lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

knüttel

mhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
11 in 11 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
27
Verweise raus
31

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

knüttel m.

Bd. 11, Sp. 1531
knüttel, m. clava nodosa, fustis, nodulus; ahd. chnutil, chnuttil, kinuttil (wie kinoto für knoto), contulus, clava, rusticorum baculus, altmd. knuttil ruterum (hirtenstab) Germ. 9, 25; mhd. knütel, knüttel, mnd. knutel Liliencr. hist. volksl. 2, 218b, selten wie es scheint, nnd. gar nicht verzeichnet (es heiszt knüppel), auch nl. fehlend. Schon im 16. jh. findet sich auch knittel geschrieben, was jetzt fast überwiegt; md. früher auch knottel, knöttel (s. d.), entlehnt böhm. knytel, poln. knutel. Wie knüttel 3. 4 deutlich demin. zu knote ist, so wird er auch in der gewöhnlichen bed. nichts andres sein (so schon Stieler, Frisch). der abgehauene stock oder ast wie er ist, ungeschält und mit allen knorren, knoten, das ist ja der begriff vom knüttel; da man ihn aber auch als keule brauchte im kampfe und dazu wie natürlich gerade 'knotige keulen' (Schiller 709a) nahm (vgl. z. b. Frisius 233b unter knorre 1), so findet darin knüttel seine natürlichste erklärung aus dem nötigsten gebrauche, vielleicht schon aus einer zeit her wo er noch die einzige hauptwaffe war, also gleich knotenstock den ja noch die handwerksburschen zugleich als waffe führen, wie der knüttel noch die einfachste bauernwaffe ist. übrigens bezeichnen öfter wörter für holzknorren zugleich das knorrige holzstück selbst, s. knorre 3, a, knocke 3, knolle 1, b, knoten 4, b, am nächsten liegt mit ganz gleicher bildung knüchel knüttel, zu knoche knorren (sp. 1456 2, b). 11) knüttel, contus, clava. voc. inc. teut. n 3b; knüttel, fustis. Maaler 247a. 1@aa) mhd. und später noch als förmliche waffe, auch als ritterliche, was sonst kolbe heiszt: iuwer stechen niht vür hunger gât (nährt euch nicht?), daʒ ir tuot an maneger stat mit dem knütel, mit dem sper ... reist in den landen hin und wider. Teichner 291 Kar., so spricht eine frouwe tadelnd zu einem ritter; von des paums holz machet man gar guot knütel ze kempfen und ze vehten. Megenberg 333, 24; lasz si brauchen ir ritterspil ... mit stechen, danzen und turnieren und etlich durch den knittel fieren. Adrians mitth. 361, v. 1521, dadurch dasz sie den knüttel führen (vgl.knellen a. e.), es scheint aber höhnend gemeint. daher auch knüttel, Schweizerknüttel, keule mit kugeligem ende und eisernen zacken vorn, morgenstern, auch trüssel. Stalder 1, 315, das ist noch der mittelalterliche knütel, an dem man früh die knoten durch eisen ersetzte. er ward auch geworfen (vgl.klüpfel 3 und unter keule 1, d): warfen mit knütteln und mit steinen. froschm. Aa 1a. 1@bb) als bauernwaffe oder notwaffe überhaupt: die gebûren er (herz. Liupolt) tragen hiesz knütel, für die hunde, der swert man in niht gunde (verbot sie). Helbling 8, 877; (die bauern) sind uns an anzahl doch überlegen, führen den knittel, wie wir den degen. Schiller Wallenstein 1800 s. 52, später gedr. knüttel; (die jäger) späte rächer des unbilds, dem schon jahre vergeblich wehrt mit knütteln der bauer. Göthe 2, 66 (Harzreise); sah von der seite mich an, ergriff den knittel und schwenkte unbarmherzig ihn über mich her. 1, 339 (epistel 1); und nam ein knittel und wolt in schlahen. Eulensp. hist. 10 Lappenberg; darnach gieng er in das pförtlin sitzen und huob an gar grosze knüttel schnitzen. bruder Rausch A ij; sie brachten Rauschen die knittel wider. das.; man musz nicht worte, sondern knittel gebrauchen. Steinb. 1, 889, ebenda knüttel. besonders alt als hirtenstab: knuttel oder hirtenstab, ruterum. voc. 1482 q 8b, schon ahd. (vgl. oben ruterum), s. ebenso keule 2, b, als waffe gegen raubthiere. zugleich als wanderstab: gieb mir auch, wo sich findet ein wolgehauener knittel, ihn zur stütze. Voss Od. 17, 196. 1@cc) zu andern bestimmten zwecken, z. b. als stiel in bair. sensknüttel Schmeller 2, 376, knüttel, die wolle locker zu machen Stieler 998, vgl. dazu 2. 1@dd) im forstwesen, knüttel auf dem holzschlage, wie knüppel, klöppel u. s. w., die aus den ästen gehauen werden, vgl. knüttelbrücke, knüttelholz. 1@ee) besonders auch als 'prügel' zum züchtigen, strafen, vergl. knüttelholz und knütteln 1: ich wolt dein mit eim groszen knütel pflegen. fastn. sp. 674, 13; und liebet mir für knüttel pleuen (mehr als prügel kriegen). 134, 14; ain stelender dieb und ain butel (büttel), ain bos weib und ain groszer knutel ... die ding fuegen gar wol zusamen. Kellers alte gute schwänke s. 18; das joch und die seile beugen (dem esel) den hals, einem bösen knechte stock und knüttel. Sirach 33, 27; wo sie (die kinder) störrig sind und nicht ehe thun was sie sollen, man lege inen denn ein knüttel auf den rücken. Luther 4, 396a, legen eig. wie mhd. ligen von dicht fallenden schwertschlägen; strafe der knüttel Stieler 998. der witz unsrer vorfahren bezeichnete diese züchtigung als ein (heilbringendes) salben, vergl.knüttelsalbe: die alten Teutschen haben ihren weibern, so im ehebruch begriffen (ertappt worden), die haar abgeschnitten, nacket aus dem haus geführt und letzlich mit knütteln wol abgesalbt. Abele gerichtsh. (1684) 1, 103 cas. 27, wie abschmieren, schmiere kriegen u. a. 1@ff) andere redensarten reden besonders vom knüttel als zuchtmittel des hundes, das immer neben ihm liegt: (um die stolzen zu demütigen) wird ihnen hie ein pflöcklin darfür gesteckt und der knüttel bei den hund gelegt. Luther 5, 150b; sein (des herzogs) bestes haus das griff wir an, und das do heiszt Wolfenbuttel. beim hund do lag schon der knuttel. pol. spruch von 1542, Wolffs hist. volksl. 