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Pflanze

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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Pflanze

Bd. 6, Sp. 1248
Pflanze je einmal ‘Planzen’ GWBN6,379 u abgekürzt ‘Pfl.’ GWBN52,151,25; wiederholt im kollektiven Sg; in Gesprächsaufzeichnung einmal wohl irrtümlich statt ‘Insekten’ GWBGespr(He2,784). - Der Gebrauch des Wortes mit ca 1100 Archivbelegen (überwiegend, auch in literar Werken, in den konkreten botan Bed 1a-b u 2a) spiegelt Goethes Beschäftigung mit Pflanzen1) wider: von den Anfängen botan Betrachtungen u den ersten Gedanken zur Urpflanze (vor allem in Italien) u dann zur Metamorphose der Pflanzen, über die Darstellung der Theorie in der Metamorphosen-Schrift u im Lehrgedicht sowie Schriften zur Morphologie u Spiraltendenz, intensive botan Studien u Auseinandersetzung mit zeitgenöss Botanikern (Linné, CFWolff, NvEsenbeck, KMvSternberg, CFPhvMartius, ABatsch ua), den Austausch mit Fachleuten u Laien, bis hin zur praktischen Beschäftigung (Sammeltätigkeit, Pflanzenzucht u Anlage eigener Gärten, Beteiligung an der Gestaltung des Weimarer Parks an der Ilm u anderer Anlagen, amtl Tätigkeit bei den botan Anstalten in Jena). 1 Gewächs, vegetabilisches Lebewesen a in allg Betrachtung als Vertreter der Pflanzenwelt b die einzelne Pflanze, das Pflanzenexemplar c iSv der pflanzliche Körper d ‘symbolische P.’ e pl für eine Teilgruppe des Pflanzenreiches f ‘elementare mikroskopische P-n’ für Schwingalgen (Cyanobakterien) g pl für: Vegetation, Pflanzenwuchs eines Gebietes h bildh-übertr α für: Nachkomme β für einen in einer bestimmten Tradition wurzelnden Bau- u Kunststil 2 im erweiterten Gebrauch a für eine Pflanzenart bzw (zugl) Pflanzen einer bestimmten Art bezeichnend b für eine Pflanzengattung bzw (zugl) Pflanzen einer bestimmten Gattung bezeichnend c für eine Pflanzenfamilie bzw (zugl) Pflanzen einer bestimmten Familie bezeichnend 3 künstliche Pflanze a ‘goldene P.’ als Teil der Ausstattung einer Theateraufführung b wohl für eine zur Herstellung von Verzierungselementen gebrauchte Kunstpflanze 1 Gewächs, vegetabilisches Lebewesen; ein in höheren Formen aus Wurzel(n), Sproßachse(n) u Blättern bestehender, (durch Photosynthese) aus anorganischen Stoffen organische Verbindungen aufbauender (nach zeitgenöss Auffassung2) keine mit Bewußtsein verbundene Empfindung aufweisender u von sich aus zur Bewegung nicht fähiger) Organismus a in allg Betrachtung als Vertreter der Pflanzenwelt; einmal in metasprachl Zshg Eine P., wie jedes Naturwesen, läßt sich nicht ohne umgebende Bedingungen denken. Sie verlangt eine Base der Existenz zur Befestigung..Luft und Licht zur mannichfaltigen Entwicklung, feinere Nahrung zur Ausbildung GWBN6,307,14 PhysiolPfl Die P., Licht und Luft ausgesetzt, hat in ihrer steigenden Organisation die Gabe das Farbenhafte in sich aufzunehmen und solches zuletzt in der Blume..zu manifestiren GWBN52,149,11 FlD Plp An denen Körpern, welche wir P-n nennen, bemerken wir die doppelte Kraft ihres gleichen hervorzubringen: einmal ohne sichtbare Wirkung der Geschlechter, einmal durch ihre sichtbare Wirkung GWBN7,8,27 Morph Vorarb 1 Mir ist sie [die Grünlilie] höchst interessant wegen ihrer unglaublichen Prolificität [Kraft zur Sprossenbildung], die das ganze Leben einer P. vor unsern Augen vorgehn läßt GWBB44,48,18 Nees 2.4.28 Schelvers Kühnheit, den P-n die Sexualität abzusprechen, will ich nicht unbedingt begünstigen GWBB25,97,12 ChHSchlosser 2.[12.]14 K 30,177,27 ItR~T1,318,10 v 25.10.86 N11,22,9 VersVermittlObjSubj T4,273,6 v 26.4.12 Gespr(FfA II 12,572,2) Eckermann 1.5.25 uö(häufig) gelegentl neben Vertretern der anderen (von Goethe iGz Stufenleitermodell deutlich voneinander abgegrenzten) Naturreiche, meist neben ‘Tier’, speziell im Zshg der Metamorphosenlehre neben ‘Insekt’, ‘Schmetterling’ uä, vereinzelt neben ‘Mineral’ u ‘Mensch’ (in Hinblick auf die spezifische vegetabilische Wesensart sowie Verwandtschafts- od Wechselbeziehungen u Divergenzen zwischen den Lebewesen); auch im Zshg der Abgrenzung der einzelnen Bereiche; vereinzelt im bildh Vergl(eichszshg) Ob diese ersten Anfänge [die einfachsten pflanzlichen u tierischen Organismen], nach beiden Seiten determinabel, durch Licht zur P., durch Finsterniß zum Thier hinüber zu führen sind, getrauen wir uns nicht zu entscheiden..Soviel aber können wir sagen, daß die aus einer