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Kühl

nhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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12 in 11 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Kühl

Bd. 11, Sp. 774
Kühl, Gotthard, Maler, geb. 28. Nov. 1850 in Lübeck, bildete sich anfangs auf der Akademie in Dresden und dann auf der in München unter W. Diez und trat zuerst auf der Kunstausstellung von 1879 mit drei Genrebildern: im Atelier, Mußestunden und Flötenspieler, in die Öffentlichkeit, die sich in ihrer kecken Auffassung und pikanten Malweise an die Art Fortunys anschlossen. Bald darauf siedelte er nach Paris über, wo er sich durch den dortigen Naturalismus beeinflussen ließ, aber auf seinen Studienreisen nach Holland sich auch nach den niederländischen Interieurmalern Pieter de Hooch und Jan van der Meer bildete. In der Art der letztgenannten sind die mit einer Näharbeit beschäftigten Lübecker Waisenkinder (1886), die Segelnäher, die Kartenspieler und Sonntag Nachmittag in Holland (Neue Pinakothek in München) behandelt. Außerdem malte er Landschaften, Architekturstücke und Kirchen- und andre Interieurs. 1888 kehrte er wieder nach München zurück, wo er sich der naturalistischen Richtung zuwandte. In dieser Art sind ausgeführt: Musizierende Chorknaben, traurige Nachrichten (in der Dresdener Galerie), Essigbrauerei, Mädchen Geschirr putzend, Inneres einer Brauerei und Lübeck aus der Vogelschau. Im Frühjahr 1895 wurde er als Leiter des Ateliers für Genremalerei an die Kunstakademie in Dresden berufen, wo er außer Motiven aus Holland und Lübeck (Im Lübecker Waisenhaus [Triptychon, 1896, in der Dresdener Galerie], auf einer Lübecker Diele) solche aus Dresden (Brühlsche Terrasse, Augustusbrücke im Schnee [in der Dresdener Galerie], katholische Kirche, Kreuzkirche) bei verschiedenen Tages- u. Abendstimmungen behandelt hat.
1641 Zeichen · 12 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kühl

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Kühl , -er, -este, adj. et adv. ein wenig kalt, das Mittel zwischen warm und kalt zu bezeichnen. Es gehet ein kühler Win…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    kühl

    Goethe-Wörterbuch

    kühl von rund 160 Belegen 95% in Pkt 1 1 mBez auf physische Phänomene a mäßig kalt, auch: frisch; meist (insbes bei mete…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kühl

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Kühl , Gotthard , Maler, geb. 28. Nov. 1850 in Lübeck, bildete sich anfangs auf der Akademie in Dresden und dann auf der…

  4. modern
    Dialekt
    kühlAdj.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    kühl Adj. : 1. 'ein wenig kalt', kihl (kīl) [allg.]; vgl. kühlecht ; e kihl(es) Liftche [verbr.]. 's Werrer is k. [KU-Sc…

  5. Sprichwörter
    Kühl

    Wander (Sprichwörter)

    Kühl 4. Er ist kühl und zugeknöpft bis an die Halsbinde.

  6. Spezial
    kühl

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    kühl adj. 1 frësch (-sć, -ca) 2 (ziemlich kühl) frëit (-ic, -ida ), frescot (-oc, -a). ▬ kühl aufbewahren conservé tl fr…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kuehl

101 Bildungen · 96 Erstglied · 0 Zweitglied · 5 Ableitungen

kuehl‑ als Erstglied (30 von 96)

kühlachtig

RhWB

kuehl·achtig

kühl-achtig Dür-Stdt Adj.: ein wenig kühl. RA.: E Kiddche (wenig) k., sät Mester Gass, do log e bes övver de Uhre em Schnei (Schnee).

Kuehläger

ElsWB

kuh·laeger

Kuehläger m. eine schattige Stelle auf der Weide, wo das Vieh um die Mittagszeit (od. auch nachts) sich aufhält Bf. Illk. ; jetzt nur noch F…

Kühlanlage

LDWB2

kuehl·anlage

Kühl|an|la|ge f. (-,-n) implant de desfridamënt m. , implant da desfridé m.

Kühlapparate

Meyers

Kühlapparate , zur Herabsetzung der Körpertemperatur im ganzen oder einzelner Körperteile dienende Vorrichtungen. Dahin gehört zunächst der …

kühlbad

DWB

kuehl·bad

kühlbad , n. kaltes bad zum abkühlen, im gegensatze des vorausgehenden dampfbades. 1 1) bei den alchymisten: es ist wie der geheimnisvolle s…

kühlbecken

DWB

kuehl·becken

kühlbecken , n. luter, kuelbecken Dief. 340 b , lacus, frigidarium aeneum Stieler 74 , Steinbach 1, 80 , kühlbecken bei groszer gasterei, di…

Kühlbütte

PfWB

kuehl·buette

 Kühl-bütte f. : ' Bütte bei der Bierbrauerei '. a. 1596: 1 groß Bier Keßel 5 Kuelbieden [Werschw-SchR Bl. 596].

kühlde

DWB

kühlde , kühlte , f. kühlung, kühle. 1 1) nd. bestehen neben einander kölde, költe kühlung, kühle, kühler wind, und kulde kälte, frost, so i…

kühldöse

DWB

kuehl·doese

kühldöse , f. bottich zum kühlen des abgesottenen bieres, s. döse . Adelung.

