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schule

mhd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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34 in 22 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Schule

Bd. 7, Sp. 1877
Schule das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk uNahe šūl [w. einschl. Kreuzn-Nussbaum BurgSponh Bockenau Allenf, Soonw bis einschl. Seesb Weibersborn, Simm-Schwarzerden Kellenb Schlierschd Rohrb -ou-; dies auch Birkf-Herrst Idar (-o·u.-)]; SWend -ū-, NWend -ō-, –ōu-; WWend -ū- u. Urexw Winterb Guidesw Bliesen Heisterbg -ō-; Saargeb. -ū- u. -ō-; Hunsr -ō-, seltener -ū-; Mosfrk in Saarl -ō:- [Überherrn Bisten Derlen Knausholz -ō- (ohne Schärfung)]; an der weitern Saar w. einschl. Saarbg-Wies Büschd Kessl Hellend Reichsgrenze, Merz-Silwing Mondrf Bietzen Menning Riml Wahlen u. ö. Saarbg-Greimerath OZerf Hentern, Trier-OEmmel im Hochw -o·u.-; Kastel Wellen Winchering -ø·y.-; w. einschl. Saarbg-Kreuzw Sinz Faha Collesleuken Trassem Beurig Ayl -ū:-; sonst -ō:-; dann noch Länge des Vokals an der Mos bis Zell als -ū:-, –ō:- [Trier-Könen Leiwen Osbg, Wittl-NKail -o·u.-; Trier-Pelling -·ə.-; Merzlich Metzd Minden Mesenich Welschbillig Wintersd, Wittl-Bausend Bruch šu·l.] u. hier u. da noch am WRande der Eif in Bitb, Prüm (Ihren -o·u.-), wo aber wie im übrigen Mosfrk šu·l. die Regel ist; diese Lautung herrscht durchaus im Rip (seltener -o-) [-ū·ə.- vielfach in Schleid, Monsch, Eup, Aach, Geilk-Übch; -ø- vielfach in Ahrw, Schleid, Eusk, Rheinb, Bo, Sieg-Dahlhsn, Bergh, Dür, Jül, Monsch, Aach, Geilk-Baesw Beggend Frelenbg Immend Puffend u. SNfrk in Heinsb-Dremmen Hülhv Porselen, Erk-Doveren Glimb Golkr Hetzerath Houverath Matzerath Üvekoven, MGladb-Broich Giesenk Hardt Rheydt, Grevbr-Beckr Kuckum Otzenr Wickr u. Mörs-Friemersh Repelen; -y- Sieg-Honnef Rhönd, Ahrw-OWinter, Monsch-Mulartzhütte Zweifall, Aach-Stolbg, Erk-Holzw, MGladb-Hardt (u. -ø-), Grevbr-Jüchen Otzenr Schaan]; um Sieg-Leuschd, in Altk (Sieg u. Wildenbg), Siegld, Waldbr -ōə-, –ūə-; OWaldbr, Gummb, nfrk. Wippf -ōə- [ORand von Gummb, Wippf, Lennep šoulə]; WLennep šōl (Dhünn -o-), Barm šū·ă.l; Elbf -ō·ă.-; Mettm -ō:- [um Cronenbg u. Wermelsk -ū·ə.-]; Düss -o-; Sol -u-, –o-; MülhRuhr -ū·ă.-; sonst n. einschl. Ruhr -ō-; sonst lrhn. Klevld, SNfrk -o-, wie Rip [Heinsb mehr, Erk-Gerderhahn Merbeck, Kemp-Brüggen -ū·ə.-; Erk-Rickelr, Kref-Anr -ō:-, Geld vielfach -ūə-; Klev-Nütterden --, Pfalzd -ō-; n. einschl. Ruhr -ō-]; das Rip hat veralt. noch den Dat. Sg. šu·l.ə(n); Pl. (für Sch.gebäude, Anstalt des Unterrichtens) -lə(n), –·l.ə(n); Demin. fehlt meist, nur verächtl. für kleines Sch.gebäude f.: 1. das Sch.gebäude, die Anstalt mit Betonung des Unterrichtes u. dieser selber; man unterscheidet einfach de Sch. (Volks-, Elementarsch. wird aber als nhd. Lehnwort empfunden; Dommesch. Hilfssch. für Schwachbegabte Trier) von der huh Sch. der höheren Sch. (Gymnasium, Universität) (das Gymnasium früher auch de latingsche Sch. genannt; in MüEif de Studentesch.; die Universität auch Sch. für Studente, Gestliche, Baumester usf.); der Volksschüler geht (küt) en de Sch.; der Gymnasiast [] g. (k.) op de Sch. (en de Stadt), der V. küt (es) us der Sch.; der G. küt (es) van der Sch. (af); unter den Volksschulen unterscheidet man: de emvangelische, de kathollesche Sch., de Jüddensch.; dann die Jongen- (Buən-), Mädchensch.; dann die klein (unteren Klassen) u. die grusse (oberen Klassen) Sch. unter dem kleinen (grussen) Lihrer; de Ovendsch. (auch nach dem Nhd. Fortbildungssch.) Rip, Allg.; de Winkel-, Heck-, Wintersch. nur im Winter für Lesen, Schreiben, Rechnen, in alter Zeit, die Kirchspielsch.