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ton

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

ton m.

Bd. 21, Sp. 749
ton, m. , bezieht sich auf die abstimmung einzelner farben und der gesamtfarbenwirkung in einem gemälde. schon bei Plinius nat. hist. 35, 11 begegnet das lat. tonus in solchem sinn und darnach im franz. ton; noch in der ersten hälfte des 18. jhs. hat das deutsche wort auch diese function aus dem franz. übernommen (vgl. im vor. sp. 685f.). 11) 1@aa) ton ist die stimmung der farbe an sich und besonders in einem gemälde. der ton einer farbe ist die besonders nach licht und dunkel verschiedenartige abstufung derselben: ton (in der mahlerey) ton de couleur: mäszigung der farben, nach licht und dunkel Rondeau 1, 756a; endlich wird in der mahlerey das wort ton auch von den farben und deren verhältnisz gegen einander gebraucht, wo es doch nur von einigen neuern nach dem vorgange des französischen ton eingeführt worden Adelung; Campe; ich habe gesucht auf der beiliegenden tafel die töne der farben dergestalt zu wählen, dasz die täuschung in einem hohen grade hervorgebracht werde Göthe II 5, 1, 69 Weim.; übrigens hat er mir, die langen stunden der überfahrt zu verkürzen, das mechanische der wasserfarben-mahlerei ... aufgeschrieben: versteht sich den gebrauch gewisser farben, um gewisse töne hervorzubringen 31, 91; er nannte die erforderlichen töne und die farben, aus denen sie zu mischen seien, ... die töne wurden nun in einem bogen auf der palette neben einander aufgestellt Stifter 1, 27; (er) zeichnete seiner mutter schönen kopf in allen richtungen, von allen seiten und in allen tönen Holtei erzähl. schriften 5, 25. 1@bb) der ton der farben, des colorits in der malerei ist die art und weise, wie die farben auf einem gemälde gegen einander abgestimmt sind: ton, fr. le ton (malerey), die verschiedenen arten von farben, so in einem gemälde angebracht sind Jacobsson 4, 411; (ton wird) sowohl von einzelnen farben im verhältnis gegen andere, als auch collective von allen farben eines gemähldes gebraucht, in welchem letztern falle der plural ungewöhnlich ist Adelung; Campe; daher manche mahler mit ihren so eigenthümlichen umrissen und fast jeder derselben in seinem ton der farben mahlet Herder 13, 291; wie sehr müszte es ihn (den künstler) reizen, an zwei so vortheilhaften figuren, als geflügelte genii sind (schlaf und tod), alle seine fähigkeit zu zeigen, das ähnliche verschieden, und das verschiedene ähnlich zu machen! gleich an wuchs, und bildung, und miene: an farb und fleisch so ungleich, als es ihm der allgemeine ton seines colorits nur immer erlauben will Lessing 11, 50; der ton des colorits ist wahr und warm Göthe 32, 285 Weim. 1@cc) der ton eines gemäldes ist die in diesem vorherrschende farbenstimmung: ton. allgemeine farbe die über ein ganzes bild herrscht Göthe II 5, 1, 90 Weim.; die eigenschaft aber, wodurch sich die niederländische mahlerschule hinsichtlich auf das colorit von den andern im allgemeinen unterscheidet ... ist der ton, nicht derjenige, den die kunstsprache localton oder ton der tinten heiszt: ... sondern