lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Bret

ahd. bis sprichw. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Wander
Anchors
20 in 15 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
260
Verweise raus
143

Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Bret

Bd. 1, Sp. 463
Bret 1. Je dicker die Breter, je tiefer der Bolz; je dummer der Bengel, je grösser der Stolz. 2. Jedermann schneid (bohrt) gern bretter, da sie am dünnsten seind. – Henisch, 504. 3. Man bort nicht gern dicke bretter. – Henisch, 504; Eiselein, 94. 4. Man muss auch harte Breter bohren lernen. Auch anstrengende Arbeiten und Geschäfte nicht scheuen. 5. Man muss die Breter nicht eher schneiden, bis man das Holz hat. 6. Man soll das Bret bohren, wo es am dünnsten ist. – Simrock, 1293. 7. Vier Breter decken alle. 8. Wenn einer hoch ans bret kommen soll, das darf schmierens vnd schiebens. – Henisch, 504. 9. Wer das Bret am dicken Ende bohren kann, wird damit auch am dünnen fertig. 10. Wer hoch am Bret ist, dem wird bald der Zapfen des Wohlwollens abgehauen. – Eiselein, 94. 11. Wer nahe zu dem Bret kommen will, muss lassen Holz auf ihm hauen. – Eiselein, 94. 12. A bort garne 's Brat am dünnen Orte. – Gomolcke, 3; Robinson, 400; hochdeutsch bei Körte, 723. 13. A iss trafflich a Brate1 be ehm. – Gomolcke, 89. 1) Am Bret. – Steht sehr gut bei ihm. 14. A koan durch a Brât sân, wenn's a Lôch hôt. – Gomolcke, 144; Robinson, 112; Frommann, III, 244; hochdeutsch bei Simrock, 1298; Eiselein, 95. Spott auf einen Schwachkopf, auch Ueberklugen. 15. A stieht mächtig am Brat bey em. – Robinson, 402. 16. An das Bret kommen. – Murner, Nb., 27; Eiselein, 94. Eine einflussreiche Stellung erhalten. »Wer ans Bret nit kommen kann, der ist nit ein geschickter Mann.« Frz.: Cet homme est le saint du jour. (Lendroy, 1350.) 17. An das schwarze Bret kommen. An einer Schand-, Straf- oder Warnungstafel angeschrieben werden; in ungünstigen Ruf kommen. 18. Ans Bret müssen. – Eiselein, 94. 19. Das Bret bohren, wo es am dünnsten ist. – Eiselein, 94. Von denen, die sauere Arbeiten scheuen oder sich doch so leicht als möglich machen. 20. De kann dör 'n eken1 Brett kîken. (Rastede.) – Firmenich, III, 29, 145. 1) Eichenes. 21. Einen vom Bret schieben. Aus seiner Stellung verdrängen. 22. Er bohrt gern dünne Breter. – Sailer, 306; Seybold, 116. 23. Er bohrt nicht gern dicke Breter. – Körte, 723; Mayer, II, 140. Scheut schwere Arbeiten. Gehört zu den Sprichwörtern, welche das Wort »Faulheit« satirisch hinter allerhand schönen Phrasen verbergen. Frz.: Il n'aime pas à se donner de la peine. – Il n'aime pas les grands travaux. Lat.: De fera comedisti. (Erasm., 37.) 