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busch

mhd. bis spez. · 25 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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40 in 25 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

busch m.

Bd. 2, Sp. 556
busch, m. , bosch sp. 248, ein verbreitetes wort, dem zunächst liegt das mlat. boscus (Ducange 1, 736), it. bosco, prov. bosc, sp. bosque, franz. bois, aber auch mlat. buschia (Ducange 1, 821), prov. busca, franz. bûche, doch gebricht die lat. stütze. denn, mit wegfall des ar, aus arbusculum, arbustum, arbos, acc. arbosem für arborem, dessen wurzel selbst im skr. bhû nasci gesucht wird, herzuleiten, hat schon darum bedenken, weil allen roman. zungen das volle arbore, arbol, arbre verblieben ist. gleich stark steht der dem sinn von nemus zusagenden unvermittelten abkunft von βοσκή weide, βόσκειν weiden entgegen, dasz wiederum aus dem lat. pascere das it. pascere, franz. paître entsprang, also kein grund vorhanden war, boscus etwa dem neugr. βοσκή zu entnehmen, davon dasz boscus niemals den weideplatz ausdrückt abgesehen. ein so allgemeines wort wie bosco auf die enge vorstellung von buxus (sp. 496), franz. buisson zurückleiten mag man auch nicht, aus einem verhältnismäszig seltnen strauch konnte sich der begrif des waldes und holzes überhaupt nicht entfalten. Es ist also erlaubt, auf die deutschen sprachen den blick zu werfen. zwar mangelt das wort beinahe ahd., eine einzige glosse bei Graff 3, 218 bietet dar bramalbusc rubus, vielleicht dasz es auch in einzelnen ortsnamen enthalten ist; doch mhd. erscheinen busch und bosche schon öfter (Ben. 1, 223): manege ängestlîche krumbe von boumen ze buschen, dâ muose er sich vertuschen und vristen, swie er mohte. Trist. 227, 33; er gienc zu eime pusche grôʒ, der was albetalle ein dorn. pass. K. 219, 76; beide durch pusch und durch walt. Jeroschin 132b; si mûstin sich behaldin in brûche, puschin, waldin. 102b; der anlaut P braucht hier kein undeutsches wort anzuzeigen, da dieser dichter auch pregeln, prasteln u. s. w. schreibt, in der Wetterau hört man noch heute pusch, nicht busch aussprechen. Ebenso begegnet mnl. bossch, z. b. im leven van Jezus cap. 21 boschhonech, waldhonig, nnl. bosch n. und bos m.; altengl. busk, z. b. Chaucers rose 54. 102. Ploughman 7265; engl. bush; altn. bûskr, bûski virgultum; schw. buske, norw. buska und busk, n. busk. sollten sie alle romanischen grund haben, so müste auffallen, dasz ihnen gerade die dem franz. bois eigne bedeutung von lignum abgienge, wenn sich auch die vorstellungen holz, gehölz und wald aneinander reihen. Könnte nicht umgekehrt in sehr früher zeit ein deutsches wort in alle romansprachen gedrungen sein? dafür böte sich mehrfache erklärung. busch liesze sich wie unser baum auf bauen zurückführen und aus einem verschollenen pûwisc, pûisc verständigen, vgl. pû, pûo pûwo, pûidi bei Graff 3, 18. dann aber hätte darauf anspruch, wie schon Stieler 112 einsah, unser bausch, wulst, zumal in seiner fünften bedeutung (1, 1198) und vielleicht gäbe es einen weg, mhd. bûsch tumor mit busch virgultum zu einigen. drittens wäre selbst fascia zu erwägen und eine ableitung von binden, bund möglich. Den sinn von busch drückt nichts treffender aus als das franz. touffe, dichter haufe. 11) busch ist laubiges gesträuch, franz. buisson. in der bibel verdeutscht es den dornstrauch, βάτος, rubus, und auch die nnl. schw.n. version haben dafür bosch, buske, busk, Ulfilas aihvatundi, ahd. und mhd. dichter spreidahi, gespreide (Graff 6, 393): busch, rubus. voc. 1482 e 4a; pusch oder hecke, dumus, rubus. aa 2b; pusch, stawde oder stawdengewechst, rubetum pusch oder pram rubus. ebenda; und der engel des herrn erschein im in einer fewrigen flammen aus dem pusch und er sahe, das der pusch mit fewr brandte. 2 Mos. 3, 2—4; die gnade des, der in dem busch wonete, kome auf das heubt Joseph. 5 Mos. 33, 6; die da nesseln ausrauften und die püsch. Hiob 30, 4; zwischen den püschen riefen sie und unter den disteln samleten sie. 30, 7; in alle hecken und in alle püsche. Es. 7, 19; habt ir nicht gelesen im buch Mosi bei dem busch? Marc. 12, 26; hat auch Moses gedeutet bei dem busch. Luc 20, 37; der engel des herrn in einer fewerflamme im busch. apost. 