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Mul

ahd. bis sprichw. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

ElsWB
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26 in 15 Wb.
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Eintrag · Elsässisches Wb.

Mul

Bd. 1, Sp. 671b
Mul [Mýl S. O. Str. Brum. Wörth Betschd. Han.; Myl M. Barr Bf. Bisch. Illk. K. Furchhsn. Dunzenh. Ingenh. Hf. Zabern W.; Møyl Rosteig; Pl. Mílər bezw. Milər, Mèilr; Demin. Mílələ bezw. Milələ] n. 1. Mund, Maul. Das Wort wird gewöhnlich ohne verächtlichen Nebensinn gebraucht. Mach s M. uf und d Aujen zu! zu einem Kind, dem man etwas Essbares in den Mund stecken will U. ‘die fünff vnd zweintzigst schell ist, mit dem maul einbrocken vnd das maul für ein messer gebrauchen’ Geiler 16. Narr (Kl.) ‘Un imm Lavadder nooch soll merr uf's Muul z'erst schaue’ Pfm. III 4. Spw. Im e gschënkte Rössle luegt men nit in's M. Dietw. ‘Es isch e Ställele Mit wisse Wëllele; Es räjt nit drin, Un schneit nit drin, Un isch doch allewil nass? Antw. s Mül mit de Zähne’ Str. Stöber Volksb. 360 und Anm. s M. ufsperren gähnen allg. Ër sperrt s M. uf, dassn könnt mit eineme Heüwagen ine fahren Hlkr. M. und Nas ufsperren sich sehr verwundern, staunen, mit gespannter Aufmerksamkeit lauschen Geberschw. Co. Schlettst. Bf. U. ‘Die siebendt Schell ist, mit dem Kopff vnd Maul hören; denn es sein etlich also geartet, dass sie nicht hören können wenn sie nicht das Maul aufsperren vnd gaffen, gleich wie ein Esell, der Distel frisst’ Geiler 9. Narr (Kl.) ‘dz Maul auffsperte wie ein Narr’ Mosch. I 83. Er horcht mit M. und Nas Ruf. ‘Am M. abzwacken am Essen ersparen Str. Ulrich. Sich eps am M. absparen weniger essen, um für das ersparte Geld etwas Anderes anschaffen zu können oder um andere damit zu erfreuen U. Mit dem trockenen M. um sin Sach kummen bei aller Sparsamkeit um sein Vermögen kommen Bf. Von der Hand in s M. Str. E dürs [tírs] M. teurer Mund, Leckermaul, für das man viel Geld ausgibt U. Rda. [s e e khæm Myl tsə trùiə] M. JB. II 168. s ist keinem M. ze tröuen = frz. l'appétit vient en mangeant Bf. Han. Das ist s M. für e Narren gehalten wenn einem eine sehr kleine Portion vorgestellt wird Su. s fliejen eim keine gebrotene Tuwen ins M. Obbr. kùt Myl hòn boshaft reden Wh.] E guets M. han etwas Gutes gegessen oder getrunken haben, von dem man noch einen angenehmen Nachgeschmack hat Z. Allez (frz. = nun), wënn dir e guet M. willst machen, ze (so) nimm auch noch e Stückel Biskwitort Ingenh. s M. wässert eim, wann mer vun dënne villen guten Sachen hört, wo an dëre Hochzit ufgetragen sind worden Lützelstn. s Wasser kummt mir ins M. Katzent. Ich hab Wasser ins M. bekummen Ingenh. ‘Wenn de-n-ebbs g'gesse hescht, butscht mit'm Nasduech ’s Muul’ Hirtz Ged. 171. s M. wischen (putzen Bf.) und gehn ohne sich zu bedanken Katzent. Sich s M. verderwen sich den guten Nachgeschmack durch den Genuss schlechter Speisen oder Getränke verderben Z. Von zwei Freunden, die mit einander ins Wirtshaus gehen wollen, sagt der eine: Was zahlst? und der andere erwidert: Ich halt