Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
flüstern
flüstern , susurrare, s. DWB flistern : wie lieblich flüstert dort im hain der schlanken espen furchtsam laub. E. von Kleist 1, 81 ; nun, flüstert ihm die jungfrau, edler ritter, was zögert ihr? Wieland 22, 111 ; den rath, den du mir gibst, den hat sie dir geflüstert. Stolberg 13, 22 ; flüche, die ihm flüsterte ein dämon und kein mensch. 14, 181 ; leise gab er darauf mit flisternder stimme die antwort. Od. 14, 492 ; für sie flisterte das weizenfeld. Schubart ged. 1, 446 ; wann mit zärtlichkeit verschwistert freude, die im busen wohnt, bald aus deinen blicken flüstert, bald auf deiner lippe thr…