Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
auflage
auflage , f. nach mehreren bedeutungen des auflegens, 1 1) impositio, mandatum: und sind dem recht der canonum oder satzungen abgestorben und also billich von derselben auflage entbunden. Luther 1, 8 a ; es ist uns die auflage geschehn, zu berichten; ich hätte mich nicht gehalten und meines vaters auflage geradezu entgegen gehandelt. Hippel lebensl. 2, 132 . 2 2) tributum impositum, steuer, abgabe: auflage auf das volk, auf bier und wein, auf bestimmte waaren; dieweil auch die freigebigkeit bei ihm die leut durch auflag nicht erschröcket. Weckherlin 425 ; in allen andern staaten, oder doch bei…