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Ruhr

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Ruhr

Bd. 17, Sp. 244
Ruhr (Dysenteria, Blutzwang), eine schwere Krankheit, die sich anatomisch als diphtheritische, d. h. mit Membranbildung und oft brandiger Abstoßung der Oberfläche einhergehende Entzündung der Dickdarmschleimhaut charakterisiert. Die R. ist keine einheitliche Erkrankung; es gibt zahlreiche Formen, unter denen die auch ursächlich verschiedenen Arten der epidemisch und der endemisch auftretenden R. besonders zu unterscheiden sind. Auch sporadisch tritt die R. auf. Die epidemische R. kommt in größern oder kleinern Seuchen vor, besonders da, wo unter ungünstigen hygienischen Verhältnissen große Ansammlungen von Menschen stattfinden. Die R. ist daher vor allem eine gefährliche Kriegs- und Lagerseuche in allen Zeiten und Ländern gewesen. In Europa waren seit längerer Zeit nur kleinere Epidemien in Kasernen, Gefängnissen u. dgl. beobachtet worden, als 1892 eine Ruhrepidemie in Gelsenkirchen ausbrach, die seitdem fast jeden Sommer von neuen Ausbrüchen im rheinisch-westfälischen Industriebezirk gefolgt war. Die epidemische R. wird höchstwahrscheinlich durch Bazillen hervorgerufen, wenigstens haben sowohl Shiga in Japan als auch Kruse in Ruhrort gut übereinstimmende Bazillenbefunde bei Ruhrepidemien erhoben. Jedoch sollen in manchen Epidemien (in Ostpreußen) auch Amöben als Erreger der R. nachgewiesen sein; es handelt sich dabei aber vielleicht nur um Einschleppung der endemischen R., die stets durch Amöben hervorgerufen wird. Dieselbe wird daher auch vielfach als Amöbendysenterie, oder, weil vorwiegend in den Tropen zu Hause, als tropische R. bezeichnet. Die Amöben, kleine einzellige, frisch entleert sich bewegende Gebilde, unterscheiden sich von ähnlichen bei Gesunden vorkommenden Organismen durch ihre krankmachende Wirkung auf Katzen; sie dringen in die verschwärten Darmwandungen ein und finden sich in großen Mengen in der Leber bei komplizierenden Leberabszessen. Die sporadische R. scheint durch verschiedene Schädlichkeiten hervorgebracht zu werden (Vergiftungen, verschiedene Bazillen, Amöben). Wie die Erreger der epidemischen und tropischen R. in den Körper gelangen, ist nicht sicher bekannt; vielleicht durch unreines Trinkwasser. Von Person zu Person steckt die R. nicht an; dagegen wird sie wahrscheinlich durch die Darmentleerungen der Ruhrkranken, bez. durch die mit den erstern beschmutzte Wäsche u. dgl. übertragen. Die Krankheit wird 3–8 Tage nach der Ansteckung durch Verdauungsstörung, Appetitlosigkeit, leichte Kolikschmerzen und Durchfall fast ohne Stuhlzwang eingeleitet. Je häufiger aber die Durchfälle aufeinander folgen, um so heftiger und anhaltender werden die kolikartigen Schmerzen, die einige Zeit vor der Ausleerung beginnen und kurz vor deren Eintritt eine quälende Höhe erreichen. Die Entleerungen selbst sind von einem überaus schmerzhaften Drängen auf den Mastdarm (Tenesmus) begleitet, wozu sich häufig Harnzwang gesellt. Es werden dabei immer nur geringe Mengen schleimiger, hellgrau gefärbter (weiße R.) oder schleimig-blutiger Massen (rote R.), zuweilen auch reines Blut entleert. Unmittelbar nach der Entleerung fühlt sich der Kranke erleichtert und hat nur Schmerz bei Druck auf den Leib; bald aber beginnt der Leibschmerz von neuem, es tritt wieder Stuhlzwang und eine Entleerung ein. Dies wiederholt sich in 24 Stunden wohl 20–3011101. Im Verlauf der Krankheit gesellen sich allemal Fiebererscheinungen hinzu. Selbst bei den leichtesten Graden der R. werden die Kranken durch den beträchtlichen Säfteverlust, durch die Schmerzen und die Schlaflosigkeit sehr angegriffen; sie bekommen ein bleiches Ansehen, der anfangs volle Puls wird klein, die Stimmung sehr niedergeschlagen, die Mattigkeit sehr groß; die Kranken erholen sich äußerst langsam. Bei den höhern Graden der R., wo alle Symptome vom Unterleib her heftiger werden, ist der Puls sehr frequent und wird bald klein. Das Allgemeinbefinden ist schwer gestört, es ist starkes Fieber, völlige Appetitlosigkeit, trockne Zunge, höchste