Kühldüppen

RhWB

kuehl·dueppen

Kühl-düppen -ø- Bo-Alfter Card Volmershv n.: Henkeltopf zur Mitnahme des Essens auf die Arbeitsstätte.

Kühleborn

GWB

kuehle·born

Kühleborn ‘Onkel K.’: nach dem Schabernack treibenden Wasser- u Schutzgeist in der Undine-Erzählung Fouqués 1) ; in scherzhafter Selbstident…

kühleim

DWB

kuehl·eim

kühleim , m. scherzhaft für kühdreck: ich wolt zur gdächtnus auf den maien dich lan in kleim contrafaien und dein nas gar schön drein visir…

kühleimer

DWB

kuehl·eimer

kühleimer , m. eimer mit kaltem wasser oder eis, worin man wein in flaschen u. ä. kühlt, kühl hält. Campe. ähnlich in schmieden zum abkühlen…

Kühlein

Wander

kuehl·ein

Kühlein Um keine Kühle (würd ich das thun). ( Nürtingen. )

Kühleiter

PfWB

kuehl·eiter

Küh-leiter f. : Pl. 'Leitern für den von Kühen gezogenen Wagen', Kihlädere [ PS-Hintwdth ].

kühlen

DWB

kuh·len

kühlen , verb. zu kühl, mhd. küelen, ahd. chuolian, chuolan, auch chuollan, gichuollan (-ll aus -lj) Graff 4, 380 ; alts. côlian nicht bezeu…

Kühlende Mittel

Meyers

Kühlende Mittel ( Temperantia ), s. Entzündungswidrige Mittel .

kühler

DWB

kuh·ler

kühler , m. refrigerator, küler Stieler 920 . vorrichtungen, gefäsze zum kühlen heiszen so, z. b. im maschinenwesen: der unverdichtete wasse…

Kühlewein, Wilh

DWBQVZ

--- präfixstudien zu Goethe. in: W. Kühlewein u. Th. Bohner, beiträge zu einem Goethe-wörterbuch. Straßburg 1904. (= zfdwf., beiheft zu bd. …

Kühlfáß

Adelung

kuehl·fass

Das Kühlfáß , des -sses, plur. die -fässer, ein Faß, einen flüssigen Körper darin abzukühlen. In den Brauhäusern kühlet man das Bier in Erma…

kühlfasz

DWB

kühlfasz , n. fasz zum abkühlen, z. b. in brauereien, brantweinbrennereien: emola, frigidarium, ein kulefasze ( in der küche ). Trochus S ij…

Kühlgeld

Campe

kuehl·geld

Das Kühlgeld , des — es, Mz. die — er , ein gewisses Geld, welches die Schiffer, die Getreide schiffen, dafür daß sie das Getreide umstechen…

kühlhafen

DWB

kuehl·hafen

kühlhafen , m. in glashütten, ein groszes kühlgefäsz, topf, s. Campe.

kühlhaft

DWB

kuehl·haft

kühlhaft , verstärktes kühl, md., z. b. es ist kühlhaft im zimmer, ziemlich kühl oder auch etwas kühl, auch kuhlhaft ( sächs. ). nd. koilhaf…

kühlheit

DWB

kuehl·heit

kühlheit , f. gleich kühle f., ist nicht in gebrauch, wie doch nl. koelheid ( dän. kölighed). aber bair. zu kühl 3, e küelhait abgeschmackth…

Ableitungen von kuehl (5 von 5)

erkühlen

DWB

erkühlen , 1 1) refrigerare, ahd. irchuolan, mhd. erküelen: dis erkült das herz. Keisersb. sch. der pen. 30 ; da er seins zorns und unmuots …

erkühlung

DWB

erkühlung , f. refrigeratio: erkülung suchen wider die grosze hitz. Münster 1375 ; die es ( den giftigen honig ) gessen haben, fallen auf di…

kühle

DWB

kühlein , kühle , n. kleine kuh. mhd. küelîn ( Fickers spiegel deutscher leute s. 84 ), nhd. kle vaccula, buccula, vitula Maaler 254 d , kü…

verkühlen

DWB

verkühlen , verb. kühl werden, kühl machen. weitverbreitetes wort, heute noch mehrfach mundartlich ohne umlaut gebraucht, so verkuelen Schm.…

verkühlung

DWB

verkühlung , f. das kühl, kalt werden: diesen tag ... erlaube ich mir den silberblick meines lebens zu nennen. möchte er nicht auch, wie bei…