dich gastfri (für kostfri) und M. sufer Z. E M. wie e Holzschuech Dunzenh. Z. JB. VII 193, wie e Schürthor Bf. K. Z., oft mit dem Zusatz: wënn er lacht, macht's in den Ohren Visit Dü. Was lachst? Antw. E gross M. und schmali Backen Fisl. s M. hënken trotzen, schmollen allg., mit dem Zusatz: wie e alt Ross Katzent. s M. in alles hënken überall mitsprechen allg. s M. an den Naujel hënken eig. an den Nagel hängen, d. i. gar nichts mehr zu essen haben U. Eim s M. a(n)hënken widerreden, von Kindern allg. Eim e bös M. anhënken Hf., Syn. Eim s M. vollben Z. Obbr. E gross M. ha(n) prahlen allg. s M. vollhmen hochfahrende, prahlerische Reden führen U. s M. üwerall vorne dran han vorlaut sein Han. s M. offen han üwer eps schimpfen, Bemerkungen machen Str. Halt s M.! allg. Halt din M.! Hirzfn. Scherzh.: Halt s M. und zahl e Liter! Illk. Derb: Halt s M. zuem A.! Z. Haltest das M.! energisch befehlend und drohend Ingenh. Jetzt hest mir's grod us dem M. genummen das wollte ich gerade auch sagen Ingenh. ‘De nimmsch merr's us em Muul’ Kettner Mais. 30. S M. spazieren ge(hn) lo(ssen) viel von anderen Leuten sprechen allg. s M. bruchen boshaft kritisieren, schimpfen U., vorlaut antworten M. Eim üwer s M. fahren einem das (unwahre) Wort abschneiden, ihn scharf zurechtweisen wegen verleumderischer Aussagen allg. Rda. ‘das maul in den hymel stossen’ Gottes Wege tadeln Murner Schelmz. 69. Eim s (frëch) M. stopfen jemand zum Schweigen bringen allg. ‘wer jedem s mul verstopfen wil’ Brant Narr. 41, 28. ‘Denn wenn du jedermann das maul wöltest stopffen, würdest du fürwar nirgendt lumpen vnd scherwollen gnug bekommen mögen’ Geiler 41. Narr (Kl.) Wäsch dir zuerst din M.! Zurechtweisung an einen vorlauten, unreifen Burschen Olti. Sich s M. verbrënnen unüberlegt etwas aussagen, unabsichtlich ein Geheimnis verraten, unbedacht, indiskret reden U., Syn. s M. verbrüejen: Jetzt hätt ich mir s M. bald verbrüejt Ingenh. s M. verrissen durch eine Zurechtweisung jemds. Zorn erregen Dü. ‘Ihr brüche ’s Mül jetz nitt so z'v’risse’ nicht zu spotten Lustig I 235. Er het sich sëlwer uf s M. gschlauen sich selbst verraten Str. Eim uf s M.ben auf den Mund schlagen allg. ‘I habb uff's Muul merr gschlaaue, Wyl i ze viel geredd’ Str. Wibble Wibble = Strossburjer Wibble (von Karl Bernhard) 1. Bdch. Strassburg 1856. 12. ‘Du nixnutzijer Bue! muesch Ei'm ’s Mul glich voll genn!’ Schk. 390. Toisig Mark für eso e Baräckel ist e M. voll! Bf. s fahrt mir im M. umme Ruf. Su. Hlkr., im M. herum Katzent. Dü. Bf. Str. = es schwebt mir vor dem Munde, es liegt mir auf der Zunge, nämlich das Wort, das ich aussprechen möchte. s fohrt mir als für dem M. herum, awer ich kann jetz nit druf kummen Ingenh. s laüft mir im M. herum Barr. Antw. [pui s rys! M.] s M. spitzen wie e Kuh uf e-n-Ërdbeer wenn jem. verlangend nach etwas sieht, od. auch iron. wenn er den Mund recht breit verzieht Str. Er spitzt s M. wie e Kuh, wënn sie noch ere Ërdbeer reicht Obbr. ‘Mein mül kan ich nach pfennig spitzen’ Murner Mühle 578. ‘Da man kein blatt frs maul nimbt’ Mosch. II 2. ‘Die nimmt kein Blatt for's Muul!’ Hirtz Ged. 195. E M. machen maulen, ein Gesicht schneiden, frz. faire la moue Pfetterhsn. E sur [sýr] M. machen verdriesslich sein Geberschw. E kruim M. machen Zeichen von Unlust geben M. Do mach ich kein krumm M. derwëjen verächtl. das kümmert mich keinen Deut Ingenh. E bös M.: a) eine Krankheit am Munde, geschwollener Mund Dü. K. Z. b) loses Maul, böse Zunge Winzenh. Str. U. Syn. e wüest M. Horbg. Bf. Er hat e M. wie im Teüfel vom Schwanz gschabt Örmi. Von einer Person, die geläufig und gewandt sprechen kann, die gern und viel spricht: Dië het n-e M.! Mittl. E gschliffen M. han Hlkr. Er hat e M. wie siewen Örmi. E M. han wie e-n Advekat Lohr, Advekat K. Z. Sie het e M. wie n-e schwër Wëtter Fisl. Obhergh. Osth., mit der Nebenbedeutung verleumderisch sein Osenb. E M. wie e Wäschfrau Obbr. s M. geht der ganze Taj wie - n - e Ëntenschnawel Horbg., wie-n-e Ëntenarsch Örmi., wie e Bachstëlzenloch Str. Sie ist nit uf s M. gfallen Obbr. Sie het s M. uf dem rëchten Flëck ebd., nit am lëtzen Platz Ingenh. Dëm steht s M. nie still Dü. Z. Dëm ist s M. in der Ruw (Ruhe) losgangen Dehli. Wënn er emol stirbt, muess mer s M. extra tot schlajen Dü. Von einem Schweigsamen: Mach s M. uf! Pfast. Werum redest nit? Hest s M. dheim gelossen? oder Hest s M. in der Schuflod lossen lijen? Dunzenh. Z. Hest s M. in der Schublade glo? Steinbr. Er steht anne un het d Zung im M. Obbr. Miehr M. han mehr sprechen M. Zu einem Wortkargen: Hest s M. im Sack hüte? oder Hest s M. dheim gelossen? Ruf. Hest dir uf d Zung bissen, dass du s M. nit ufmachst? ebd. In epper (in eim Dü.) s M. nit gönnen unterlassen einem etwas mitzuteilen M. ‘jhnen nicht wohl das Maul gOennen’ Mosch. I 412. Rätsel: Worum het der Schwitzer der Bart? Antw. um s M. Co. Ich weiss e dunkel Kämmerle mit vielen wissen Hämmerle; s rëjnet nit hinin, s schnejt nit hinin, Und ist doch allewil nass Barr. Andere Lesart s. Stöber Volksb. 89. Mulaffen feil ha(n) unthätig, müssig umhergehen, mit aufgesperrtem Mund einfältig herumgaffen U. 2. Maul des geschlachteten Rinds, aus dem Ochsenmaulsalat bereitet wird: Hol e M. bim Blëtzermärtle M. M.- und (e Str.) Fuesssalat im Elsass sehr beliebt. ‘er nam das iung Löwelin in das Mull, un trug es hinweg’ Geiler Em. 7 b. 3. Schnauze eines Krugs: Der Krug hat s M. ewëg Wh. Zss. Mulaff, –esel, –fül, –huer, –korb, -wërfer. Schweiz. 4, 174. Schwäb. 378. Bayer. 1, 1585.
8554 Zeichen · 323 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    mûlst. m.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    mûl st. m. , mhd. mûl st. m. n., nhd. maul n. ( vgl. DWb. VI,1795 f. ); mnd. mûl m. n., mnl. muul; ae. múl; an. múll; au…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    MÛLstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    MÛL stn. das maul. unden von dem mûle des hirsches nider Trist. 2873. an dem mûl des pferdes er ane vieng Er. 7315. in d…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    mulM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    mul , M. Vw.: s. mol L.: MndHwb 2, 1031 (mul 4), Lü 237a (mul)