Entkräftung und mutlose Stimmung, oft auch Benommenheit der Sinne und leichtes Delirium vorhanden. Tritt hierbei der Tod an Entkräftung ein, so findet sich die Schleimhaut des Dickdarms in großer Ausdehnung durch flache diphtheritische Geschwüre zerstört, zuweilen brandig abgestorben und verschorft. Die Milz ist geschwollen, Nieren und Leber zeigen die sogen. trübe Schwellung und fettige Entartung. Geht die Krankheit in die chronische Form über, so hört das Fieber auf, es wechseln Durchfälle mit Verstopfung ab; zuweilen wird aber auch noch eine eiterige Flüssigkeit entleert, weil die Verschwärung der Darmschleimheit fortschreitet. Die Kranken magern im höchsten Grad ab und gehen dabei nach monatelangem Siechtum zugrunde. Heilen aber in so schweren Fällen die mit Substanzverlust verbundenen Geschwüre, so kann oft der Geheilte für den Rest seines Lebens an habitueller Verstopfung und deren lästigen Folgen leiden. In den heißen Ländern gesellen sich zur R. häufig Leberabszesse, denen die Kranken erliegen. Die einzelnen Ruhrepidemien sind nach ihrer Schwere verschieden; in manchen Fällen erfordern sie nur wenige Opfer, in andern, namentlich bei lange kampierenden Heeren und belagerten Städten, erreichen sie eine sehr starke Mortalität. Um die Verbreitung der R. zu verhüten, sind die von Ruhrkranken benutzten Gegenstände, namentlich Betten und Wäsche, sorgsam zu desinfizieren. Ihre Entleerungen müssen in besondere Gruben geschüttet und die von den Kranken benutzten Stechbecken von vornherein mit einer desinfizierenden Lösung (Sublimat, Borsäure etc.) versehen werden. Alle Schädlichkeiten, welche die Disposition für die R. steigern, namentlich Diätfehler müssen bei den Gesunden sorgfältig vermieden und die geringsten Darmkatarrhe auf das genaueste überwacht werden. Man ordne das Tragen von Leibbinden an und warne vor dem Genuß nicht ganz reifer, sehr wässeriger, im Leibe leicht in Gärung übergehender Früchte (Gurken, Melonen). Wo das Trinkwasser nicht völlig einwandfrei ist, darf nur abgekochtes, oder durch bakteriendichte Filter filtriertes Wasser getrunken werden. Was die Behandlung der R. selbst betrifft, so ist zunächst der Darm durch milde Abführmittel (Calomel, Ricinus) zu entleeren. Der Kranke muß unbedingt das Bett hüten, darf nichts Festes, sondern nur Suppen und Milch genießen, bei schwachen Kranken muß von vornherein für Erhaltung der Kräfte durch konzentrierte Fleischsuppen, Wein etc. gesorgt werden. Die Applikation von warmen Leibumschlägen leistet gegen die Schmerzen gute Dienste. Kur Einschränkung der Zersetzungsvorgänge im Darm hat man milde, desinfizierende Mittel einzunehmen empfohlen (Naphthalin). Eine direkte Wirkung auf den Krankheitsprozeß wird der Iperacuanhawurzel nachgerühmt; die Tropenärzte verichten über gute Erfahrungen mit Simacuba mit oder ohne Granatwurzelrinde. Zu empfehlen sind hohe Einläufe mit Gerbsäurelösungen (Enteroklyse). Diese sind auch bei der Behandlung chronischer Fälle wertvoll; bei denen auch große Gaben von salizylsaurem und salpetersaurem Wismut empfohlen werden. Der quälende Stuhldrang bei akuter R. wird durch Darreichung von Opium (in Stuhlzäpfchen) gemildert. Vgl. Kartulis, Dysenterie (in Nothnagels »Spezieller Pathologie und Therapie«, Bd. 5, Wien 1896); Kruse, Über die R. als Volkskrankheit und ihren Erreger (in der »Deutschen medizinischen Wochenschrift«, Berl. 1900); Lenz, Dysenterie (in Kolle und Wassermanns »Handbuch der pathogenen Mikroorganismen«, Jena 1902). – Über die Kälberruhr s. d. und White scour. – Bei den Bienen heißt R. die Entleerung des Kotes im Stock während der kältern Jahreszeit. Gewöhnlich behalten die Bienen den Kot bei sich; ist ihnen dies unmöglich, so beschmutzen sie sich und die Waben, und ganze Völker gehen zugrunde. Man gibt den Bienen bei R., sobald ein warmer Tag kommt, unter den Bau erwärmten Honig mit einigen Tropfen Rum oder Wein und reinigt die Wohnung und die Waben während des Ausfluges der Bienen. Auch führt man das ganze Verfahren im frostfreien Zimmer aus.
7979 Zeichen · 88 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ruhr