kaum zu sondernden Verwandtschaft als P-n und Thiere nach und nach hervortretenden Geschöpfe, nach zwei entgegengesetzten Seiten sich vervollkommnen, so daß die P. sich zuletzt im Baum dauernd und starr, das Thier im Menschen zur höchsten Beweglichkeit und Freiheit sich verherrlicht GWBN6,13,17u22u25 MorphH Absicht so sehr eine P. von einem Thier verschieden ist, muß auch schon der Same der P. von dem Ei oder Embryon entschieden sein GWBN6,280,13f MetamPfl II 3 Wechselt die Form..innerhalb der Art. Vermag wohl auch neue Arten hervorzubringen. Und doch geht die P. nicht aus ihrem Reich heraus GWB32,470,24 ItR Plp Metamorphose successive Verwandlung der Theile die Base aller Betrachtungen über P-n und Inseckten GWBN13,214,31 Morph Plp Vegetabile Geister und animale Geister, etwa wie P-n und Thiere, Weiber und Männer, jene, die gleichsam einen Boden verlangen, in dem sie sich befestigen und ihre Nahrung daraus ziehen, irgend eine Wissenschaft, andere, die herumgehen und alles genießen und zu ihrem Nutzen verwenden, wie die Poeten GWBGespr(He2,548) Riemer [Juli 1810] Gespr(Gr5,336) Falk 1803 26,360,9 DuW Schema 7,120,8 DivNot Naturformen dDichtg wiederholt in Ausführungen zur Pflanzenmetamorphose sowie im Zshg anderer morphol od physiol Betrachtungen; mehrf ‘Metamorphose der P.’, einmal in bildh Vergl die Urpflanze..Woran würde ich sonst erkennen, daß dieses oder jenes Gebilde eine P. sei, wenn sie nicht alle nach Einem Muster gebildet wären?.. ..Vorwärts und rückwärts ist die P. immer nur Blatt GWB32,43,4 u 44,17 ItR Wir werden auch deßwegen bei der folgenden Demonstration die P. nur insofern betrachten, als sie einjährig ist, und aus dem Samenkorne zur Befruchtung unaufhaltsam vorwärts schreitet GWBN6,27,5 MetamPfl 6 Die P. ist ein zusammengesetzter Körper, der aus lauter gleichen Theilen besteht, welche nur, indem sie sich successiv entwickeln, die Kraft haben, sich zu verändern und sich zuletzt in männliche und weibliche Werkzeuge zu verwandlen GWBN7,369 Morph Plp Die letzte und größte Ausdehnung, welche die P. in ihrem Wachsthum vornimmt, zeigt sich in der Frucht GWBN6,67,22 MetamPfl 81 Wir mußten annehmen: es walte in der Vegetation eine allgemeine Spiraltendenz, wodurch, in Verbindung mit dem verticalen Streben, aller Bau, jede Bildung der P-n nach dem Gesetze der Metamorphose vollbracht wird GWBN7,49,22 SpiralTend N6,90,4u17u23 u 91,1 MetamPfl 113f N6,284,19 MetamPfl II 10 N13,123,5u8u11 Morph Plp Gespr(He2,784) Falk 15.3.13 uö(häufig) mehrf mit Attr wie ‘vollkommen’, ‘gering’, ‘selbständig’, ‘ausgebildet’, ‘einjährig’, ‘zusammengesetzt’, ‘dauernd’ spezifiziert in Hinblick auf Entwicklungsstufe, Lebenszyklus od besondere Merkmale; je einmal ‘unendliche P-n’ wohl für Efeu, ‘sensitive P-n’ für Mimosen u ‘unscheinbare P-n’ für Moose Wir haben gesehen, daß diese sprossende Fortsetzung bei den vollkommenen P-n nicht in's Unendliche fortgehen kann, sondern..stufenweis zum Gipfel führt GWBN6,287,23 PhysiolPfl ein lebendiger Punct..der ewig seines gleichen hervorbringt..thut..es bei den geringsten P-n durch Wiederholung eben desselbigen GWBN6,305,19 ebd indessen bey ausgebildeten P-n das Licht zur Färbung..nöthig ist; so sind..manche dieser Erstlinge der Natur [Pilze u Schwämme], wenn schon im Verborgnen erzeugt, auf den höchsten Grad gefärbt GWBB27,145,17 Nees [Mitte Aug 16?] K An dem originellen Gedanken, überall Parasiten aufzusuchen und sie als Repräsentanten selbständiger P-n zu betrachten, kann ich gegenwärtig nur mit allgemeinem Wohlgefallen theilnehmen.. GWBB39,95,20 Martius 29.1.25 Delos, willst du der Sitz..|Phöb' Apollens werden..weder Stieren beförderst|Du, noch Schafen den Wuchs, und es gedeihet der Weinstock|Weder auf dir, noch gedeihet der Trieb der unendlichen P-n GWB4,323 Auf die Geburt dApollo 51 N6,85,11u24 MetamPfl 109 N7,39,2 SpiralTend T4,14,15 v 4.3.09 N52,281,19 Ausz aus Birch N6,379 Morph Plp im Bild u (bildh) Vergl in Hinblick auf Vitalität, Lebensprozesse u -bedürfnisse, Wachstum u Entwicklung (auch in Analogie zu tierischen Lebewesen), sowie Zucht von Gewächsen [Clavigo, mBez auf seine Heiratspläne:] du setzest meinen gegenwärtigen Zustand zu tief herab. Und glaubst du..daß ich mich nicht weiter treiben..kann? [Carlos:] brich du einer P. das Herz aus, sie mag hernach treiben und treiben unzählige Nebenschößlinge; es gibt vielleicht einen starken Busch, aber der stolze königliche Wuchs des