beide ,
pl. ambo. dies heute alles geschlechtsunterschieds verlustige, manche anomalie erleidende zahlwort zeigt schon in der goth. sprache, so weit wir sie übersehen können, unvollständige, gemischte formen. nach analogie von tvai tvôs tva (
vgl. þai þôs þô)
sollte bai bôs ba
entfaltet sein, von welchen doch nur bai,
dat. baim,
acc. bans
und das n. ba
vorkommen, nach tvaddjê
wäre ein gen. baddjê
zu vermuten; neben bai
gilt die erweiterte gestalt bajôþs,
flectiert wie mênôþ
s. parallel laufen sich auch die ags. tvegen tvâ tvâ,
gen. tvega
und tvegra,
dat. tvâm
und begen bâ bâ,
gen. bega
und begra,
dat. bâ
m. dem goth. tvai tvôs tva
zur seite steht ahd. zuênê zuô zuei,
doch kein pêne pô pei
läszt sich irgends blicken, wol aber ein dem goth. bajôþs
nah rückendes, adjectivisch flectiertes pêdê pêdô pêdiu,
ähnlich dem artikel diê diô diu.
hieraus ward mhd. bêde bêde bêdiu
oder beide beide beidiu,
endlich nhd. einförmiges beide (
zuweilen beede)
für alle geschlechter. nur unsere volksdialecte lassen uns einen blick thun in die höhere vorzeit, man unterscheidet bairisch: bed bod beid (Schm. 1, 154.
mundart. §. 774);
schwäbisch: beand buod boid (Schmid
s. 52);
wetterauisch: bed bud bad;
was ganz zu dem vocalwechsel der formen zwen zwo zwei,
der sich lange in der schriftsprache, länger in der volkssprache behauptete, stimmt. zusammengefallen sind mnl. bede,
nnl. beide
in allen geschlechtern. altn baðir bâðar bæði
steht zunächst dem ahd. pêdê pêdô pêdiu,
doch der gen. beggja
gleicht jenem goth. baddjê,
ags. bega, begra,
wie tveggja
dem tvaddjê, tvega, tvegra
und einem ahd zueio zueiero.
die schw. bde,
dän. baade
sind wiederum einförmig, wahren aber den gen. bägge
und begge.
engl. bleibt nur ein unveränderliches both
übrig, doch die altengl. sprache bildete einen gen. bother
oder botheres =
ahd. peidero,
nhd. beider.
Licht auf diese deutschen formen werden die urverwandten fallen lassen. jenes goth. bai bôs ba
ist das lat. ambo ambae ambo (
wie duo duae duo),
gr. ἄμφω (
wie δύο für δύω), M
ist eingedrungen, gerade wie in amb,
ἀμφί gegenüber unserm bei,
goth. bi,
vgl. umbi.
keinen nasallaut hat das skr. ubha,
dl. ubhau (Bopp 52
a),
wie er in abhi
und bhi =
ἀμφί fehlt; auch nicht das litt. abbu
m. abbi
f., noch das sl. oba.
auf die frage aber, ob vor dem goth. bai,
folglich unserm beide
insgemein, A
weggefallen, oder in den urverwandten sprachen dem lippenlaut zugetreten sei? läszt sich kaum antworten. jenes anzunehmen wäre man nach analogie von bi, bei
und bauen
geneigt; damit soll beide
nicht der wurzel bauen
überwiesen sein. ἀμφότεροι aber gemahnt an bajôþs,
wie ἕτερος an anþar,
πότερος,
jon. κότερος, uter
an hvaþar,
ahd. huëdar,
wiewol dem bajôþs
und pêdê
das R
abgeht; dafür darf ihnen das skr. ubhaja
utrumque und litt. abbĕji
unmittelbar verglichen werden. Mit bei
aber scheint sich beide,
wie mit ἀμφί ἄμφω in der that zu berühren, wenn man die vorstellung der nähe und folge erwägt, die zweizahl steht der einzahl zunächst und folgt unmittelbar darauf (
vgl. beidlebig).
