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maria

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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Maria

Bd. 3, Sp. 459
Maria 1. An Maria Verkündigung (25. März) geht unsere liebe Frau mit einem brennenden Scheit unter der Erde hin. (Oberösterreich.) »Unter den Tagen«, sagt Baumgarten (I, 55), »welche auf Zeit und Witterung, auf Saat und Ernte Bezug haben, treten gewisse besonders hervor, und es lassen sich auch, wenn man die Abstände vergleicht, öfters wiederkehrende Cyklen von Monaten und Tagen nicht verkennen. Unter den Frauentagen ist besonders Mariä Verkündigung zu nennen. Von da an gefriert es nicht mehr, weil unsere liebe Frau mit einem brennenden Scheit unter der Erde hingeht. Unter den Tagen der Heiligen sind am wichtigsten Georg, Peter und Paul, Michael, denen sich Matthias, Jakob, Bartholomäus, Matthäus, Simon und Judas anschliessen. Zu erwähnen sind noch Gregor, Benedict, die vierzig Märtyrer, Mariä Heimsuchung, Laurenz; Gertrud (17. März), welche an ihrem Namenstage zu ›garteln‹ anfängt, fällt, was Zeit- und Natursymbolik betrifft, mit Mariä Verkündigung zusammen. Die beiden Tage schliessen so zu sagen eine Octave ein. Als Haupttag des Jahres stellt sich Georgi heraus; mit ihm beginnt der Auswärts, die mildere Jahreszeit, welche mit Michaelis wieder endet. Der Abstand zwischen beiden beträgt fünf Monate und wenige Tage; nur einen Tag mehr als der von Pauli Bekehrung ( halb Winter hinum, halb Winter herum) bis zum Peterstag, der mit der Sichel dasteht und die erste Hälfte der mildern Jahreszeit schliesst. Von Mattheis, der's Eis bricht, bis Jakobi, wo der Schnee blüht, zieht sich ebenfalls eine Frist von fünf Monaten. Von Pauli Bekehrung bis Georgi verläuft eben ein Vierteljahr oder drei Monate; und die nämliche Zeitfrist erstreckt sich zwischen Georgi und Jakobi, zwischen Jakobi und Simon Judas, wo es den ersten Schnee anwirft, und die rauhe Jahreszeit wieder beginnt, endlich zwischen Simon Judas und zwischen Pauli Bekehrung. Auch Peter und Pauli und Michaeli liegen drei Monate voneinander ab. Von Mattheis, der's Eis bricht, bis Bartholomäi, wo alles Getreide eingebracht sein soll, gehen sechs Monate; ebenso von Benedicti, wo Hafer gebaut wird, bis Matthäus, der das Geschick der neuen Aussaat bestimmt, und von Mariä Verkündigung bis Michaeli. Von Gregori, wo der Bär das erstemal aus dem Loche geht, sind etwas mehr als vierzig Tage bis Georgi, wo er keinesfalls mehr im Loche bleibt. Mit Beginn der Woche, in die Georgi fällt, enden die vierzig kalten Tage der vierzig Märtyrer. Vierzig Regentage reichen von Mariä Heimsuchung bis Laurenzi; und der Laurenzisturm, der dem Regenwetter ein Ende macht, bleibt nicht aus.« 2. An Mariä Verkündung kehrt der Storch zurück mit Vespermündung (Vesperbrot). – Boebel, 17. 3. An Marien ist gut Lein säen. – Boebel, 18. 4. Auf Mariä Lichtmess haben wir den Winter gewiss. – Orakel, 290. 5. Bringt Mariä Himmelfahrt (15. Aug.) Sonnenschein, so gibt es heuer guten Wein. – Orakel, 710. 6. Bringt Mariä Reinigung Sonnenschein, wird die Kälte hernach noch grösser sein. – Orakel, 268. 7. Hilf, Maria, wer mich hör', dass ich ihm alles Leid zerstör'. – Hertz, 79. Glockeninschrift aus dem Jahre 1485. 8. Is det Marien gries, denn lohnt der Weit (Weizen) et Ries (Reis). (Eldena.) – Boebel, 18. 9. Ist's Marien schön und hell, kommt viel Obst in alle Fäll'. – Boebel, 18. 10. Ist's Marien (Verkündigung) schön und rein, wird das Jahr sehr fruchtbar sein. – Boebel, 18; Orakel, 400. In Mailand heisst es: Se a la Madóna de Marz vengio la luina, no la fa altera ruina. – Se la note del 25. marzo xe fredo, de bel racolto xe buon segno. (Orakel, 401-402.) 11. Ist's vor Maria Magdalein trocken mit wenig Sonnenschein, so wird das Korn recht wichtig sein. – Bair. Hauskalender. 