ersten Schusses ist dahin GWB11,96,27 Clav IV Die P-n hängen, gleichsam wie das Kind mit der Mutter durch die Nabelschnur, mit der Erde zusammen GWBGespr(He32,753) Riemer Mitte Feb 31 Der edle..aus sich selbst arbeitende Mann [Batsch] bedurfte, gleich einer saftigen P., weder vieles Erdreich noch starke Bewässerung, da er die Fähigkeit besaß aus der Atmosphäre sich die besten Nahrungsstoffe zuzueignen GWB35,69,16 TuJ 1796 das unmittheilbare Talent, wodurch der Künstler sich auszeichnet, scheint in unsern Zeiten seltner zu sein. Und doch möchte ich behaupten, daß es..existire, daß es aber als eine sehr zarte P. weder Boden noch Witterung noch Wartung finde GWB47,56,14 Kunst uHandw gute Gedanken..die aus einem geistreichen Gespräch, wie Samenkörner aus einer vielästigen P., hervorspringen GWB24,188,6 Wj I 10 37,189,13 Zwo biblFragen Gespr(FfA II 12,58,13) Eckermann 21.10.23 Gespr(He2,169) Riemer 11.12.06 b die einzelne Pflanze, das Pflanzenexemplar Männern vom [botan] Fach wird es vielleicht gar zu naiv vorkommen, wenn ich erzähle, wie ich..in einem jeden Garten, auf Spaziergängen, kleinen Lustfahrten, mich der neben mir bemerkten P-n bemächtigte GWBN6,122,20 BotanStudien [1831] Wende nun, o Geliebte, den Blick zum bunten Gewimmel..|Jede P. verkündet dir nun die ew'gen Gesetze,|Jede Blume, sie spricht lauter und lauter mit dir.|Aber entzifferst du hier der Göttin heilige Lettern,|Überall siehst du sie dann, auch in verändertem Zug GWB3,87 MetamPfl Eleg 65 Soviel P-n [Bryophyllum calycinum] ich auch unter Freunde ausgetheilt habe, so hatte das Wachsthum einer jeden einen verschiedenen Habitus GWBN6,339,7 Bryophyllum calycinum Am 28. Juni war ein drohendes Wetter..heraufgestiegen..es entlud sich sodann mit heftigem Regen und Schloßen, wobey Fenster und P-n übel fuhren GWBB45,320,27 Sternberg 29.6.29 [Nymphen über Pan:] Und wenn er zu Mittage schläft|Sich nicht das Blatt am Zweige regt;|Gesunder P-n Balsamduft|Erfüllt die schweigsam stille Luft GWB151,54 Faust II 5886 32,45,24 ItR B40,337,2u7 Nees 24.3.26 K B29,256,17 Schreibers 3.8.18 N7,52,10 SpiralTend B37,255,20 u 256,1 Lößl 31.10.23 mBez auf versch vegetabilische Entwicklungsstadien, insbes als Sämling, vereinzelt auch Keimling od samenbildende Mutterpflanze bzw ausgewachsenes pflanzliches Individuum (iUz Samen); speziell bei vegetativer Vermehrung für am Blütensproß wachsende Jungpflanze des Chlorophytum comosum od meist pl für Brutknospen des Bryophyllum calycinum Die Verticaltendenz äußerst sich von den ersten Anfängen des Keimens an, sie ist es, wodurch die P. in der Erde wurzelt und zugleich sich in die Höhe hebt GWBN7,344 SpiralTend Das Stämmchen..verlängert sich [beim Keimen einer Bohne]..und bildet ein Stielchen welches sich..in die Höhe richtet so daß wie die beyden Pole an einer Linie gegen einander stehn..so man sich durch die P. eine Linie denken muß wovon das eine Ende nach dem Mittelpunckt der Erde das andre nach der atmosphäre strebt GWBN7,277 MorphStudien inItal Der gegenwärtig in der Erde wurzelnde Theil [Grünlilie] schwebte vorigen Sommer als Lufterzeugniß an dem Mutterstocke, entwickelte einen Bündel starker Luftwurzeln, brachte den Blüthenfaden und am Ende desselben eine neue P. hervor GWBB44,110,13 Nees 31.5.28 Verzeichniß in- und ausländischer Gewächse, welche..in die Schießhaus-Loge, sowohl in Samen als in P., aufgestellt worden sind GWBN7,318 Versuche übWachstum dPfl B46,58,1 CFischer 21.8.29 N7,26,24 u 27,18 Morph Vorarb 3 4,276 Was erst still 5 [Pflänzlein Var] mBez auf pflanzliche Präparate, Schaumodelle od Exponate von Herbarien, Naturaliensammlungen oä; wiederholt ‘getrocknete/urweltliche/versteinerte/fossile P-n’ u ‘P-n der Vorwelt/Urwelt’ [betr botan Vorlesungen JChStarks] Wozu ich ihm, was ich an Zeichnungen, Kupferstichen, getrockneten P-n zu jenen Zwecken besaß, methodisch geordnet anvertraute GWBN6,248,22 MetamPfl Wirkg 1830 Hofrath Voigt hat die P-n von der Insel Melville..benamset, sie sind..dem botanischen Museum einverleibt GWBB34,164,10 CarlAug [28.3.21 Korr Wahl 3,20] K die Botanik ward nicht hintangesetzt und die P-n der Vorwelt sorgfältig gesammelt GWBN10,50,12 KingCoal Die Umgebung von Weimar ist in mineralogischer Hinsicht besonders wegen dem Vorkommen von mannichfachen Versteinerungen, fossilen und incrustirten Knochen- und Pflanzen-Resten urweltlicher Geschöpfe und P-n..merkwürdig GWBN10,129,7 UmgebgWeim [AGoethe] In unserm Fossilien-Kabinett hatte er [Gf Sternberg] die Gefälligkeit, eine schöne vorhandene Sammlung von P. der Urwelt in Ordnung zu bringen GWBB43,107,18 Boisserée 12.