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Ruhr , plur. die -en, von dem Zeitworte rühren. 1) Die Handlung des Rührens; ohne Plural, und nur noch in einigen ei…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ruhr

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Ruhr (dysenteria) , acute Krankheit, welche ihren Sitz in den dicken Gedärmen unter der Form von eigenthümlichen Schleim…

  3. modern
    Dialekt
    Ruhrn.

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Ruhr n. Rohr 1. eig. Schilfrohr, phragmites communis allgem. neben Syn. Reit ( vgl. das ): E. Krüg. 60; arundo, canna, c…

  4. Sprichwörter
    Ruhr

    Wander (Sprichwörter)

    Ruhr Hab du den Ruhr, trinck aus oder renn die Thür. – Petri, III, 6.

  5. Spezial
    Ruhr

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ruhr f. (-) ‹med› (schleimig-blutigem Durchfall) dissentaria f. , me cöce m. , schita da sanch f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ruhr

102 Bildungen · 85 Erstglied · 16 Zweitglied · 1 Ableitungen

ruhr‑ als Erstglied (30 von 85)

Ruhrkohle

SHW

Ruhr-kohle Band 4, Spalte 1517-1518

Ruhrkraut

SHW

Ruhr-kraut Band 4, Spalte 1517-1518

Ruhrpflug

SHW

Ruhr-pflug Band 4, Spalte 1517-1518

ruhralant

DWB

ruhr·alant

ruhralant , m. inula dysenterica, eine pflanze, die als heilmittel gegen die ruhr verwandt wurde. Oken 3, 778 . s. ruhrkraut .

Ruhralaut

Meyers

Ruhralaut , s. Pulicaria .

Ruhrammer

MeckWBN

ruhr·ammer

Wossidia Ruhrammer f. Rohrammer, emberiza schoeniclus Giese Tiern. 23.

ruhrartig

DWB

ruhr·artig

ruhrartig , adj. der ruhr ähnlich: ein ruhrartiger durchfall.

ruhrbeerstrauch

DWB

ruhr·beerstrauch

ruhrbeerstrauch , m. cornus mas, kornelkirche. Pritzel-Jessen. die beeren wurden gegen diarrhoe verwandt. Tabernaemontanus (1664) 1460 E ff.

Ruhrblatt

MeckWB

ruhr·blatt

Ruhrblatt Pl. -bläder n. 1. eig. Blatt des Schilfrohrs, s. Ruhr n. 1; es hat Stellen, die aussehen, als seien sie durch einen Biß entstanden…

Ruhrboors

MeckWB

Ruhrboors m. Rohrbarsch: de Ruhrboors is groff, de blau Boors is finer (1929) Sta NBrand .

Ruhrdack

MeckWB

Ruhrdack n. mit Schilfrohr gedecktes Dach, vgl. Dack 1 (Bd. 2, 197).

Ruhreisen

Adelung

ruhr·eisen

Das Ruhreisen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Eisen, einen andern Körper damit umzurühren. In den Salzwerken ist das Rühr- oder Rohreisen …

Ruhrfrechte

DRW

ruhr·frechte

Ruhrfrechte, f. aus lat. fracta, fractum quartale (Lexer III 508) Pflugarbeit als Frondienst vor Mariä Himmelfahrt vgl. Brachfrechte, 1Frech…

ruhrfrichte

DWB

ruhr·frichte

ruhrfrichte , f. : lenzfrichte, brachfrichte, ruhrfrichte weisth. 3, 510. es sind termine der pflugarbeit, s. Lexer mhd. wb. 3, 505 , oben r…

ruhrgerte

DWB

ruhr·gerte

ruhrgerte , f. gerte oder ruthe, an welcher der ruhrvogel befestigt ist, s. oben ruhr. Jacobsson 3, 467 a .

