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gebäude

nhd. bis spez. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

gebäude n.

Bd. 4, Sp. 1655
gebäude, n. gleich gebäu, in vollerer form. II. Die form. I@aa) nhd. vorherschend ist sie vordem selten. ahd. ist ein verschiednes, nur verwandtes fem. gibûwida, gebiuweda, gebûeda bezeugt (vgl. das nd. fem. unter c), als habitatio, auch supellex, utensilia Graff 3, 18, ein n. gipûidi aber als incolatus, colonia (kapûid habitaculum hymn. 11, 2). mhd. fehlt es eigentlich, aber in md. form, thür., laus. gebûwede Bech Germ. 10, 395, Freib. stadtr. Schott 3, 146, Michelsen rechtsd. 120, gebûde, gebuide Jeroschin 115c u. ö. (s. Pfeiffer 154), für gebûwde, wie auch geschrieben vorkommt (s. II, 2, a), übrigens mit gebûwe wechselnd, auch in den hss. an derselben stelle, s. z. b. 4896. mnd. ohne ge- (vgl. unter c) bûwede, später buewde, s. Sch. u. L. 1, 467a. nnd. gebœd, besonders das wohnhaus Danneil 62b. I@bb) im 15. jh. bei Dief. nur in einem md., rhein. voc. gebude edificium 195a, fabrica 221a, in den oberd. ganz fehlend, noch im 16. jh., wie auch in md. (z. b. im voc. Lpz. 1501 nur gebeuw); erst bei Henisch unter gebäw, das als stichwort allein angesetzt ist, einzeln auch gebewde, gebeude 1378, z. b. in der erklärung von gebäw als voc. juris (s. unter gebäu 2, c aus dem Ssp.): alle aufgerichte häuser und dorfgebeude, so auf erb und lehengüter stehen. erst bei Stieler 101 gebeude gleich wechselnd mit gebeu; schon Frisch dagegen setzt blosz gebäude an, wie auch Adelung, während noch nach 1700 Denzler blosz gebäu kennt. I@cc) eine md., rhein. nebenform gebûweze, gebûze (s. dazu sp. 1615): die stat ist nû niht zumâle gebûwen noch besessen mit lüten, mê hie und dô ist ein gasse und hie und dô ein alte gebûweze, als zu Rôme. Scherz 488; gebuecz, gebucz edificium Dief. 195a, gebucze structura 557a, frankf. 15. jahrh. gebuwitz Lexer 1, 766, furgebucz porticus Dief. nov. gl. 299a. diesem aber entsprechend mnd. gebûwete, auch gebûwte und gebûete, s. Schiller u. Lübben 2, 25b, ein gebûwete aedificium, fabrica, substructio, structura Chytraeus 347, gebuwte Neocorus 1, 165 (s. die stelle II, 1735 m.). diesz aber auch nach nd. art mit wegfall des ge- (s. sp. 1605) bûwete, bûwte Sch. u. L. 1, 467a, bûete edificium Dief. 195a, und dáher denn, aus dem niederd. entlehnt nach der kürzesten form bûte, der nhd. plur. bauten, dessen seltner sing. baute als fem. (s. d.) gleichfalls sein nd. vorbild hat in einem fem. bûwete, bûet (s. Sch. u. L.), entsprechend dem ahd. fem. unter a. IIII. Bedeutung und gebrauch. II@11) ursprünglich als subst. verb. zu bauen in dessen ganzem umfange, wie gebäu. II@1@aa) die ahd. dürftigen reste lassen noch den gebrauch von der dauernden niederlassung (mit ackerbau verbunden) erkennen, der ursprünglich dem zeitworte eigen ist, auch von der wohnung selbst und sogar vom hausrate, d. h. was zur dauernden niederlassung, zum wohnen gehört, das ackergerät gewiss nicht ausgeschlossen. vom ackerbau selbst u. ähnl. noch mnd. bûwete n. und f. (wie bûwe f.), s. Sch. u. L. 1, 467a. 465b, vgl. so gebäu 1, a. II@1@bb) dem ähnlich dann vom bergbau, noch nhd.: da er auch kübel und seil eingeworfen und sein gepeude, wie gebreuchlich, erhalten. Mathesius Sar. 21b; es musz einer die erz kennen .. der in alten gepeuden sich will umbsehen (ohne gefahr). 68b. bei Frisch 1, 70a berggebäude fodina, dazu das gebäude auflassen, aufgeben, ein höflich gebäude, das viel erz hat, ausbeutegebäude, zubuszgebäude u. a.; vgl. gebäu 1, b. II@22) vom hausbau u. ä., ursprünglich wieder vielseitig. II@2@aa) auch vom bau selber, der aufgeführt wird oder im gange ist (vgl.gebäu 2, a): vil besserer thet der, der lauter umb gottis willen gebe zu dem gebewde S. Petri (in Rom). Luther bei Dietz 2, 19b, vom j. 1517, schr. 1, 47a; wel ein man .. ûʒ dem grunde bûwin alsô daʒ eʒ dâr .. sîn nâgebûre rûrit .. die (nachbarn) sal er dâr bî habin, daʒ er die mûrnswellin adir rinnen recht lege ûf îclicher sîten und dâmete ûfbaue mit sîme gebûwede. Eisen. rechtsb. 3, 5 (Ortloff 1, 704); legit her si selbir nicht (die kragsteine, sondern der nachbar), sô sal her sîn gebûwde dâ ûf holz vâhen und in kein mûrn legen. 3, 6 (705). wegen der brandmauer wird bestimmt, falls der eine nachbar dazu keine kosten, nur den raum von sich hergibt: dargegen hat derselbe nachbar .. sich der mauren mit einlassung der balken und gebäudes auch zu gebrauchen. Leipz. stadtordn. 