ən waren schon grösser OBerg; de Kuhwhardesch. Sch. in Geld-Kevelaer, in die bis 1840 Knaben u. Mädchen, die bei Bauern als Kuhhirten beschäftigt waren, täglich nur eine Stunde gingen; de Sonndagssch. für evangel. Kinder, von irgendeiner frommen Frau eingerichtet, bis etwa 1880 Berg; Füərsch. zum Konfirmandenunterricht OBerg (am Gymnasium für die Elementarklasse bis 1934 allg. bekannt); Kleinkinder-, Verwahrsch. in den Städten (Schüllche Ahrw), dann gibt es noch de Näh-, Stricksch. für Mädchen (in der Volkssch. oder privat), de Danzsch. (privat) Allg. — Schulgebäude; de Finstere en der Sch. sen kapot; de Sch. lig meddsen em Dörp; mer han ene wegge (weiten) Weg no der Sch. (no Schullen) Rip, Allg.; Schulgebäude mit der darin betriebenen Unterweisung; et ander Johr moss et Kend en de Sch. (gohn) es ist dann schulpflichtig, — küt en de Sch.; das schon die Sch. besuchende Kind geht no der Sch. (der Schullen, no Schullen), de Jong küt Ostern us der Sch.; de J. es us der Sch. nicht mehr schulpflichtig; de Kender bliven su lang us der Sch. (erlaubt), bes der Dude (in der Familie) onder der Erd es; us der Sch. blive auch ungesetzmässig; ohne Wissen der Eltern langs (öm) de Sch. bummeln, fuschen, futeln, gohn, huschen, laufen, luppen, machen, rütschen, schammeln, stratzeln, sträufen, sträuzen, streichen (s. d. W.); sech langs de Sch. steken (stechen) Sol; sech l. de Sch. striken (streichen) SNfrk, NBerg; newe de Sch. str. Klevld; de Sch. plänken Jül, Aach, — schwänzen (s. d. W.); de Sch. verschammeln, verstechen, –streichen, –plänken; Hecksch. halden (s. d. W.); der Unterricht (Sg. t.); de Sch. geht (es) an, us; wann fängk de Sch. an? et es half Sch. Pause Rip, Allg.; de Sch. giəht erut bei der Pause, — eren bei Wiederbeginn des Unterrichtes Mettm; der Lehrer hält Sch. Rip, Allg., — hält Sch. op Prüm, Schleid, Aden, Sieg, Waldbr, Aach, SNfrk; die Kinder, bes. die Mädchen spille Sch. Allg., — Scholches WMosfrk, — mache Schulches Goar, — Sch. op Aach-Stdt. — RA.: Schole gohn es wat (ist schwer), äwer Kouhhein (-hüten) es ock wat Ess-Steele. Sch. us! damit wirft der Sprechende sein Gerät hin u. sagt damit das Ende seiner Tätigkeit an Gummb-Wiehl. Wenn de Blagen (Kinder) bes Kerschmess (Christmesse) nit beter lehren, sät de Meister (Lehrer) op Pengsten, dann mak ek märgen de Sch. tu Mörs. En hot Sch.ən dorchgemach ist ein Studierter Trier-Mehring; de hät sibbe Sch.ə durchgemät Bergh-Hüchelhv, — de nüngde (neunte) Sch. studiert das [] Gymnasium absolviert Aach-Stdt. De hät all Sch.ə metgemach (durch-) er ist in allen schlimmen Dingen wohl erfahren, ihm ist nicht zu trauen MülhRh, NBerg, — dorchgangen Wermelsk, — de huh Sch. dörchgemat MüEif. Ech han en hart Sch. gehat (dorchgemach) eine harte, strenge Zeit, etwa in der Lehre, beim Militär udgl. Rip, Allg. Dat Deng mäckt en schleite Sch. dur verdirbt durch schlechte Behandlung Kemp-UWeiden. Der os op der huh Sch. gewes er ist liederlich, hat ein bewegtes Leben hinter sich Schleid, Rip, Sol; en es op de höchste Sch. liederlich Geld. Der es of der hoh Sch. zu teuer mit seinen Preisen Birkf, Hunsr, Zell. He es op der höchste Sch. hat bald ausgewirtschaftet MGladb-Rheind. Dat es op der h. Sch. der Gegenstand, etwa das Kleid, ist beinahe verschlissen ebd., — op de letzte Sch. Kemp, Ess; jet op de huh Sch. han Dür. Aus der Sch. schwätzen (klafen, klape, flatschen usf.) Geheimnisse ausschwatzen Allg. Bei wem bas de an (in) de Sch. gang? Loss der et Lehrgeld zeröckbezohlen! zu dem, der sich dumm anstellt. Ver send tesame en de Sch. gegange (gewest) wir kennen uns gut, von Kindheit an, sind gute Kameraden MGladb, Allg. He geht en kän Kirch on k. Sch. ist religionslos u. sittlich schlecht Altk-Horhsn. Gej wett (wisst) wäll, waj (was ihr) sägge söllt, as gej te lat (spät) in de Sch. kommt du bist um Ausreden nicht verlegen Klev. Wenn du en de Sch. küs on häs ken Fedder, dann kris du jet op et Ledder! MülhRh-Bensbg. Et sin Jüdde en de Sch.! Vorsicht beim Schwätzen Aden-Kaltenborn. Husch, h., h., vür hant os langs jen Sch. gefuscht! Ausr. der Kinder, die die Sch. schwänzten; der dies häufiger tat, wurde verspottet: dreimoəl l. jen Sch. gegange, kann et a, biə, ciə