  4. modern
    Dialekt
    Mul

    Elsässisches Wb. · +10 Parallelbelege

    Mul [Mýl S. O. Str. Brum. Wörth Betschd. Han. ; Myl M. Barr Bf. Bisch. Illk. K. Furchhsn. Dunzenh. Ingenh. Hf. Zabern W.…

  5. Sprichwörter
    Mûl

    Wander (Sprichwörter)

    Mûl Mûle send kên Stüvre. ( Düren. ) – Firmenich, I, 483, 73. Worte sind kein Geld, keine Stüber.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit mul

680 Bildungen · 656 Erstglied · 21 Zweitglied · 3 Ableitungen

mul‑ als Erstglied (30 von 656)

mûl(a)beri

EWA

môr(a)berimôr(a)-AWB, mûrberimûr-AWB, mûl(a)beriAWB n. ja-St., seit dem 10. Jh. in Gl.: ‚Maulbeere; morum, morum celsum, morus, rubus‘ <〈Var…

Mul(l)wurff

Idiotikon

Mul(l)wurff Band 16, Spalte 1440 Mul(l)wurff 16,1440

Muläsel

MeckWB

mula·esel

Muläsel m. Maulesel Chytr. 360; arbeiten (schuften) as 'n Muläsel Schö Schlagsd ; im Vergleich für zwei Menschen oder Dinge, die gar nicht z…

Muläselei

MeckWB

mula·eselei

Muläselei n. Maulesel-ei; als solches, meistens aber als Pierd'küken-ei, wird im Teterower Schwank der Kürbis ausgegeben Wa.

Mulaff

LothWB

mul·aff

Mul aff : Mulaffe feil han recht dumm mit offenem Munde dreinsehen Lix.

mûlaffe

Lexer

mul·affe

mûl-affe swm. maulaffe, dummer gaffer, glotzer. ir kelber, tortschen und maulaffen Fasn. 539,18. Maulaff fing. name ib. 445,38. vgl. muntaff…

Mulahacén

Meyers

Mulahacén ( Mulhacen ), Cumbre ( Cerro ) de, der höchste Gipfel der Sierra Nevada in Spanien und der Pyrenäenhalbinsel überhaupt, ist 3481 m…

Mulap

MeckWB

Mulap Pl. -en m. ' Maulaffe'; wie die hd. Form umgedeutet aus Adj. apen offen mit einem zum vermeintlichen Pl. gebildeten Sg.; Chytr. 364 st…

Mūlāpe

WWB

mul·ape

Mūl-āpe m.f. [verstr.] 1.1. Person, die ständig den Mund offen hat. — Ra.: Mulapen verkaupen mit offenem Munde gaffen ( Bek Al || (ähnl.) me…

mūlāpen

WWB

mula·pen

mūl-āpen V. 1. äffen, Fratzen schneiden ( Hal Bh ). — 2. ständig den Mund offen haben ( Lem Ör).

Mulapenfett

MeckWB

mulapen·fett

Mulapenfett n. Scherzbezeichnung für Speichel oder auch für Wasser: dor möt 'n 'n lütt bäten Mulapenfett anmaken, denn kielt dat bäter sagt …

mūlāpig

WWB

mūl-āpig Adj. a) dumme Witze machend. — b) sich mehr einbildend, als man ist. — c) maulend, schmollend ( Isl Is).

Mulâsim

Meyers

mula·sim

Mulâsim (arab.), in der Türkei der erste Grad richterlicher Befähigung der islamischen Rechtsgelehrten (Kandidat); die nächste Stufe ist die…

mulat

LDWB1

mulat [mu·lạt] I adj. (-ac, -a) Mulatten ... II m. (-ac) Mulatte m.

mulata

LDWB1

mul·ata

mulata [mu·lạ·ta] f. (-tes) Mulattin f.

Mulatte

Pfeifer_etym

mul·atte

Mulatte m. Nachkomme eines weißen und eines schwarzen Elternteils, Molate (16. Jh.), Mullato, Mulate (17. Jh.), Mulatte (18. Jh.) ist entleh…

Mulatten

Meyers

Mulatten (v. arab. múvallad, muallad ), Abkömmlinge von Weißen und Negern, s. Farbige .

Mulavëh

Idiotikon

Mulavëh Band 1, Spalte 649 Mulavëh 1,649

Mulbel

SHW

Mulb-el Band 4, Spalte 807-808

Mulbes

SHW

Mulb-es Band 4, Spalte 807-808

Mulbacks

MeckWB

mul·backs

Mulbacks m. Backpfeife: 'n Mulbacks krigen; vgl. Backs (Bd. 1, 564).

