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Kohle

nhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Kohle

Bd. 4, Sp. 1116
Kohle Rhfrk meist Pl. t. einschl. ö. Kreuzn-Spabrücken Argenschwang Brauw SKatharinen kulə; ö. einschl. Kreuzn-Mandel Rüdesh Münster -ō-; sonst -ū- [Birkf-Damb Mosbg Richw -o-]; Wend -ū-, –ō-; Saarbr --; sonst Saargeb. kolə Sg. u. Pl. m.; Ottw -ǫ-; in Saarl -o·l.- [doch -ø·l.-n. einschl. Diefflen Nalb Bilsd Düppenw u. n. einschl. Kerprich-Hemmersd OLimbg Itzb Eimersd, in Merz, Saarbg; doch -ǫ- n. Fahlschd Buprich Hüttersd Aussen u. in Dilling; -o- Merz-Stdt Mettlach Saarhölzb, u. w. einschl. Saarl-Fürw Eimersd Fremmersd, Merz-Mond Silwing u. ö. Saarbg-Trassen Perdenb Stdt NLeuken Ayl, n. Serrig OZerf zum Hochw hin u. Saarbg-Nennig Tetting] Sg. u. Pl. m.; Trier bis Bernk, Wittl, Bitb, SPrüm kōl, –ōə-, -ūə- [Trier-Hochw, Bernk-Immert Neunk Lückenbg, Zell-Altstrimmig ko·l.ən; Ruwert -ø- m.], Pl. -lən f. [Bitb m. für die glühende K., die man aus dem Feuer nimmt]; OMosfrk ko·l., Pl. -·l.ə(n) f. [ko·l.ə Sg. u. Pl. m. Koch-Urschmitt; Pl. -ø- May-Waldesch; -y- Aden-Baar; auf dem Westerw südl. einschl. Neuw-Breitschd Haberschd ODreis kōl, Pl. -lə f.; in Altk nach der Sieg zu -ǫ-, sonst -o-, –u-]; Siegld kōəl, –oə-, –ūə-, –uə-; in südl. Dörfern --, –ǫ-, Pl. -ln f.; Rip kǫ·l., Pl. -·l.ə f. [m. Schleid-Sistig Urdenbreth, Monsch, Mülh-Rh-NGrützenb u. vielfach in Bergh, Dür, Jül, Aach (k·ə.l); dEr kǫ·l.ər Lichtschnuppe Schleid-Mechernich]; OBerg kōəl (alt), -ǫ- (jünger), Pl. -lən, Demin kəlχən f.; NBerg -:- (rip. Teil -ǫ·l.), -ō- m., f. [Wermelsk -ǫ-]; Eup kō·ə.l Sg. t. (Pl. der Ma. fremd klingend) m.; SNfrk k·ə.l, –ō·ə.-, Pl. kōələ, –ə- m.; Klevld kl, Pl. -lə m.; Demin. kelχə, –ē-, –ī- usf. mit Umlaut; SNfrk klkə; Klevld kltjə: 1. die Holzk., Holzk. [heltse K. Bitb, höltene K. Gummb], Steink., Stenk., u. zwar decke, fette, magere K.ə [schwär K.ə welche auf dem Feuer zusammenbacken, lechte K.ə leichte K., die nicht zusammenbacken u. die der Blasebalg fortbläst, in der Sprache der Schmiede Sieg; dut K.ə tote K. eben angebrannte, aber nun ausgelöschte K. Ahrw-Kirchsahr]; glöhnige K.ə; zosammegebackene K.ə; Gres(Schrott-) k.ə Kohlengemenge, Knuppk.ə (K.əknabbe, –knabbele) dicke Kohlenstücke; en Malder, en Emmer, Sack, Kar, Schöpp (Ting ‘Zeine, Scheffel’ MGladb) K.ə; K.ə fahre; K.ə schäppe; met K.ə handele Rip, Allg. [Braunkohlen sind Briketts, Klütte, in Bitb K.ən]; auch das verkohlte Ende des Dochtes ist eine K. — Zur Herstellung der Holzkohlen in Meilern (s. Gruben-, Ofen-, Meilerköhlerei): Bas fer achtzig Johren guwe viel K.