wir verstehen hier die eine, im ganzen eines bildes vorherrschende farbe, eingemischt oder als lasur überzogen, so dasz die darstellung dem auge wie durch das medium eines gefärbten glases erscheint II 3, 369 Weim.; ist eine vorherrschende farbe oder durchgehender schein von einerlei farbe, den wir ton nennen, ein wirklich nützlicher und nöthiger kunstbehelf ... dann gibt es keinen gültigen grund, warum dieser behelf blosz auf eine einförmige ... weise angewendet werden sollte Meyer bei Göthe II 3, 100f. Weim. 1@dd) der ton eines gemäldes ist die stimmung des gefühls und der empfindung, die durch die farbenstimmung erzeugt wird: ton. (mahlerey) ist der charakter, das ist das sittliche oder leidenschaftliche des farbichten lichts, das in einem gemählde herrscht Sulzer theorie 41 452; wenn dieses nicht blosze hirngespinste sind, so liegt blos in der farbenmischung etwas, das mit dem sittlichen und leidenschaftlichen in moralischen gegenständen einige ähnlichkeit hat. dieses ist ohne zweifel das, was man in dem gemählde den ton der farben nennt 453; diese allgemeine farbe ... ist es, welche vorzüglich vom licht oder feuer in seiner brechung durch das allgemeine medium der luft hervorgebracht wird. es wird ton genannt. der ton soll mit der bedeutung seiner farbe der stimmung des ganzen entsprechen Vischer ästhetik 2, 52; der ton, der sich darüber legt, stellt erst die einheitliche stimmung zunächst in den theilen des bildes, dann als hauptton im ganzen bilde her 3, 558; der modernste künstler will vorab farbe, ton, stimmung; die fest durchgebildete form hemmt seinen pinsel Riehl freie vorträge 1, 88; man erkennt am ton der landschaft, es war ein heiszer tag im herbste Mörike 3, 19. 22) in, aus einem ton anstreichen, malen, auf einen ton stimmen, einen ton geben: das mauerwerk soll genau in dem alten ton angestrichen werden tägl. rundschau 1902 nr. 344, 4a; so sehen wir, um durch beispiele das gesagte deutlicher zu machen ... bilder in sehr gelbem tone gemahlt Meyer bei Göthe II 3, 100 Weim.; wir kennen heute Menzels ölskizzen aus den vierziger jahren, diese direkt impressionistischen sachen, die so streng auf einen ton abgestimmt sind tägl. rundschau 1905 unterhaltungsbeil. 391; man kann eine farbe dadurch mischen, steigern, ihr einen sogenannten ton geben, man macht sie dadurch aber immer dunkler Göthe II 1, 399 Weim.; das leichteste in dieser sache ist die bemerkung der regel, dasz es zur vollkommenheit eines gemähldes nothwendig ist, ihm den ton zu geben, den der charakter des gemähldes fordert Sulzer theorie 41, 452. 33) ton und töne werden im allgemeinen beurtheilt. 3@aa) mannigfaltige töne, der harmonische ton, ein entschiedener ton, unbestimmte töne: woher dieses lieblichste in den mannigfaltigsten farben und tönen wechselnde Blumenmexiko? Arndt 1, 209; die hügel bei Aqua acetosa sind wunderbar schön ausgeführt, mit wohlbeobachteter übereinstimmung des tons Göthe 48, 128 Weim.; in dem unbestimmten, mehr auf die nerven als auf den geist wirkenden effekt der verschmolzenen oder contrastirenden 'töne' sucht das moderne auge die geheimste poesie der palette