Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
R
R , der siebzehnte, oder wenn man nach neuerer weise I und J als zwei zeichen zählt, der achtzehnte buchstabe unseres alphabets, mit l, m und n die gruppe der flüssigen ( semivocales ) ausmachend. über seine verwandtschaft zu l vergl. theil 6, sp. 1. sein laut ist mit dem knurren eines hundes verglichen und ihm der name des hundsbuchstaben gegeben worden, lat. litera canina, und danach bei Ickelsamer : das r ist der hunds buchstab, wie jn Persius nennet, wie der murret. die rechte weis, aufs kürzist lesen zu lernen (1534) A 7 b ; das r, ist ain hundts buchstab, wann er zornig die zene blickt u…