoben wird: haben daruff desz genanten theils unsers zehends freye und lediglich abgetretten, und desz auch mit mund, hand und halm, als in diesem land sitten, herkommen und gewonheit ist, verstossen, verziehen und enteusert. urk. von 1507 bei Haltaus 782. 66) zur bestimmung durch das loos wird der halm in verschiedener weise verwendet; man zählt seine knoten oder glieder und läszt den letzten knoten eine bejahende oder verneinende entscheidung fällen, ein noch jetzt gebräuchliches kinderspiel, wie es schon Walther recht anschaulich beschreibt: mich hât ein halm gemachet frô: er giht, ich sül genâde vinden. ich maʒ daʒ selbe kleine strô als ich hie vor gesach von kinden. nû hœret unde merket ob siʒ denne tuo: 'si tuot, si entuot, si tuot, si entuot, si tuot.' swie dicke ichʒ tete, sô was ie daʒ ende guot. daʒ trœstet mich; dâ hœret ouch geloube zuo. 66, 5; oder es werden unter mehreren halme von ungleicher länge gezogen, wer den längern zieht, für den fällt die günstige entscheidung (vgl.den kürzern ziehen für unterliegen unter kurz); franz. tirer à la courte paille, mhd. gräselîn ziehen: sô ziehe wir zwei gräselîn ... ich mach einʒ kurz, daʒ ander lanc: wederʒ wil nu ziehen an daʒ lenger, sol gewunnen hân. Laszberg lieders. 1, 145; mochten sy aber des nit eins werden, so sullen dy darumb yder einen halmen zihen ongeverde, usz einem dache ader schaube, welcher dan den lengesten halmen zuge, der solde die kure haben, under den zweyen ye einen kysen zu einen oberman. urk. von 1403, bei Haltaus 782; unser leben ist nüt anders dan das helme ziehen, einer wönt, er wel ein vast lang helmle ziehen, so würt eim etwan das allerkurzest. Keisersberg narrensch. 75a; wir wollen halme ziehen, wer der älteste ist (we'll draw cuts for the senior). Eschenburg Shakesp. comödie der irrungen, schlusz; in Baiern hälmlein ziehen, schweiz. das hälmli ziehen (Stalder 2, 15), mit hälmchen von verschiedener länge das loos ziehen, für die halme werden auch hölzchen, papierchen und ähnliches verwandt, ohne dasz die bezeichnung sich ändert. Schm. 2, 181. 77) halm führt Adelung als den namen eines dünengrases in Holstein und Schleswig auf; das wird aus der helgoländer mundart als hallem verzeichnet (Fromm. 3, 34b), mag aber trotz dieser form nichts anders sein, als das hier nur auf ein bestimmtes gewächs gewendete allgemeine halm, da das helgoländ. hallem sich zu halm nicht anders verhält, als helgoländ. hennep (das.) zu hanf.
11495 Zeichen · 174 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 9.–12. Jh.
    Altsächsisch
    halmst. M. (a)

    Köbler As. Wörterbuch

    halm , st. M. (a) nhd. Halm ne. blade (N.) ÜG.: lat. culmum GlPW, H, festuca GlP, H, stipula GlP Hw.: vgl. ahd. halm (1)…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    halm

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +3 Parallelbelege

    halm¹AWB m. a-St., seit dem 8. Jh. in Gl., B, GB, bei N: ‚Korn-, Getreidehalm (= Sten- gel einschließlich Ähre, Rispe), …

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    HALMstm. swm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    HALM stm. , HALME swm. halm. zu ich hil? vgl. Gr. 2,29. Graff 4,926. 1. calamus, culmus, stipula sumerl. 17,9. 26,6. gl.…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    halmN., M.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    halm , N., M. nhd. Halm, Röhre des Leuchters Vw.: s. kōrne-, lanc-, rēt-, strō- Hw.: vgl. mhd. halm (1), mnl. halm E.: a…

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Halm

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Der Halm , des -es, plur. distributive, die -e, aber collective, die -en. 1) Diminut. das Hälmchen, Oberd. Hälmlein, der…

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Halm

    Goethe-Wörterbuch

    Halm a in botan-morphol Zshg allg für Pflanzenstengel als Element gesetzmäßiger Pflanzenbildung Wenn ich das Beispiel vo…

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Halm

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Halm , s. Münch-Bellinghausen .

  8. modern
    Dialekt
    Halmm.

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Halm m. Gras-, Getreidehalm: Dat lewe Koorn dat steit die noch man up den Halmen Babst Naschr. 7; Reimwort im Abzählreim…

  9. Sprichwörter
    Halm

    Wander (Sprichwörter)

    Halm 1. Am Halm erkennt man noch, wie gross die Aehre war. – Simrock, 124. 2. Jeder Halm hat wol eine Aehre, aber nicht …

  10. Spezial
    Halm

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Halm m. (-[e]s,-e) 1 (Grashalm) fi (d’erba) m. 2 (Stängel) fostü (-s) m. , mane (-ni) m. , stumbl (-i) m. 3 (Stiel, Grif…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit halm

196 Bildungen · 124 Erstglied · 70 Zweitglied · 2 Ableitungen

halm‑ als Erstglied (30 von 124)

Halm I

Idiotikon

Halm I Band 2, Spalte 1200 Halm I 2,1200

Halm II

Idiotikon

Halm II Band 2, Spalte 1202 Halm II 2,1202

halmackes

Lexer

halm·ackes

halm-ackes stf. bipennis Dief. n. gl. 53 b . helmaches Voc. 1470,59. vgl. stilax ib. 72 c , axthelm in den nachtr., helmbarte u. das flgd.