7, 30. 35; kletten (klettern) auf die stauden oder büsch. Keisersb. sch. der pen. 50b; Moisi in dem busch. 53c; kurze halm, vil korn, kurze busche, eitel dorn. Henisch 569, 25; wer sich fürcht für den dornen, der komm nicht in den busch. 569, 27; der vor im pusch hat gepast (als räuber gelauert). fastn. 1130; still schlich ich in den pusch hinein. H. Sachs I, 522a; der hunger thut so wehe dem leibe, den wolf er aus dem busch thut treiben. Eyering 1, 433; als ich nechst war aus spazieret zu den hirten in den wald, und mit ihnen musicieret, dasz der ganze pusch erschallt. Opitz 2, 201; die in dicke püsche ziehen und in wüsten wäldern sein. 2, 205; was wil ich über püsch, was wil ich über sand? 2, 226; so lang ein hirsch wird lieben püsch und heiden. 2, 233; der Filli laute lieder, die in dem pusche grast, die wecken echo auf. Fleming 149 (151); dasz die püscher sanfter brausen, dasz die lüfte linder sausen. 361 (358); und lasz deine guten lieder ümm die flüsz und püscher hören. 470 (466); aus dem groszen satzungsbuche plündert mancher mehr die leute, als vielleicht ein armer schlucker aus dem pusche fischet beute. Logau 3, 2, 47; o ungerechter schlag, der rosenstöck entblöszet und einen dornenbusch mit frieden wachsen läszt. Günther 622; so scharf dein ros durch sträuch und büsche brach. 722; dasz boden, luft und busch die süsze regung fühlten. 736; lasz ihn nicht diesen busch beschreiten. Hagedorn 3, 39; wie mancher busch von myrthen war hier der Venus heilig. 3, 67; aus dorf und büschen dringet der jugend kern hervor. 3, 70; der büsche sänger. E. von Kleist 1, 140; in überirdischer höhle von krausen büschen gezeugt. 2, 26; so hudelt man ihn erst, herr spatz, und scheucht ihn hin und her, husch, husch! nun fenster auf! hinaus zu busch! Bürger 20b; nein, es scheuchte nur der schrecken aus dem busch den vogel auf. Schiller 47a; die brunst des feuers raset, und ringsum kein busch, der mich verbärge. 464a; er hüpfet leicht und munter von baum und busch herunter. Göthe 1, 43; Luna bricht durch busch und eichen. 1, 46; so dringet ängstlich hin und wieder durch feld und busch und wald mein blick. 1, 67; diese mit bäumen und busch düster beschatteten höhn. 1, 282; schwer, in waldes busch und wuchse füchsen auf die spur gelangen. 3, 188; durch felder, wiesen und busch hinschreitend. 21, 149; über felsen, durch busch und gesträuch. 17, 30; tiefen und höhen, büsche und wälder. 17, 31; so traten diese in ihrer sonderbaren verkleidung aus dem busch hervor. 17, 334; Mignon sprang bald voraus, bald zur seite durch busch und wald. 19, 47; auf einem schimmel kam die liebenswürdige Amazone aus den büschen. 19, 155; ich glaube alle nachtigallen haben sich hieher in unsere büsche beschieden. Woldemar 1, 85. Diese beispiele zeigen, dasz busch bald den einzelnen strauch, bald das zusammenstehende gesträuch oder gebüsch ausdrückt, welches ein gehölz oder vorholz (petit bois) im gegensatz zu dem groszen und tiefen wald bildet. den collectivbegrif kann sowol der sg. busch, als der pl. büsche, im 17 jh. auch büscher bezeichnen. in diesem sinne werden busch und wald zusammengenannt, doch mögen einzelne büsche diesen namen auch als sie zu wäldern emporwuchsen behalten haben. wir erkennen, heiszt es in einem weisthum 2, 256, unserm hern drei freie büsch, in den andern gemeindewelden erkennen wir in für einen grundherrn. 3, 746. 747 ist der hohe busch gleichbedeutend mit eichart. In lat. urkunden des 12 und 13 jh., oder schon früher, begegnet die formel in plano et in bosco, tam in buscho quam etiam in plano. Mone zeitschr. 1, 397. 