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locke

mhd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

locke f.

Bd. 12, Sp. 1102
locke, f. cincinnus. 11) ahd. locch, loch, plur. locchâ, loccâ und lochî; mhd. loc, plur. locke und löcke; alts. altnfr. loc, plur. lockâ; ags. loc, plur. loccas; fries. lok, plur. lokkar; altnord. lok, plur. lokkar. die von Fick2 860 vorgetragene meinung, dasz das wort zu dem verbum goth. lûkan, mhd. nhd. liechen in seiner alten bedeutung biegen (vgl. oben sp. 981) gehöre, und demnach eigentlich biegung, ringel bedeute, ist höchst wahrscheinlich. 22) in der alten sprache ist das wort ausschlieszlich starkes masc.: qui adhaerent mihi, alsô die locchâ demo hoibete. Williram 42, 12; sîn vil lôseʒ lunzen machet mir vil grâwen loc, swenne er in ir schôʒ sich leit. Neithard 68, 9; habt ir niht geschouwet sîne gewunden locke lange, die da hangent verre vür daʒ kinne hin ze tal? 86, 15; sie nam des hârs zwên löckevon dem slâf hindan. Wolfdietr. B. 318, 1; und diesz verhältnis dauert weiter, theilweise bis in das vorige jahrhundert: wenn du sieben locke meines heubts flöchtest mit einem flechtband. richt. 16, 13; zog die geflochten locke mit nagel und flechtband eraus. 14; der jm die sieben locke seines heubts abschöre. 19; beschow die keiserlichen gelgeferbten löcke. Wyle transl., Lucretia; die gelben löck meiner dochter. Wirsung Cal. V 1a; noch bei Schiller: ein lock haare. Fiesko 2, 15 (der ersten ausgabe, später in eine locke haar geändert); dan kan das falsche weib (Delila) die starken löck (Simsons) abschären. Rompler 212; daneben eine schwache masculine form der locke, plur. locken, die wenigstens seit dem 15. jahrh. vorhanden ist: ein locken hars. Keisersberg schiff d. pen. 64c; ferner knüpfte sie einen haarlocken umb drei federn von ungleicher farbe. Opitz 2, 281, vgl. auch weitere belege unter haarlocke theil 42, 33; und wenn im 16. und 17. jahrh. häufig der plur. die locken erscheint, so darf man annehmen, dasz das masculine geschlecht des wortes noch gefühlt wird, wie denn Stieler noch 1691 der lock, plur. locken, vellus, floccus verzeichnet: mein heubt ist vol tawes, und meine locken vol nachtstropfen. hohel. 5, 2; seine locken sind kraus, schwarz wie ein rabe. 11; die krausen locken hangen. P. Fleming 12; laszt uns .. die locken hüllen ein in dieses schleiers gold. Lohenstein Sophon. s. 41; aber sicher ist seit dem anfange des 18. jahrh. die feminine form die locke, plur. die locken aufgekommen, die jedoch noch Frisch 1, 619a als nicht völlig durchgedrungen bezeichnet: die nette locke schien zu fliegen, die haut war schnee, der jetzo fällt. Günther 221 (von 1722). 33) locke als ein theil des menschlichen haares (daher auch mit dem letzteren worte verbunden: lock hars, capillus, cesaries. voc. inc. theut. n 2a; einen lock haars. Bocc. 2, 64b) meint soviel, als sich zusammen in éiner form ringelt. das kann selbst ein einzelnes haar sein: inti loc fon iuueremo houbite ni foruuirdit. Tat. 145, 7 (nach Luc. 21, 18: et capillus de capite vestro non peribit vulg., ein har von ewrem heubt sol nicht umbkomen Luther); noch bî dem houbite saltu sweren, wan du macht nicht einen lok wîʒ odir swarcz machin. Behaims evang. buch, Matth. 5, 36 (quia non potes unum capillum album facere aut nigrum, vulg., du vermagst nicht ein einigs har weis und schwarz zu machen Luther); gewöhnlich aber ist es der haarbüschel von gröszerer oder geringerer stärke: dô si her von dem satel sleif, bî mînem hâr si mich begreif, verholne, daʒ eʒ niemen sach. diu guot mir einen loc ûʒ prach. Lichtenstein 37, 22; er spielt, der schlaue, oft verstecken, in einer lock, in einem haar. Gleim 2, 375; und es steht wol der sing. collectiv für die gesamtzahl der locken: daʒ zæme niht zewâre mînem langem valwem hâre und mînem reidem locke. Helmbr. 