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klee

nhd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
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17 in 15 Wb.
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6 von 16

Eintrag · Campe (1807–1813)

Klee Der

Bd. 2, Sp. 952a
Der Klee, des — s (zweisilbig), Mz. von mehreren Arten und selten die Klee (zweisilbig), ein zahlreiches Pflanzengeschlecht mit zehn Staubfäden, länglich runden oder auch gespitzten Blättern, deren[] immer drei auf einem Stiele beisammen stehen, mit Blumen, welche Köpfe oder Trauben bilden (Trifolium L.). Man theilt dies Geschlecht in fünf Familien, welche wieder eine Menge Arten enthalten. Die bekannteste und gemeinste Art ist der rothe Wiesenklee (Trifolium pratense L.) und der weiße Wiesenklee (Trifolium repens L.), der erste mit rothen, der andere mit weißen großen kugelrunden Blumenköpfen. Beide sind ein vortreffliches Viehfutter und besonders der rothe Klee wird zu diesem Behuf häufig angebauet. Der fünfblätterige Klee (Trifolium lupinaster L.) oder Sibirische Klee wächst bis anderthalb Fuß hoch, hat in jeder Blattscheide fünf schmale zart eingekerbte Blättchen und an den Enden der Zweige und des Stengels flache röthliche Blumenknöpfe. Der schmalblätterige Klee (Trifolium angustifolium L.) wächst niedrig und die drei Blättchen sind schmal, fast gleich breit und länger als der Stiel. Der gesternte Klee (Trifolium stellatum L.) wächst im südlichen Frankreich und Ialien etwa anderthalb Fuß hoch. Die Blättchen sind herzförmig und haarig und die Blattansätze nebst ihren Scheiden groß, eiförmig und äderig. Wenn die Frucht reif ist, so machen die Zähne des Kelches mit dem untern glockenförmigen Theile einen geraden Winkel und breiten sich wie ein Stern aus. Der gestreckte seitwärts blühende Klee (Trifolium glomeratum L.) wächst in England und Spanien. Die Äste desselben liegen auf der Erde und verbreiten sich in viele Zweige. Andere Arten sind der Alpenklee, Bergklee, Fieberklee, Hasenklee, Herzklee, Hopfenklee, Ielsklee, Sauerklee, Schneckenklee, Sichelklee, Süßklee, Steinklee, Türkischer Klee  S. d. Davon die Kleeblüte, der Kleestengel, Kleesame  I Koburgschen gebraucht man es auch in weiterer und uneigentlicher Bedeutung und verstehet unter »Klee und Kleinod« unter dem ersten Gras und Getreide und unter dem letzten Gemüse. I Kartenspiele wird eine der vier Farben in der Französischen Karte, wegen der darauf abgebildeten schwarzen Kleeblätter, Klee, Kleefarbe (Trefle, gemeinhin Treff) genannt.
2245 Zeichen · 23 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Klee

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Klee , (einsylbig,) des Klees, (zweysylbig,) plur. doch nur von mehrern Arten, die Klee, (zweysylbig,) ein Nahme, we…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Klee

    Goethe-Wörterbuch

    Klee Pflanzengattung aus der Familie der Schmetterlingsblütler mit verschiedenfarbigen kugeligen Blüten u dreiteiligen B…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Klee

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Klee (trifolium) , zu den Hülsenfrüchten gehörige Pflanzengattung mit mehren Arten: Wiesen-K., Bastard- od. kriechender …

  4. modern
    Dialekt
    Klee

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Klee [‘ X lé S.; Klé fast allg.; Kliè M. ] m. Klee. Er het vierblättrige n K. im Sack! der hat das Glück sicher Gebw. Br…

  5. Sprichwörter
    Klee

    Wander (Sprichwörter)

    Klee 1. Euer Klee ist der Freund unserer Ziege. ( Wend. Lausitz. ) 2. Klee ist der Vater des Weizens. ( Frankenwald. ) 3…

  6. Spezial
    Klee

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Klee (Trifolium sp.) m. (-s) ‹bot› trafëi (-s) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit klee

567 Bildungen · 273 Erstglied · 294 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von klee

kl + -e + -e

klee leitet sich vom Lemma kl ab mit Suffixen -e und -e.

klee‑ als Erstglied (30 von 273)