[10.]27 T9,188,12 v 5.3.24 B35,131,14 FStein 5.10.21 K T13,189,18 v 15.12.31 auch im Bild, vereinzelt personifiziert u im Vergleichszshg [Apfelbaum über einen Efeu:] Soll ich nicht lieben die P., die meiner einzig bedürftig|Still mit begieriger Kraft mir um die Seite sich schlingt? GWB1,289 Amyntas 27 Freylich ist es Gartenfreunden wohl bekannt, daß eine P. nicht in jedem Boden, ja in demselben Boden nicht jeden Sommer gleich gedeiht..so hätte..diese Darstellung [‘Dichtung und Wahrheit’], mehrere Jahre früher, oder zu einer günstigern Zeit unternommen, eine frischere und frohere Gestalt gewinnen mögen GWB28,356,10 DuW III EntwVorr seine [des Philosophen] Theilnahme an dem gestrigen Gespräch hat auf einmal die Schalen unserer wechselseitigen Entfernung abgestoßen und ein paar hübsche P-n im Garten der Freundschaft zeigen sich GWB47,164,14 Samml 5 [an Carl August anläßlich seiner Rückkehr aus England] Die P-n sämmtlich die dir angehören,|Sie grüßen dich entzückt in deinen Gauen GWB4,245 Willkommen dem Grhzg CarlAug 1814 Vs 7 10,152 Tasso 1190 B20,99,21 Bettina 22.6.08 B39,242,28 CarlAug [7.7.25] K als Motiv in der Lyrik Motive..welche wir an den serbischen Liebesliedern bewundern.. ..Treu im Tode; vom Grabe aufblühende P-n GWB412,146,4 SerbLieder ─ in graphischer od künstlerischer Darstellung, auch als Ornament Und so erkenn ich also vorerst die schleunige Gefälligkeit, mir die illuminirten P-n..zu senden GWBB37,184,22 Nees 22.8.23 Dominikus und seine Abkömmlinge [von HHolbein], als Stammbaum, es sitzen..Halbfiguren auf Knospen einer wunderlichen P., die sich aus dem heiligen Dominikus entwickelt, und wovon die letzte Blüthe Maria mit dem Kinde ist GWB342,16,33 KuARheinMain Plp Auf dem Kodechsischen Wege P-n gezeichnet GWBGT41,349,10 v 16.5.12 491,377,21 Blumenmalerei uö(selten) c iSv der pflanzliche Körper (im Hinblick auf seine innere Organisation od äußere Gestalt); einmal ‘offenbare P.’ für oberirdische Pflanzenteile Es scheint, als wenn eine gewisse Masse von Wasser, von Öl, Luft und Licht in die P. gebracht und von Knoten zu Knoten filtrirt werden müsse, bis sie sich zuletzt auf einmal bestimmt findet, das Zeugungswerk zu vollenden GWBN7,16,16 Morph Vorarb 1 Hier [im ersten Knoten] werden die Säfte, welche die Wurzel einsaugt, nach der Natur in der P. verarbeitet GWBN7,368 Morph Plp Die Pflanzenkeime sind..in..ungeheurer Profusion in der P. ausgetheilt, in ihr über einander gedrängt GWBN7,369 ebd Hier möchte Zeit sein, die Meinungen von denen verschiedenen Rinden, dem Holze, dem Mark zu untersuchen und besonders das letzte als Theil einer P. gänzlich zu entfernen GWBN6,314,17 Morph An jedem Puncte der P. kann sich der Blattkeim entwickeln, sobald Licht und Trockne darauf wirken GWBN6,308,1 PhysiolPfl es walte in der Vegetation eine allgemeine Spiraltendenz, wodurch, in Verbindung mit dem verticalen Streben, aller Bau, jede Bildung der P-n nach dem Gesetze der Metamorphose vollbracht wird..Das Verticalsystem, mächtig, aber einfach, ist dasjenige, wodurch die offenbare P. sich von der Wurzel absondert und sich in gerader Richtung gegen den Himmel erhebt GWBN7,49,22 u 50,11 SpiralTend Abermals neue P-n. Durchgewachsene Nelcke GWBN13,41,16 Morph Plp N6,281,18 MetamPfl II 5 N3,31,22 FlH I Theophr d ‘symbolische P.’ für eine Grundform, ein Modell der durch Metamorphose determinierten Pflanzengestalten (in Goethes Aufzeichnungen dem früheren Begriff der Urpflanze folgend)3) da [bei Schiller] trug ich die Metamorphose der Pflanzen lebhaft vor, und ließ, mit manchen charakteristischen Federstrichen, eine symbolische P. vor seinen Augen entstehen GWB36,250,28 BiogrEinzh ErsteBekanntsch mSchiller 1794=N11,17,18 GlücklEreign e pl für eine Teilgruppe des Pflanzenreiches; mBez auf krautige, oberirdisch nicht verholzende Gewächse (iUz ‘Baum’), Gewächse ohne (auffällige) Blüten (iUz ‘Blume’) ua; einmal im Bild Bald..wurde man den Honigthau an verschiedenen P-n und Bäumen gewahr GWBN6,196,12 VerstäubgVerdunstgVertropfg [Verf?] Er [Racine] war ein Baum, der einige in seiner Nachbarschaft gepflanzte Bäume verdorren machte, der die P-n erstickte, die zu seinen Füßen wuchsen GWB45,18,19 RamNeffe [Nachschrift zu einem Brief LSeidlers] hierzu füge ich einen sehr