Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erblicken
erblicken , 1 1) in der intransitivbedeutung, die auch das einfache blicken (2, 117) hat, mhd. refulgere: ër muost durch nôt erschricken, sîn junger lîp niht træge was, dâ ër sach erblicken ob im diu swërt, ich wæn ër dâ niht læge. Albr. Tit. 5948 . 2 2) transitiv aspicere, conspicere, wie anblicken: ich erblickte das licht der welt ( wurde geboren ) am ersten mai; meine erste handlung, als ich das licht der welt erblickte, war ein muttermord. Schiller 243 b ; euer wille geschehe! und kann ich ein zeichen erblicken rechter hand am wege, so wird die reise gelingen. Göthe 40, 33 ; als er aber nu…