ə elei erem an (in) de Besche gebrant; mer seiht noch eweil de K.plazen von den K.kaulen, wu de Hofe (Haufen) gestanen hon; z'ischt (zuerst) hon se lang Pehl (Pfähle) an de Bodem geschlohn, e Stecker zehn, rund an (in) de Mett; da guf et Holz dodrum gelogt (gelegt), un e por Zoglächer (Föllzelskülche Loch zum Füllen u. Anfachen des Feuers) gelosst (gelassen), zeletzt de ganzen Hof mat Wäsemen fest zugedekt; da guf et Feier owen erangedohn (hereingetan) (dazu die Köhlerhütte, mit Rasen zugedeckt, Feuerherd aus drei nach oben zugekehrten Pfählen, woran der Kochmates Kochtopf hing); wann den Hof durchgebrant wor (in 10—20 Tagen war ausgebrannt u. ausgerändert es entstieg ihm kein Rauch mehr, u. der Kegel fiel in sich zusammen; Erde u. Wäsem wurden abgedeckt, u. der ganze Block wurde zerlegt; die Holzkohle kam nebeneinander auf die Erde zu liegen Siegld), kumen de Fohrleit mat grusse Kärwen (K.kicksen, K.batschen, K.räuzen) op de Wonen (Wagen); domat hon se de K.ən op de Hettewerker gefohrt, wo sie auf das K.bläch, einen freien Platz, abgeladen, mit dem K.fass gemessen (gemessen nach Wawel Siegld) u. in den K.schopp getragen wurden; die Zahl der ermittelten Fass wurde dem Fuhrmann mit Kreide auf seinem alten steifen Filzhut notiert; er zeigte ihn auf dem Komptor des Reitmeisters vor u. erhielt die ausbedungene Fracht Eif. — Früher, als es noch keine Fürspönchen (Streichhölzer) gab, holte man sich beim Nachbar glühnige Köllcher, wenn einem das Feuer ausgegangen war, in einem alten Schuh oder in einem Strohwisch OBerg, Allg. Die K.ə han Husareschnir (-schnüre) in den abzubauenden K. sind weisse Dolomitstreifen Saargeb. — RA.: Schwarz wie en K. Allg. Schwarze Oge, schw. wie K.ə, sen so recht verstohlen (nach dem Nhd.) Schleid-Kall. Augen wie en Paar glühende K.ən Mettm. Dat let (liegt) noch as e Költje onder de Ass (Asche) die Geschichte ist noch nicht totgeschwiegen; sie wird noch einmal hervorgeholt werden Geld. Streh on K.ə göt e Feier Trier-Mehring. Wann Neid brännt we För, wöre Holz un K.ə nit su dör Köln-Stdt. Wer beim Schnider der Zwern käuf, wer beim Bäcker der Weiss, wer beim Schmied de K.ə, de leid bal de Geiss Köln-Stdt. He hat en Stemm, för en Kar K.ə erennzedonn MGladb-Rheind. Tihn (10) Pond K.ə, jeder K. en Pond Schnellsprechübung Emmerich. Jet net för e Perdche K.ə (die Ladung eines Saumpferdes) duəh selbst gegen eine erhebliche Entschädigung zu einer Dienstleistung nicht bereit sein. Den (dem) let (liegt) der (glöuhjende) K. op de Fut (Fuss) er hat alle Last zu tragen, er trägt die Verantwortung Mörs, Geld, Klev; e lett (lässt) sich der K. op der Foss komme wartet die höchste Zeit ab Aach-Merkst; we der K. op der Fot hät, schött, dat der öm quit wöd Heinsb; wen de K. op de Fut let, mott schockeln, dat hei'm heronderkrig Mörs, — de schött, dat e em afkrit (dervan-) Erk, MGladb, — de schöddelt, de schött se af, de schött dran, de schött sech wer in der Klemme sitzt, sucht sich zu befreien Rip, Nfrk; dem lig de K. om Foss, dröm wehrt de sech Sieg-ODollend; wenn de K. om F. lig! wer kann sich der Not widersetzen! ebd. Et soəhch us e je Luət (Luft), äls of et de ganze Nat (Nacht) K.