schönen und herzlichen Gruß, indem wir unter Blumen und P-n Ihrer..gedencken GWBB21,386,6 PGotter [21.9.10 Korr B30,276] P-n und Blumen sollten sich durch Gestalt, Farbe, Geruch auszeichnen, nun verschwanden sie aber zu einem gespensterhaften Schemen GWBN6,140,8 MetamPfl Nachtr N6,199,1 VerstäubgVerdunstgVertropfg 341,74,27 KuARheinMain T2,13,9 v März 90 f ‘elementare mikroskopische P-n’ für Schwingalgen (Cyanobakterien); im Zshg klassifikatorischer Behandlung so wollen wir..nicht unterlassen, der elementaren mikroskopischen P-n zu gedenken, welche als Oscillarien bekannt..sie erweisen sich durchaus schraubenförmig und ihr Dasein und Wachsthum in solcher merkwürdigen Bewegung, daß man zweifelhaft ist, ob man sie nicht unter die Thiere zählen solle GWBN7,53,14 SpiralTend g pl für: Vegetation, Pflanzenwuchs eines Gebietes; einmal im bildh Vergleichszshg Was mich noch aufmerksamer machte, war der Einfluß, den die Gebirgshöhe auf die P-n zu haben schien GWB30,22,11 ItR [Weg zum Gotthard] P-n werden immer dürftiger GWBT2,172,21 v 2.10.97 T1,166,23 v 9.9.86 411,507,3 EntwEinl Ilias Ausz 1821 uö(selten) ‘die brasilianischen P-n’ metonym für ‘Flora Brasiliensis’ von CFPhvMartius u NvEsenbeck GWBB41,250,3 CarlAug 9.12.26 uö(selten) h (im Anschluß an das genealogische Bild des Stammbaumes) bildh-übertr α für: Nachkomme; einmal in einer elliptischen Fügung (mit dem unbest Artikel) mBez auf den Menschen als höchstes göttliches Geschöpf, Vollendung der Schöpfung wie ist des großen Stammes letzte Pflanze..wie ist Orest dem Schreckenstag entgangen? GWB39,358,23 Iph1 III 1 Mir..möge man erlauben, daß ich den [Gott] verehre, der in dem Reichtum seiner Schöpfung so groß war, nach tausendfältigen Pflanzen noch eine [Pflanze] zu machen, worin alle übrigen enthalten, und nach tausendfältigen Tieren ein Wesen das sie alle enthält: den Menschen GWBGespr(FfA II 12,446,12) Eckermann 20.2.31 B45,43,21 CGStichling [4.11.28] K uö(selten) β für einen in einer bestimmten Tradition wurzelnden Bau- u Kunststil; ‘sarazenische P.’ für die Gotik (in Hinblick auf ihre orientalischen Einflüsse4)) [bei Betrachtung von Straßburger Münster u Kölner Dom] Am wunderbarsten kommt mir dabey der deutsche Patriotismus vor, der diese offenbar saracenische P. als aus seinem Grund und Boden entsprungen, gern darstellen möchte GWBB21,296,14 Reinhard 14.5.10 2 im erweiterten Gebrauch a für eine Pflanzenart bzw (zugl) Pflanzen einer bestimmten Art bezeichnend Die Urpflanze wird das wunderlichste Geschöpf von der Welt..Mit diesem Modell und dem Schlüssel dazu kann man alsdann noch P-n in's Unendliche erfinden GWB31,240,10 ItR=32,44,3 ItR~B8,232,28 ChStein 8./9.6.87 [im Zshg mit der Urpflanze] Es ist erfreuend und belehrend, unter einer Vegetation umherzugehen, die uns fremd ist. Bei gewohnten P-n, so wie bei andern längst bekannten Gegenständen, denken wir zuletzt gar nichts, und was ist Beschauen ohne Denken? GWB30,89,22 ItR Bei verschiedenen P-n ist die Kraft, an jedem Knoten Wurzeln und Blätter hervor zu bringen, sehr deutlich GWBN7,369 Morph Plp [betr den botan Garten in Jena] Bey den Topfgewächsen ist der Hauptzweck..erfüllt, wenn von jeder P. 2-3 Exemplare, davon aber wenigstens eines vollkommen, vorhanden sind GWBA(FfA I 27,406,20) Instruktion 18.8.19 [Oberaufs] Bey Ew. Wohlgeboren soll..anfragen, wie die P. heiße, von der..Blumenbach Meldung gethan, als der einzigen, welche eine schwarze Blume hervorbringt? GWBB34,111,10 FSVoigt [24.1.21] K N7,116,27 Jungius N6,203,2u5 VerstäubgVerdunstgVertropfg N6,229,10 PflanzenkultWeim uö(häufig) gelegentl im Zshg von Überlegungen zur Entstehung neuer Arten, zur Systematik u zur taxonomischen Nomenklatur Entstehung neuer Organismen..durch die Vorstellung einer successiven Schöpfung..wird eine immer fortdauernde schon eingeleitet. Auch sollte, da man neue entstehende Welten in den unendlichen Räumen annimmt, die Entstehung neuer Thiere und P-n auf unserm beschränkten Erdkörper nicht allzu paradox erscheinen GWBB28,265,13 Tauscher 30.9.17 K am Walchensee..fiel mir auf, daß ich..zuerst am Wasser die neuen P-n fand..Nicht nur neue P-n fand ich da, sondern Wachsthum der alten verändert GWB30,22,9u12 ItR Ich wende mich zu einer andern, zu unserer Absicht höchst merkwürdigen P. [Gartenbohne], welche, da sie bisher Ursache an der Verwirrung gewesen, welche die von mir vorgeschlagne Eintheilung und Terminologie heben soll GWBN7,26,4 