halmackus

AWB

halm·ackus

halmackus st. f. , mhd. halmackes. halm-axis: nom. sg. Gl 3,122,13 ( SH A, Darmst. 6, 12. Jh.; vgl. Hbr. I,250,282 Anm., wo die Form als Ver…

Halmahera

Meyers

halma·hera

Halmahera (»großes Land«, Dschilolo, Gilolo ), größte der Molukkeninseln, zwischen 1°29´ nördl. bis 0°51´ südl. Br. und vom 129.° östl. L. m…

halmakkus

KöblerAhd

halmakkus , st. F. (i) (athem.) nhd. Doppelaxt, zweischneidige Axt, Streitaxt ne. double-axe ÜG.: lat. bipennis (F.) Gl Hw.: s. helmakkus Q.…

Halmaturidae

Meyers

Halmaturidae ( Känguruhs ), eine Familie der Beuteltiere (s. d., S. 785).

halmax

AWB

hal·max

halmax , halmaxis Gl 3,350,30. 122,13 s. halmackus .

halmbank

DWB

halm·bank

halmbank , f. bank zum häckselschneiden, futterlade, nach halm 2 sp. 238, bair. hälmbank ( Schm. 2, 182 ): dein schenkel wern auch nicht zu …

Halmbauch

RhWB

halm·bauch

Halm-bauch -bux Aach-Vicht m.: das untere Ende des Strohbausches.

halmbrache

DWB

halm·brache

halmbrache , f. das erste umreiszen des ackers nach der ernte, so dasz die stoppeln in die erde kommen und den winter über faulen mögen. öco…

Halmbüchse

RhWB

halm·buechse

Halm-büchse hęləmbegs Saarbr f.: B., in der der Bergmann früher die mit Pulver gefüllten Strohhalme (als Zünder dienend) aufbewahrte.

Halmbëseⁿ

Idiotikon

Halmbëseⁿ Band 4, Spalte 1669 Halmbëseⁿ -ä- 4,1669

halmdor

MNWB

halm·dor

° helmender(e) , helmede(r) , helmer , helmerde , m. , f. , Seitenweg, s. ° halmdor (Neocorus) (Bremen-Oldenburg).

Halme(n)

Idiotikon

Halme(n) Band 2, Spalte 1200 Halme(n) 2,1200

halm als Zweitglied (30 von 70)

achalm

KöblerAhd

ach·alm

achalm , st. M. (a) Vw.: s. āhhalm

hhalm

AWB

ahhalm st. m. — Graff I, 132. ahhalm: nom. sg. Gl 3,482,6 ( 3 Hss., 12. Jh. ). eine Krankheitserscheinung, vermutlich ein Geschwür, die Fros…

Barte(n)halm

Idiotikon

Barte(n)halm Band 2, Spalte 1203 Barte(n)halm 2,1203

Beyhalm

Adelung

bey·halm

Der Beyhalm , des -es, plur. distributive die -e, collective, die -en, ein neben dem Haupthalme des Getreides aufschießender Halm.

Binnenschalm

MeckWBN

binnen·schalm

Wossidia Binnenschalm m. bei der Pferdeleine für ein Zweigespann der Zügel von der dem anderen Pferd zugewandten Seite des Gebisses bis zu d…

Bëse(n)halm

Idiotikon

Bëse(n)halm Band 2, Spalte 1202 Bëse(n)halm 2,1202

Bëselihalm

Idiotikon

Bëselihalm Band 2, Spalte 1202 Bëselihalm 2,1202

Bīelshalm

Idiotikon

Bīelshalm Band 2, Spalte 1203 Bīelshalm 2,1203

Chlotzhalm

Idiotikon

Chlotzhalm Band 2, Spalte 1201 Chlotzhalm -ö- 2,1201

Chnopfhalm

Idiotikon

Chnopfhalm Band 2, Spalte 1201 Chnopfhalm 2,1201

Eierhalm

MeckWBN

eier·halm

Wossidia MeckWB Eierhalm m. Wiesel; abweichende Lautung: Ejerhalm Ha Hagenow@Perdöhl Perd .

Exhalm

Idiotikon

Exhalm Band 2, Spalte 1203 Exhalm 2,1203

Frühalm

BWB

Frühalm Band 1, Spalte 1,281

Glogge(n)halm

Idiotikon

Glogge(n)halm Band 2, Spalte 1203 Glogge(n)halm 2,1203

habarhalm

AWB

habarhalm st. m. , mhd. haberhalm, nhd. ( älter ) haberhalm. habir-halme: dat. sg. Gl 2,675,6 ( Schlettst., 12. Jh. ). Haferhalm ohne Ähre, …

haberhalm

DWB

haber·halm

haberhalm , m. halm des habers: die haberhalme schwanken im winde. ahd. gilt der plur. habirhalme geradezu für avena Haupt 5, 327 ; im bair.…

habirhalm

MWB

habirhalm stM. ‘Haferhalm’ Glossenbeleg des 12. Jh.s s. AWB 4,530 MWB 2 1081,33; Bearbeiterin: Herbers

Haferhalm

Wander

hafer·halm

Haferhalm Auf die Haberhälm kommen. – Wurzbach II, 63. In sehr bedrängte Lage.

hochalm

DWB

hoch·alm

hochalm , f. : es war herrlich unter den tannen und fichten der hochalme. Bettine briefe 2, 149 .

Johalm

Idiotikon

joh·alm

Johalm Band 2, Spalte 1203 Johalm 2,1203

Ableitungen von halm (2 von 2)

behalmen

DWB

behalmen , sich, culmis vestiri, begrasen: der grund wird sich bald behalmen, sagt Salis.

halme

MWB

halme swM. → helm stNM. MWB 2 1116,21;