273; dir, o Bürger, der du heiligen druden gleich, richter-tugenden übst, heiligen barden gleich, Bragas kranz um die locke schlingst. Stolberg 1, 9. 44) gebrauch des wortes in diesem sinne. 4@aa) farbe und form der locken werden durch adjective gegeben. die krausen, blonden, goldenen, schwarzen, wallenden, wehenden, duftenden locken des jugendlichen hauptes sind vornehmlich in der poetischen rede seit dem vorigen jahrhundert hervorgehoben: braune, braune locken! Fr. Müller 1, 102; dann wollen wir .. sie (die nymphe) an ihren fliegenden locken festhalten. 139; an ihren langen schwebenden locken erhaschen sie die knaben. 145; deine wehenden locken schlugen harmonisch herab (zur schulter). 172; ein hell, männlich auge, krause locken. 3, 70; seinen goldnen locken einen kranz zu flechten. Gleim 1, 98; ihre braunen locken schmückte nur ein veilchenkranz. 230; der schwarzen locken glanz wird, fast ohn unterscheid, bei dir der schönen rang entscheiden. Hagedorn 1, 112; du bist, mein Telephus, von vollen locken reich. 3, 30; schönstes der mädchen! spiel auf veilchenauen, tanz im nachtigallwäldchen sei dein leben, gleich dem lorbeer blühend, der deine finstre locke beschattet. Hölty 101 Halm; Agnes mit den goldnen locken war des greises trost und stab. Stolberg 1, 56; blumen umkränzen, wie sie dir nur blühen, deine wallenden locken. 241; wo sich scherze wiegen, blonde locken fliegen. Fr. Müller 2, 397; in der blonden locken loses schweifen waren junge rosen eingestreut. Schiller kindesmörderin; kurze locken ringelten sich ums zierliche hälschen. Göthe 1, 264; wenn ich weiszgekleidet tanze, flink und roth, und unterm kranze mir die braunen locken wehn. Voss 2, 109; sieh! da wallen reiche locken um ein zartes angesicht. Uhland ged. 264; einst zog nach diesem schlosse ein edles sängerpaar, der ein in goldnen locken, der andre grau von haar. 390; was wehst du, süsze himmelsluft, um meine frischen locken? Arndt ged. (1840) s. 4; du .. trägst die hohen bilder (der freiheit) in dem frischen schritt, im frischern ton, in des auges zorn und in der locken fliegendem wehen. 161; dem greise sind graue, weisze, silberne, ehrwürdige, heilige locken eigen: meine hörner (sagt ein satyr) stehen aus meiner graulichten locke heraus, wie zwei tannen aus einem schneehügel. Fr. Müller 1, 129; rühre diese heiligen locken an! (Moor zu Schweizer). Schiller räuber 4, 5; alter, mit dem grauen barte, mit den angefrornen locken, willst du denn nicht einmal lachen? Gleim 1, 26; ach, schönste aller schönen, was fliehst du mich? du fliehst, weil du die grauen locken auf meinem haupte siehst! 209; aber rosen winde genug zum häuslichen kranze; bald als lilie schlingt silberne locke sich durch. Göthe 1, 331; dürre wangen, graue locken. Uhland ged. 249; nie schlummernd, nie erschrocken, war retten stets dein brauch, wie in den braunen locken, so in den grauen auch. 395. 4@bb) die locken fliegen, flieszen, flattern, wehen, wallen, fallen: patriarchalisch flosz die satte locke am mannhaften halse herunter. Fr. Müller 1, 14; dein auge spielt, und deine locken fliegen sanft, wie die luft im strahl der sonne wallt. Hagedorn 3, 82; die locken flattern ungebunden. 