24. Er hat ein Bret vor dem Kopfe (oder: einen breiten Verstand). Wie die deutsche Sprache einen grossen Reichthum an Redensarten zur Bezeichnung des Trunkenseins in dessen verschiedenen Abstufungen besitzt (s. Ansehen 29 und Boden 38), so fehlt es ihr auch nicht daran, um einen Menschen mit mehr oder weniger beschränktem Verstande zu bezeichnen: nur mangelt es hier noch an einer so vollständigen Sammlung. Man sagt nicht stets von einem solchen, er habe ein Bret vor dem Kopfe, man bedient sich auch einer der folgenden Redensarten: Er ist schwer von Begriffen. Er ist beschränkt. Es fehlt ihm am Besten. Er ist ein Blechschwätzer. Er denkt langsam. Er kann knapp auf drei zählen. Er ist so dumm (s.d.) wie Saubohnenstroh. Er ist dümmer als dumm. Er ist dümmer als Bürgermeisters Gimpel. Er ist polizeiwidrig dumm. Er ist dümmer als ein Stück Vieh. Er ist noch dümmer als er aussieht. Die Dummheit sieht ihm aus den Augen. Er ist ein Dummkopf (s.d.). Er ist ein Dümmling. Er hat Einfälle wie ein altes Haus. Er ist einfältig wie Wurstsuppe. Er ist ein Eselskopf. Er ist gepickt. Er ist gesund und dumm. Er hat keine Grütze im Kopfe. Er hat Häcksel (Siede) im Kopfe. Das Hirn ist ihm erfroren. Das Hirn ist ihm verbrüht. Er ist hochgeöhrt. Er ist ein Hohlkopf. Er ist ein Holzbock. Er hat Hörner auf. Er ist ein Hornvieh. Er lockt keinen Hund hinter dem Ofen hervor. Er ist ein Kalb. Er erfindet keine Ketzerei. Er hat einen vernagelten Kopf. Er ist auf den Kopf gefallen. Er ist schwach im Kopfe. Er ist ein Vetter Langohr. Er hat einen Leibschaden unter dem Hute. Man kann ihn als Mauerbrecher gebrauchen. Er ist ein Michel. Die Natur hat ihn stiefmütterlich bedacht. Es fehlt ihm im Oberstübchen. Er ist ein Ochsenkopf. Ein Hans Ohnekopf. Er hat das Pulver nicht erfunden. Er ist ein Rindvieh. Er ist ein Schafskopf. Er ist ein Schwachkopf. Er ist nicht daran schuld, dass die Frösche keine Schwänze haben. Er hat Sitz und Stimme im Hintern. Er ist ein Strohkopf. Er ist ein Tappes. Er ist ein Tölpel. Er hat keinen Verstand. Er hat keinen Verstehtermich. Man kann Wände mit ihm einrennen. Er hat Wasser im Kopfe. Es kommt kein gescheidt Wort aus seinem Munde. (S. auch den Artikel » Dumm«.) 25. Er sitzt nah beym bret. – Agricola II, 115; Mayer, II, 229. 26. Etwas ans Bret schlagen. Oeffentlich bekannt machen. 27. Etwas ans Bret ziehen. – Körte, 723. 28. Etwas auf Einem Bret bezahlen. Auf einmal. 29. Hoch am Brete sein (sitzen). – Agricola, 419; Eiselein, 94; Körte, 723. Gut bei jemand stehen, ihn zum Freunde und Gönner haben. Eigentlich: eine der obersten Stellen am Rathsherrentische haben. Fülleborn leitet die Redensart von den früher gewöhnlichen Bretspielen her, wobei der Gewinnende wie im Tokadille hoch zählen oder wie in andern die Steine hoch aufsetzen muss. (Vgl. Breslauer Erzähler, 1800, S. 729.) Lat.: Elevare ad honores. (Henisch, 503.) 30. Jemand zu Brete treiben. In die Enge treiben. 31. Nahe (hoch) am brett sein. – Henisch, 503. 