Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schweinen verb.
schweinen , verb. schwinden; nachklang des ahd. swînan, mhd. swînen, dahin schwinden, abnehmen, abmagern, ohnmächtig werden, entsprechend dem mnd. swînen langsam, träge sein ( Schiller-Lübben 4, 500 a ), altnord. svîna neben svîa nachlassen; die wurzel des ablautenden verbums ist swî, zu der schweim, schweimel und schweimen ( oben sp. 2436 fg. ) und schwinden ( s. d. ) gehört. in älteren oberd. quellen, jetzt noch mundartlich; gebraucht von dem allmählichen verzehrtwerden einer kraft oder erscheinung: und sol och einer frowen guot weder schwinen noch wachsen on jra wüssen und willen. weisth. 4…