Riehl freie vorträge 1, 89; die weichheit des ganzen, das auseinanderweichen der töne, die harmonie von himmel, meer und erde Göthe 31, 91 Weim.; weil ... der harmonische ton eines solchen bildes öfters gerühmt wurde 26, 40; Adrian von Ostade ... hat hingegen bilder geliefert, woran kein entschiedener ton einer im allgemeinen übergreifenden farbe wahrgenommen wird Meyer bei Göthe II 3, 101 Weim.; die farbe soll ... ihre vollere localwirkung in wohlgeordneten massen zusammenhalten, zwischen welchen dann die unbestimmten töne sich in der breite ergehen Vischer ästhetik 3, 566. 3@bb) ein wahrer, unwahrer, echter, falscher ton: gelang es mir, den wahrscheinlichen ton zu treffen, der unter ähnlichen verhältnissen über der natur selbst geschwebt hätte — was man gleich sah, indem ein wahrer ton immer einen ganz eigentümlichen zauber übt — so beschlich mich ein stolzes gefühl G. Keller 2, 49; (farbige scheiben), welche durch einen unwahren ton die gegend entweder verkälten oder entzünden Göthe 31, 115 Weim.; echter ton ... falscher ton. was man bisher ton nannte, war ein schleier von einer einzigen farbe über das ganze bild gezogen. ... dieser unechte ton ist durch instinct aus unsicherheit dessen, was zu thun sei, entstanden II 1, 348f. 3@cc) der gute, schöne, angenehme, unangenehme ton: weil er in der that kräftig, mit klaren schatten und überhaupt gutem ton des colorits arbeitete Göthe II 3, 366 Weim.; der schöne ton eines gemäldes hängt sowohl von dem guten gebrauche des helldunkeln, als von der freundschaft und feindschaft der farben ab, welche man anwendet Jacobsson; Adelung; Campe; es sind töne in der landschaft von der gröszten schönheit Göthe 32, 159 Weim.; der marmor aus den Pyrenäen ... hat einen sehr angenehmen ton IV 49, 37; dergleichen sind zinnober und blau, welche einen wunderlichen, oder vielmehr unangenehmen ton machen Jacobsson; Adelung; Campe. 3@dd) der reine, kräftige, weiche, leise ton: ihr sollt auf's farbenbrett in reinstem tone die farben mischen Rückert 1, 336; die zarte auf der wange der braut glühende schamröthe contrastirt vortrefflich mit dem kräftigen ton, in welchem der bräutigam gehalten ist Meyer bei Göthe II 3, 98 Weim.; dasz nicht aus dem harmonisch gedämpften da und dort ein greller ton heraus schreie Vischer ästhetik 3, 567; daher seine vielen werke in bleigusz, wegen des weichen tons dieses metalls Justi Winckelmann 1, 345; jedoch freute ich mich, leidlich zu verstehen, was mein begleiter jeweilig meinte, und mit ihm einen kräftigen und doch klaren schatten, einen milden ton oder eine zierliche ausladung eines baumes zu sehen G. Keller 2, 19; überall sieht er die heiligen schwingungen und leise töne, womit die natur alle gegenstände verbindet Göthe 37, 316 Weim. 3@ee) der warme, der kalte ton: wir sehen nicht blos licht und farbe, sondern auch form im engeren sinn, art der textur, selbst ton der wärme oder kälte Vischer ästhetik 1, 181; die warmen töne des abendhimmels, die durch die feinen, zart und bräunlich umkräuselten birkengipfel auf den höhen der gegenüberstehenden bergwand leuchteten O. Ludwig 2, 586; auch scheint mir der kalte ton des ganzen, die leichten wolken und der gelbliche sonnenschein dahin zu deuten Göthe IV 33, 110 Weim.; die wasserfarben mögen mit mastix und ätherischem öle vermischt worden seyn, wodurch sie ihren kalten ton verloren, und glänzender und wärmer wurden Raumer Hohenstaufen 6, 543. 