ə rene (regnen) wöj (wollte) Aach 1879. Enem glöhnege K.ə unger (unter) de Föss lege ihn scharf tadeln MülhRh. Du kümmst en de Höll noch em Deuwel K.ə fahre! Altk-Eichelhardt; du kanns bei Käsperche K. schörge! Grevbr-Gierath; loss en K.ə schörge! zur Hölle fahren Bergh-Blatzh; de es K.ə schäppe (in der Hölle) er ist gestorben Neuw-Dattenbg. K. afloəte (ablassen) sich äussern, seine Kraft spielen lassen, loslegen Kemp-Hüls. Der K. afpitsche jmd. den Rang ablaufen Eup. Dat es mar en Kölltje Für hale (holen)! ein sehr kurzer Besuch Klev. Der kann noch mih wie K.ən knaən (nagen) er kann gut aufschneiden Saarbg-Ayl. Du häs gestollen, hondert Pongk K.ən, der Deuwel sall dech hollen! Wermelsk. Köllche verberge Kindersp. Aach. Verbrenn dich nit an fremde K.ə! Köln-Stdt. (Wie) op hesse (glöhnege) K.ə setze (stohn) ungeduldig sein Rip, Allg.; op glöhndegen K.ən setten on meinen, der Arsch brängkt einem Sol. Owends bei de K.ən, murgens net op de Suahlen (Sohlen) Trier-Schleidw. Do häs en de K.ə gepupt dich missliebig gemacht Kemp-SPeter. Andres en de K.ə bles (blies), die K.ə wuəte hess; de A., de schwess (schwitzt)! Eusk. Heə hat sich met K.ə gewäischen en met Klütten (Torf) afgedrügt die Verteidigung ist schlimmer als der Fehler selbst Aach-Stdt. Wer sich mit K.ə wesch, et Gesech am Mond afdrüg, wer met der Nachtskommod ene Walzer danzt on met fufzig Johre noch am Dume lötscht, der es verdötsch (verrückt) Köln-Stdt. Et moss goh, en wenn et Perdche met de K.ə drageht (versenkt)! ich setze alles daran, meinen Zweck zu erreichen Aach, SNfrk. Der Deuvel löf (läuft) seiner Modder met em Köllche no die Sonne scheint während des Regens Aden-Virnebg. Für Holz on K.ə do setze (stohn, do herömlofe) nicht beachtet werden, für nichts zu gebrauchen sein, ratlos sein; dat lig do für H. on K.ə unbeachtet, unbenutzt; dat es für H. on K.ə unnütze Mühe Rip, Allg.; eich gihn fir H. on K.ə ohne Zweck u. Erfolg Trier. Der hupst as wie e Hahn iwer de heisse K.ə Birkf-Hoppstädten. Wean owends net kennt voan de K.ən, kennt morgens net op de Soəhlen Prüm-Waxw Habschd, — net aus de Hohle (Höhle, Bett) Goar-Morshsn. Loss dau dat Fürche es ze K.ə werde! warte das Ende ab Eusk-Billig. — Rätsel. Mer wirft et ruckt (rot) on't Wasser, on et kennt schwarz eraus Prüm, Allg. Kollebrannte schwarz sen ich dut (tot), lebendig rätzerut (ritzerot) Koch-Urschmitt. — 2. übertr. a. sachl. α. verkohltes Ende des Dochtes, en K. an der Wek, der Kerz, am Lemment Allg. — β. Köllschen em Für Adonisröschen, adonis aestivalis Barm, Mörs, Klev. — b. persönl. -- m. schwarzhaariges Weib Köln-Stdt (doch s. Koll IV); e Köllchen einer, der sich bei einer Arbeit unabsichtlich schwarz gemacht hat Merz-Losh.
8410 Zeichen · 239 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kohle