Die untersuchung inwiefern hier überhaupt dualflexionen im spiel sind und sich mit pluralflexionen gemengt haben, würde hier zu weit abführen. Nach dieser erörterung der form legen wir die begriffe dar. 11)
zweiheit und beidheit scheiden sich im begriffe so, dasz zwei
die folge eines zweiten dings auf das erste, oder das spalten in zwei theile ausdrückt, beide
aber eins und zwei zusammenfaszt. eins und zwei sind da, sind aufgestellt, aber in beide
treten sie zusammen, einigen sich, werden wieder als eins gedacht. zwei kinder sind geboren, beide sind schön; hier hast du zwei thaler, mit den beiden must du ausreichen. niemand kann zwein herrn dienen (
wenn noch keiner genannt ist), niemand kann beiden herrn dienen (
wenn sie schon genannt waren). beide
bezieht sich immer auf ein in der rede vorausgegangenes oder vorauszusetzendes bekanntes zwei. duae sunt mihi manus, ambabus (
nicht duabus) plaudam,
d. h. mit beiden
zusammen, verschieden von utraque,
mit jeder von ihnen. Allein die sprachen als ihnen gestalt oder bedeutung von beide
erlosch oder getrübt ward, bedienten sich auch des zwei
an dessen statt, häufig mit vorgesetztem (
umfassendem) alle.
wir sagen heute auch mit zwein händen schlagen
für mit beiden, zwei kinder sind geboren, alle zwei schön,
wie es franz. heiszt tous les deux,
altfranz. ambe deux,
it. ambedui,
poln. obadwaj.
unser alle beide
für beide
ist pleonasmus, und alle zwei (
wie alle drei, vier)
besser gesagt, aber schon Keisersberg
sagte oft alle beide,
z. b. sünden des munds 12
b. 46
b. 48
a. 22)
beigefügtes beide
pflegt die untergegangne dualform zu umschreiben. wir beide, unser beider
ist, was goth. vit
und ugkara
einfacher und schöner ausdrückt. so stellt es sich vor substantiva, die von natur in zweiheit gedacht werden: beide augen, hände, füsze; das er auf beiden achseln zusamen gefügt werde.
2 Mos. 28, 7; das Aaron ire namen auf seinen beiden schultern trage. 28, 12; da fasset ich beide tafeln und warf sie aus beiden henden.
5 Mos. 9, 17; wer das hören wird, dem werden seine beiden ohren gellen.
1 Sam. 3, 11; von begirigkeit zuo essen, da ein mensch zuo beiden orten (
mundwinkeln) inwirft und ein mundfol dem andern nit entweichen mag. Keisersb.
sünden des munds 7
b; und schluog mit beiden fetichen in die pfefferbrüe (
der gebratene, wieder lebendig gemachte hahn). 12
b; künden zu beiden henden.
has im pf. Aa 5
a; friszt zu beiden backen.
Garg. 48
a; steht zu beiden seiten; und faszt sein schwert zu beiden henden. H. Sachs II. 3, 132
d. 33) beide
folgt (
wie alle)
dem persönlichen pronomen nach: wir beide, ihr beide, sie beide; unser beider, uns beiden.
nach den demonstrativen empfängt es heute schwache flexion: die beiden, diese beiden, jene beiden;
ehmals war auch die beide, diese beide
unbedenklich. dem substantiv aber geht es voraus: beide männer, beide augen, in beiden händen.
dem possessiv mag es folgen oder vorausgehn: seine beiden hände
oder beide seine hände; mit seinen beiden augen, mit beiden seinen augen,
obwol jenes mehr der prosa zusagt, dieses in der poesie gestattet ist. so kann man auch die demonstrativa hinter beide
stellen: in beiden den händen, beiden diesen leuten, beide jene männer.
oft bei Lessing: geben sie acht, wie viel wichtiges und neues uns herr Klotz von beiden diesen puncten sagen wird. 8, 103; sie zeigte sich ohnstreitig an den bildsäulen, welche beide diese wesen zu Lacedämon hatten. 8, 216.