32. Sie spielen miteinander im Bret. – Eiselein, 94. Zusammen im Sarge liegen. »Als im Schwabenkriege 1499«, erzählt Zinkgref, »Hauptmann Burkard von Randek bei Ermatingen am Untersee durch Schweizer und bald hernach im Treffen bei Frastenz Hauptmann Heinrich Wohlleb von Uri durch Schwaben erschlagen worden, frugen diese die Schweizer spottweise, wo ihr Wohlleb hingekommen sei, worauf die Eidgenossen erwiderten: ›Er spielt mit Burkard von Randek im Bret.‹« 33. Vor das heisse Bret kommen (müssen, vor Gericht, ins Examen). – Körte, 723. 34. Wenn a gleech a Brat füren (vor den) Ohren hätte. – Robinson, 250. [Zusätze und Ergänzungen] »Niemand bort gern die dicken Bretter.« (Waldis, IV, 58.) Von G.E. Lessing gebraucht. (Vgl. Gruppe, Leben und Werke deutscher Dichter, III, München 1867, S. 225.) Holl.: Hij kan wel zien door eene eeken plank, daar eenen gat in es. (Harrebomée, II, 137b.) Holl.: Hij heeft eene plank voor zijn voorhoofd. (Harrebomée, II, 187b.) 35. A hôt wul êgen a Brât am Ricken, dass a sich nich bêgen konn. (Schles.) – Frommann, III, 246, 187. 36. Bretter schneiden. (Baiern.) Schnarchen. 37. Dä hät e Brett vu der Nees. (Bedburg.) Es ist ihm bei der Taufe ein Dummkopf mit eingebunden worden. – Er hat am Christtage (s.d. 8) keinen Braunkohl gegessen. 38. Die Breter, die die Welt bedeuten. Damit umschreibt Schiller in seinem Gedicht: An die Freude die Bühne des Theaters. 39. Einen auss dem Brett wüschen. – Franck, Zeytbuch, I, Vorrede. Ihn ausstechen. 40. Einen zum Brät bringen. – Aventin, CCLVIIIb. Ihn bezwingen. 41. Er bohrt in fremde Bretter Löcher. – Waldis, IV, 16. 42. Er hat ein Bret vorm Fidle (Arsch). (Nürtingen.) 43. Er nimmt's mit unter die Breter. Mit in den Sarg, ist verschwiegen bis in den Tod. 44. Er sieht durch ein Bret ohne Loch. Holl.: Hij kijkt door eene plank zonder gant. (Harrebomée, II, 187b.) 45. Nahe am bredt, hoch am bredt. – Gruter, I, 61. 46. Oben am Bret sitzen. »Etliche haben es dahin gedeutet, weil Stoppelberg am Hofe sehr wol daran, auch einen Eydam daselbst oben am Brete sitzen gehabt, daher u.s.w.« (Frundsberg, II, 34.) 47. Öck war dî wat op 't Brett leggn. – Frischbier, II, 427. Ironische Ablehnung oder Zurückweisung, die sich wol auch noch eines derben Prädikats bedient. 48. On wenn hei e Brett vor'm Arsch heft. – Frischbier, I, 141. So muss er's doch thun.
7704 Zeichen · 265 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    bretst. n.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    bret st. n. , mhd. bret, brit, nhd. brett; as. (beddi-) bret, mnd. bret, mnl. bert, bret; ae. bred. — Graff III, 289. pr…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    BRËTstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    BRËT stn. brett ( Graff 3,289. vgl. ich brîte). asser bret Haupt's zeitschr. 5, 415. sumerl. 50,77. er leit im ûf ein br…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    bretN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    bret , N. nhd. Brett, Zahlbrett, Almosenbrett, Spielbrett, Schachbrett, Würfelbrett, Wandbrett, Tafel, Anschlagbrett für…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Brêt