127; trocknete dann die thräne mit seiner fallenden locke. Klopstock Mess. 4, 1168; die güldnen locken flogen, gezähmt durch einen blumenkranz. Uz 1, 346; den bart befleckt, der locken schönes wallen gehemmt von blutgem leime, stand er da. Schiller zerstör. von Troja v. 48; wo lock an locke kräuselt, in brauner fülle ringelnd schwoll, sodann im winde säuselt. Göthe 5, 41; vorn, um hals und schulter sich windend, schlängelten ihr zwei locken hinab auf den wallenden busen. Voss Luise 3, 1, 196; im schrecken steigen sie empor: wo des todes athem dumpfig säuselt, schauerluft die starren locken aufwärts kräuselt. Schiller die schlimmen monarchen; ihm schauerts durch den rücken, die locken stehn bergan, im munde stirbt der laut. Dido v. 52; (vgl.arrectaeque horrore comae, et vox faucibus haesit. Virg. Aen. 4, 280); sie bleichen, grauen im alter und bei schwerem schicksale: siehe, wir hassen, wir streiten, es trennt uns neigung und meinung; aber es bleichet indesz dir sich die locke wie mir. Schiller das gemeinsame schicksal; ihr (fantasien) sucht den mann nicht, den die locken grauen. Arndt ged. (1840) 228; und endlich liesz er mir von jenen streichen aus hellen wolken einen niederschmettern, von jenen, welche wang und locke bleichen, das leben flugs entblüthen und entblättern. 430; es heiszt locken schlagen, schlichten, lösen, schütteln: Emilia. und das haar — App. in seinem eignen braunen glanze, in locken, wie sie die natur schlug. Lessing 2, 141; stand brautjüngferlich nun und schlichtete sanft ihr die locken mit weitzahnigem kamme von schildpatt, froh des geringels. Voss Luise 3, 1, 187; nun schlichtet nimmer meine mutter mir der locken zier. Uhland ged. 199; sie sagts und löst die locke. Schiller Dido 128; zum erschlagnen rottenmeister beugt sich dort sein junges weib; mit den aufgelösten locken deckt sie seinen blutgen leib. Uhland ged. 378; der elende (unglückliche) schüttelt die locken und sieht wie mit dem verführten sein mädchen entflieht. Stolberg 1, 274; eine locke geben, als andenken oder liebesgeschenk: doch, ich bitte dich, eine locke gib von deinem haar. Göthe 1, 245; trauteste, nimm das geschenk, noch warm von dem busen der freundin, zum andenken von mir: mein nam aus eigenem haar ist vorne geschränkt und hinten die schöngeflochtene locke, dasz du, den schmuck anlegend, auch fern dich meiner erinnerst. Voss Luise 3, 1, 246; mit, in den locken spielen, in die locken fassen: als Zephyrs hauch, der nie sich schöner kühlte, zum erstenmal mit ihren locken spielte. Hagedorn 2, 111; mit ihren (der Phyllis) locken spielt ein zephyr, der sie kühlt. Uz 1, 112; lieblich in der bräute locken spielt der jungfräuliche kranz. Schiller glocke v. 94; wie ein taschenmesser schnappt, faszte sie (die hirtin) mich in die locken und das bübchen war ertappt. Göthe 3, 334; bei den locken wird geschworen: stille! bei diesen locken: ich will die sehn, die Euriphile mir geraubt. Fr. Müller 2, 260. 55) locke bei thieren und pflanzen: dem (löwen) aus heftigem grimm und zorn die löck seines halses sich streubten. Kirchhof wendunm. 202a; namentlich bezüglich der wolle gesagt, nachher auch bezüglich des flachses: der locken wullen, voll flöck, kleine steübende fätzle von der wullen, floccus. Maaler 274 °; ein locken oder handvoll wollen oder flachs, hapsus Henisch 1121, 57; vergl. löcklein, lockenwolle und flachslock. mundartlich hat sich dieser gebrauch weiter ausgedehnt: so hessisch ein lock getraide, heu, ein arm voll; niederd. lok, plur. löke, der dritte theil (etwa ein arm voll) eines getreide- oder kleebundes Schambach 125a; in Waldeck lock ein arm voll frucht, stroh, heu. Curtze 482b; und selbst der begriff einer menge ist entstanden, ohne dasz mehr das bild einer flocke im hintergrunde steht: hessisch ein ganzer lock geld, ein lock menschen Vilmar 252; ähnlich niederdeutsch (Schambach); in Appenzell en lock geld Tobler 302a. 66) locke in einer suppe, es ist die geringelte fadennudel gemeint: nach einigen minuten gedachte Alban seine suppe — es war eine à la Brittannière mit locken — kalt zu blasen. J. Paul Tit. 1, 105.
11058 Zeichen · 182 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    LOCKEswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +2 Parallelbelege