Mulband

MeckWB

mul·band

Mulband m. a. Spr. Halfter: capistrum 'ein Halter, Mulbandt' Chytr. 367.

mûlbant

Lexer

mul·bant

mûl-bant stm. gib im einen grôʒen mûlbant, maulschelle Ga. 1,490. vgl. nasebant.

Mulbe I

SHW

Mulbe I Band 4, Spalte 807-808

Mulbe II

SHW

Mulbe II Band 4, Spalte 807-808

mul als Zweitglied (21 von 21)

himul

KöblerAfries

himul , st. M. (a) Vw.: s. himel

kômûl

MNWB

° kômûl Rindermaul, als schlechtes, zu Kopfsülze zu verarbeitendes Fleisch (Red. O. V. 1545).

lastermûl

MNWB

laster·mul

lastermûl , lester- ( Plur. -mûlen, -mûler ) Lästermaul, falschgläubiger Redner (Reformationslit.) .

Löwenmul

MeckWBN

loewen·mul

Wossidia MeckWB Löwenmul n. 2. Gemeines Leinkraut, linaria vulgaris: will' Löwenmul Giese Pflanz. 38.

marmul

AWB

mar·mul

marmul , murmul st. m. , mhd. marmel, murmel, nhd. murmel f. ( in meton. Bed. ); vgl. mnl. marbel, ae. marma sw. m., an. marmari m. ; aus la…

numul

KöblerAe

numul , Adj. nhd. fassend, geräumig, schnell auffassend, zufassend, beißend Vw.: s. scearp-, teart- Hw.: s. niman E.: germ. *numula-, *numul…

ossenmûl

MNWB

osse·n·mul

° ossenmûl , n. : Echte Schlüsselblume, „Primula ueris” (Zs. f. d. Wortf. 3, 355).

scearpnumul

KöblerAe

scearpnumul , Adj. nhd. wirksam, kräftig E.: s. scearp, numul L.: Hall/Meritt 292b

schmul

DWB

sch·mul

schmul , m. scherzname für einen juden, entstellt aus dem namen לומ , Samuel, in jüdischer aussprache Schmuel Frischbier 2, 300 a . Bernd …

sêⁱvermûl

MNWB

seiver·mul

sêⁱvermûl (zeuermul) , m. , der geifert, in unflätiger Weise schmäht; Grünschnabel.

stamul

KöblerAhd

stamul , Adj. Vw.: s. stamal*

стимул

RDWB2

стимул Anregung f , Tipp m , Anstoß m для меня это явилось стимулом - Das war für mich eine wichtige Anregung.; Das gab mir den Anstoß. у ме…

strômul

MNWB

stro·mul

° strômul Strohgruß, Strohabfall (Köker V. 1408).

strōmul

KöblerMnd

strō·mul

strōmul , M. nhd. Strohgrus, Strohabfall Q.: Köker V. 1408 (1517) E.: s. strō, mul (1) L.: MndHwb 3, 554 (strômul), Lü 386b (Stromul) Son.: …

svimul

KöblerAn

svimul , st. F. (ō) nhd. Wölfin Hw.: s. svīmi L.: Vr 570a

tādelmûl

MNWB

tadel·mul

° tādelmûl , n. ( Pl. -er ) : Schmähredner, Mäkler, dat der t.er dê vȫle kunstrîkes windes pûsten ên ende wērde (Münst. Täufer 1, 375).

teartnumul

KöblerAe

teartnumul , Adj. nhd. wirksam, kräftig E.: s. teart, numul L.: Hall/Meritt 338b

ørmul

KöblerAn

ørmul , st. N. (ja) Pl. nhd. Rest, Überrest Hw.: s. ør (1), moli L.: Vr 683b; (urn. *uR-muljan)

ǫrmul

KöblerAn

ǫrmul , N. Pl. Hw.: s. ørmul

Ableitungen von mul (3 von 3)

be~mūlen

WWB

be~mūlen V. idW.: Ick sall di es begrießmulen „ich will dir mal eins versetzen“ ( Kos Ge).

gemul

LW

ge-mul, n. Staub.

mûle

Lexer

mûl , mûle stn. mûle swf. BMZ BMZ pl. des neutr. miule Gr. 1 3 , 189, miuler Mgb. mûler Wh. v. Öst. 69 b : maul, mund. mûl Er. Trist. Ms. ( …