3@ff) der geistige, der männliche, der ernste ton: (sein) gesicht, dessen bräunliches roth sich von dem anderer landbewohner durch einen feineren, geistigeren ton unterschied Meyr erz. aus dem Ries (1861) 6; aber es (das gemälde) hat nicht den männlichen ton des Raphaels, des Tizians und ihrer schule Justi Winckelmann 2, 327; der ernste ton eherner statuen Göthe 49, 1, 183 Weim. 44) der ton wird nach seiner farbe unterschieden. 4@aa) der helle, dunkle ton: man sagt dumpfigter ton, dunkler, schwarzer, heller ton, welches von einem guten, helldunkeln verstanden wird Jacobsson 4, 411; ein dumpfiger ton, ein heller, schwarzer ton, nachdem diese farben mehr oder weniger herrschen Adelung; Campe; ohne durch abstufung von helleren und dunkleren tönen die wirkung des lichts und schattens nachahmen zu wollen Meyer bei Göthe II 3, 78 Weim.; es entsteht disharmonie, wenn eine arme und öde landschaft in glänzendem ... tone erscheint Vischer ästhetik 2, 53. 4@bb) der gelbe, blaue, erdige sonnige ton. die bindhaut des dunkeln, feurigen, meist groszen auges (der neger) hat einen gelblichen ton Soyaux Westafrika 1, 148. besonders von bildern: in den besten (bildern) sucht er sich mit einem über das ganze verbreiteten gelblichen tone zu helfen Göthe II 3, 365 Weim.; die übereinstimmung, welche ein gelber ton und sein schmelzender pinsel gewähren können 376; der ihr eigene bräunliche ton war nur kräftiger geworden Meyr erzählungen aus dem Ries (1868) 2, 229; das bild mit dem einförmigen bräunlichen ton darüber G. Büchner nachgel. schriften 215; aber es ist doch als wenn die welt einen gewissen braunröthlichen ton hätte Göthe 33, 73 Weim.; der festsaal erhält einen altgoldigen ton tägl. rundschau 1908 nr. 148 1. beilage s. 2a; heute hatte der regenhimmel noch seinen grauen ton darüber gebreitet Riehl culturgesch. novellen 14; bringt man aber auf eine gelbe wand weisze papiere, so wird man sie mit einem violetten ton überzogen sehen Göthe II 1, 26 Weim.; wenn es zum untergang neigt, kommen an den höhen seitwärts und zu hinderst am see die blauen töne zuerst zum vorschein Görres briefe 1, 181; wir wünschen zu freudigen und lebhaften scenen warm gelben, zu leidenschaftlichen und fürchterlichen rothen, zu sanften, traurigen, bangen bläulichen, violetten, grünlichen, grauen ton Vischer ästhetik 2, 52; sollte sie gegen die übrigen masken etwas zu blasz erscheinen, so kann man ihr leicht einen fleischfarbenen ton geben Göthe IV 16, 156 Weim.; dieser (Giovanni Santi) ... zeigt dieselben strengen formen in seinen bildern, denselben erdigen ton Grimm Michelangelo 1, 149; die Rheingegenden hatte er ganz in seiner gewalt, so wie den sonnigen ton, der sie in der schönen jahreszeit belebt Göthe 26, 138 Weim.
12306 Zeichen · 123 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    tôn