    LOCKE swv. ich locke. ahd. lochôm Graff 2,144. 1. mit dativ. dem hundel lokte sie H. Trist. 4564. der valkener locket de…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lockeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    locke , F. nhd. Locke, Haarlocke, Kopfhaar, künstliches Haarteil, minderwertige Wolle (Bedeutung örtlich beschränkt), Ab…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Locke

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    * Locke , -r, -ste, adj. et adv. welches nur im gemeinen Leben üblich ist, wo es für kirre gebraucht wird. Ein Thier loc…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Locke

    Goethe-Wörterbuch

    Locke 1 mBez auf Menschen a (natürlich od künstlich geringelte) Strähne des Haupthaares; im Pl, häufig auch im Sg für de…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Locke

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Locke (Lack), John, Philosoph und Vater des modernen Empirismus, geb. 1632 zu Wrington in der Grafschaft Somerset, wurde…

  6. modern
    Dialekt
    Lockef. m.

    Pfälzisches Wb.

    Locke f. , Locken 1 m. : ' Haarlocke ', Lock [verbr., auch Gal], Locke m. [vereinzelt, Lambert Penns 100]; Pl. Locke [ve…

  7. Sprichwörter
    Locke

    Wander (Sprichwörter)

    Locke 1. Ei jeder Lucke steckt an (eine) Mucke. ( Kreis Landeshut in Schlesien. ) Von Krausköpfen, um sie als gefährlich…

  8. Spezial
    Locke

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Lo|cke f. (-,-n) rice (rici) m. , riciul (-ui) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit locke

327 Bildungen · 103 Erstglied · 224 Zweitglied · 0 Ableitungen

locke‑ als Erstglied (30 von 103)

Locke I

SHW

Locke I Band 4, Spalte 369-370

Locke II

SHW

Locke II Band 4, Spalte 369-370

lockebrōt

KöblerMnd

locke·brōt

lockebrōt , N. nhd. „Lockbrot“, Lockspeise E.: s. locke (2), brōt (1) W.: s. nhd. Lockbrot, M., Lockbrot, DW 12, 1102? L.: MndHwb 2, 845 (lo…

lockëht

Lexer

lock·eht

lockëht adj. BMZ lockicht Lampr. En. 85, 12. 93,26 ;

lockehūve

KöblerMnd

lockehūve , F. nhd. „Lockhaube“, Lockkorb um Bienenschwärme zu fangen E.: s. locke (2), hūve L.: MndHwb 2, 845 (lokhûve), Lü 208b (lockehuve…

Locke II

RhWB

Locke II lǫk Ottw-Uchtelfang Sg. t. f.: in der Wend.: Eich leie (liege) in der L. nahe an dem Klicker des Gegners, ich habe gute Aussicht, i…

Lockeisen

Campe

locke·isen

† Das Lockeisen , — s, Mz . gl. eine Benennung der sogenannten Glocke der Wäscherinnen. S. Glocke .

lockeln

PfWB

lock·eln

lockeln schw. : ' herbeilocken ', bes. von Tieren, lock(e)le (logələ, loglə) [ NW-Geinsh SP-W'see ]; vgl. lockern 1 und K. 282; Zs.: anlocke…

locken I

SHW

locken I Band 4, Spalte 369-370

locken II

SHW

locken II Band 4, Spalte 369-370

locken

FWB

1. ›jn. / ein Tier (oft: einen falken) mittels geeigneter Reize zu einer Bewegung in eine bestimmte Richtung veranlassen, jn. / ein Tier zu …

Lockenholz

SHW

Locken-holz Band 4, Spalte 369-370

Lockenkopf

SHW

Locken-kopf Band 4, Spalte 371-372

locken1

MeckWB

locken 1 locken: dei is so dumm, dei kann nich ne Aant von 'n Dik locken Wa Lehst ; von einem unbrauchbaren Messer mit loser Klinge: dor kan…

locken2

MeckWB

locken 2 lochen, mit einem Loch versehen: lockt werden die Sahl späne der Spankiepe am oberen Ende, um dat Sömers, den oberen Rand, herzuste…

lockenbändchen

DWB

locken·baendchen

lockenbändchen , n. bändchen, welches die locken zusammenhält: dem schönen haupt gelöst das lockenbändchen. Rückert 305 .

lockenbau

DWB

locken·bau

lockenbau , m. locken als bau, künstlich aufgebaute locken der perücken des 17. und 18. jahrh., oder der weiblichen kopfhaare: die akademie …

Lockenberingelt

Campe

◬ Lockenberingelt , adj . u. adv . mit Locken beringelt, d. h. mit ringelnden Locken bedeckt. — der Jungfrau lockenberingelte Lilienarme. So…

Lockenbrenner

PfWB

locken·brenner

Locken-brenner m. : 'Fuchsschwanz (Alopecurus)', Lockebrenneʳ [Kirchhbol ( Wilde 75)]. Kinder drehen sich die abgestreifte hakige Spindel de…

locke als Zweitglied (30 von 224)