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Das Brêt , des -es, plur. die -er, Diminutivum das Brêtchen, Oberdeutsch das Bretlein, ein jedes Holz, welches breiter a…

  5. Sprichwörter
    Bret

    Wander (Sprichwörter)

    Bret 1. Je dicker die Breter, je tiefer der Bolz; je dummer der Bengel, je grösser der Stolz. 2. Jedermann schneid (bohr…

Verweisungsnetz

127 Knoten, 195 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 8 Hub 8 Wurzel 2 Kompositum 101 Sackgasse 8

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bret

649 Bildungen · 352 Erstglied · 295 Zweitglied · 2 Ableitungen

bret‑ als Erstglied (30 von 352)

Bretagna

LDWB1

Bretagna [Bre·tạ·gna] nom.propr. f . ‹geog› Britannien n., Bretagne f.

Bretagne

Meyers

Bretagne (spr. brötannj'; Britannia minor, Aremorica), die große nordwestliche Halbinsel Frankreichs, die als längliches Dreieck ins Meer hi…

Bretagnes

Herder

bret·agnes

Bretagnes (Bretannj), Leinwand in der Bretagne gefertigt, ausgezeichnet durch Weiße und Dauerhaftigkeit, jetzt auch in Schlesien, Böhmen etc…

bretal

ElsWB

bretal [pretâl Str. Ingenh. Lützelstn. Dehli. ; prètâl Lobs. ] Adj. hochmütig, anspruchsvoll. Din Tochter is t awer rëcht b. angetan Dehli. …

BRETANNVS

Hederich

BRETANNVS , i, Gr . Βρεταννὸς, ου, der Celtine Vater, mit welcher Herkules den Celtus soll gezeuget haben. Parthen. Erot. c. 30 .

Bretar

KöblerAn

Bretar , M. nhd. die Britannier, Bretländer, Brite, Bewohner von Bretland (Britannien) Hw.: s. brezkr L.: Vr 56a

Brêteiche

Adelung

bret·eiche

Die Brêteiche , plur. die -n, eine Eiche, aus welcher Breter geschnitten werden können.

bretel

AWB

bretel Gl 3,359,3 s. britilî(n) st. n.

Bretelhupfer

Wander

bretel·hupfer

Bretelhupfer Er ist ein Bretlhupfer. So nennt man in Tirol einen Bedienten, weil er hinten auf dem Wagen steht. ( Westermann, 25, 619. )

brëtelîn

Lexer

bret·elin

brëtelîn , brëtel stn. BMZ kleines bret Gl. ; tafel zum anschlagen öffentl. bekanntmachungen. die phenning die man nemen sol, die sol man au…

Bretëllen

ElsWB

bret·ellen

Bretëlle n , Bretelle n [Prètalə NHof ; Prètèla Rapp. ] f. Pl. Hosenträger. — frz. bretelles.

Bretellenschürtich

RhWB

Bretellen-schürtich -šīrtiχ Saarbg-Cahren f.: Schürze mit Schulterhaltern.

breteln

DWB

bret·eln

breteln , alea ludere: er sasz eben am tisch und brettelte. Schiller 119 a ; bretteln. Stalder 1, 225 .

bretelīn

KöblerMhd

brete·līn

bretelīn , st. N. nhd. Brettlein, kleines Brett ÜG.: lat. asserula Gl Hw.: s. bretel Q.: Gl, Renner, UvLFrd (1255) E.: ahd. britelīn* 3, bri…

breten

DWB

breten , intransitiv, durch den wurf entschieden werden. unpersönlich, es bretet, es hat gebretet, alea jacta est, der wurf ist gefallen: da…

breterbühne

DWB

bret·er·buehne

breterbühne , f. suggestus, theatrum. Serranus aa 4 b hat: tabulata, getefelte wend oder gemach, item ein bretterbüne; von der eingeschränkt…

breterdecke

DWB

bret·erdecke

breterdecke , f. stratum ligneum. Stieler 284 , über den weg gelegte breter, sonst auch decke eines zimmers von bretern.

breteren

KöblerMhd

bret·eren

breteren , sw. V. nhd. aus Brettern machen Q.: Tuch (1464-1475) E.: s. bret W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 351 (bretern)

bret als Zweitglied (30 von 295)

ätzbret

DWB

atz·bret

ätzbret , n. gerät der kupferstecher zum ätzen. s. ätzwiege .

atzbret

KöblerMhd

atz·bret

atzbret , st. N. nhd. Futterbrett für Vögel Q.: StRRavensb (1326-1330) E.: s. atz, bret W.: nhd. DW2- L.: MWB 1, 386 (atzbrett)

backbret

DWB

back·bret

backbret , n. ein dünnes, breites, zum backwerk dienendes bret.