Dem subst. ohne flexion nachgesetzt werden kann beide
gleich andern adjectiven: dieweil sich gleiche spur auf diesen wegen beid erzeigte frisch und new. Werders
Ariost 1, 23,
wiewol es hart klingt und sehr selten vorkommt. beide
substantivisch: o ihr zartfühlenden beide! Gerstenberg
Ugol. 23. 44)
obschon die wörter beide
und zwei (
wie ambo
und duo)
ihrer natur nach den sg. auszuschlieszen scheinen und recht eigentlich dualform an sich tragen müsten, so gilt das doch nur von ihrem collectivbegrif. denn wie ein
z. b. im altn. einir
oder sp. unos
des plurals fähig, in der ordinalzahl der zweiheit der einzelne in der reihe gedacht wird, als ein anþar, alter,
ἕτερος,
ebenso kann sich auch in der beidheit das einzelne darstellen, folglich des sg. bedürfen. wir erblicken neben ἀμφότεροι ein ἀμφότερος =
ἑκάτερος und im skr. ein neutrum ubhaja
utrumque; wahrscheinlich würde, wenn vor unsern augen die goth. sprache vollständiger ausgebreitet läge, auch ein sg. bajôþs
uterque erscheinen, der mit dem pl. zusammenfiele, ganz wie mênôþs
sg. und pl. ist. ahd. sprachquellen lassen keinen sg. von pêdê
aus sich schöpfen, alts. scheint aber ein neutrum bêði
utrumque zu bestehen, dessen gen. bêðies
zweimal sich darbietet: huand hi habad bêðies giwald liudio lîbes endi ôc iro lîchamon.
Hel. 58, 5; was im bêðies wê,
empfand über beides schmerz. 164, 30,
welchem bêðies
weder ags. noch nl. denkmäler ähnliches an die seite stellen. Dagegen läszt sich ein mhd. neutrum im sg., sowol flectiert beideʒ
als unflectiert beide
nicht bezweifeln: fröide unde trûren wont in beideʒ bî.
MS. 1, 46
b =
MSH. 1, 112
a; wan eʒ ist beides ein besloʒʒen brunne und ein offen brunne. Ben.
wb. 1, 97
b; nu ist aber der lieben beide unmære, ist mîn kumber ringe oder ist er swære.
MS. 1, 171
b.
Auch nhd. erscheint dieses neutrum: bedes mit unterschied.
Nürnb. reformation von 1479
tit. 35; man solte auch nicht wechseln, wirds aber jemand wechseln, so sols beides heilig sein und nicht gelöset werden.
3 Mos. 27, 33; denn das ist dem herrn deinem gott beides ein grewel.
5 Mos. 23, 18; mancherlei gewicht und masz ist beides grewel dem herrn.
spr. Sal. 20, 10; ein hörend ohr und sehend auge die macht beides der herr. 20, 12; es war beides erbermlich. 2
Macc. 3, 21; lasset beides mit einander wachsen bis zu der ernte (
ahd. lâʒet iogiwedar wahsan unzan zi arni).
Matth. 13, 30; beides zu wenig und zu vil ist des teufels zil. Henisch 255; man sagt, als Romulus und Remus deine söhne hinan den Tiberstrom geworfen worden sind, dasz von der groszen treu des spechtes beides kind hernach gespeiset sei. Opitz 1, 94; (
Spanien) das nunmehr beides haus der sonnen eingenommen. 2, 272; die schätz hat er an sich. er lässet andre reisen in beides Indien und bringen gold für eisen. Fleming 62; die Wolge schreit, dasz anfall, mord und raub ihr beides ufer räume. 582; da beides ufer ist in blumen eingehüllt. 632; für einen guten mann sind alle zeiten gut, er führt durch beides glück nur immer einen mut. Logau 1, 10, 76,
per utramque fortunam; um so viel besser, obschon neuer, als beides ist, Scaliger unsern anonymus macht, um so viel schlechter, vielleicht auch um so viel älter, macht ihn Barth. Lessing 10, 366.