Morph Vorarb 3 würde..Auskunft erbitten..ob in dem botanischen ausgedehnten Kreise noch andere P-n diesen Beynamen [amphicarpus] führen? GWBB47,207,15 FSVoigt 4.9.30 K N6,286,19 PhysiolPfl N13,163,22 u 164,3 Morph Plp uö(selten) mehrf mBez auf bestimmte von Goethe als in Hinblick auf Gestalt u Entwicklung bes aufschlußreich u bedeutend angesehene Pflanzenarten wie Bryophyllum calycinum, Ginkgo biloba, Anthericum comosum od Bignonia radicans Versuche mit dem Bryophyllum calycinum....Sonderbar..wie diese P. sich unter veränderten Umständen augenblicklich modificirt und ihre Allpflanzenschaft durch Dulden und Nachgiebigkeit, so wie durch gelegentliches übermüthiges Vordringen auf das wundersamste zu Tag legt GWBB33,127,4 Nees 23.7.20 Ich weiß nicht ob nicht eine solche P. [Ginkgo biloba] schon in Belvedere im Conservatorium steht..Die Blätter des Baums haben das Eigene, daß..ein Einschnitt in dem Fächer kaum angedeutet ist. Dieser Einschnitt..nimmt..zu, wie an beiden Blättern unter dem dadurch veranlaßten Gedicht zu sehen, und zwar endlich dergestalt, daß es zwey Blätter zu seyn scheinen GWBB32,188,20 CarlAug 10.3.20 K bey der gränzenlosen Production, welche diesen P-n [Anthericum comosum] eigen ist, geht doch eben diese Vervielfältigung ihrer selbst einen zwar stetigen, aber langsamen Gang GWBB44,111,15 Nees 31.5.28 Als ich..1786 in..Padua eine..Mauer..mit Bignonia radicans überzogen und die Büschel hochgelbfarbiger kelchartiger Kronen-Blüthen..sah, machte dieß einen solchen Eindruck auf mich, daß ich dieser P. besonders gewogen blieb GWBN6,341,4 Bignonia radicans N7,353 Üb Anthericum comosum N6,344,25 u 345,7 Bignonia radicans b für eine Pflanzengattung bzw (zugl) Pflanzen einer bestimmten Gattung bezeichnend die Herren Nees von Esenbeck und von Martius, vereinigen sich, mir eine bedeutende, von hoher Hand in fernen Gegenden gewonnene P. [die südamerikanische Gattung Goethea aus der Familie der Malvengewächse] zuzuschreiben und meinem Namen dadurch..ein ehrenvolles Denkmal aufzustellen GWB36,298,1 BiogrEinzh Die Betrachtung dieses Geschlechtes [Cissus] giebt gar schöne Resultate..Man könnte sagen, die P. luxurire gleich ihrer Verwandten, aber sie gehe vorwärts ungeregelt ins Wilde GWBN7,352 Cissus N6,49,11 MetamPfl 47 B37,27,15 u 28,20 Nees 24.4.23 uö(selten) c für eine Pflanzenfamilie bzw (zugl) Pflanzen einer bestimmten Familie bezeichnend Gemälde der organischen Natur in ihrer Verbreitung auf der Erde [von JBWilbrand u FAvRitgen, 18215)]..Nun werden durch Linien, die sich auf das Centrum des Ganzen..beziehen, unterwärts die Fische, rechts die Thiere, links die P-n bezeichnet und ihr klimatisches Leben angedeutet GWBN7,102,6 Rez:WilbrandRitgen B37,270,1 Martius 3.12.23 3 künstliche Pflanze a ‘goldene P.’ als Teil der Ausstattung einer Theateraufführung in künstlerischer Imagination GWB12,390 Zauberfl Plp b wohl für eine zur Herstellung von Verzierungselementen gebrauchte Kunstpflanze Die zarte P., auf technischen Putzgebrauch hindeutend, wird wohl aufgehoben GWBB48,275,15 August [8./10.11.30] K GWBAlpen- GWBBerg- GWBBlumen- Croton- GWBDattel- GWBDiptam- GWBFett- GWBGift- GWBGurken- GWBHänge- GWBHaupt- GWBJohannis- GWBJünglings- GWBKnaben- GWBKohl- GWBKohlrabi- GWBKraut- GWBLand- GWBMeer- GWBMode- GWBMutter- GWBNachbar- GWBPalmen- GWBParasiten- GWBPark- GWBPisang- GWBPracht- GWBRosen- GWBRuhr- GWBSchling- GWBSchmarotzer- GWBSee- GWBSellerie- GWBSpargel- GWBSumpf- GWBTabaks- Topinambours- GWBUr- GWBWasser- GWBZier- GWBAllpflanzenschaft Syn zu 1a,b,g und 2a GWBGewächs zu 1a GWBVegetabilien 1) s ‘Der Verfasser teilt die Geschichte seiner botanischen Studien mit’ (WA II 6,95-128)2) vgl GToepfer, Hist Wb der Biologie 3(2011),11-333) vgl GHb34/2,1079 u OBreidbach, Goethes Naturverständnis (2011),107-112; LA II 10A,754 setzt die symbolische Pflanze mit der Urpflanze gleich4) s Komm FfA II 6,1077 u Fiorillo ‘Geschichte der zeichnenden Künste’ 1(1798),26 u 3(1803),15f5) Abb s MA13.2,284f; vgl hierzu JBWilbrand u FARitgen, Gemälde der organischen Natur..(1821),22-59 Renata KwaśniakR.K.
25596 Zeichen · 310 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    pflanzesw. F., st. F.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    pflanze , sw. F., st. F. nhd. Pflanze ÜG.: lat. planta PsM, STheol Hw.: vgl. mnl. plante, mnd. plante Q.: PsM (vor 1190)…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Pflanze

