Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kleiben
kleiben , klieb, geklieben ( Steinbach 1, 872 ), haerere, adhaerescere, das intrans. starke stammwort des folgenden schwachen transitivums, mhd. klîben (kleip kliben gekliben) wb. 1, 841 a , ahd. klîban oft bei Otfried bildlich ( Graff 4, 542 ). I I. Gebrauch und bedeutung. Das einfache wort ist schon mhd. sehr selten, es scheint früh bedrängt zu sein von seinem zweigworte, dem schwachen klëben, das nun ganz an seine stelle getreten ist. I@1 1) kleben, ich habe nur bildliche beispiele. I@1@a a) mhd.: des der mensche in gewonheit kumet, daʒ klîbet im gerne ane. Berthold 201, 4 , also ane klîben…