Im 16
und 17
jh. bildete man den sg. für m. und f. ein weiser hält sich baider seit, halb holz, halb horn, das schieszt weit. Schwarzenberg 128, 2; Entellus so mit beider hend Dareten har und wider send. Murners
Aeneis Straszb. 1515
bl. 69
a; schosz Tago durch beiden schlaf (per tempus utrumque.
Virg. 9, 418.) 126
a; das haubt das hieng im hin und har von seim leib zu beider seit (humero ex utroque.
Virg. 9, 755). 132
b; warumb der babst entzucket dir des leibs Christi beid gestalt, fleisch und bluot auch beider falt.
der luth. narr 633; zu einem zeichen, das beide priesterschaft von im geordnet wer.
schatzbehalter. Nürnb. 1491
bl. 199
b; beider baum hat weisze blumen. Mathesius 80; der teufel ist verschlagen und zu beider hand abgericht. Henisch 255 (
s. beidenhänder); auf beidem ort,
utrinque. daselbst; das nachtmal
unter beider gestalt, brots und weins halten.
bienenk. 51
a. 21
a (
welches beider
sich allenfalls verstehn liesze als gen. pl., wie er z. b. offenbar steht, wenn Keisersb.
sünden des munds 67
a sagt: von beider partei wurden vil erschlagen =
ab amborum parte); schwerter zu beider faust.
s. beidfäustig; wir werden nicht geboren mit dutten als ein weib, darmit die brust uns frei zum schild und beide hand im fechten leichter sei. Opitz 1, 100; du seuche beiden volks (
utriusque). 1, 239; mit beidem arm. Lohenst.
Ibrahim 21.
Doch diesem hat der sprachgebrauch des 18
jh. wieder entsagt, und heute verwenden wir beides
für utrumque nur abstract: beides ist mir willkommen, beides hat grund, in beidem ist er wolerfahren, mit beidem macht er glück.
nicht aber sagt man: beides kind lebt, beides haus gehört mir,
sondern beide kinder, beide häuser.
noch weniger heiszt es beider mann, beide frau,
sondern beide männer, beide frauen
oder jeder von beiden männern, jede von beiden frauen. beides
ist in prosa auf ein abstractes neutrum und den adverbialgebrauch beschränkt. s. unter 8.
dichtern aber musz immer noch gestattet sein beides haus, beides volk
zu setzen, und selbst Kant
schreibt: dasz man sich in beider angeblichen erfahrung geirrt hätte. 6, 178. 55)
alteruter ist einer von beiden, von den beiden;
alterutrum eins von beiden, von den beiden;
neuter keiner von beiden: eins von den beiden haben wir verschuldet. Schiller 483. 66) Lessing
verbindet gewagt den pl. beide
als praedicat mit dem sg. des verb. subst. (
kaum war ihm beide
jenes unflectierte neutrum): Rom steht, wenn Brutus Brutus ist. schon war ein Brutus Roms erretter, komm, zeige, dasz du beide bist. 1, 66,
jeder von beiden, uterque Brutus. richtiger schiene beider
oder beides.
man sagt: du bist ein engel und ein teufel zusammen, beides. 77)
ahd. drückte der pl. n. peidiu
mit folgendem joh
oder enti (
engl. both — and) tam
und quam
aus: daʒ peidiu ist joh michel joh luzzel,
wofür wir heute beides
setzen: das beides grosz und klein,
sowol grosz als klein ist (Graff 3, 84. 85).
in gleichem sinn wird noch mhd. beidiu,
aber auch beide
gesetzt (Ben. 1, 98. 99)
und es könnte zweifel erwachsen, ob dieses aus beidiu
geschwächt, oder ein unflectiertes beide = beidi
sei? da aber beidi
nur vermutet wird und nicht vorkommt, beidiu
häufig erscheint, so hat die unmittelbare ableitung aus ihm weit mehr für sich. Bemerkenswerth ist, dasz nach solchem beide
nicht nur zwei, sondern auch drei sachen aufgeführt werden können, z. b. beide man, kint und wîp; beide velt, berge und tal; beide toup, lam und blint,
was vollkommen zu der oben aufgestellten ansicht stimmt, die in beide
ursprünglich eine folge erblickt, also nicht mit der zweizahl einzuhalten braucht, sondern sich noch weiter erstrecken kann, vgl. Ben. 1, 98
b.
nicht anders verhält es sich mit dem mnl. beide,
z. b. beide wijn, sout ende coren; bede van selvere ende van goude ende van stenen menichfoude.
vgl. Huydec. op Stoke 1, 65.