12. Jungfrau Maria, lass nicht herein, was dieser Stadt kann schädlich sein. An einem Hause neben dem Sendlinger Thore in München. (Weininger, 170.) 13. Mariä Bild, ein fester Schild; Mariä Bitt verlasset nit; Mariä Ehr, ein starks Kriegsheer; Mariä Hut macht alles gut; Mariä Lieb kein Aug macht trüb; Mariä Schoss, ein festes Schloss; Mariä Schutz dem Feind biet Trutz. – Chaos, 503. In der Niederlausitz meint man, der Lein, welcher am Tage Mariä Verkündigung gesäet werde, erfriere nicht, weil Maria die Schürze darüber breite. Die Böhmen sagen von diesem Tage: Mariä Verkündigung verkündigt das Frühjahr, jagt aber den Winter noch nicht aus. Die Russen behaupten: An Mariä Verkündigung hat das Frühjahr den Winter überwunden. Und: Wie es zu Mariä Verkündigung ist, so ist's auch zu Ostern. Ferner: Regen an Mariä Verkündigung erzeugt Korn. 15. Maria G'bort, Pau'r sê fort. (Oesterr.-Schles.) – Peter, 459. 16. Maria G'bort zîn d' Schwoalma fort. – Peter, 450. Holl.: Op Maria's geboort trekken de zwaluwen voort. (Harrebomée, II, 66a.) 17. Maria gebor'n, Bauer, sä' Weiz und Korn. – Peter, 450. 18. Mariä Gebôrt (8. Sept.), da maut de Grommet (Nachheu) fôrt. – Schambach, I, 372; Boebel, 45. 19. Mariä Geburt jagt alle Schwalben (auch: zieht der Vogel) fort. – Orakel, 756-757. In Russland sollen am Nikyta-Tage (15. Sept.) die wilden Gänse vom Weissen Meer her südwärts fliegen. (Orakel, 765.) 20. Maria Geburt jagt die Schwalben und die Studenten fort. – Boebel, 44. 21. Maria Geburt trecken die Swâlkes furt. – Kern, 1209. In Baiern: Mariä Geburt gänga (trecken) die Schwalben furt. (Bair. Hauskalender; Orakel, 755.) Dann: In Venedig lässt man sie bereits am 24. August ziehen; es heisst: Am Sanct- Bartholomäi ziehen die Schwalben mit Gott. 22. Mariä Geburt ziehen die Störche furt. (Ostpreuss.) Auf der Insel Sardinien heisst es: Acht Tage vor, acht Tage nach Mariä Geburt fängt der Herbst an. (Orakel, 754.) 23. Mariä Heimsuchung – Mariä Heumachung. (Sachsen.) – Boebel, 34. 24. Maria hete ick, dat Wedder verdriewe ick. – Hertz, 79. Auf einer Glocke in der Altmark. 25. Mariä Himmelfahrt Sonnenschein bringt guten Wein. – Orakel, 709. In Belgien sagt man: Ist an Mariä Himmelfahrt vor Sonnenaufgang heller Himmel, sodass die Sterne schön leuchten, ist ein gut Wetter zu hoffen. (Orakel, 708.) 26. Maria Lichtmäss äss der Wäinjter gewäss. (Siebenbürg.-sächs.) – Schuster, 38. 27. Mariä Lichtmess (2. Febr.) hell und klar, zeigt noch viel Schnee fürwahr. – Schmitz, 169, 15. 28. Maria Rînjunk schîn unt häl, bräinjd Ubst genag än aler Fäl. (Siebenbürg.-sächs.) – Schuster, 20. 29. Maria Theresia war au net im Stand, deam Friedrich zu neahme das Schlesingerland. – Birlinger, 1144. 30. Maria Verkündigung (25. März) bläst das Licht aus, Sanct-Michael (29. Sept.) zündet er wieder an. (Luzern.) 31. Maria Verkündigung bringt die Schwalben wieder. 32. Maria Verkündigung nimmt die liegenden Reben auf. D.h. die Natur beginnt sich zu entwickeln, das Eis raucht. Holl.: Op Maria Lichmis valt er in Westfalen een heete steen in het wasser. (Harrebomée, II, 66a.) 33. Maria war vor, in und nach der Geburt eine Jungfrau, wie die Müller vor, in und nach der Mühle pflegen Diebe zu sein. – Eiselein, 475. 34. Maria zieht die bedeckten Reben auf und nimmt den leichten Frost in Kauf. Die geringen Froste sollen ihnen dann nicht mehr schaden. 35. Mariens Himmelfahrt (15. August) klaren Sonnenschein bringt gewöhnlich guten (oder: bringt vieles Obst und guten) Wein. – Blum, 261; Boebel, 40; Simrock, 6827. 36. So lange vor Marien die Mücken (Bienen) sich zeigen, müssen sie nachher wieder schweigen. – Boebel, 17. 37. So viel Tage vor Maria Verkündigung die Frösche quaken, so viel Wochen danach müssen sie schweigen. 38. Uem Maria Gebôrt mot de Toback fôrt. – Schambach, II, 651. 39. Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt's die ersten Nüsse. – Reinsberg VIII, 166. 40. Wenn Maria heimsucht auf nassen Wegen, so folgen vierzig Tage Regen. – Orakel, 631. 41. Wenn Marien wird verkündet, die Schwalbe sich wieder findet. 42. Wenn sich Maria beschlumpert, wenn sie übers Gebirge geht, so regnet es sechs Wochen. – Orakel, 630. 43. Wenn's a Maria Opferig (21. Nov.) so schön Wätter isch, 'ass d' Imbi flüge, so isch's nöchst' Johr es Hunggjohr. (Solothurn.) – Schild, 107, 73. 44. Wenn's an Maria Heimsuchung (2. Juli) regnet, regnet es vierzig Tage nacheinander. – Baumgarten, I, 50. 45. Wenn's an Maria Verkündigung schön ist, haben drei schartner Bauern kaum an einem Tische Platz; ist's grob (unfreundlich), schmiegen sich ihrer dreizehn leicht zusammen. (Oberösterreich.) Baumgarten (I, 46) bemerkt zur Erklärung: »Die schartner Gegend ist ungemein obstreich. Von der Witterung dieses Tages, sagt der obige Spruch, hängt der Obstsegen des Jahres ab. Ist es an ihm schön, so werfen sich die Bauern, einer reichen Ernte sicher, so in die Brust, ›breiten‹ sich so, dass nur drei (allô gueten Ding sand drei) an einem Tische Raum haben. Ist's ›grob‹, so finden selbst dreizehn (die unglückliche Zahl) Platz.« 46. Wenn's zu Maria Heimsuchung regnet, so regnet es lauter Hâr (Flachs), und wenn man'n auf Stein erbaut hätt'. (Oberösterreich.) 47. Wenn's zu Maria (Heimsuchung) regnen mag, so regnet's auch noch manchen Tag. (Oberösterreich.) 48. Wer Mariam zur Quardi hat, vom Feind ist sicher früh und spat. – Chaos, 504. 49. Wer vor Maria Geburt nett öhmda ma, muess nach Maria Geburt öhmda wie 'r ka. (Saulgau.) – Birlinger, 636. 50. Wie Maria ist, so erzieht sie ihre Tochter. 51. Wie Maria über das Gebirge geht (2. Juli), so kehrt sie (nach sechs Wochen) wieder zu rück. – Orakel, 629. 52. Wird Mariä Geburt gesät, ist's nicht zu früh und nicht zu spät. Poln.: Gody o matce Bożey bywa siano ani za pozno, ani za rano. (Boebel, 44.) 53. Z' Maria Verkündigung kemant d' Schwalim widerum. (Oberösterreich.) – Baumgarten, I, 45. 54. Auf Maria Beschneidung (wird, soll es geschehen). D.h. nie, zum Nimmerstag. 55. Das ist eine Mutter Maria von Eilenburg. In Sachsen, um eine gute, brave Frau zu bezeichnen. 56. Das ist eine schöne Maria von Freiberg. Um ein schönes Mädchen zu bezeichnen. Eilenburg sowol wie Freiberg waren vor der Reformation berühmte Wallfahrtsörter. (H. Schramm.) (S. Kitzeln 12 und Leipzig 8.) 57. Marie beschlumpert sich gern. D.h. an Marientagen regnet es gern. 58. An Maria Verkündigung (25. März) legt man die Lampen nieder, an Maria Geburt (28. Sept.) holt man sie wieder. It.: Alla Madonna di Marzo si scopano, e alla Madonna di Settembre si trovano. (Giani, 948.) 59. Beim Ave-Maria-Geläut' sei zu Haus oder nicht mehr weit. It.: All' Ave Maria – o a casa o per via. (Giani, 180.) 60. Der Tag Maria Verkündigung schön vnd hell, bringt Obst genug in allem Feld. – Lins. 61. Gett die Marie tråke nü (über das Gebirge), ze gettse nåss rü; gettse nåss nü, ze gettse tråke rü. – Haupt, III, 365. Vom Wetter bei Mariä Heimsuchung. 62. Mariä Heimsuch wird's bestellt, ob's Wetter vierzig Tage hält. – Payne, 27. 63. Mariä Hertz darff Marthä Hand, sagte jener Abt zu einem vorwitzigen Bruder, der nicht wolte arbeiten. – Herberger, I, 632. Maria del Fiore, die Domkirche von Florenz, ist mit schwarzem und weissem Marmor bekleidet; daher der Ausdruck: »ai marmi«. Der Platz vor dieser Domkirche war das Stelldichein an den Sommerabenden. It.: Chi sta ai marmi di Santa Maria del Fiore, o è pazzo o sente d' amore. (Giani, 1000.) 65. Wie es zu Mariä Geburt ist, so soll es noch acht Wochen sein. – Prager Kalender, 1877. 66. Zu Mariä Verkündigung schön und heiter vor Sonnenaufgang bringt ein fruchtbares Jahr. – Prager Kalender, 1877.
11255 Zeichen · 292 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    mariaF.

