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Wisch

mhd. bis sprichw. · 18 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
27 in 18 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Wisch

Bd. 9, Sp. 582
Wisch das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk -i-, –e-; Mosfrk -e- [Merz-Mettlach, WSaarbg, WTrier, WBitb auch -ø-; Saarl-Hostenb, Trier-Braunshsn -u-]; Siegld -e-, –ø-; n. der Entrundungslinie, auf Wüsch zurückgehend, wøš Rip [uSieg, LRip auch wøžš, wøyš, –-] u. im Anschluss daran im SNfrk -- [WSelfk -y-; im Rip selten weiš (< wiš) Schleid-Heimb, Dür-Binsf Langerwehe Merzenich u. rechts der Ruhr NMaub Stdt, Aach-Kohlschd Würselen; -e- Altk-Birken, Schleid-Dreiborn, Jül-Barmen; im Berg, wo -ø-, aber -e- Barm, Mettm]; das Klevld dagegen hat weš [-ē- NKemp, um Mörs-Neuk; -ei- Kemp, SGeld]; n. der š/sLinie wes; Pl. -ə(n); Dimin. selten -šəlχə(n), –škə, –skə m.: 1. Bündel. a. aus Stroh, kleinen Zweigen hergestellt; der Strühw., enen W. Strüh Handvoll Stroh, ein Band, das die Garben bindet; mit einem W. an einer Stange (Ovvew.) fegt man den Backofen aus, wischt man Töpfe, Tische, Stühle, den Estrich rein; en W. Gras, mit dem man Geschirr scheuert od. sich den dicken Schmutz von den Schuhen entfernt; zusammengedrehtes Stroh, das man samstags vor die Haustür legt, wenn geschrubbt ist, ebenso Ginster-, Tannenreiser, für de Schohn afzewöschen; Strohw. zum Ausfüllen einer Lücke in der Mauer, zum Feueranzünden Allg.; nen W. benne beim Bau eines Kohlenmeilers um den Mittelpfahl Reisig binden Siegld; die hant der W. utge steəke draussen an der Tür, zum Zeichen, dass im Hause eine Schankwirtschaft eröffnet ist Selfk; wenn der Sarg auf der Karre lag, wurde an den vier Ecken ein Wisch aus Stroh gelegt; nach der Beerdigung wurden die W.ə kreuzweise an einem bestimmten Ort gelegt SNfrk; kleines Strohbündel an einer Stange, als Verbotszeichen gegen das Betreten von Wiesen, Feldern (Wehrw.) Allg.; Warnungszeichen des Dachdeckers Allg. [ein W. auf dem Felde bedeutet, dass das F. verkauft werden soll May-Bell; Vogelscheuche Merz, Saarbg, Trier, Eittl, May] [urkdl. dar sall man eynen Wisch upstechen (auf das Schiff), also dat aat hoeltz veyl sij Köln 1370; einen Wisch uf seinen wagen stechen Rheinb-Mutschd 1622]. — Einzelhafergarbe, auf dem Felde stehend Bitb-Mettend, Schleid-Dreiborn; Ährenbüschel Rip; Flachsbündel, etwa 12 Hampele mit einem Strohseil zu einem W. gebunden Kemp, Geld; ein gehöriger Packen Gras, Klee, Heu, Stroh Allg.; Weihwedel Saarl-Berus; Wöschelche, Bartw. Bartpinsel Altk-Neitersen. — RA.: Dau kreis de W. ant (ins) Döppe (gestoch)! zu dem, der zu spät zum Essen kommt Mosfrk, Allg. (en de Hawe Saargeb.); enem de W. en et D. dohn Eusk-Billig; wer zo spät küt, fingk (findet) der W. em D. Köln. De hät en W. Strüəh em Kopp ist sehr dumm Altk-Birken. — Häs de och ene W. en der Botz (Hose)? zum rauchenden Buben Schleid-Hellenth. — b. im bes. α. ein W. Kräuter, Krautw., Palmw. in der Kirche auf Mariä Himmelfahrt od. Palmsonntag geweiht (s. d. W.); dazu Krirerwesch, Krürerwösch, Kruttwesch Siegld; aus dem Sieglder Wörterbuch: in Netphen