Ruhrhaken

Campe

ruhr·haken

Ruhrhaken , — s, Mz . gl. ein Haken zum Rühren. 1) I Hüttenbaue, ein hakenförmiges Werkzeug, das in Fluß stehende Silber oder Kupfer damit u…

Ruhrhalm

MeckWB

ruhr·halm

Ruhrhalm m. Halm des Schilfrohrs ( Ruhr n. 1) Ro; 'n middelstarken Ruhrhalm U. Imm. 1, 4.

ruhrhart

DWB

ruhr·hart

ruhrhart , adv. dicht an, dicht dabei ( s. oben ruhr 1): da wir zween diese nicht recht haben können hegen, und ist doch zwischen uns, uns r…

Ruhrhauhn

MeckWBN

Wossidia MeckWB Ruhrhauhn n. 2. Teichhuhn, gallinula cloropus: Ruhrhohn Wüstn.-Clod. 231.

Ruhrhop

MeckWB

ruhr·hop

Ruhrhop m. 'Rohrhaufen', Rohrgelege an den flachen Uferstellen von Gewässern: 'wy ... geven ... eyn water ... mith den Eldentogen unde rorho…

ruhrig

DWB

ruh·rig

ruhrig , adj. von der ruhr befallen, an ihr leidend: vor allerhande suke, dey deme minschen in deme lyve werd, is dat hey sek dar van wert u…

Ruhr II

RhWB

Ruhr II rū:r Sg. t. f.: 1. Flussname. a. die rrhn. R., bei Ruhrort in den Rhein mündend. RA.: Es en Dich (Teich, Nebel) üəver de R., dann ma…

Ruhr III

RhWB

Ruhr III rū:r Allg. [ rr Simm-Laub ] Sg. t. f.: de rud(e) R. (de rudər. Trier-Stdt , man denkt danicht an ‘rot’) Dysenterie.

ruhr als Zweitglied (16 von 16)

Eieruhr

RDWB1

Eieruhr f (kein Bezug zu "яйцо") песочные часы

aufruhr

DWB

auf·ruhr

aufruhr , f. und m. commotio, seditio, tumultus, aufstand, empörung, bei Ulfilas unsuti oder drôbna, nnl. oproer. der älteren sprache ist da…

darmruhr

DWB

darm·ruhr

darmruhr , f. coeliaca passio Frisch 1, 186 . eiskraut zu pulver gestoszen, mit wein zertrieben und getrunken, vertreibet die därmruhr dysen…

eiterruhr

DWB

eiter·ruhr

eiterruhr , f. dysenteria purulenta, ruhr, bei der blut mit eiter abgeht.

grundruhr

DWB

grund·ruhr

grundruhr , f. , mhd. gruntruore; vgl. mnd. gruntrôringe unter grundrührung. 1 1) die ' berührung des grundes (grund I A und II A 3 a), das …

harnruhr

DWB

harn·ruhr

harnruhr , f. diabetes, harnflusz: bacillenkraut gesotten und wie ein pflaster über die scham und schlosz gelegt, ist eine gute arzenei wide…

jahruhr

DWB

jahr·uhr

jahruhr , f. uhr welche des jahres nur einmal aufgezogen zu werden braucht.

lagerruhr

DWB

lager·ruhr

lagerruhr , f. dysenteria castrensis, ruhr bei den soldaten im felde. Adelung.

landruhr

DWB

land·ruhr

landruhr , f. ruhr die auf dem lande oder im ganzen lande herscht.

polaruhr

DWB

pola·ruhr

polaruhr , f. sonnenuhr, deren fläche durch die äquinoctialpunkte geht. mathem. lex. 1, 1022.

speiseruhr

DWB

speise·ruhr

speiseruhr , f. ruhr, bei der die speisen fast ganz unverdaut abgehen, lienteria, auch magenruhr. Adelung, vgl. ruhr 2, theil 8, 1458, und d…

Studentenaufruhr

DRW

studente·n·aufruhr

Studentenaufruhr, m. Aufstand von Studierenden; Studentenunruhe studenten-auffruhr: ... dergleichen hoͤchst gefaͤhrliche auffruhr und zusamm…

wasseruhr

DWB

wasse·ruhr

wasseruhr , f. clepsydra, horologium aquarium, ' ein glesinn geschirr, unden mit eim engen löchlin, dadurch tröpffelts ein stund lang ' Albe…

zeigeruhr

DWB

zeige·ruhr

-uhr , f. , eine uhr mit geh-, aber ohne schlagwerk: Adelung 2 4, 1673; Krünitz 241, 119 ; eine kirchen mit einer zeicheruhr Harsdörfer frau…

Ableitungen von ruhr (1 von 1)

verruhren

MeckWB

verruhren mit Rohr versehen 1. mit Rohr decken: de Däkers säker verruhrt Bri. 5, 113; scherzh. bildl.: lat di man dat Dack frisch verruhren!…