3, 215, was deutsche urkunden durch almend und welde wiedergeben. planum meint die gemeinweide, alp, sl. planina, busch den wald, die mark. schlug das land zu busch (wurde es buschig), hob sich der busch zu wald, so hörte er auf weidetrift zu sein: reicht der busch dem reiter an die sporn, so hat der bauer sein recht verlorn. hierher gehören noch folgende redensarten und sprichwörter: 'allen büschen zu ferne sein', sich einer sache nicht nähern können, sie nicht fassen: das weisz ich aber wol, wie fast der geist alles alleine thut, were ich doch allen püsschen zu ferne gewest, wo mir nicht die sprachen geholfen und mich der schrift sicher und gewis gemacht hetten. Luther 2, 476b; das mein armer rottengeist, wo er hinaus wil, allen püsschen zu ferne ist. 3, 68b; dasz ich allen büschen zu fern war, nichts gelernt hatte. Mich. Neander bedenken 7. 'buschein gehen', sich bergen, 'er will nicht aus dem busch heraus', will sich nicht sehen lassen; 'der hase ist im busche' heiszt, in sicherheit, hat sich dem jäger entzogen; 'an den busch schlagen oder klopfen', die vögel heraus zu fliegen nöthigen und dann überhaupt nach etwas forschen, es erkundigen: schlug in den posch und fieng kein vogel. Garg. 130a; es ist besser ein anderer schlag in den busch, dasz ich die vögel fang, als dasz ich in busch schlag, dasz sie ein anderer fangen mag. 261b; der eine klopft auf den busch, der andere fängt den vogel; ich habe zwar bei ihm auf den busch geklopft, aber nichts herausbringen können. mir hat geträumt, ich klopf auf den busch, da rauschte der hirsch heraus, husch husch! Uhland ged. 367. engl. beat about the bush. man nennt auch den mit grünen reisern verkleideten, mit lockbeeren besteckten platz des vogelherds den busch. hinter dem busch halten, zurückhalten. 'sich aus dem busch heraus lustig machen'. bauernst. lasterpr. 184, bezeichnet vollständige lust, der nichts gebricht. büsche haben ohren, felder haben augen; wer die büsche scheut, kommt selten zu holz; altn. sâ kemst seint at skôgi sem hræðist hvern buskinn. 22) busch ist der vom strauch oder baum gerissene laubast, der gebrochene blumenstrausz. vom sieg heimkehrende krieger stecken einen busch laub auf den hut; nim einen isoppusch, entsündige mein leben. Fleming 21 (23); ein dicker blumenbusch. Günther 1070; ebenso rosenbusch, hagebusch, dornbusch, haselbusch u. s. w. 33) busch von haaren und federn: das haar in einen busch aufbinden; die weiber gehen in bloszen haaren, welche sie in einen busch gesamlet ein wenig vom kopfe herunter hangen lassen. Olearius orient. insuln s. 147; sie balgten sich und rissen einander büsche von haaren aus; ein busch federn oder federbusch, helmbusch; vögel mit büschen, aves cristatae; Georgs blauer busch verschwindet auch. Göthe 42, 126; grosze thaten dort geschehen durch der helden arm, ihrer helme büsche wehen in der feinde schwarm. Schiller 64b; was meint busch in folgender an eine üppige alte gerichteten stelle: umbsunst ist diser pracht, nim doch hinweg den busch, lasz ab von deinem prangen. Weckherlin 715, eine locke, oder ein aufgestecktes band? auch das altn. bûski bedeutet crines contorti. Sehr merkwürdig ist nun, dasz die nnl. mundart, während sie die beiden ersten bedeutungen von busch durch bosch ausdrückt und z. b. doornbosch, rozebosch sagt, wie wir dornbusch, rosenbusch, für unsere dritte ein m. bos, pl. bossen verwendet: een bos haar, une touffe de cheveux, ein busch haare; een bos vederen, une touffe de plumes, ein busch federn; een bos sleutels, ein gebund schlüssel; een bos druiven, ein busch, bündel trauben und in der zusammensetzung haarbos haarbusch, vederbos federbusch. von diesem bos lautet das diminutiv bosje, von jenem bosch boschje. auch entspricht dem bos = bündel das vorhin verglichne lat. fascis, fascia, nicht dem bosch = wald, wie das franz. bois nur wald, nicht bündel bedeutet. wären also im hd. busch zwei ganz verschiedne wörter zusammen geronnen? aber die begriffe gebüsch und gebund grenzen unmittelbar zusammen, dornbusch und federbusch scheinen ganz gleicher bildung, was franz. touffe d'arbres, touffe d'épines, touffe de plumes bestätigt. 2 Mos. 12, 22. hohelied 1, 13 schwankt die nl. bibel zwischen busselken ysope und bundelken myrrhen, wo heute beidemal bosje stehen würde. 44) holz, womit das müleisen im bodenstein gefüttert ist. 55) der brennende, der feurige busch, mespilus pyracantha.
12013 Zeichen · 206 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    BUSCH