noch net! Aach. — Der Schulneuling wird bange gemacht: wann de en de Sch. kemmscht, muschte en e glihrige (glühende) Rengk (Ring) beisse! Wend-Remmesw; den Neuling einer höheren Schule weihen die Genossen durch Kanzel hauen; sie bilden einen dichten Kreis um die in der Mitte aufgebundenen Sch.ranzen, die Kanzel; der ahnungslose Neuling steht mit im Kreise; alle müssen den Blick gesenkt halten; ein älterer Schüler, der Pastor, geht, unverständlich murmelnd, um den Kr., macht hinter dem Neuling halt u. stösst ihn über die K., die zusammenstürzt; der zu Fall gekommene Neuling, der auf den Sch.ranzen liegt, wird nun mit Linealen über das Gesäss gehauen Gummb-Nümbrecht. — Kinderreime. Lihrer, lott de Sch. utgoəhn, et send all (schon) elf (twelf) Uəhren; die Jongen modden Water dragen, die Mädsches m. schuren; schurst du net, dann blenk et net, dann kömmt och dine Freier net! Kemp-Grefr, SNfrk, NLRip. Mäster (Lehrer), lot de Sch. ütgohn, et sin all twelf Ühre; Moder hät de Papp all gar, en eke mott se rühre! Klevld, — Muder hät de Pott all gar, et sall niet lang mehr dure! Emmerich, — utgonn, ech han jet hüre bromme; ech mein, dat hät der Bär gedonn, dat donn de donnersche (donnerwetterschen) Jonge! Düss-Unterb. De Sch. es us, de Müs kommen erus! beim Sch.spielen Aach-Stdt. [] De Sch. ös aus, de Könner kommen raus, de Lehrer kuckt zur Finster (zum Abtritt) raus! Trier-Stdt, — komme raus, Modder scheppt de Grombire (Kartoffeln) aus! Kobl-Weissenthurm, — ginn eraus, de Lehrer giht en et Wirtshaus! Kobl-Stdt. So scheiden wir mit Sang u. Klang, leb wohl, du Schulkasern, met deinem Rechnen, Schreiwen, met deinem Huckelbleiwen; leb wohl, du Schulkasern! bei Entlassung aus der Sch. Kobl-Stdt. Mer han ken Schüllche, mer han den ganzen Dag ken Sch.; mer han ken Arbet, mer han de ganzen Dag nouch nüsgedohn! bei schulfreiem Tage Sieg-Rhönd. Ech möut (möchte) so gar no der Sch.ə gonn; ech bön so bang für der Jüdd, J., J.! MGladb-Kleinenbr. 1—7, in der Sch. wird geschrieben, in der Sch. wird gelacht, bis der Lehrer bitsch-batsch macht; utsch, Herr L., dat duht weh, morgen komm ich gar net meh, iwermorgen k. ich wieder, dann tu ich nicht lachen wieder (bin ich da mit der Grossmamma)! Auszählr. Bernk. Die Schüler gingen früher (noch 1845) mit dem Lehrer zu Neujahr, um in der Gemeinde Speck, Eier, Hafer udgl. einzusammeln (zum Naturaleinkommen des Lehrers); dabei sangen die Kinder von Gummb-Kalkkuhl: dər kaləkūl es dər šōəljanŋ; nīərjēləpə (Niedergelpe) es dər ūəwərjaŋ (näkstə jaŋ); (Hülsenbusch) nom (= n) hölzənböšes dər kirkənjaŋ; (Nochen) om nkən, d fręttən ət fleš mit dən knkən; (Peisel) in dər pēzəl d ez ət föšərš hūs (da wohnte 1809 ein Peter Fischer); (Elbach) in dər elbiχ es dər müllənjaŋ (-dūš); (Flaberg) om flāberχ es dər šmittənklaŋ (da muss damals eine Schmiede gewesen sein); (Hagen) im hāγən, do zind kackən (wonnən blāγən); (Würden) un wūrdə es klēn jəmēn (Gemeinde, die kleinste u. letzte Ortschaft d. Evangelischen) (der Gottesdienst im Winter durfte nicht eher beginnen, als bis nachgefragt war, ob auch jemand aus der Würde da war, denn die Würdener hatten den weitesten Kirchweg); Berghusen es de grote Stadt, do fretten sek alle Bommeln (Buren) satt. — Scherzfr. Wo setzt mer, wemmer en de Sch. geht? Nirgends, mer geht en de Sch. Rhfrk. En wat für en Sch. wird net geheizt? in der Baumschule Aden-Winnerath. — 2. übertr. a. Kenntnis, in den Wend.: mer muss noch Sch. kreien; mer hat Sch. dorvan ist darüber unterrichtet Prüm. — b. vorgelesene Predigt Siegld. — c. Sch. halle (halten) ein Ballsp., wobei der Ball in verschiedener, stets schwieriger Art zugeworfen wird Simm-Laub; Sch. precke Jül. — d. of der hehcher Sch. im Gefängnis Klev-Luisend (pfälzisch). — e. s. Baumschule, Reitsch. (Karussell).
11463 Zeichen · 264 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SCHÛLEswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +2 Parallelbelege

