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aesche

nhd. bis spez. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
12 in 10 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
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12

Eintrag · Adelung (1793–1801)

1. Äsche

Bd. 1, Sp. 446
1. Die Äsche, plur. die -n, ein den Forellen ähnlicher Flußfisch, mit kleinen Schuppen, welcher diesen aber am Geschmacke noch vorgezogen wird, und auf den Seiten aschenfarben ist, wovon er auch den Nahmen hat; Thymallus, L. Anm. In Oberdeutschland, und selbst in Meißen, ist der Nahme dieses Fisches männlichen Geschlechtes, und wird daselbst bald Asch,bald Asche, bald auch Äsche gesprochen. Eigentlich führet dieser Fisch erst im dritten oder vierten Jahre, wenn er zu seiner völligen Größe gekommen ist, diesen Nahmen. Im ersten Jahre, da er noch sehr klein ist, heißt er in Österreich Sprätzling, und in Zürch Körnling, Churling, Kreßling, oder Greßling; im zweyten Jahre, da er die Länge einer Spanne hat, in Österreich ein Mayling, und in Zürch ein Knabe, Iser oder Iserle; im dritten Jahre in Österreich ein Äschling, in Zürch ein Äsch, und in Schafhausen ein Mittler; im vierten endlich wird er in Österreich und der Schweiz erst ein Äsch oder Ascher genannt. Vielleicht war der Fisch, welchen Walafried Strabo unter dem Nahmen Asco so schmackhaft fand, eine Äsche. Interea dulcis fertur mihi normula piscis, Asconis calidi, sequitur vas denique musti.
1162 Zeichen · 9 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Äsche

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    1. Die Äsche , plur. die -n, ein den Forellen ähnlicher Flußfisch, mit kleinen Schuppen, welcher diesen aber am Geschmac…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Aesche

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Aesche (coregonus Artedi) , zur Gattung der Salmen gehörig, in verschiedenen, zum Theil noch nicht bestimmt geschiedenen…

  3. modern
    Dialekt
    Äsche

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Äsch e [A fast allg.; Æ Str. Ndrröd. Lützelstn. Wh. Dehli. ] f. Asche. Bruchen i h r eiri Ä. all für buche n braucht i…

  4. Spezial
    Äsche

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Äsche (Thymallus thymallus) f. (-,-n) ‹itt› líciala (-les) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit aesche

171 Bildungen · 48 Erstglied · 122 Zweitglied · 1 Ableitungen

aesche‑ als Erstglied (30 von 48)

Äschekudder

LothWB

Äsche-kudder m. Ri. jd. der immer in der Asche herumwühlt;

Äscheloch

LothWB

aesche·loch

Äsche-loch Aushöhlung unter dem Backofen zur Aufnahme der Kohlen und Asche beim Backen.

Äschenbrödchen

PfWB

Äschen-brödchen n. : ' Aschenbrödel ', Äschebreedche [ KU-Glmünchw ]. BadWB Bad. I 74 .

Äscheneck

PfWB

aesche·neck

Äschen-eck n. : »Hinter oder vor dem Herde zum Erkalten der glühenden Asche«, Äscheeck [ Schandein Bav. IV 2 S. 369].

Äscheneimer

PfWB

aesche·neimer

Äschen-eimer , Aschen-eimer m. : ' Mülleimer ', Äsche-, Ascheäämer, -aamer [allg.].

äschenfarbig

PfWB

aeschen·farbig

 äschen-farbig Adj. : ' aschgrau '. a. 1590: gut, wohlgeschmeckt brodt ... bachen, nicht äschen- farbig ... [ZweibrUrkb. 132]. a. 1525: ein…

Äschenglut

PfWB

aeschen·glut

Äschen-glut f. : ' die glühende Asche ', Äscheglut [ LA-Nußd ]. Nach dem Backen wurde sie aus dem Backofen genommen und im Kesselloch neben …

äsch(en)grau

PfWB

aeschen·grau

äsch(en)-grau Adj. : ' grau wie Asche '; äsch(e)groo Gesicht [allg.]. RA.: Es geht ins Äschgrooe, wenn übertrieben wird [KU-Schmittw/O (1930…

Äsch(en)haufen

PfWB

aeschen·haufen

Äsch(en)-haufen , Aschen-haufen m. : ' Haufen, auf den die Asche geschüttet wird ', Äsche-, Aschehaufe [allg.], Äschhaufe [ Reichard Penns 1…

Äschenkaute

PfWB

aeschen·kaute

Äschen-kaute f. : ' Grube zur Ablagerung der Asche ', Äschekaut (ęšəkaut) [WD-Niedkch KL-Siegb KB-Bischh Müller Hahnepeter 10]; vgl. PfWB Äs…

Äschenkessel

PfWB

aeschen·kessel

 Äschen-kessel m. : a. 1597: Im Eschenkessel auf dem Herde klimmt die Kohle [L. Eid Inv. des Nicl. Scheffer Obermoschel 1597].