Alarmglocke

RDWB1

Alarmglocke f ~n klingen lassen idiom. - бить тревогу идиом. in seinem Kopf klingelten Alarmglocken / gingen Alarmglocken los idiom. - ему с…

Sonderlocke

RDWB1

Sonderlocke f (kein Bezug zu "локон") особая статья идиом. , особстатья шутл. , нечто особенное

abendglocke

DWB

abend·glocke

abendglocke , f. die abends zu bestimmter stunde läutet. um die zeit der abendglocke. A. Gryph. 1, 896 . die abendglocken des lebens tönen. …

bauerglocke

DWB

bauer·glocke

bauerglocke , f. dorfglocke, die den bauern zu gericht läutet. burdingsglocke. Oberlin 100 .

bêrklocke

MNWB

berk·locke

bêrklocke , f. , Bierglocke (Schlußzeichen für den Bierschank im Wirtshaus).

Berlocke

Pfeifer_etym

ber·locke

Berlocke f. ‘Schmuckanhänger an (Uhr)ketten’, Entlehnung (18. Jh.) von gleichbed. frz. berloque, einer Nebenform von frz. breloque. Herkunft…

Bêthglocke

Adelung

beth·glocke

Die Bêthglocke , plur. inus. im gemeinen Leben, die Glocke, an welche man zu der zum Gebethe bestimmten Zeit schlägt, ingleichen das an dies…

betteglocke

Lexer

bette·glocke

bette-glocke swf. nahtes nâch der betteglocken Gr.w. 4,470 ; vgl. slâfglocke.

Bettelglocke

Wander

bettel·glocke

Bettelglocke Bettelglocke klingt: Soll, soll! Mir, mir! trag' her, affer. – Eiselein, 74.

bierglocke

DWB

bier·glocke

bierglocke , f. dasz niemand nach der bierglocken in den schenkhäusern bleibe. Erfurter stadtordn.

börgerklocke

MNWB

boerger·klocke

börgerklocke , f. , Bürgerglocke (namentlich bei Begräbnissen geläutet; ursprünglich wohl die Glocke, die die Bürger zusammenruft , vgl. bûr…

brandglocke

DWB

brand·glocke

brandglocke , f. campana incendiaria, feuerglocke: die brandglock wider die ketzer anziehen. bienenk. 194 a . Spee tugendb. 602 .

börgerklocke

KöblerMnd

börgerklocke , F. Vw.: s. börgæreklocke*

börgæreklocke

KöblerMnd

börgæreklocke , F. nhd. Bürgerglocke E.: s. börgære*, klocke L.: MndHwb 1, 324 (börgerklocke)

bēdeklocke

KöblerMnd

bēde·klocke

bēdeklocke , F. nhd. Betglocke Hw.: s. bēdelklocke E.: s. bēde, klocke W.: s. nhd. Betglocke, F., Betglocke, DW 1, 1698? L.: MndHwb 1, 159 (…

bēdelklocke

KöblerMnd

bēdelklocke , F. nhd. Betglocke Hw.: s. bēdeklocke E.: s. bēdel, klocke L.: MndHwb 1, 169 (bēdelklocke), Lü 29b (bedelklocke)

bērklocke

KöblerMnd

bēr·klocke

bērklocke , F. nhd. Bierglocke Hw.: s. būrklocke; vgl. mhd. bierglocke E.: s. bēr (1), klocke W.: s. nhd. (ält.) Bierglocke, F., „Bierglocke…

būrklocke

KöblerMnd

būr·klocke

būrklocke , F. nhd. Glocke welche die Bürger zusammenruft, Glocke welche die Bürger ins Gericht (N.) (1) ruft Hw.: s. bērklocke E.: s. būr (…

Domglocke

Wander

dom·glocke

Domglocke 1. Hä hängt alles ân dä Domklok. ( Köln. ) – Weyden, IV, 16. 2. Mer môss niet alles ân de Domklock hange. ( Köln. ) – Firmenich, I…

feldglocke

DWB

feld·glocke

feldglocke , f. furcifer, galgenvogel, galgenschwengel, der sich aufgehängt am galgen in der luft wie die glocke im thurm schwingt: böse ges…

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Cotta, M. (2026). „locke". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/locke/dwb?formid=L06447
MLA
Cotta, Marcel. „locke". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/locke/dwb?formid=L06447. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „locke". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/locke/dwb?formid=L06447.
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