nimmt man dazu Ähren von Korn, Hafer, Gerste, auch Weizen, u. fügt ihnen Wermut, Pfefferminz (s. Sennesblätter) u. einige andere Kräuter hinzu; die Körner der Ähren wurden dem Saatgut beigemengt; in Hainchen setzt man den Krautwisch zusammen aus Korn u. Hafer u. 7 od. 8 der folgenden Kräuter: Gickelchesblome (Eisenhut), roat Pärdskrutt (Weidenrös'chen), gäle Gnäbb (Rainfarn), Rengelroase (Ringelblume), Gnewwelauf (Knoblauch), Biwist (Beifuss), Blut Christi, Hartheu, Liebstöckel, Minze, Hemdknöpfchen (Schafgarbe), Gamander, Fetthenne u. Wermut; nach dem Kalben u. bei blutiger Milch, auch bei anderen Vieherkrankungen, kocht man etwas davon u. gibt es dem Vieh zu trinken; vielfach wird in den Weihbund ein etwa 20—25 cm langer Stengel vom Liebstöckel eingebunden; man lässt die Kinder bei Halskrankheiten damit die Milch einsaugen. RA.: De de W. en de Hänn (Händen) hat, sent sich Kobl. Rent et dem W. en dat Maul, werd de Hawer faul Zell-Mastershsn. — Da in den Krautwisch bes. Beifuss (Artemisia vulg.) gehört, nennt man auch diesen W. Saarbg-Hentern, Bitb-Dudeld, Daun-Stdt Tettschd, May-Trimbs; Rainfarn, Tanacetum Kobl-Sayn Vallendar. — β. rundes Kissen auf dem Kopf, zum Tragen von Kopflasten Saarl-Hüttersd (aus Gras geflochten), Rip, Grevbr, MGladb, Erk, Geilk, Sol. De Schöpp on de W. on dann nom Böüsch! Deutung des Beierns der Glocken Eusk-Dirmerzh. — γ. Wöschelchen Blütenkätzchen des Haselstrauches Neuw-Windhg. — δ. Löschblatt MGladb-Rheind. — c. übertr. α. sachl. αα. en W. Hor han ech em usgeropp Büschel Haare, Schleid-Blumenth, Sieg-Scheiderhöhe; wōš Handvoll; ene W. Hore, Strüh Aach-Stdt; -u- Kref-Stdt, Kemp-Dülken. — ββ. verwirrtes Haar, Strubbelhaare Koch-Lutzerath, Neuw-Dattenbg, Köln-Longerich, Jül-Linnich, Eup (f.); ene met (bei) de W. krige Zell, Koch, Eup, Aach. — γγ. verächtl. amtl. Schriftstück, Schulzeugnis Allg., Steuerzettel, Protokollbescheid Bernk-Berglicht. — δδ. verächtl. Zunge Lennep-Hückeswg. — εε. Öse; W.ə on Krämpel Saarbr-Lauterb. — ζζ. Eier, die vom Wischtag (s. d.) an aufbewahrt werden; mer hunn schunns e goude W. beiənän Saarbg-Söst. — ηη. welle (wilder) W. Ackerminze Saarbg-Winchering; wölle Wöschbir Wildbirne, im Lauf der Zeit zu einer guten Vizbirne geworden Saarbg-Wellen. — β. persönl. verächtl. αα. ungehobelter Mensch Gummb-Nümbrecht; domme W., der sich alle Arbeit aufhalsen lässt MülhRh; Wöschken Unzuverlässiger; Wöschkeswerk Lehrlingsarbeit Kemp-Süchteln. — ββ. junges Fohlen Saarbr. — 2. Sg. t. das Wischen. a. in Wend.: En kölschen (kölnischen) W. donn (maken, haulen) oberflächlich schrubben, säubern Berg. Vam Döüsch (Tisch) op de W. vom Essen sofort zum Abort Bergh-Glessen, MGladb-Rheind, — nom W. Kref-Fischeln. E Küsske es mar e Wüschke hat nichts zu bedeuten Kref-Stdt. — b. Ohrfeige; en W. kreien, hier auch Pl. W.ə kr. Ahrw, Sieg, OBerg, Bergh-Grefr; enem en orntlijen W. mitgeəwen ihm die Meinung (durch die Blume) sagen; der hät en W. mitkriegen einen Denkzettel Gummb.
5916 Zeichen · 143 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    WISCHstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +2 Parallelbelege