Kleeacker

SHW

Klee-acker Band/Spalte unbekannt

Kleeberg

SHW

Klee-berg Band/Spalte unbekannt

Kleeblatt

SHW

Klee-blatt Band/Spalte unbekannt

Kleeblume

SHW

Klee-blume Band/Spalte unbekannt

Kleebock

SHW

Klee-bock Band/Spalte unbekannt

Kleeer

SHW

Klee-er Band/Spalte unbekannt

Kleefeld

SHW

Klee-feld Band/Spalte unbekannt

Kleegabel

SHW

Klee-gabel Band/Spalte unbekannt

Kleegarten

SHW

Klee-garten Band/Spalte unbekannt

Kleegewann

SHW

Klee-gewann Band/Spalte unbekannt

Kleehase

SHW

Klee-hase Band/Spalte unbekannt

Kleeheu

SHW

Klee-heu Band/Spalte unbekannt

Kleehonig

SHW

Klee-honig Band/Spalte unbekannt

kleeig

SHW

klee-ig Band/Spalte unbekannt

Kleereiber

SHW

Klee-reiber Band/Spalte unbekannt

Kleereiter

SHW

Klee-reiter Band/Spalte unbekannt

Kleering

SHW

Klee-ring Band/Spalte unbekannt

Kleesalz

SHW

Klee-salz Band/Spalte unbekannt

Kleesamen

SHW

Klee-samen Band/Spalte unbekannt

Kleeschor

SHW

Klee-schor Band/Spalte unbekannt

Kleeseide

SHW

Klee-seide Band/Spalte unbekannt

Kleesense

SHW

Klee-sense Band/Spalte unbekannt

Kleestaub

SHW

Klee-staub Band/Spalte unbekannt

Kleestroh

SHW

Klee-stroh Band/Spalte unbekannt

Kleestück

SHW

Klee-stück Band/Spalte unbekannt

klee als Zweitglied (30 von 294)

Äspelklee

PfWB

aspel·klee

Aspel-klee , Äspel-klee m. : ' Esparsette (Onobrychis viciifolia) ', Aschbelklee [LA-Arzh ( Wilde 134)], Äschbelklee [KB-Eisbg Grünstdt LU-M…

Alpenhornklee

LDWB2

alpen·hornklee

Al|pen|horn|klee (Lotus corniculatus) m. (-s) ‹bot› pizaghel (-ei) m. , trafëi corné m.

angerklee

DWB

anger·klee

angerklee , m. : der angerklee strebt ihren saum zu küssen. Salis. s. DWB angerblume .

Aschklee

RhWB

asch·klee

Asch-klee -ən- Waldbr-Morsb m.: Kopfkleeart, die sich auf den Wiesen einfindet, wenn diese mit Holzasche gedüngt worden sind.

Bastardklee

Adelung

bastard·klee

Der Bastardklee , des -s, plur. inusit. eine Art Klee mit doldenförmigen Blumenköpfchen, viersamigen Hülfen, und einem aufsteigenden Stamme;…

Bettelklee

PfWB

bettel·klee

Bettel-klee m. : ' Wicke (Vicia) ', Beddelklee [WPf]; dafür auch PfWB Bettelmannsklee .

Bettelmannsklee

PfWB

bettelmanns·klee

Bettelmanns-klee m. : 1. = PfWB Bettelmannsfutter , Beʳlmannsklee [ KU-Kaulb Kreimb ]. — 2. 'Vogelfuß (Ornithopus sat.)', Beddelmannsklee [ …

biberklee

DWB

biber·klee

biberklee , m. trifolium fibrinum, poln. bobrek, falsch fieberklee.

Bisamklee

Adelung

bisam·klee

Der Bisamklee , (dreysylbig,) des -s, (viersylbig,) plur. inus. eine Art Klees, welche nach Bisam riecht.

Biserleklee

ElsWB

Biserleklee m. Klee mit blutroten Köpfen Niffer .

Blauklee

SHW

Blau-klee Band/Spalte unbekannt

Blauklee

PfWB

blau·klee

Blau-klee m. : 'Esparsette (Onobrychis viciifolia Scop.)', Bloklee [»Nordpfalz« ( Wilde 134)]; vgl. PfWB blau 1. SHW Südhess. I 926 ; BadWB …

Blümchesklee

RhWB

Blümches-klee blymkəsklē Geld-Kevelaer m.: Kleeart.

Blümelklee

PfWB

bluemel·klee

Blümel-klee m. : ' Klee (Trifolium) ', Blimelklee (blīməlglē) [GH-Bellh u. Umg. ( Wilde 132)].

Bluetklee

ElsWB

bluet·klee

Bluetklee m. purpurroter Klee, Trif. rubens; auch neümodische r K. genannt Hlkr. Weckolsh.