    Lexer LexerN FindeB SCHÛLE swv. bin verborgen. vgl. ahd. scûlinge lat. latebra MWVQVZ Graff 6,475. MWVQVZ fundgr. 1,389.…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schuleF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    schule , F. Vw.: s. schūle

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schule

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Die Schule , plur. die -n. 1 Eigentlich der Ort, wo andere, besonders junge Leute, in nützlichen Kenntnissen und angeneh…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schule

    Goethe-Wörterbuch

    Schule ‘Schul’ GWB B3,69,17 , aus Verszwang apokopiert GWB 4,155 Vs 6 ; DatSg -en GWB 39,33,22 ; ‘S-n’ GWB B18,102 nach …

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schule

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schule (v. griech. scholḗ , lat. schola ), dem Wortlaute nach »Muße«, dann besonders gelehrte Muße, Studium der Künste u…

  6. modern
    Dialekt
    Schule

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Schule [ʿSylə jüd. Mü. Rapp. U.; ʿSûlə Ndrröd. ] f. Synagoge. Aus einem Kinderreim: Ge h in d S. un d schlif das Mësser …

  7. Sprichwörter
    Schule

    Wander (Sprichwörter)

    Schule 1. An guten Schulen und guten Wegen erkennt man den guten Staat (eine gute Regierung). Holl. : Goede scholen en g…

  8. Spezial
    Schulef, Alexandrinische

    Dt.-Russ. phil. Termini · +12 Parallelbelege

    Schule , f , Alexandrinische школа , ж , александрийская

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schule

572 Bildungen · 62 Erstglied · 510 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von schule 2 Komponenten

sch+ule

schule setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schule‑ als Erstglied (30 von 62)

schuleck

DWB

schu·leck

schuleck , n. in der siebenb.-sächs. redensart: e hôt sich am schîlâck gewâzt. Frommanns zeitschr. 5, 324, 234 , die anscheinend auf oberflä…

Schulecke

Wander

schul·ecke

Schulecke E hôt sich um Schîlâck (an der Schulecke) gewâzt. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 324, 234.