    WISCH stm. wisch, strohwisch. ahd. wisc Graff 1,1082. vgl. ich wasche. dâ mîn herze solde wesen, dâ trag ich eine lîchte…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    wischF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    wisch , F. Vw.: s. wische (2) L.: Lü 587a (wisch)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wísch

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Wísch , des -es, plur. die -e, von dem Verbo wischen. 1. Ein Werkzeug zum Wischen, oder Abwischen; besonders in den …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Wisch

    Goethe-Wörterbuch

    Wisch [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. modern
    Dialekt
    Wisch

    Elsässisches Wb. · +9 Parallelbelege

    Wisch , Wusch [Wì und We allg., letzteres vorwiegend U.; Wù Rauw. Oermi. ; Pl. Wì u. We; Demin. Wìlə O., Wìl, We…

  6. Sprichwörter
    Wisch

    Wander (Sprichwörter)

    Wisch 1. Ein trockner Wisch macht rein den Arsch. – Willkomm, Der deutsche Bauer, 25. 2. Einen wie einen Wisch hin- und …

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wisch

361 Bildungen · 213 Erstglied · 136 Zweitglied · 12 Ableitungen

wisch‑ als Erstglied (30 von 213)

Wisch(i)gras

Idiotikon

Wisch(i)gras Band 2, Spalte 797 Wisch(i)gras 2,797

Wischbett

SHW

Wisch-bett Band 6, Spalte 615-616

Wischgummi

SHW

Wisch-gummi Band 6, Spalte 617-618

Wischleute

SHW

Wisch-leute Band 6, Spalte 617-618

Wischlumpe

SHW

Wisch-lumpe Band 6, Spalte 617-618

Wischtuch

SHW

Wisch-tuch Band 6, Spalte 617-618

Wischwagen

SHW

Wisch-wagen Band 6, Spalte 617-618

Wischan

Meyers

wis·chan

Wischan (tschech. Vyskov ), Stadt in Mähren, in der fruchtbaren Ebene Hanna, am Hannafluß und an der Staatsbahnlinie Brünn-Prerau, Sitz eine…

wischauf

DWB

wisch·auf

wischauf , n.? , kinderspiel, eine art blindekuh: apodidrascinda Kirsch cornucop. (1718) 88 b . —

Wischbank

RhWB

wisch·bank

Wisch-bank afweš- Wuppert-Kronenbg f.: B. od. Tisch, worauf die geschliffenen Gegenstände geputzt werden.

Wischbarg

MeckWB

wisch·barg

Wischbarg m. FN. für einen Berg bei Wi; (1322) Meckl. 19, 36; öft. in Fischbarg umgewandelt.

Wischbarger

MeckWB

wisch·barger

Wischbarger m. Spottname für kinderlose Eheleute in Wi; sie zogen an bestimmten Tagen gemeinsam zum großen Hügelgrab auf dem Wischbarg, um d…

Wischbleik

MeckWB

wisch·bleik

Wischbleik f. Wiesenbleiche: 'nachfolgender ... Grundstücke, als ... zwei vollen Rahden mit Wischblecken' ( Lu Döm ) N. Strel. Anz. 1836, S.…

Wischblëtz

ElsWB

wisch·bletz

Wischblëtz m. Wischlumpen. ‘Sie (die Zauberer) können einem menschen suwbürsten oder ein wäschbletz oder ein Strowysch in ein schenkel stoss…

wischblēk

KöblerMnd

wischblēk , N. Vw.: s. wischeblēk*

Wischbrei

RhWB

wisch·brei

Wisch-brei Sieg , MülhRh , Wippf ( wyšəbrī Klüppelbg , Lennep-Radevormwald ), Gummb-Berghsn Dieringhsn , Köln , Bergh m.: eine Art Rührei, m…

wischbrieflein

DWB

wisch·brieflein

wischbrieflein , n. , vereinzelt bezeugt, abschätzig nach wisch 4 a: es sei denn, dasz ein brief versiegelt sei, so gilt er, da man mit eina…

wischchen

DWB

wisch·chen

wischchen , n. , demin. zu wisch. büschel, büschlein stroh u. dgl.: bestreuet selbige ( gans ) mit kleyen, machet von stroh ein wischgen, un…

