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dürfen

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
Anchors
12 in 12 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
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58
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24

Eintrag · Pfälzisches Wb.

dürfen st., schw.

Bd. 2, Sp. 669
dürfen st., schw. : wie schd., däʳfe (däʳfə, däÄfə), Part. Perf. gedäʳft, s. F. [allg.]. Des däʳfscht nit! [südl. VPf, allg.]. Unner alle Umständ derfschte nix meh trinke [Kühn Schnitze II 92]. An den daff ken Liftche kumme [KL-Erzhs]. 's däʳft besser geh, als Antwort auf die Frage, wie es einem geht [BZ-Gossw]. RA.: Das daʳfschde net uf die Goldwoo leje [KU-Brück]. Du un die Roose (wegen ihres Mundwerkes stadtbekannte Frau), ehr däʳfe e Wort mehr saa, spöttisch [Rockhs]. SprW.: Dem Hungriche däʳft die Worscht armeslang sin [ZW-Battw]. Wer Rose breche will, daref die Dane (Dornen) net scheie [Penns]. Volksgl.: Mittwochs un freidags däärf mer ken Ställ ausmischte [Fogel Beliefs Penns Nr. 1347]; vgl. die Var. bei ausmisten 1. a. 1601/29: Es dorffen auch die wörth (Wirte) nit ausserhalb wein kauffen [SSp., Polizeiordnung von 1545 für KL-Rodb]. — F.: 1. u. 3. Sing. fast allg. däʳf; KL-Erzhs daf; Penns vielfach daref, aber auch dErf, dauf vgl. Buffington Penns Var. 227/51. 2. Sing. fast allg. däʳfšd und däʳfš, letzteres bes. in lebhafter Rede; Penns: dErfšd, darefšd, daufšd, dafš (Buffington Penns Var. 227/52). Pl. 1.-3. überwiegend däʳfə/däʳfən; vgl. hierzu die Ausführungen bei brauchen. Unter schriftspr. Einfluß kommen seit 1945 in Städten und deren nächster Umgebung mehr und mehr diʳfən/ diʳfə auf. Bei der Übertragung des Wenkersatzes 28 (ihr dürft nicht) von 1960 war das Schwanken zwischen -ä- und -i- deutlich erkennbar in Kaislt KL-Weilb FR-Hettldh Frankth LU-Rh'gönh Friesh NW-Meckh Spey GH-Hatzbühl Otth Germh. Schriftspr. Einfluß verrät auch die Bildung der 2. Pl. mit dem Endungs-t (däʳfd, diʳfd). Die 2. Pl. in Penns nach Buffington Penns Var. 238/50: darefe, darefd, daufd. — Südhess. I 1887 ff.; Rhein. I 1581; Lothr. 86 derfen; Els. II 712/13 dörfen; Bad. I 609.
1807 Zeichen · 67 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Dürfen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Dürfen , verb. irreg. neutr. welches das Hülfswort haben erfordert. Ich darf, du darfst, er darf, wir dürfen, ihr dürfet…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    dürfen

    Goethe-Wörterbuch

    dürfen in RAnw gelegentl noch in der im 18. Jh verbreiteten Form ‘dörfen’; in Götz 1 einmal 2. Pers Sg ‘darf’ 39,130,22 …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dürfen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Dürfen , s. Sollen .

  4. modern
    Dialekt
    dürfenst., schw.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    dürfen st., schw. : wie schd., däʳfe (däʳfə, däÄfə), Part. Perf. gedäʳft, s. F. [allg.]. Des däʳfscht nit! [südl. VPf, a…

  5. Sprichwörter
    Dürfen

    Wander (Sprichwörter)

    Dürfen 1. Er nemmt sich die Darf. – Tendlau, 656. Die Erlaubniss. Als Antwort auf die Frage, wie jemand so etwas thun dü…

  6. Spezial
    dürfen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    dür|fen (darf, durfte, gedurft) vb.intr. 1 (die Erlaubnis haben) podëi (pó, podü) 2 (das Recht haben) podëi (pó, podü), …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit duerfen

4 Bildungen · 0 Erstglied · 2 Zweitglied · 2 Ableitungen

duerfen als Zweitglied (2 von 2)

bedürfen

DWB

bedürfen , egere, indigere, ahd. pidurfan, pidarf ( Graff 5, 207 ), mhd. bedurfen, bedarf, bedorfte, nhd. bedürfen, bedarf, bedurfte; über d…

Mitdürfen

Campe

mit·duerfen

Х Mitdürfen , v. ntr . unregelm. ( s. Dürfen ) mit haben , mitgehen, mitreisen, mitfahren  dürfen. Er darf nicht mit. D. Mitdürfen .

Ableitungen von duerfen (2 von 2)

bedürfen

DWB

bedürfen , egere, indigere, ahd. pidurfan, pidarf ( Graff 5, 207 ), mhd. bedurfen, bedarf, bedorfte, nhd. bedürfen, bedarf, bedurfte; über d…

gedürfen

DWB

gedürfen , verstärktes dürfen, s. gedarf und folgendes.