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    tôn s. dôn, tuon.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tonm.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    2 dôn , dône (ton) , m. , 1. Ton, Melodie, Klang; lûden d. rôpen laut rufen. 2. Wort, Rede; Geheiß, Befehl. 3. „ wedderc…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ton

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Ton , des -es, plur. die Töne. 1. Im eigentlichsten Verstande. (1) Ursprünglich scheinet dieses Wort eine Art eines …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    ton

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    ton [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ton

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Ton , ist ein Schall (s. d.) von regelmäßigen, gleichförmig sich folgenden Schwingungen, also von bestimmtem Schwingungs…

  6. modern
    Dialekt
    Ton

    Bayerisches Wörterbuch · +10 Parallelbelege

    Ton Band 3, Spalte 3,1847f.

  7. Sprichwörter
    Ton

    Wander (Sprichwörter)

    Ton 1. Es gibt keinen fröhlichern Ton als die Tischglocke. »Einer wurde gefraget, welches der fröhlichste Ton wäre; der …

  8. Spezial
    Tonm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +15 Parallelbelege

    Ton , m тон , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ton

1.090 Bildungen · 931 Erstglied · 147 Zweitglied · 12 Ableitungen

ton‑ als Erstglied (30 von 931)

Tona N

Idiotikon

Tona N. Band 1, Spalte 352 Tona N. 1,352

tonabstand

DWB

ton·abstand

tonabstand , m. , ' der abstand eines höhern tones von einem tiefern, und umgekehrt ( intervall )', nach Eschenburg als neubildung bei Campe…

tonabstufung

DWB

ton·abstufung

tonabstufung , f. , der farben: da die zarteren ton-abstufungen ( im holzschnitt ) nur mit qual erreicht werden Vischer ästhetik 3, 766 . —

Tonabtastschlitz

FiloSlov

Tonabtastschlitz , m щель , ж звукочитающей оптической системы, механическая → FiloSlov Tonabtastspalt, m

Tonabtastspalt

FiloSlov

ton·abtastspalt

Tonabtastspalt , m щель , ж звукочитающей оптической системы, механическая → FiloSlov Tonabtastschlitz, m

tonaccent

DWB

ton·accent

tonaccent , m. , abstufung, hervorhebung des tons in der musik: indem man solche ausdrucksvolle tonmodulationen als 'tonaccente' bezeichnet …

tonaccentvoll

DWB

tonaccent·voll

tonaccentvoll , adj. : nie hätte er ( der mensch ) ... hören gelernt in einer nicht schon ... tonaccentvollen natur F. H. Jacobi 3, 210 . —

tonachseⁿ

Idiotikon

tonachseⁿ Band 13, Spalte 231 tonachseⁿ 13,231

tonachte

DWB

ton·achte

tonachte , f. , ' gewöhnlich nur die achte ( octave )' als neubildung bei Campe. —

tonada

LDWB1

ton·ada

tonada [to·nạ·da] f. (-des) 1 Donnerschlag m ., kurzer/heftiger Donner 2 großer Knall → splunder, splundrun.

Tonadilla

Herder

Tonadilla , span., von Musik und Tanz begleitetes Nachspiel.

tonäuszerung

DWB

ton·aeuszerung

tonäuszerung , f. : die musik dieser seite mutet wie die tonäuszerung von wilden an tägl. rundschau 1904 unterhaltungsbeil. 1140.

Tonakzent

FiloSlov

ton·akzent

Tonakzent , m ударение , ср , тоновое → FiloSlov Akzent, musikalischer, m

Tonalá

Meyers

ton·ala

Tonalá , Hafenstadt im mexikan. Staat Chiapas, an einem Haff des Stillen Ozeans, das nur Schiffen von 3 m Tiefe zugänglich ist, mit gegen 30…

tonale

LmL

ton·ale

tonale -is n. Tonar (nach Tonarten, Incipits und Differenzen geordnetes Verzeichnis liturgischer Gesänge) — tonary (a list of liturgical cha…

tonalis

LmL

ton·alis

tonalis -e 1. Ganzton-, einen Ganzton umfassend 2. kirchentonal, kirchentonartlich gebunden, auf die Kirchentonarten bezogen 3. einen Tonar …

Tonalīt

Meyers

Tonalīt , massiges Gestein, soviel wie Quarzdiorit (s. Diorit ), bildet den Monte Adamello, südlich vom Tonale (daher T.).

Tonalität

FiloSlov

Tonalität , f тональность , ж

tonalitas

LmL

tonalitas -atis f. Zugehörigkeit zu einer Kirchentonart — affiliation with a mode [s.XIII-XIV] LmL Engelb. Adm. 4, 31, 9: cantus tonalis, id…

tonalité

LDWB1

tonalité [to·na·li·tẹ́] f. (-tés) 1 ‹mus› Tonart f., Tönung f. 2 Farbton m., Tönung f. ◆ tonalité a crusc ‹mus› Kreuztonart f.; tonalité de …

tonaliter

LmL

tonaliter 1. den Kirchentonarten entsprechend 2. im Ganztonabstand — 1. corresponding to the modes, modally 2. within the interval of a tone…

tonallmächtig

DWB

ton·allmaechtig

tonallmächtig , adj. , subst.: diese zierliche tonallmächtige ( eine pianistin ) Göthe IV 37, 176 Weim.