Wischdauk

MeckWB

Wischdauk m. Wischtuch; in der Mainacht braten und essen die Hexen auf dem Blocksberg Wischtücher: Bartsch 2, 264. Vgl. Upwischdauk. Kü. 3, …

wischeblēk

KöblerMnd

wischeblēk , N. nhd. Wiesenfläche, Wiesenstück E.: s. wische (2), blēk (1) L.: Lü 587a (wischblek)

wischehe

BMZ

wisch·ehe

wischehe mirica wiskehe vel smelohe vel brima gl. altd. bl. 1,350.

Wischehrad

Herder

wische·hrad

Wischehrad (vom slav. wys d.h. hoch und hrad d.h. Burg), Name zahlreicher Orte, Schlösser etc. in den slav. Ländern; am bekanntesten ist der…

wisch als Zweitglied (30 von 136)

kellærelouwisch

KöblerMnd

*kellærelouwisch , Adj. nhd. „Kellerlöwen” betreffend, Kneipwirt betreffend Hw.: s. kellærelouwische E.: s. kellærelouwe, isch

wēdewisch

KöblerMnd

*wēdewisch , Adj. nhd. verwitwet Hw.: s. wēdewische E.: s. wēdewe (1), isch

areweiʒwisch

MWB

areweiʒwisch stM. ‘ein Bündel von Erbsenstroh’, hier Geringfügigkeit ausdrückend: einen læren arweizwisch / gæb ich niht umb ir aller kunst …

arschwisch

DWB

arsch·wisch

arschwisch , m. franz. torchecul, russ. trjapka: weil denn e. c. h. dem keiser in sein kamergerichte scheiszt, der stadt Halle die freiheit,…

arswisch

Lexer

ars·wisch

ars-wisch stm. BMZ anitergium, podiscus Voc. ; nipus Voc. 1482.

arweiʒwisch

BMZ

arweiz·wisch

arweiʒwisch stm. wisch von erbsenstroh. einen læren arweiʒwisch gæb ich niht umb ir aller kunst Helbl. 2,1294.

Bādewísch

Adelung

bade·wisch

Der Bādewísch , des -es, plur. die -e, eine von Stroh geflochtene Unterlage, worauf die neu gebornen Kinder bey dem Baden in der Bademulde g…

bierwisch

DWB

bier·wisch

bierwisch , m. strohwisch, als bierzeichen ausgesteckt. s. bierkranz , bierreis , bierzeichen .

blǟwisch

Idiotikon

blǟwisch Band 5, Spalte 247 blǟwisch 5,247

Bode(n)wisch

Idiotikon

Bode(n)wisch Band 16, Spalte 2125 Bode(n)wisch 16,2125

borstwisch

DWB

borst·wisch

borstwisch , m. scopae e setis factae: und es feget den zarten staub ein sträubender borstwisch. Zachariä 1, 267 .

borwisch

DWB

bor·wisch

borwisch , m. , ein kehrwisch mit langem stiel, um damit hoch hinauf wischen zu können, auch eule, rauchkopf genannt.