119; alle gesetz acht man gering, wo nicht der knüttel war beim hund, der ihn zur folge bringen kunt. froschm. Bb 8b (II 2, 11); in summa (nach längerer aufzählung von heiratsgelegenheiten, deren jede aber ihren anstosz hat), wo ich hinsehe, da ist der knüttel bei dem hunde. Chr. Weise erzn. 75 c. 12; dieweil auch die vier fürsten befahren musten, graf Heinrich würde mit seinem unruhigen kopf ... auch in diesen vertrag ein loch machen, legten sie wie man sagt den knüttel zum hund (durch anfügung einer besonders scharfen clausel). Seb. Glaser (16. jh.) chron. Henneberg. in Erks ausg. 1755 s. 165. es ist ein rechtes bild aus dem mehr bäuerlichen hausleben unsrer vorfahren, in dem auch die fürsten standen, ein gräflicher rat wie Glaser erschrickt nicht davor dasz auch ein graf seines hauses im bilde als hund mit dem knüttel dabei erscheine. 1@gg) der knüttel ward dem hunde auch angebunden (den grund s. unter klöppel 3, vgl.knütteln 2): es ist ein verzweivelt, verflucht ding umb einen tollen pöfel, welchen niemand so wol regirn kan, als die tyrannen. dieselbigen sind der knüttel, dem hunde an den hals gebunden. Luther 3, 321b; weil ich kein teil (vom kampf zurück) halten kunte, habe ich doch den mördern (friedensstörern) einen knütel an den hals binden .. wollen. 5, 309b, ihnen ihr treiben erschweren; im 5 buch Mosi cap. 24 stehet also, 'wenn einer ein weib zur ehe genomen hat und sie gefellet im nicht umb etwa einer unlust willen, so sol er ir einen scheidebrief geben und also von sich lassen', bindet aber gleichwol ein knüttel dabei, das sie derselbige man nicht dürfe widerumb zu sich. nemen. 5, 381b. 1@hh) auch vom knüttelwerfen (s. a zuletzt), gibt es redensarten: ich habe den knüttel unter die hunde geworfen, und am geschrei merke ich welchen ich troffen habe. Luther 3, 451a. ein sprichwort: mit knütteln fängt man keine vögel, genauer wer vögel fangen will musz nicht mit knütteln unter sie werfen Adelung, oder musz süsz pfeifen und nicht mit knitteln drein schlagen Simrock 10991. 22) im 15. jh. auch als schlägel, werkzeug der steinmetzen: knuttel, antrillus, instrumentum lapicidarum. voc. theut. 1482 r 1a, wie knuppel das.; knüttil, antrillus Dief. 39a. es kann nur durch die berührung mit knüppel, knüpfel (für klüpfel, von klopfen), das in voriger bed. mit knüttel zusammentraf, zu diesem gebrauche gekommen sein; vgl. auch keule 2, e als solches werkzeug. ein voc. Dief. 65b scheint sogar in 'knüttel, bacillus' den glockenklöpfel so zu nennen, wie er auch kneppel heiszt. 33) ganz anders knüttel, knoten, knorren, fast nur im südwesten, aber sicher alt und echt. 3@aa) knöchel (der oberd. knoten, knorr heiszt): da zuckt er die band wider zuo im, da waren im die knittel besudelt in dem treck (in den er gegriffen). Eulensp. 92 s. 134, für finger überhaupt, wie knoten 1, c. in den sog. cimbrischen gemeinden in den ital. alpen heiszt noch der fingerknöchel knütel (Schm. 137b), sodasz es auch altbairisch gewesen sein musz, sicher schon ahd. chnutil, eben als verkleinertes chnoto, knoten. 3@bb) alem. auswuchs, geschwür: knüttel, düssel, drüs, panus. Maaler 247a, Fris. 944a; panus, ein aufgeschwollen bläterlin oder düssel, knüttel bei den oren oder in dem schlunde oder umb die gemächt. Dasypodius 169a. 317a, in einem Straszb. lex. von 1590 knittel (Dief. 410b); etliche heiszen drei lebendige krebs under dem baum verbrennen (den) so die megere, düssel oder knüttel hat. Forer fischb. 117b; die äsch von ihrer haut ... heilet alle aufgeschwollene knüttel. Heydens Plinius Frkf. 1584 s. 133. noch jetzt oberrh. knüttel, harte drüse Mones anz. 6, 469, im schwäbischen Schwarzwald Schmid 320, schweiz. 3@cc) es heiszt auch knütter Stald., Tobler 112a, und knüder (s. d.), letzteres noch, wie knödel und knoder mit der alten lautstufe in ahd. chnodo, mhd. knode. die doppelte bildung mit -el und -er ist ganz wie in den gleichbed. knüppel, knüpfel, knübel und knöber, knopper zu knopf, wie knügel und knöger zu knoche, und wie alt beides sein musz, zeigt sein bestand im norden: altengl. knottil knorriger auswuchs z. b. am kopfe Halliwell 498b, und schwed. knotter n. knorren. 3@dd) Stalder gibt übrigens auch abknüttern abprügeln, mit faust oder knotenstock; jenes weist auf ein knütter gleich knüttel 3, a, knöchel, dieses auf ein knütter als nebenform auch zu knüttel 1. 44) aber auch knüttel und wieder knütter der geknüpfte 'knoten' das., Tobler 111a, gleichfalls alt nach Maalers knütteln 3, s. d.; es ist wieder wie knüppel 6 von knopf. 55) endlich auch von menschen, 'kurzer fettwanst' Stalder, wie ebenda knutti und wieder auch knüder, von knoten 15. auch sittlich, knüttel grobian, henneb. Reinwald 2, 74.
10230 Zeichen · 222 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    KNÜTTELstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)