тональность

RDWB2

тональность перен. Töne Pl. Разговор проходил совсем в иной тональности. - Das Gespräch verlief in ganz anderen Tönen.

ton als Zweitglied (30 von 147)

bispotton?

KöblerAnfrk

*bispotton? , sw. V. (2) Hw.: vgl. ahd. bispotten* Son.: amfrk. MNPs (Inf.) bespotten sal subsannabit 2, 4 Leeuwarden = S. 92, 12 (van Helte…

eton

KöblerAs

*eton , st. M. (a?) nhd. Riese (M.) (1) ne. giant (M.) Hw.: vgl. ahd. *ezzon? Q.: ON E.: s. etan? Son.: Holthausen, F., Altsächsisches Wörte…

gimeiton?

KöblerAhd

*gimeiton? , Adv. Vw.: s. un-

gipīmenton?

KöblerAnfrk

*gipīmenton? , sw. V. (2) nhd. würzen ne. spice (V.) Hw.: s. gipīmentad* E.: s. gi- (2), *pīmenton?

gistaton?

KöblerAnfrk

*gistaton? , sw. V. (2) Hw.: vgl. ahd. gistatōn Son.: amfrk. MNPsA gistatodun locaverunt 1. Reg. 2, 5 Leiden = Schottius = MNPsA Nr. 383 (va…

meiton?

KöblerAhd

*meiton? , Adv. Vw.: s. *gi-, ungi-

mūton?

KöblerAnfrk

*mūton? , sw. V. (2) nhd. ändern, verändern ne. change (V.) Vw.: s. gi-* Hw.: vgl. ahd. mūzōn E.: germ. *mūtōn, sw. V., ändern; s. lat. mūtā…

penkoston?

KöblerAhd

*penkoston? , sw. F. (n) Hw.: vgl. as. pinkoston* I.: Lw. gr. πεντηκοστη (pentekoste) E.: s. gr. πεντηκοστη (pentekoste), Num. Ord., fünfzig…

pīmenton?

KöblerAnfrk

*pīmenton? , sw. V. (2) nhd. würzen ne. spice (V.) Hw.: s. gipīmentad*; vgl. ahd. pīmentōn* I.: Lw. lat. pīgmentāre? E.: s. lat. pīgmentāre,…

sūfton

KöblerAs

*sūfton , sw. V. (2) nhd. seufzen ne. sigh (V.) Hw.: s. suftung*; vgl. ahd. sūftōn (sw. V. 2) E.: s. germ. *suf-, V., schlürfen; vgl. idg. *…

trōston?

KöblerAnfrk

*trōston? , sw. V. (1) nhd. trösten ne. console Vw.: s. gi-* Hw.: s. *trōsten?; vgl. as. trōstian*, trôston*, ahd. trōsten E.: germ. *traust…

uton

KöblerAe

*uton , V., Interj. Vw.: s. *witon

witon

KöblerAe

*witon , V., Interj. nhd. lasst uns! Hw.: s. wītan (2) E.: s. wītan (2) L.: Hh 401, Lehnert 221b

wuton

KöblerAe

*wuton , V., Interj. Hw.: s. *witon

Feuilleton

RDWB1

Feuilleton f (nicht "фельетон") газетное приложение (со статьями о культуре, литературе)

Kammerton

RDWB1

Kammerton m (nicht "камертон") не "камертон" настроенный на 440 гц звук "ля" муз. - по нему настраиваются инструменты оркестра im ~ idiom. -…

Karton

RDWB1

Karton m картон коробка (картонная) ватман

Unterton

RDWB1

Unterton m подтекст im ~ - между строк

ACTON

Hederich

ACTON , onis, Græc . Ἄκτων, ωνος, ( Tab. XXV .) Myrmidons und der Pisidices, einer Tochter des Aeolus, Sohn, und Bruder des Antiphus, der ab…

ahtôn

AWB

ahtôn sw. v. , mhd. ahten, nhd. achten; as. ahton, ahtôgean , mnd. mnl. achten; afries. achtia; ae. eahtian. — Graff 1, 105 ff. aht-: 1. sg.…