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    BUSCH s. BOSCHE.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    buschM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +8 Parallelbelege

    busch , M. nhd. Busch, Gebüsch, Gehölz, Wildnis, unwegsames Land, Buschholz, Strauchwerk Vw.: s. dōrn-, dōrne-, elsen-, …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Búsch

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    1. Der Búsch , des -es, plur. die Bǘsche. 1) Ein aus niedrigem Gesträuche oder so genanntem Unterholze bestehendes Gehöl…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Busch

    Goethe-Wörterbuch

    Busch von rund 150 Belegen etwa 100 in dichterischen Texten 1 (Laub-)Strauch; überwiegend im Pl u kollektiven Sg iSv Geb…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Busch

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Busch , Busche, kupferne Scheidemünze der ehemaligen Reichsstadt Aachen = 7 1 / 12 Pf. — Im Lederhandel = 10 Stück Felle…

  6. modern
    Dialekt
    busch

    Bayerisches Wörterbuch · +8 Parallelbelege

    busch Band 3, Spalte 3,823

  7. Sprichwörter
    Busch

    Wander (Sprichwörter)

    Busch 1. Andere Büsche, andere Pilze. 2. Aus einem bösen Busche kommt schwerlich ein guter Dorn. – Winckler, VIII, 80. 3…

  8. Spezial
    Busch

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Busch m. (-[e]s, Büsche) 1 brüscia (-sces) f. , trognora (-res) f. 2 (Dickicht) spës (-sc) m. , spessöm (-s) m. , pespës…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit busch

433 Bildungen · 294 Erstglied · 134 Zweitglied · 5 Ableitungen

busch‑ als Erstglied (30 von 294)

Busch I

SHW

Busch I Band 1, Spalte 1247-1248

Busch II

SHW

Busch II Band 1, Spalte 1247-1248

busch, bosch

MWB

busch, bosch stM. auch sw.; ahd. "nur in Glossenbelegen vom 12. Jh. an belegt" (AWB 1,1567); die Etymologie, insbesondere das Verhältnis zu …

Buschanke

SHW

Busch-anke Band 1, Spalte 1245-1246

Buschbohne

SHW

Busch-bohne Band 1, Spalte 1245-1246

Buscheiche

SHW

Busch-eiche Band 1, Spalte 1245-1246

Buscherbse

SHW

Busch-erbse Band 1, Spalte 1249-1250

Buschert

SHW

Busch-ert Band 1, Spalte 1249-1250

Buschhäpe

SHW

Busch-häpe Band 1, Spalte 1249-1250

Buschkopf

SHW

Busch-kopf Band 1, Spalte 1249-1250

Buschmann

SHW

Busch-mann Band 1, Spalte 1249-1250

Buschrose

SHW

Busch-rose Band 1, Spalte 1249-1250

Buschsalat

SHW

Busch-salat Band 1, Spalte 1249-1250

Buschwald

SHW

Busch-wald Band 1, Spalte 1249-1250

Buschwerk

SHW

Busch-werk Band 1, Spalte 1249-1250

buschach

Lexer

busc·hach

buschach stn. BMZ coll. zu busch Ot. buschech Herb. 18025. buschê 1762. buschêe 10577.

buschaffe

DWB

busch·affe

buschaffe , m. simia orangutang, waldmensch, nnl. boschmensch, waldmann, waldteufel.