Balgenbrêt

Adelung

balgen·bret

Das Balgenbrêt , des -es, plur. die -er, die beyden langen und starken Breter an einem Blasebalge, wovon das obere, (der Deckel,) beweglich,…

beddebret

MNWB

bedde·bret

beddebret , n. , Bodenbretter der Bettstatt, dann auch für die Bettstatt, das Bett selbst; bes. auch im übertragenen Sinne ȫver sîn(e) b. gē…

bēdelbret

MNWB

bedel·bret

bēdelbret (-d-) , n. , Almosenbrett (in der Kirche zum Empfang der Gaben).

bettebrët

Lexer

bette·bret

bette-brët stn. BMZ pluteus, sponda Dfg. 443 a . 548 a . bettstelle Karaj. Kol. (92,65). Ls. 3. 409,380. Kell. erz. 283,9. Elis. 1633. 8895.…

bettibret

AWB

betti·bret

bettibret st. n. , mhd. bettebret, nhd. bettbrett; as. beddibred, mnd. beddebret. — Graff III, 289. petti-pret: nom. sg. Gl 3,623,41. 631,41…

borstbret

MNWB

borst·bret

borstbret , borste- , „pectuleum” (Bohrscheibe , Brustholz, an das der Brustbohrer angedrückt wird).

bruckbret

KöblerMhd

bruck·bret

bruckbret , st. N. nhd. Brett für das hölzerne Gerüst am Ofen das als Lagerstatt dient Q.: MeierBetz (um 1300?) E.: s. brucke, bret W.: nhd.…

brüggebret

KöblerMnd

brügge·bret

brüggebret , N. nhd. Brett, Fensterbrücke Hw.: s. brüggenbret, brüggedēle E.: s. brügge, bret L.: MndHwb 1, 356 (brüggebret)

brüggenbret

KöblerMnd

brügge·n·bret

brüggenbret , N. nhd. Brett, Fensterbrücke Hw.: s. brüggebret, brüggedēle E.: s. brügge, bret L.: MndHwb 1, 357 (brüggenbret)

bārbret

KöblerMhd

bār·bret

bārbret , st. N. nhd. „Bahrbrett“, Bahre Q.: Serv (um 1190) E.: s. bāre, bret W.: nhd. DW- L.: Lexer 368b (bārbret), MWB 1, 437 (bārbret), L…

bēdebret

KöblerMnd

bēde·bret

bēdebret , N. nhd. Almosenbrett, Bettelbrett E.: s. bēde (5), bret L.: MndHwb 1, 158 (bēdebret)

bēdelbret

KöblerMnd

bēdelbret , N. nhd. Bettelbrett, Almosenbrett Hw.: vgl. mhd. betelbrōt E.: s. bēdel, bret W.: s. nhd. Bettelbrot, N., Bettelbrot, DW 1, 1727…

bȫkenbret

KöblerMnd

bȫkenbret , N. nhd. buchenes Brett E.: s. bȫke, bret L.: MndHwb 1, 309 (bȫkenbret) Son.: langes ö

bȫnbret

KöblerMnd

bȫnbret , N. nhd. Dielenbrett, Dielenlatte Hw.: s. bȫneholt, bȫndēle, bȫnendēle E.: s. bȫne (1), bret L.: MndHwb 1, 315 (bȫnbret) Son.: lang…

dachbret

KöblerMhd

dach·bret

dachbret , st. N. nhd. „Dachbrett“, Brett zum Decken eines Daches Hw.: vgl. mnd. dakbret Q.: NP (14. Jh.) E.: s. dach, bret W.: nhd. DW- L.:…

dakbret

MNWB

dak·bret

dakbret , n. , Brett zur Bedachung oder zur Verschalung, s. dakstê(i)nesbret, dakspân.

Ableitungen von bret (2 von 2)

Brête

Wander

Brête De lett sück gên Breten vör Törf geven. – Kern, 1084. Er lässt sich keine Torfbrocken für guten Torf geben, d.h. nicht leicht anführen…

gebrëten

Lexer

ge-brëten part. s. brîden.