Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
sechs
sechs
sechs Num. Das gemeingerm. Zahlwort ahd. (8. Jh.), mhd. sehs, asächs. sehs, mnd. ses, sēs, mnl. ses, sesse, nl. zes, afries. sex, aengl. siex, syx, seox, sex, engl. six, anord. schwed. sex, got. saíhs (germ. *seks) ist vergleichbar mit aind. ṣáṭ ‘sechs’, griech. héx (ἕξ), lat. sex, air. sē, lit. šešì, aslaw. šestь (ti-Abstraktum, eigentlich ‘Sechsheit’), russ. šest’ (шесть). Schwierigkeiten bereitet der Ansatz der ie. Ausgangsformen hinsichtlich des Anlauts. Es ist mit unterschiedlichen Varianten zu rechnen. Neben ie. *su̯ek̑s, *sek̑s wird ie. *ksu̯-, *u̯-, für das Slaw. ie. *ksek̑s vorausgesetzt. – sechster Num. Ord., ahd. sehsto (9. Jh.), mhd. sehste. Sechstel n. ‘sechster Teil’, spätmhd. sehsteil (s. Teil). Sechser m. ‘Münze im Wert von sechs Pfennigen, Kollegium aus sechs Personen’ (15. Jh.). sechzehn Num., ahd. seh(s)zehan (um 1000), mhd. sehzehen, mit Verschmelzung von auslautendem -s und anlautendem z-. sechzig Num., ahd. sehszug (9. Jh.), mhd. sehzec, sehzic (s. -zig).