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Kohle , plur. die -n, Diminut. das Köhlchen, eigentlich und überhaupt ein jeder brennbarer oder zur Feuerung bequeme…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kohle

    Goethe-Wörterbuch

    Kohle 1 als Stoff, Materie a als Substanz in wiss Versuchen u Beobachtungen, einmal im alchimistischen Experiment 1) [ V…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kohle

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Kohle , das Produkt der Erhitzung pflanzlicher und tierischer Stoffe bei Luftabschluß. Alle pflanzlichen und tierischen …

  4. modern
    Dialekt
    Kohl(e)

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Ko h l(e) [‘ X ólə Fisl. ; Khólə Banzenh. ; Khól Mittl. ; Khûl Dü. ; Khôl U.; Khâl Illk. ] f. Kohle. Am S. Laurentiustag…

  5. Sprichwörter
    Kohle

    Wander (Sprichwörter)

    Kohle 1. Alte (verleschte) Kolen soll man nicht wieder auffblasen. – Petri, II, 12. 2. An einer Kohle kann man sich wol …

  6. Spezial
    Kohle

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Koh|le f. (-,-n) 1 (Brennstoff) ciarbun (-s) m. 2 ‹pop, umor› (Geld) scioldi pl. , grosc pl. ▬ mit Kohle heizen scialdé …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kohle

430 Bildungen · 394 Erstglied · 36 Zweitglied · 0 Ableitungen

kohle‑ als Erstglied (30 von 394)

Kohlebrenner

LothWB

kohle·brenner

Kohle-brenner m. allg. Spruch : Ich bi schwarz u du bisch schwarz; glich u glich gsellt sich ger, hat der Deiwel zum K. g'sat Ri. — Zs.

Kohlebrennerbub

LothWB

kohlebrenner·bub

Kohlebrenner-bub allg. Volkslied: Ben i net e schener Kohlebrennerbu(b)? dia ho ho! Hau un Stroh haw i genu, dia ho ho! Hemble (Hemdchen) an…

Kohlehydrat

Pfeifer_etym

kohle·hydrat

Hydrat n. Verbindung, in der Wasser chemisch gebunden enthalten ist, als Terminus der Chemie im 19. Jh. zu griech. hýdōr (ὕδωρ) ‘Wasser’ kün…

Kohlehydrate

Meyers

Kohlehydrate , Gruppe chemischer Verbindungen, die im Molekül 6 oder ein Multiplum von 6 Atomen Kohlenstoff enthalten und Wasserstoff und Sa…

kohleiche

DWB

kohl·eiche

kohleiche , f. , schwarzeiche, sommereiche, deren holz schwarz färbt. Höfer östr. wb. 2, 152 . kohleneiche, kohleiche mit der kleinsten fruc…

Kohlenasche

SHW

Kohlen-asche Band 3, Spalte 1591-1592

Kohlendunst

SHW

Kohlen-dunst Band 3, Spalte 1591-1592

Kohleneimer

SHW

Kohlen-eimer Band 3, Spalte 1591-1592

Kohlenfeuer

SHW

Kohlen-feuer Band 3, Spalte 1591-1592

kohlenfrei

SHW

kohlen-frei Band 3, Spalte 1591-1592

Kohlengabel

SHW

Kohlen-gabel Band 3, Spalte 1591-1592

Kohlenkorb

SHW

Kohlen-korb Band 3, Spalte 1591-1592

kohle als Zweitglied (30 von 36)

blindkohle

DWB

blind·kohle

blindkohle , f. carbo haud satis exustus, kohle die wegen zu starken windzuges nicht genug ausgebrannt ist.

dachkohle

DWB

dach·kohle

dachkohle , f. die schlechteste art steinkohlen, die über den bessern pechkohlen liegt. s. dach .

erdkohle

DWB

erd·kohle

erdkohle , f. geanthrax, brennbare von steinkohle verschiedne kohle.

glanzkohle

DWB

glanz·kohle

glanzkohle , f. : kohlenblende, glanzkohle, harzlose steinkohle Oken allg. naturgesch. (1833) 1, 306 ; mir scheinet diese formation der zeit…

grubenkohle

DWB

gruben·kohle

-kohle , ' kolen, die aus abgängen, spänen, reisern und zacken in gruben gebrennet werden ' Jacobsson 2, 160 a ; Döbel jägerpract. 3, 40 ;

harzkohle

DWB

harz·kohle

harzkohle , f. die beste, theerreiche art der steinkohlen, auch pechkohle, fettkohle, glanzkohle. Nemnich 3, 425 .

holzkohle

DWB

holz·kohle

holzkohle , f. 1 1) aus holz geschwelte kohle. 2 2) auch stein- und braunkohle werden so genannt. Nemnich.

