Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
lodern verb.
lodern , verb. flammigare; eine mitteldeutsche bildung, seit dem 15. jahrh. nachzuweisen: flammare ludern Dief. 238 a , von Luther nur einmal verwendet, aber seit dem 17 . jahrh., namentlich in poetischer rede mehr und mehr beliebt werdend, gehört als eine iterativbildung zu dem subst. loden 1 in der bedeutung flocke, zotte, und ist von derselben anschauung aus gebildet, die für das wabernde feuer das verbum flocken ( th. 3, 1811) gebraucht, welches sich wieder mit flackern, ahd. flokarôn, flogarôn ( ebenda 1706) berührt. lodern wird gesagt 1 1) von dem feuer, der flamme, lohe, glut: wie eine …