Schuleid

DRW

schu·leid

Schuleid, m. Amtseid eines Schuldieners bdv.: Kircheneid, Schuljurament [wenn] pfarr- und schuldiener bey euch in civil- und criminalsachen …

schuleinrichtung

DWB

schule·inrichtung

schuleinrichtung , f. : nachdem er ( der schulmeister ) mich über die neuen schuleinrichtungen angelegentlich befragt. Keller 1, 211 .

Schulemachen

RhWB

schule·machen

Schulemachen  Saarbr-Blittersd im Neckr. gegen den Juden: Sch., Sch., e kauscher Jüddel geht nit unner!

Schulemoses

MeckWB

schule·moses

Wossidia Schulemoses Unterschleif: Schulemoses maken betrügen Wa; -er- Wa Waren@Jabel Jab ; Schülermosis Pa Parchim@Goldberg Goldb .

Schulenbeitragssache

DRW

Schulenbeitragssache, f. das Schulgeld betreffende Angelegenheit sollen ... die superintendenten und adjuncti, wenn sie in sachen, die vor s…

schulenbesuch

DWB

schulen·besuch

schulenbesuch , m. : oftmals schicken dieselben ( die unteren geistlichen den obern ) die rollenden kutschen des landes in das städtchen her…

Schulenbleiber

RhWB

Schulen-bleiber -blī:vər Rip m.: verächtl. ein Schulkind, das in der Schule nachsitzen muss. Ziehen die Krähen abends in dichter Schar kräch…

Schulenburg

Herder

schulen·burg

Schulenburg , von der, altes Geschlecht in der Mark, gegenwärtig in der Mark, in Sachsen, Hannover und Braunschweig begütert, theilten sich …

Schulen (dialektisch)

Wander

schulen·dialektisch

Schulen (dialektisch) Schulen (dialektisch). 1. Nu is god schulen (lauern, lauschen), säd de Voss, un sêt achter'n Bênthalm. ( Hannover. ) –…

schulenfüchserei

DWB

schulen·fuechserei

schulenfüchserei , f. , dasselbe wie schulfüchserei: dein Momus will ich nicht seyn, Momus, noch vernichten dein urtheil, wenn du sprichst: …

schulenfüchsisch

DWB

schulen·fuechsisch

schulenfüchsisch , adj. , dasselbe wie schulfüchsisch: wie aber, dasz das lesen noch giltig bey dir ist, als schulenfüchsich wesen? Logau 1,…

schulenge

DWB

schul·enge

schulenge , f. : es ist mir lieb, dasz ich darin ( im universitätsgebäude zu Padua ) nichts zu lernen hatte. eine solche schulenge denkt man…

Schulengeschirr

RhWB

schulen·geschirr

Schulen-geschirr -šēər Koch-Lutzerath n.: verächtl. 1. dat klän Sch. die jüngsten Sch.kinder. — 2. übertr. en kl. Sch. sehr kleine Kartoffel…

Schulengezirk

DRW

schulen·gezirk

Schulengezirk, m. zu Gezirk (II) in Lorch: Bezirk, für den die Schuljunker zuständig sind so weyt der schullengezirke ... gatt, soll kainer …

Schulenglisch

FiloSlov

schul·englisch

Schulenglisch , n знания , мн английского на школьном уровне

Schulen (hochdeutsch)

Wander

schulen·hochdeutsch

Schulen (hochdeutsch) Schulen (hochdeutsch). Erst schulen, dann stuhlen. – Sprichwörtergarten, 359. Ruhe darf erst auf Arbeit folgen und ist…

schulenläufer

DWB

schulen·laeufer

schulenläufer , m. der ohne grund die schule versäumt Campe, in Ost- und Westpreuszen schulchenläufer, so und in allgemeinerem sinne, der si…

Schulenlöper

MeckWB

schulen·loeper

Wossidia Schulenlöper m. Schulschwänzer, ein Schüler, welcher den Unterricht unerlaubt und ohne Mitwisser versäumt Ha Hagenow@Lübtheen Lübth…