Büniwisch

Idiotikon

Büniwisch Band 16, Spalte 2126 Büniwisch 16,2126

bērwisch

KöblerMnd

bēr·wisch

bērwisch , M. nhd. „Bierwisch“, Strohwisch (als Bierzeichen ausgesteckt) E.: s. bēr (1), wisch (1) W.: s. nhd. (ält.) Bierwisch, M., „Bierwi…

Chessiwisch

Idiotikon

Chessiwisch Band 16, Spalte 2125 Chessiwisch 16,2125

Cholwisch

Idiotikon

Cholwisch Band 16, Spalte 2124 Cholwisch 16,2124

Chērwisch

Idiotikon

Chērwisch Band 16, Spalte 2125 Chērwisch 16,2125

Derwisch

Pfeifer_etym

der·wisch

Derwisch m. Mitglied eines asketisch lebenden islamischen Ordens, entlehnt ( deruisen Plur., 16. Jh.) über türk. derviṣ aus pers. darwiš, wö…

dēwisch

Idiotikon

dēwisch Band 13, Spalte 2238 dēwisch 13,2238

falwisch

KöblerMnd

fal·wisch

falwisch , Adj. nhd. Asche... ÜG.: lat. favilla E.: s. ahd. falawiska, F., Asche, Ruß, Funke, germ. *falwiskō, st. F. (ō), Asche, Flugasche;…

Fautwisch

MeckWBN

faut·wisch

Wossidia Fautwisch m. a. Spr. Schuhlappen: 'mine Verfolgere (vermeinen) ..., se mOegen van D. Oldendorpe wol enen Votwisck macken' Ungnad Am…

federwisch

DWB

feder·wisch

federwisch , m. ala anserina verrendo serviens: er lat schieszen, wie vast man wil, und wüscht die schüsz all mit eim federwüsch dannen. Kei…

Fl_s;derwísch

Adelung

Der Fl_s;derwísch , des -es, plur. die -e, das erste Glied eines Gänseflügels mit den daran befindlichen Federn, allerley Hausgeräth vom Sta…

flederwisch

DWB

fleder·wisch

flederwisch , m. scopulae plumeae, gansflügel zum abkehren, federbesen, zuweilen federwisch ( sp. 1410) geschrieben, nnl. vederwisch, auch s…

Ableitungen von wisch (12 von 12)

bewischen

DWB

bewischen , tergere, abstergere, bewüschen. Henisch 365 . illinere. Stieler 2564 .

entwische

BMZ

entwische swv. entwische. evadere entwüschen gl. H. zeitschr. 5, 5,414. entwischte dan Jerosch. 61. c. die grôʒe smâheit entwischet nicht vo…

entwischen

DWB

entwischen , 1 1) evadere, elabi, entschlüpfen, entfahren, nnl. ontwisschen, früher oft fehlerhaft entwüschen geschrieben, mhd. nieht dir in…

erwische

BMZ

erwische swv. erwische. nu erwuscht Gâwân daʒ zahelbret krone 232. a Sch. daʒ uns iht erwische gâher tôt H. zeitschr. 8,292. Pass. K. 363,76…

erwischen

DWB

erwischen , arripere, comprehendere, erhaschen, erfassen, schnell und heimlich ergreifen, fehlerhaft geschrieben erwüschen, mhd. erwischen, …

gewisch

DWB

gewisch , gewische , n. , verbalsubst. zu wischen, schon im 16. jahrh. belegt: dann ich hab mich etlich mal mit des frawenzimmers nasenfuter…

gewischen

Lexer

ge-wischen swv. BMZ wischen Pass.

verwische

BMZ

verwische swv. 1. verwische, wische zu, weg. mit dem sun wir vertuschen der sunden spor u. verwuschen Mart. 174. d. 2. wische, husche bei ei…

verwischen

DWB

verwischen , vb.; seit dem 11. jh. in verschiedenen bedeutungen bezeugt, vgl. mhd. wb. 3, 764; Lexer 3, 311 . im frühnhd. selten, seit dem 1…

verwischung

DWB

verwischung , f. , junges wort, noch nicht bei Adelung ; belege seit ende des 18 . jhs.: die endliche verwischung und vertilgung der einseit…

wische

DWB

wische , wisch , f. , norddtsch. wort, wiese, wiesenland, niederungsland. ags. wisc Bosworth-Toller 1240 a ; neuengl. dial. wish, mnd. wisk …

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „wisch". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/wisch/rhwb?formid=W04739
MLA
Cotta, Marcel. „wisch". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/wisch/rhwb?formid=W04739. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „wisch". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/wisch/rhwb?formid=W04739.
BibTeX
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