Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
benebeln
benebeln , nebula tegere, nebulam inducere, nnl. benevelen. 1 1) im eigentlichen sinn: das gebirge, der grund ist benebelt; jetzt seh ich Drachenfels stolz in die lüfte gehen, jetzt seh ich Wolkenburg allzeit benebelt stehen. Hanmann anm. zu Opitz 198 ; benebelt haupt. Brockes 1, 133 ; dasz die truppen auf den benebelten ( im nebel stehenden ) hofkaplan feuer zu geben anfiengen. J. Paul Hesp. 1, 14 ; die blumen der poesie gleichen andern blumen, die im gedämpften, benebelten sonnenlicht am besten wachsen. 2, 28; das zimmer benebelte gleichsam ein lichterdampf. 4, 86. 2 2) figürlich, trüben, es…