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Pflanze , plur. die -n, Diminut. das Pflänzchen, Oberd. das Pflänzlein, ein Wort, welches im gemeinen Leben in einem…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Pflanze

    Goethe-Wörterbuch

    Pflanze je einmal ‘Planzen’ N6,379 u abgekürzt ‘Pfl.’ N5 2 ,151,25 ; wiederholt im kollektiven Sg; in Gesprächsaufzeichn…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Pflanze

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Pflanze , von dem lat. planta , ist ein Organismus ohne willkürliche Bewegung. Die P. ernährt sich, wächst, pflanzt ihre…

  5. modern
    Dialekt
    Pflanze

    Bayerisches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    Pflanze Band 2, Spalte 2,592f.

  6. Sprichwörter
    Pflanze

    Wander (Sprichwörter)

    Pflanze 1. Die beste Pflanze verdirbt, wenn sie zu fetten Boden hat. 2. Die Pflanze nicht fest (gut) wurzeln kann, die o…

  7. Spezial
    Pflanze

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Pflan|ze f. (-,-n) (Gewächs) planta (-tes) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit pflanze

384 Bildungen · 314 Erstglied · 68 Zweitglied · 2 Ableitungen

pflanze‑ als Erstglied (30 von 314)

pflanzeisen

DWB

pflanz·eisen

pflanzeisen , n. eine art messer oder spaten, womit junge bäume zum zwecke des versetzens samt ihrem erdreich ausgehoben worden. Weber öcon.…

pflanzen

FWB

1. ›Gewächse (z. B. Absenker, Bäume, Pflanzen) in die Erde setzen‹; mit verschobener Bezugsgröße: ›etw. (z. B. einen Garten) bepflanzen‹.; 2…

pflanzenabdruck

DWB

pflanzen·abdruck

pflanzenabdruck , m. : graues schieferiges gestein mit ganz feinen pflanzenabdrücken. Göthe 43, 186 , vergl. wie wir die form einer zarten p…

pflanzenabsonderung

DWB

pflanzen·absonderung

pflanzenabsonderung , f. : die thierabsonderungen fallen unter die rubrik der fäulnisz, die pflanzenabsonderungen unter die der gährung. Oke…