kleinkohle

DWB

klein·kohle

kleinkohle , f. 1 1) holzkohle aus kleinem holz und reisig gebrannt ( s. grubenkohle ). Krünitz. 2 2) wie kohlenklein, der stückkohle gegenü…

Klosterkohle

Wander

kloster·kohle

Klosterkohle 1. Bei Klosterkohl' wärmt man sich wohl. – Eiselein, 383. »Geweihet Fleisch schmeckt manchem wol, vnd wermt sich gern bey Klost…

lindenkohle

DWB

linden·kohle

lindenkohle , f. aus lindenholz gebrannte kohle: 1 lib. lindenkole ( zu schieszpulver ). d. städtechron. 6, 246, 10.

Lschkohle

Adelung

Die L—schkohle , plur. die -n, Kohlen, welche mit Wasser abgelöschet worden, ehe noch das Feuer alle Holzfasern zerissen hat, dergleichen di…

meilerkohle

DWB

meiler·kohle

meilerkohle , f. in einem meiler gebrannte holzkohle: und halten fewer wie die meilerkolen. Mathes. Sar. 57 a .

pechkohle

DWB

pech·kohle

pechkohle , f. was fett-, harzkohle Jacobi waaren- u. handlungslex. 169 . Oken 1, 310 . Karmarsch-Heeren 2, 1 .

Pfaffenkohle

Wander

pfaffen·kohle

Pfaffenkohle 1. Pfaffenkolen riechen wol, aber nit lang. – Franck, I, 158 a ; Körte, 4714. 2. Sich bei Pfaffenkohlen wärmen. – Murner, Nb., …

Pflichtkohle

DRW

pflicht·kohle

Pflichtkohle, f. Kohle als Naturalabgabe vgl. Pflichtgans [einnahmen] für bau- und brennholz ... wie auch pflichtkohlen 1651 QFSchleswHG. XI…

Quandelkohle

Adelung

quandel·kohle

Die Quandelkohle , plur. die -n, bey den Kohlenbrennern, diejenigen kleinen Kohlen, welche mitten in dem Meiler an dem Quandel stehen, S. di…

rauchkohle

DWB

rauch·kohle

rauchkohle , f. bei den köhlern kohle die noch raucht. vergl. raucher 2.

reiserkohle

DWB

reiser·kohle

reiserkohle , reiskohle , f. aus reisern gebrannte kohle, grubenkohle: grub- äst- span- reiser- oder kleinkohlen sind diejenigen kohlen, wel…

Reißkohle

Adelung

reiss·kohle

Die Reißkohle , plur. die -n, Kohlen von Weiden, Haseln u. s. f. so fern sie zum Reißen oder Zeichnen dienen.

schieferkohle

DWB

schiefer·kohle

schieferkohle , f. eine art schieferiger, spröder steinkohlen. Adelung. Jacobsson 7, 205 b : schieferkohle, von mehr oder weniger schieferig…

schmiedekohle

DWB

schmiede·kohle

schmiedekohle , f. kohle, die beim schmieden gebraucht wird, verwendbar ist Adelung. Frisch 2, 208 b , schmidekole Jacobsson 4, 10 b , schmi…

setzkohle

DWB

setz·kohle

setzkohle , f. bei köhlern, kohlenführern bezeichnung der langen kohlen, die, wenn ein kohlenwagen voll ist, inwendig an der seite herumgese…

spankohle

DWB

span·kohle

spankohle , f. aus spänen gebrannte holzkohle. Jacobsson 2, 160 a .

steinkohle

DWB

stein·kohle

steinkohle , f. , carbo bitominosus, lithantrax. seit der ersten hälfte des 15. jh. in gegenden mit steinkohlenförderung: steynekolen (1429)…

stockkohle

DWB

stock·kohle

stockkohle , f. , aus dem wurzel stock ( s. 1 stock, m. 1, truncus, caudex ) gewonnene holzhohle: besonders rühmt man die stock- und wurzelk…

stückkohle

DWB

stueck·kohle

stückkohle , f. 1) in groszen, groben stücken gewonnene stein- oder braunkohle s. Jacobsson 7, 489 b ; Gerhard Siegerländer bergmannspr. 166…