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    maria , F. nhd. Ladung (F.) (2), Vorladung ne. summons Q.: Cap (6. Jh.) E.: s. māri L.: ChWdW9 1027a (maria)

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    MARÎÂnom. propr. f.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)

    MARÎÂ nom. propr. f. — bei MWVQVZ Otfried theils in der kirchlichen form Maria, theils in der mehr deutschen MARJÂ, vgl.…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    Mârianpr.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    Mâria ( * Marry Oldekop 455), npr. (flekt. Mârien-, margen- ), Maria, die Jungfrau Maria, M.-en kint/sȫne Jesus; die zah…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Marīa

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Marīa , ein aus dem Hebräischen entlehnter und von je her sehr beliebter Taufnahme des weiblichen Geschlechtes, welcher …

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Maria

    Goethe-Wörterbuch

    Maria seltener ‘Marie’; in den dt obliquen Kasus unflekt od flekt -i(e)en(s), lat Gen Sg flekt -iae od -iä weiblicher (V…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Maria

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Maria , Mirjam (lat. Beata virgo Maria , abgekürzt B. V. M. ), franz. Notre Dame , d.h. Unsere Frau; dem mittelalterlich…

  7. modern
    Dialekt
    Maria

    Elsässisches Wb. · +9 Parallelbelege

    Maria [Màrjâ, Ausspr. der hd. Namensform für die Mutter Gottes und in bestimmten Rda. allg.; Màræjâ Su. ; Màrej Hf. Zins…

  8. Sprichwörter
    Maria

    Wander (Sprichwörter)

    Maria 1. An Maria Verkündigung (25. März) geht unsere liebe Frau mit einem brennenden Scheit unter der Erde hin. ( Oberö…

  9. Spezial
    Maria

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ma|ria nom. propr. f. 1 (Mädchenname) Maria 2 (Mutter Jesu) Santa Maria. ▬ Mariä Geburt (8. September) La Picia Santa Ma…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit maria

193 Bildungen · 140 Erstglied · 52 Zweitglied · 1 Ableitungen

maria‑ als Erstglied (30 von 140)

Maria N.