Ánton

Adelung

Ánton , ein Mannsnahme, aus dem Latein. Antonius, der in dem Munde des großen Haufen in Tonjes, Tönjes, Tenge und Dinge verwandelt wird.

asintiton

MWB

asintiton Subst. ‘Material, das Waffen und Feuer abweist’ assyntiton das hat die chraft / und ist also werhaft / das aller stachel und eysse…

barbiton

LmL

barbiton (barbitus , barbitonus) -i m. et barbita -ae f. et barbitum -i n.; gr. βάρβιτος m. et βάρβιτον n. ) Saiteninstrument (der Lyra ähnl…

Bariton

Pfeifer_etym

bari·ton

Bariton m. Die Bezeichnung für die Männerstimme mittlerer Lage (zwischen Baß und Tenor) und für den Sänger mit dieser Stimmlage (neben im 19…

BATON

Hederich

BATON , ónis, Gr . Βάτων, ωνος, des Amphiarai auriga , oder Stallmeister, in dem Kriege vor Theben, mit welchem er auch zugleich von der Erd…

Benaventon

KöblerAhd

Benaventon , M. Pl.=PN nhd. Beneventer (Pl.) ne. Beneventons ÜG.: lat. (Irpinia) Gl Q.: Gl (9. Jh.), PN E.: s. lat. Beneventum, ON, Benevent

Beton

Pfeifer_etym

Beton m. ‘Mörtel aus Kies und Zement’. Seit dem 19. Jh. belegt (doch vgl. Betonmörtel, 18. Jh.), nach gleichbed. frz. béton, mfrz. betum; vo…

BISTON

Hederich

bis·ton

BISTON , ŏnis , ( Tab. XII .) des Mars und der Calliroe, einer Tochter des Nestus, Sohn, von welchem die Bistonen in Thracien den Namen habe…

Ableitungen von ton (12 von 12)

Beton

Pfeifer_etym

Beton m. ‘Mörtel aus Kies und Zement’. Seit dem 19. Jh. belegt (doch vgl. Betonmörtel, 18. Jh.), nach gleichbed. frz. béton, mfrz. betum; vo…

betonen

DWB

betonen , cum accentu efferre, mit dem ton aussprechen: diese silbe, dies wort ist zu betonen; der redner betonte das wort; die gute gesinnu…

betonung

DWB

betonung , f. auffällige betonung.

enttonen

DWB

enttonen , accentu privare, gegensatz von betonen : die ableitsilbe betonen und die wurzelsilbe enttonen. J. P. aesth. 2, 204.

er..ton

AWB

er..ton Gl 1,732,29 s. ir- kennen.

ertônen

MNWB

° ertônen , swv. , erzeigen.

Mißton

Adelung

Der Mißton , des -es, plur. die -töne, ein falscher, fehlerhafter Ton. Kein Mißton stört die süße Harmonie, Geßn.

tone

DWB

tone , m. 1) kurzform zu Anton im schwäb. Fischer 2, 275 ; in der Schweiz, im Aargau und in Basel auch Toni, Doni, Töni, Döni Hunziker 55 ; …

unton

DWB

unton , m. , zu ton 8 h β mit un IV B: und ich lasz hinsterben den neuen unton gleich dem nachhall, und bleibe, die ich war Klopstock oden 2…

urton

DWB

urton , m. , als neubildung bei Campe, der ' ursprünglicher, reiner, unvermischter ton ' erklärt (ur- C 4 c): die menschenstimme ist ... u. …

vertonen

DWB

vertonen , verb. , in jüngster zeit zum ersatz für das fremdwort componieren mit unmittelbarer anlehnung an das subst. ton gebildet: Richard…

Vertonung

FiloSlov

Vertonung , f озвучивание , ср