Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ätsch
ätsch , interjectio irridentis, gedehnt und gezogen auszusprechen, im zeitvertreiber 1668 s. 235 etsch!, schwäb. ätsch, ätschi, ägschägst! ( Schmid s. 12 ); scheint in der Schweiz, in Östreich und Baiern unbekannt, denn Schm. 1, 130 verzeichnet es blosz aus Franken und Schwaben; Wetterau und Hessen kennen es, in Thüringen hört man itsch! gewöhnlich begleitet den ausruf noch die gebärde des rübeschabens, in Toscana rufen die kinder bei ähnlicher gebärde lima! lima! die weiber und mädchen werfen einen blick auf Thryallis, als ob sie sagen wollten ätsch! er hat uns auch schön geheiszen. Wieland 1…