Nhd. beispiele des beide — und
sind im 16
jh. noch allenthalben anzutreffen: beide klein und grosz.
1 Mos. 19, 11; beide wir und unsere veter. 46, 34; beide in hülzern und steinern gefäszen.
2 Mos. 7, 19; beide an menschen und an vieh. 8, 18; beide unter menschen und vieh. 11, 7; beide oben im himel und unten auf erden.
Jos. 2, 11; und verlacht beide ros und man.
Hiob 39, 18; und spreche beide zu got und den menschen, vergib uns unsre schuld. Luther 4, 38
b; dafür beide ir und wir billich im von herzen danken sollen. 6, 11
a; denn das müssen euch beide feinde und freunde bekennen und zeugnis geben. 11
b; sie haben aus unser lere gelernt beide sprache und predigt. 6, 13
b; nacht und tag ir tisch bedeckt und bede mit speis und trank beladen. Frank
weltb. 34
b; von treflichen helden, so beid am leib und gemüt schön waren. Alberus 1
b; und belle mich an beid tag und nacht. 24; Esopus berühmt, beide seiner guten schwenk und höflichkeit halben. 14
b; beide Cananiter und Sareptaner. Mathesius 1
b; hie hören wir abermals, das die goldbergwerk in Indien beide von heiden und juden sind belegt gewesen. 22
a; disz rede ich zu erkleren (
erklärung) beide des worts und schönen spruchs im Zacharia. 98
a; beide dies und jenes, beide klein und grosz. Henisch 255; mit solch einem exempel beide der gestrengigkeit und der güte. Micrälius 2, 222; zu gesundheit beide der seel und des leibs.
bienenk. 21
a; für alle glaubige Christen beide lebendige und tote. 81
b. 88)
allmälich beginnt an die stelle dieses beide — und
jenes unter 4
geschilderte beides — und,
mit derselben bedeutung, zu treten und im 17. 18
jh. den pl. beide,
in solcher anwendung, ganz zu verdrängen. schriftsteller der zweiten hälfte des 16
jh. schwanken zwischen beide
und beides: der sich beides (=
mhd. beideʒ) seines ackerbaws und bergwerks aus der erden nehren solte. Mathesius 8
b; beides schriftlich und auch mündlich. Fischart
bienenk. 10
b; welchs auch bei allen concilien und rechten, beides der juristen und canonisten offentlich und schriftlich ist verbotten. 19
b; beides mit tapfrer leut vertrawung und seines talgeländs erbawung.
gl. schif 475; die freiheit beides zu reden und zu urtheilen. Schuppius 776; Oric besasz so viel macht und stärke, dasz er beides Teutschen und Franzosen überflüssig zu schaffen machen konnte. Hahn 1, 172; wir erkennen aus dem zu Mersen geschlossenen vergleich, dasz beides er und seine brüder die befugnis nicht gehabt, jemand von ihren unterthanen ohne erhebliche ursache zu verdammen oder an ehre und leben zu strafen. 1, 180; beides böheren mut und freudigkeit fühlt und erquickung. Voss
Od. 15, 77; beides zu locken die edeln und fern zu verscheuchen den pöbel. Bürger 92
a; beides ein löblicher könig und mächtiger schwinger der lanze. 208
b; ja sie konnten sich zu einer zwischenmacht erheben, beides dem oberhaupt und den gliedern ehrwürdig. Göthe 26, 131; beides in weiterem und näherem kreise. 26, 255.