Eintrag · Rheinisches Wb.
Ge-müse
Ge-müse gəmīs, –ī:-, –ē:-, –ēi-, –e·i.-, –:-, –ȳ·ə.- usf.; s. Mus Allg. Sg. t. [Rhfrk Pl. -sər ] n.: 1. alles, was der Garten (Acker) an Grünem liefert (nicht Kartoffeln), die Pflanzen u. das daraus bereitete Gericht; G. ziehen (trecken), — planzen; jongk G.; grön G. Krauskohl u. Mus 1 a; düərn G. Hülsenfrüchte; Spinaten-, Bunnen-, Erzen-, Kappesg. usf. RA.: Dat wör minn G. nit nicht nach meinem Geschmack. De lett (lässt) Röbe got G. sin Geld-Leuth , Nfrk. G. satt on Fleiss wat! Mutter zum Kinde, das kein G. essen will Mörs , Emmerich , Barm . Dem basse (passen) alle G.ər er isst alles in geh…