Äschenknautel

PfWB

aeschen·knautel

Äschen-knautel f. : ' Grube zur Ablagerung der Asche ', Äschegnaudel, -knaurl [Kaislt]. Hess. 137 Knaute; DWB DWb. V 1374 Knaute und Knautel…

Äschenloch

PfWB

aeschen·loch

Äschen-loch , Aschen-loch n. : ' Raum unter dem Feuerrost zur Aufnahme der Asche ', Äscheloch, Asche- [allg.], nur in gemauerten Herden und …

Äsch(en)mann

PfWB

aeschen·mann

Äsch(en)-mann m. : 1. 'Mann, der mit Asche handelt', Äschmann [ Lambert Penns 92], — 2. nur Pl. 'Arbeiter, die die Mülleimer entleeren', Äsc…

Äschenputtel

PfWB

aeschen·puttel

Äschen-puttel n. : 1. 'schmutziges Mädchen', Äschepirrelche [ KU-Ulm RO-Lettw ], 'unsaubere Frau' [ KU-Glmünchw ]. — 2. 'Aschenbrödel' (zurü…

Äschenrösel

ElsWB

aeschen·roesel

Äsche n rösel [Æərésl Str. ] n. Eschegriese, kleiner Apfel. ‘escherösel’ Brucker 256. 264. ‘wie .. die Weiber die Aeschenrösslein anweiden’…

äschenröslein

DWB

aeschen·roeslein

äschenröslein , wurde schon unter anweiden aus Garg. 55 a beigebracht, die schwierigkeit der stelle liegt in anweiden. denn eschrösel, eschr…

Äschenrösler

ElsWB

Äsche n rösler m. Wein mit besonderem Geschmack. ‘Un was sinn nit d'Wyn so guet? Eschereesler’ usw. Pfm. V 8. s. Seite 282.

Äschenschieber

PfWB

aeschen·schieber

Äschen-schieber , Äschen-schuber m. : = PfWB Aschenkasten [ LU-Böhl NW-Kallstdt ], 'Hebel am Ofen zum Rütteln, daß die Asche durchfällt' [ K…

ÄSCHENSCHMALZ

DWB2

aeschen·schmalz

DWB2 ÄSCHENSCHMALZ n. DWB2 ausgelassenes fett der äsche, zu äsche: DWB2 1536 under den fischen .. ist kein nuzliche feißte erfunden worden a…

Äschentuch

PfWB

aeschen·tuch

Äschen-tuch , Äscher-tuch n. : ' das über die Bauchbütte gebreitete Seihtuch zum Durchseihen der Holzaschenlauge ', gebr. bis etwa 1900 Äsch…

aesche als Zweitglied (30 von 122)

Blutwäsche

RDWB1

Blutwäsche f переливание крови (а не "промывание")

Unterwäsche

RDWB1

Unterwäsche f бельё; нижнее бельё; исподнее устар. или прост.

Abwäsche

Campe

Х Die Abwäsche , Mz. die — n. 1) Die Handlung des Abwaschens. Sie ist noch mit der Abwäsche ( gewöhnlicher, mit Abwaschen) beschäftiget. 2) …

Anwäsche

Campe

Die Anwäsche , d. Mz. ungew. in den Hüttenwerken, das ganze Verfahren bei der Wascharbeit der gepochten Erze.

Bauchwäsche

PfWB

bauch·waesche

Bauch-wäsche f. : 1. 'Wäsche, die gebaucht wird', s. PfWB bauchen , Bauchwäsch (-weš) [allg. (bis etwa 1900, heute nur noch den Ältesten bek…

Betäsche

Wander

beta·esche

Betäsche A macht sich schrecklich betäsche. ( Schles. ) – Frommann, III, 414, 544.

Bettwäsche

Campe

bett·waesche

Die Bettwäsche , o. Mz. ein Sammelwort, unter welchem man Bettüberzüge, Betttücher, Bettdecken, Bettvorhänge  begreift.

Blauwäsche

PfWB

blau·waesche

Blau-wäsche f. : 'Buntwäsche', -wäsch (-weš) [verbr.]. SHW Südhess. I 928 ; RhWB Rhein. I 764 .

bügelwäsche

DWB2

buegel·waesche

bügelwäsche f . : 1716 Ludwig t.‐engl. lex. 380. 1986 Brückner fiedler 167. Meyer-Hinrichs

Dunstwäsche

Campe

dunst·waesche

○ Die Dunstwäsche , d. Mz. ungew. die Wäsche oder das Waschen d. h. Reinigen einer Sache dadurch, daß man einen gewissen Dunst an dieselbe s…

Êberaesche

Adelung

eber·aesche

Die Êberaesche , plur. die -n. 1) Im gemeinen Leben, eine Benennung des Sperberbaumes, oder des Vogelbeerbaumes, dessen rothe sauere Beeren …

Fußwäsche

Campe

fuss·waesche

○ Die Fußwäsche , Mz. die — n . 1) Die Wäsche oder das Waschen der Füße. »Verlegenheit der Freundinnen durch das Einschlafen des Führers geh…

geäsche

DWB

geäsche , n. sarmentum, reisig. Kirsch 1, 968 b .

Gekäsche

RhWB

gek·aesche

Ge-käsche -kęš Goar-NGondershsn Sg. t. n.: Frucht auf der Brachflur, Runkelrüben, Kolraben, Kohl.

Geldbeutelwäsche

PfWB

geldbeutel·waesche

Geldbeutel-wäsche f. : in RA.: Jetzt mache mer Geldbeidelwäsch 'vertrinken wir den letzten Pfennig' [ Krieger 8]. Ich hab bald G. 'kein Geld…

Geldwäsche

LDWB2

geld·waesche

Geld|wä|sche f. (-,-n) lavaje de scioldi pac m. , reziclaje de scioldi pac m.

Ableitungen von aesche (1 von 1)

geäsche

DWB

geäsche , n. sarmentum, reisig. Kirsch 1, 968 b .