    KNÜTEL , KNÜTTEL stm. knüttel. aus lat. contulus? daʒ ros er balde hin nâch treip mit einem knütel Engelh. 2824. daʒ ich…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Knüttel

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Knüttel , des -s, plur. ut nom. sing. ein in der anständigern Schreibe- und Sprechart für Knüppel übliches Wort. Dem…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Knüttel

    Goethe-Wörterbuch

    Knüttel 4 von 10 exzerpierten Belegen ‘Knittel’ Holzknüppel, -prügel; öfter als Schlagwaffe, auch als Hilfsmittel, Werkz…

  4. modern
    Dialekt
    Knüttel

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Knüttel [‘ X nìtl Fisl. Roppenzw. ; Knetl M. Dü. ; Knìtl Mittl. Zinsw. ] m. 1. Knüppel, dicker Stock. Rda. D e r Chnitt …

  5. Spezial
    Knüttel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Knüt|tel m. (-s,-) conitl (-i) m. , drembl (-i) m.

Verweisungsnetz

49 Knoten, 45 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 3 Hub 1 Kompositum 38 Sackgasse 7

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit knuettel

44 Bildungen · 44 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von knuettel 2 Komponenten

knut+tel

knuettel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

knuettel‑ als Erstglied (30 von 44)

knüttelbär

DWB

knuettel·baer

knüttelbär , m. wol ein tanzbär der mit dem knüttel tanzt, als scheltwort im munde Lucifers: und helf dazu, du knüttelbeer. Heros ird. pilge…

knüttelbrücke

DWB

knuettel·bruecke

knüttelbrücke , f. wie knüppelbrücke: manche moos- und rindenhütte, knittelbrücken und bänke ( d. h. knittelbänke) zeugten von unsrer emsigk…

knüttelbund

DWB

knuettel·bund

knüttelbund , m. nach einer bair. instruction für die obrigkeiten v. j. 1748 soll nicht geduldet werden, dasz theils ( ein theil ) rathsfreu…

knütteldamm

DWB

knuettel·damm

knütteldamm , m. wie knüppeldamm. Campe : die Samaiten hatten viel wege oder knüttelthemme mit holz gemacht. Henneberger preusz. landtafel (…

Knütteldauk

MeckWB

Knütteldauk -o- m. zusammengeknotetes Tuch als Kopfbedeckung oder Tragbündel Wa. Br. Wb. 2, 833.