Idiotikon

Maria N. Band 4, Spalte 354 Maria N. 4,354

Mariaherz

SHW

Maria-herz Band/Spalte unbekannt

Maria-Anna

PfWB

maria·anna

Maria-Anna f. : weibl. VN, Mariann [mancherorts, Don-Lenauh], Moʳjann [ PS-Erfw ]. VR.: Hopp Mariannche, hopp Mariannche, loß dei Buwe danze…

Maria Antonia

Herder

Maria Antonia (Antoinette), Königin von Frankreich, jüngste Tochter Kaisers Franz I. und Maria Theresias, geb. den 2. Nov. 1755, vermählt de…

Mariaasch'

MeckWB

maria·asch

Wossidia Mariaasch' f. eig. Heirat; Name eines Kartenspiels in den Zss. MeckWB Tippmariaasch' und MeckWB Tuckmegaansch . Französ. mariage.

Maria-Beddestrō²

WWB

maria·beddestro

Maria-Bedde-strō² n. [ Kr. Soest Sos Kr. Iserlohn Isl KSauerl Alt, sonst verstr.] 1. Thymian. — 2. Labkraut (Galium verum). — 3. Johanniskra…

Mariaberg

Meyers

maria·berg

Mariaberg , 1) ehemaliges Kloster, jetzt Staatsdomäne im württemberg. Schwarzwaldkreis, Oberamt Reutlingen, an der Lauchart und der Kleinbah…

Mariabettstroh

PfWB

maria·bettstroh

Maria-bettstroh n. : 1. 'Frauenflachs (Linaria vulgaris)', Mariabettstroh, -strouh [verbr. ( Wilde 159)]; Syn. s. PfWB Wolfsmilch . M. kommt…

Maria Botschaft

RhWB

maria·botschaft

Maria Botschaft Geld : M. Verkündigung, in der Bauernregel: Sent Michiel steckt et Lech an, M. blost et üt.

Mariabrunn

Meyers

maria·brunn

Mariabrunn , 1) Irrenanstalt, s. Meyers Aachen , S. 4. – 2) Dorf in Niederösterreich, s. Meyers Hadersdorf .

Maria Christina

Herder

maria·christina

Maria Christina , Gemahlin Ferdinands VII. von Spanien, geb. 27. Apr. 1806, Tochter Königs Franz I. von Neapel und der Maria Isabella von Sp…

Mariadei 5

KöblerAfries

Mariadei 5 , st. M. (a) nhd. Marientag ne. Mary’s Day Q.: S, B, W E.: s. Maria, PN; afries. dei L.: Rh 916b

Mariadorf

Meyers

maria·dorf

Mariadorf , Dorf, zu Meyers Höngen (s. d.) gehörig, hat (1900) 2174 Einw.

Mariadorfen

Meyers

Mariadorfen , Flecken, s. Meyers Dorfen .

Mariadî

KöblerAfries

Mariadî , st. M. (a) Vw.: s. Mariadei

Maria Eintropf

RhWB

maria·eintropf

Maria Eintropf -ēndrǫp, –ōə-, –dryp, –drøpkən SNfrk, Mörs , Geld , Klev ; -ēndropənsdāx OBerg: M. Heimsuchung (2. VII), nach der Wetterregel…

Maria-Elisabeth

PfWB

maria·elisabeth

Maria-Elisabeth f. : weibl. VN, Maʳlis [Germh, mancherorts VPf], Mrielies [ KL-Obernh RO-Lettw BZ-Hofstätt Gal-Dornf Moosbg ], Marillis [ Ga…