Buschaffer

MeckWB

busch·affer

Buschaffer m. ein Amt bei der Innung der Rostocker Brokfischer, er hatte für die Instandhaltung des Schüttings Sorge zu tragen.

buschband

DWB

busch·band

buschband , n. bauschige bandschleife: hut mit einer güldenen tressen, an dessen seite ein buschband war. Salinde 151.

busch als Zweitglied (30 von 134)

Beisenbusch

MeckWBN

beisen·busch

Wossidia Beisenbusch m. Binse, juncus spec.: Bäsenbusch (zu lesen Beesenbusch? ) Giese Pflanz. 35.

Bírkbúsch

Adelung

birk·busch

Der Bírkbúsch , des -es, plur. die -bǘsche, S. Adelung Birkholz .

blumenbusch

DWB

blumen·busch

blumenbusch , m. fasciculus florum: ritter mit groszen lieblichen blumenbüschen sowol auf ihren helmlein als auf ihren pferden geziert. Weck…

bluomenbusch

KöblerMhd

bluomen·busch

bluomenbusch , st. M. nhd. Blumenbusch, Blumengebinde Q.: Martina (um 1293) E.: s. bluome, busch W.: nhd. Blumenbusch, M., Blumenbusch, Blum…

brâmberbusch

MWB

brâmberbusch stM. ‘Brombeerbusch’ batós rubus terrenus: branberebusc VocBV24 4:362,9 MWB 1 965,63; Bearbeiter: Plate

brāmberbusch

KöblerMhd

brāmberbusch , st. M. nhd. Brombeerbusch ÜG.: lat. batus Gl, rubus Gl Q.: Gl (13. Jh.) E.: s. brāmbere*, busch W.: nhd. Brombeerbusch, M., B…

Chūderbusch

Idiotikon

Chūderbusch Band 4, Spalte 1770 Chūderbusch 4,1770

dornbusch

DWB

dorn·busch

dornbusch , m. vepres, wie dornstrauch, niederl. doornbosch. für das mhd. hat Ben. keine beispiele, doch kommt das wort vor Graf Rudolf 22, …

drudenbusch

DWB

druden·busch

drudenbusch , m. wie alpruthe, donnerbesen, hexenbesen Nemnich Wörterb. 115 .

dōrnbusch

KöblerMnd

dōrnbusch , M. nhd. Dornbusch Hw.: s. dōrnebusch; vgl. mhd. dornbusch E.: s. dōrn, busch (1) W.: s. nhd. Dornbusch, M., Dornbusch, DW 2, 129…

dōrnebusch

KöblerMnd

dōrnebusch , M. nhd. Dornbusch Vw.: s. wēpen- Hw.: s. dōrnbusch E.: s. dōrn, busch (1) W.: s. nhd. Dornbusch, M., Dornbusch, DW 2, 1293, DW2…

F_s;derbúsch

Adelung

Der F_s;derbúsch , des -es, plur. die -bǘsche, ein Busch von Federn, mit welchem die Natur die Köpfe mancher Arten von Hühnern und andern Vö…

federbusch

DWB

feder·busch

federbusch , crista, wie ihn einige vögel, wiedehopf, papagei, lerche ( haubenlerche ) tragen und die menschen für sich und ihre rosse zum s…

flidderbusch

KöblerMnd

flidderbusch , M. Vw.: s. vlēderbusch

Fliederbusch

Wander

flieder·busch

Fliederbusch Wenn 'n Flirrbusch süt, mütt 'n Vaterunser bäd'n. ( Altmark. ) – Danneil, 53. Das Sprichwort drückt die Achtung des Landmanns v…

Ableitungen von busch (5 von 5)

bebuschen

DWB

bebuschen , bebüschen , vestire virgultis: dick bebüscht. Brockes 4, 3. 85. 6, 218 ; er erblickt mehr bebuschte als waldige hügel. Göthe 22,…

busche

DWB

busche , f. schenke, wirtshaus, weil über der thür ein busch aufgehängt ist. Zingerle märchen 2, 323. 324 .

Gebusch

BWB

Gebusch Band 3, Spalte 3,823

urbusch

DWB

urbusch , m. , noch unberührter buschwald der wildnis: beim lichten und abräumen des urbusches ( in Afrika ) tägl. rundschau 1902 nr. 135, 1…

verbuschen

LDWB2

ver|bu|schen vb.intr. crësce ite, crësce pro.