Pflanzenabstufung

GWB

pflanzen·abstufung

Pflanzenabstufung pl: für eine graphische Darstellung der (von der Höhe abhängigen, bestimmte Pflanzenklassen umfassenden) Pflanzenformation…

Pflanzenabteilung

GWB

pflanzen·abteilung

Pflanzenabteilung -th- botan: Klassifikationsgruppe einer Pflanzensystematik Die Vertical- oder Longitudinal-Tendenz scheint [ bei Monokotyl…

pflanzenabtheilung

DWB

pflanzen·abtheilung

pflanzenabtheilung , f. : die botaniker haben eine pflanzenabtheilung, die sie incompletae nennen; man kann eben auch sagen, dasz es inkompl…

pflanzenähnlich

DWB

pflanzen·aehnlich

pflanzenähnlich , adj. , vergl. pflanzenartig: bildsteine mit pflanzenähnlichen figuren, phytomorphi. Nemnich 2, 960 .

Pflanzenanfang

GWB

pflanzen·anfang

Pflanzenanfang Pflanzenkeim (im Samen) als Anlage einer neuen Pflanze in allen ihren Hauptteilen die bekannte Eintheilung eines P-s [ nach L…

Pflanzenansicht

GWB

pflanzen·ansicht

Pflanzenansicht Bindestrichschr ‘ästhetische P.’ für Betrachtung der Zusammenhänge zwischen Botanik u Pflanzenmalerei N6,362,1 ÄsthetPflAnsi…

pflanzenarm

DWB

pflanzen·arm

pflanzenarm , adj. arm an pflanzenwuchs: niedrige sandhügel, die .. über den pflanzenarmen boden hervorragten. Freytag ges. werke 5, 5 .

pflanzenart

DWB

pflanzen·art

pflanzenart , f. : ja sogar entwickelt dieselbe pflanzenart glättere und weniger verfeinerte blätter, wenn sie in tiefen feuchten orten wäch…

pflanzenartig

DWB

pflanzen·artig

pflanzenartig , adj. und adv. : vegetative oder pflanzenartige systeme. Oken 4, 21 ; der hinterleib ( des insects ) in seinen pflanzenartige…

Pflanzenasche

Campe

pflanze·nasche

Die Pflanzenasche , Mz . u. die Asche von verbrannten Pflanzen, zu welcher auch die Holzasche gehört.

Pflanzenball

RhWB

pflanzen·ball

Pflanzen-ball Hunsr m.: alljährliches Fest mit Musik u. Bewirtung für die an der Pflanzung junger Baumsetzlinge in den Forsten beteiligten B…

pflanze als Zweitglied (30 von 68)

Áschenpflánze

Adelung

aschen·pflanze

Die Áschenpflánze , plur. die -n. 1) Der Nahme einer ausländischen Pflanze; Cineraria, L. 2) In einigen Gegenden auch des Beyfußes, S. diese…

Balsampflanze

Adelung

balsam·pflanze

Die Balsampflanze , plur. die -n, eine Art ausländischer Pflanzen, welche Balsam von sich geben, Amyris, L.

Beilpflanze

Adelung

beil·pflanze

Die Beilpflanze , plur. die -n, eine Pflanze aus eben dieser Classe, welche in dem mittägigen Amerika einheimisch ist; Securidaca, L.

Bèsenpflanze

Adelung

besen·pflanze

Die Bèsenpflanze , plur. die -n, bey den neuern Kräuterkennern, der Nahme einer Amerikanischen Pflanze, welche in Jamaica als Thee gebraucht…

Bürstenpflanze

Adelung

buersten·pflanze

Die Bürstenpflanze , plur. die -n, bey den neuern Schriftstellern des Pflanzenreiches, ein Pflanzengeschlecht, deren Blumen einer Bürste gle…

Cámpher-Pflanze

Adelung

campher·pflanze

Die Cámpher-Pflanze , plur. inus. eine Pflanze, welche einen gewürzartigen Geruch, fast wie der Campher, hat, und wovon die eine Art um Mont…

Congopflanze

Wander

congo·pflanze

Congopflanze Er ist eine Congoranke (Schlingpflanze) geworden. ( Surinam. ) Ein beschwertes Anhängsel.

drachenpflanze

DWB

drachen·pflanze

drachenpflanze , f. dracaena. geschlechtsname der pflanzen, die das rothe harz, das drachenblut, geben, wie die verschiedenen arten des drac…

Flöhpflanze

Adelung

floh·pflanze

Die Flöhpflanze , plur. die -n, eine Pflanze; Conyza L. besonders dessen Conyza squarrosa, welche auch Dürrwurz und Flöhkraut heißt, und die…

giftpflanze

DWB

gift·pflanze

giftpflanze , f. : die giftpflanzen sind unvollständig angegeben allg. dtsche bibl. 96, 547; unser leben ist jedem raubthier ausgesetzt, ein…

Ableitungen von pflanze (2 von 2)

urpflanze

DWB

urpflanze , f. , pflanze mit ur- C 4 c. 1 1) allgemein ' eine erste, ursprüngliche pflanze ' Campe : wer bildete nun die urpflanzen, in dene…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „pflanze". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/pflanze/gwb
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Cotta, Marcel. „pflanze". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/pflanze/gwb. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „pflanze". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/pflanze/gwb.
BibTeX
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