Knüttelfutze

RhWB

knuettel·futze

Knüttel-futze -ētəl(ə)fots Trier-Mehring f.: eine Frau, die Dreckklümpchen am Rocksaum hängen hat.

knüttelgedicht

DWB

knuettel·gedicht

knüttelgedicht , n. gedicht in knüttelversen. Adelung : es hat auch vor kurzem ein ungenannter eine handvoll knittelgedichte herausgegeben. …

Knüttelgoorn

MeckWB

knuettel·goorn

Knüttelgoorn n. Strickgarn: '4 sten hennepes, knuttelgarne to spinnende' (Wi 1515) Jb. 91, 214; '... knuttegarne ...' ( Wi 1517) ebda; Knütt…

knüttelhaft

DWB

knuettel·haft

knüttelhaft , knüttelig, knüttelhafte verse, knüttelverse. Campe, nach Heynatz antib. 2, 191 , der aus Longolius einl. zur d. spr. 683 ein b…

Knüttelhas'

MeckWB

knuettel·has

Knüttelhas' f. Strickstrumpf: He (der Schäferknecht) harr sien Knüttel-Haas' in Händen Babst 3, 45; (vor achtzig Jahren) harrn de Frugens ..…

knüttelherschaft

DWB

knuettel·herschaft

knüttelherschaft , f. pöbelregiment durch knüttel (' canaillokratie '), vgl. engl. club-law faustrecht: der stadtpöbel ... fand es unerlaubt…

knüttelholz

DWB

knuettel·holz

knüttelholz , n. brennholz aus knütteln bestehend. Adelung ; auch knüppelholz. mhd. knütelholz Neidh. 65, 25 H. (47, 4 B. ) als prügel, und …

knüttelhübsch

DWB

knuettel·huebsch

knüttelhübsch , vorzüglich hübsch, d. i. ' höfisch ', fein, in einem liede des 15. jh. voller derber volksmäsziger reden: wie knüttelhubsch …

knüttelicht

DWB

knuette·licht

knüttelicht , in modum sudium, z. b. das holz knüttelicht hauen, sudes caedere. Stieler 998 .

knüttelig

RhWB

knüttelig Adj.: 1. a. -øt- steinigt, vom Obst Sieg-ODollend . — b. -ed- klumpig, hart, von den Ackerschollen Goar-Morshsn ; -id- Simm-Riegen…

Knüttelkätt

RhWB

Knüttel-kätt -etələ- Koch-Urschmitt f. (n.): im Spottld. auf den Vorn. Katharina: Kn. hat Tubak fäl (feil), Häringskäpp on Zuckerstän!

knüttellied

DWB

knuettel·lied

knüttellied , n. lied in knüttelversen: wollt ihr dies wissen, so 'schifft euch in des Charons kahn, steiget zu der sternenbahn' nach jenem …

knüttelmann

DWB

knuettel·mann

knüttelmann , m. mann mit einem knüttel bewaffnet, die knüttelmänner, bei volksaufständen ( engl. clubman): den unbewaffneten consul durch d…

knüttelreim

DWB

knuettel·reim

knüttelreim , m. wie knüttelvers, oder dessen reim: weshalb sich der herr von Canitz gedachtes federmesser zum angedenken ausbat, der besitz…

Knüttelsack

RhWB

knuettel·sack

Knüttel-sack m.: 1. -idəl- kleiner Bube Simm-Laub . — 2. -ētəl- Einfaltspinsel Trier-Waldrach .

knüttelsaft

DWB

knuettel·saft

knüttelsaft , m. prügel pl., scherzhaft als medicin: nemet knüttelsaft, prügelöl, bengelwasser und einer ellen lang ungebrante asche, mische…

knüttelsalbe

DWB

knuettel·salbe

knüttelsalbe , f. prügel womit man einen ' abschmiert ': dasz wir dieselben stolzen kerl ... mit knittelsalbe schmieren. flieg. bl. von 1631…

Knüttelschruw

MeckWB

knuettel·schruw

Knüttelschruw f. 'Strickschraube', am Knüttbœgel, bes. der Schäfer, gern angebrachte hölzerne Schraube, die in das Wollknäuel hineingedreht …