Mariaē²n-Dröªpeken

WWB

maria·endroeapeken

Maria-ē²n-Dröªpeken n. [verstr.] Maria Heimsuchung (2. Juli). — Wortspiel: Wann ’t op Marīa Äindröäpken ok mä ǟin Dröäpken gïet, dann reänge…

maria als Zweitglied (30 von 52)

aimaria

LDWB1

aimaria [ai·ma·rī·a] f. (-ies) 1 Ave-Maria n., Ave n. 2 (sonn dla ciampana) Abendläuten n. , Abendgeläut n ., Ave-Maria-Läuten n. ◆ ciampana…

armaria

MLW

arm·aria

armaria , -ae f. MLW script. al-: p. 960,34. 1 locus scriptis reponendis destinatus — Aufbewahrungsstätte von Schriftgut : a bibliotheca — B…

Ave Maria

BWB

Ave Maria Band 1, Spalte 1,796

AVE MARIA

DWB2

ave·maria

DWB2 AVE MARIA n. DWB2 vom lat. imp. ave ‘ gegrüßet seist du ’, gruß des engels an Maria (Luk. 1,28), verbunden mit dem gruß der Elisabeth (…

brumaria

MLW

brum·aria

brumaria , -ae f. (?n. -um: MLW l. 19) leontopetalon — Löwentrapp (Leontice leontopetalum L., cf. MLW André, Lex. bot. p. 58): MLW Dyasc. p.…

Calatrāva, José Maria

Meyers

Calatrāva, José Maria , span. Staatsmann, geb. 26. Febr. 1781 zu Merida in Estremadura, gest. 24. Jan. 1846 in Madrid, ward in Badajoz 1805 …

*camaria

MLW

* camaria v. * MLW cameria . Pape

Clara-Maria

WWB

Clara-Maria f. PN „ Clumerī “ weiblicher Vorname ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor WWB-Source:252:Schleef Schleef ).

cramaria

LDWB1

crama·ria

cramaria [cra·ma·rī·a] f. (-ies) Hausierladen m., Kramladen m.

Cucumarĭa

Meyers

Cucumarĭa , s. Meyers Seegurken .

Dellamaria

Herder

Dellamaria , Domenique, geb. 1778 zu Marseille, gest. 1806 zu Paris, franz. Operncomponist, leicht und natürlich, daher mehrere seiner Arien…

Empfängnis der Maria

Meyers

Empfängnis der Maria , s. Meyers Marienfeste . – In der bildenden Kunst wurde dieses lange bestrittene Dogma besonders durch Murillo behande…

ermaria

LDWB1

erm·aria

ermaria [er·ma·rī·a] f. (-ies) 1 Waffengeschäft n . ( → botëga dales ermes) 2 Waffenkammer f. , Waffensaal m. 3 Zeughaus n.

Fatzmaria

RhWB

fatz·maria

Fatz-maria -mrę·i. Bitb-Geichl n.: Kind, dessen Kleider zerfetzt sind.

*flumaria

MLW

flum·aria

* flumaria (flom-), -ae f. (ital. fiumara; cf. Battaglia, Dizionario VI. p. 51) cursus aquae, alveus fluvii – Wasserlauf, Flussbett : MLW Di…

fumaria

LDWB1

fumaria [fu·ma·ria] (lat.) f. (-ies) (Fumaria officinalis) ‹bot› Erdrauch m.

Infirmarĭa

Meyers

Infirmarĭa (lat., franz. Infirmerie ), Kranken- oder Siechenhaus; auch Krankenstube (in Klöstern).

jandarmaria

LDWB1

jandarma·ria

jandarmaria [jan·dar·ma·rī·a] f. Gendarmerie f. , Polizei f ., Miliz f ., Staatsgewalt f .

Klaudermaria

RhWB

klauder·maria

Klauder-maria -męrĭχ Prüm-Burb n.: eine Frau, der die Röcke unregelmässig herunterhängen.

Ableitungen von maria (1 von 1)

ermaria

LDWB1

ermaria [er·ma·rī·a] f. (-ies) 1 Waffengeschäft n . ( → botëga dales ermes) 2 Waffenkammer f. , Waffensaal m. 3 Zeughaus n.