Schulenrath

Campe

schulen·rath

Schulenrath , — es, Mz. — räthe . 1) Eine der Schule oder den Schulen vorgesetzte Behörde, welche sich über das Beste derselben überhaupt un…

schule als Zweitglied (30 von 510)

Baumschule

RDWB1

Baumschule f питомник, в котором растения не только выращивают, но и продают

Betriebsberufsschule

RDWB1

Betriebsberufsschule f ПТУ или техникум (перевод условный)

Fachhochschule

RDWB1

Fachhochschule f специальное высшее учебное заведение, высшее профессиональное училище (тип высшего учебного заведения в ФРГ)

Förderschule

RDWB1

Förderschule f auch Sonderschule für Lernbehinderte школа для детей, у которых в обычной школе возникают проблемы с учёбой (школа для детей …

Ganztagsschule

RDWB1

Ganztagsschule f , Ganztagesschule f школа с группой или группами продлённого дня (в Германии продлённый день предлагается далеко не во всех…

Gesamtschule

RDWB1

Gesamtschule f школа, являющаяся альтернативой трёхчастной школьной системе в Германии Hauptschule, Realschule, Gymnsaium) - в нее поступают…

Hauptschule

RDWB1

Hauptschule f тип школы в Германии, куда идут учиться после начальной школы обыкновенно наиболее слабые, неуспевающие ученики

Ɉudenschule

Campe

Die Ɉudenschule , Mz. die — n . 1) Eine Schule, worin die Kinder der Juden unterrichtet werden. 2) Das öffentliche Gebäude, in welchem die J…

Ɉungfernschule

Campe

Die Ɉungfernschule , Mz. die — n , so viel als Mädchenschule.

Realschule

RDWB1

Realschule f реальшуле - тип школы, куда дети поступают после начальной школы (если не идут в гимназию или в так называемые Hauptschule - ил…

Sonderschule

RDWB1

Sonderschule f школа для умственно отсталых детей (а не "спецшкола")

Volkshochschule

RDWB1

Volkshochschule f обучающие курсы для всех желающих; за небольшую плату на этих курсах можно изучать языки, программирование, бухгалтерское …

ABC-SCHULE

DWB2

abc·schule

DWB2 ABC-SCHULE f. DWB2 elementarschule ( vgl.: DWB2 1566 die universität zu Erfurt war .. in solchem ansehen .., daß alle andere dagegen fü…

ACKERBAUSCHULE

DWB2

ackerbau·schule

DWB2 ACKERBAUSCHULE f. DWB2 landwirtschaftliche fachschule: DWB2 1839 eine nur auf den bauernstand berechnete ackerbauschule Lengerke reise …

ackerschule

DWB2

acker·schule

ackerschule f. DWB2 f acker- bezeichnet aufenthalts- oder standort von pflanzen und tieren. DWB2 α allgemein, bezeichnungen für auf äckern w…

Affenschule

RhWBN

affen·schule

Affen-schule -šō˙ə.l Kref-Stdt um 1865 f.: verächtl. höhere Töchterschule, Lyzeum.

afterschule

DWB

after·schule

afterschule , f. : indem du deinen jüngling vor den afterschulen warnst, so mache ihm die echte schule nicht verdächtig. Göthe 36, 278 .

AKTIVISTENSCHULE

DWB2

aktivist·en·schule

DWB2 AKTIVISTENSCHULE f. DWB2 zu aktivist 3; den stachanowschulen entsprechende schulungseinrichtung sozialistischer betriebe: DWB2 1953 die…

Anfangsschule

Campe

anfangs·schule

◎ Die Anfangsschule , Mz. die — n, eine Schule, in welcher die Anfangsgründe gelehrt werden (Primair schule).

Antiochēnische Schule

Meyers

Antiochēnische Schule , eine theologische Schule, die im Gegensatz gegen die idealistische und spekulative, oft ins Phantastische abschweife…

Arbeitsschule

Campe

arbeits·schule

○ Die Arbeitsschule , Mz. die — n, eine Anstalt, in welcher arme Kinder in Arbeiten unterrichtet und zur Arbeit angehalten werden; besser Er…

Armenarbeitsschule

GWB

armen·arbeitsschule

Armenarbeitsschule Es [ das Stück ] ward 1816 zum Besten der Armen der in den Kriegsvorfällen .. bei Straßburg abgebrannten Dörfer so wie de…