1701 s. 293. II@2@bb) daher auch vom guten baulichen zustande, wie bau gleichfalls: auch haben wir (zwei nachbarn) uns vertragen, das wir die mittelwand zwischen unsern hüsern mitsampt den rinnen uf unser beider phennige in weselichem gebuwde halten sollen. Michelsen thür. rechtsd. 394, aus Erfurt vom j. 1493. oder von einem hause, sofern es auf seinen baulichen stand, seine bauart angesehen wird: nachdem (zwei hausnachbarn) .. zu widerwillen und schelungen komen waren, derwegen ein erbar rath zu Erfurt uf beider parthien anforderung die selben gebuwde (pl.) .. besichtiget haben .. 396, es handelt sich um die gemeinsame mauer und die rinne daruf (vorher und nachher gebuwe in gleichem sinne). vergl. auch gebûde fabrica unter I, a und dazu gebäu 2, b, bei Luther unter a könnte auch die bauhütte mitverstanden sein. II@2@cc) bauwerk aller art; deutlich collectivisch: darinne nam er unde slûc roubis unde volkis gnûc, ouch daʒ gebûde brante (brannte er nieder). Jeroschin 115c, alles bauwerk im dorfe; auch in einem 'ganzen gebiete', einer 'gegend': und zu aschin im (dem hauptmann des gebietes) verbran alle sîn gebuide. 118c; ouch wart gewant mit brande daʒ gebuide gar (d. h. alles) in stoub. 159d; daʒ al daʒ lant gebûdis blôʒ wart von den leidin gestin. 86d. noch nhd.: geist- und weltlich gebeude (d. h. das gesamte in einer stadt), aedificia sacra et profana. Stieler 101. II@2@dd) von einem einzelnen bau: ein drefflich hohes gebeude, opus mirandae altitudinis, ein new wieder aufgeführtes gebäude, aedificium redivivum Stieler; daher nun auch im plur. (der von Pfeiffer aus Jeroschin mit angegebene pl. ist in den belegen doch nicht zu finden): gebäude aufführen und niederreiszen. Steinbach 1, 72. der begriff aber bleibt noch lange collectivisch, sofern er bauten aller art einschlieszt (vgl. g): man pflegt auch etliche gebeude nicht zu mauren, sondern nur zu kleiben, als da sind die scheunen, ställe u. dgl. Coler hausb. (1640) 234; in der stadt sollen alle neue gebäude, es sei an wohnhäusern, ställen und andern, so aufgerichtet oder gebauet werden, mit brandgiebeln verwahret werden. Leipz. stadtordn. 1701 s. 495; es soll auch niemand kein alt gebäude abbrechen ohne besichtigung und erlaubnis des raths. 292. noch bei Adelung »es ist ein allgemeiner ausdruck, dessen besondere arten durch die wörter haus, kirche, stall, scheuer u. s. f. ausgedruckt werden«. II@2@ee) jetzt hat sich der begriff verengt auf mächtige, ansehnliche, wichtige bauwerke, man denkt dabei gern an städtische öffentliche gebäude, schulhäuser, fabriken, bahnhöfe u. dergl., postgebäude, steuergebäude, bankgebäude, fabrikgebäude, bahnhofsgebäude, zugleich im gegensatze zum hause in dem gewohnt wird. dennoch heiszt es auch noch vom einfachsten grundstück unterscheidend z. b. hauptgebäude, wohngebäude, nebengebäude, hintergebäude, hofgebäude, gartengebäude, seitengebäude, das letztere auch ganggebäude, welches wesentlich als gang aus dem vorderhause ins hinterhaus dient (s.gang II, 1, f), thür.: eine hofraithe, d. i. ein zweistöckiges wohnhaus, zweistöckiges ganggebäude, zweistöckiges bewohnbares hintergebäude, hiesz es in einer versteigerungsanzeige des Eisenacher stadtgerichts vom jahre 1873. II@2@ff) auch die verbale natur haftet dem worte doch noch an; wie es unter d gebraucht wird von bauten sofern sie im bau begriffen, als zu bauend o. ä. gedacht werden, deutlich z. b. bei Coler (es ist mit bauten pl. dasselbe), oder im folg.: er ändert nichts am gebäude, wo nichts baufällig worden Steinbach 1, 72, so nennen wir auch mächtige gebäude wesentlich darum so weil wir dunkel an die schwierigkeit, grösze, eigenheit des baues u. ähnl. denken, auch beim kartengebäude. noch deutlicher ist das verbale in angebäude, aufgebäude, ausgebäude, zwischengebäude u. ä., auch kurz anbau, ausbau. II@2@gg) übrigens nicht blosz von hausbauten, auch von anderm was 'gebaut' wird, Adelung erstreckt den begriff auch z. b. auf grosze fässer, schiffe, Göthe auf eine kutsche: das niedlichste gebäude zur lustigsten spazierfahrt. 21, 163. vom trojanischen pferde: der kern der tapfersten birgt sich in dem gebäude. Schiller 28b; ein gebäude steht da von uralten zeiten, es ist kein tempel, es ist kein haus. 74a (die chines. mauer). II@33) in bildlicher verwendung. II@3@aa) die jäger nennen den bau des bibers sein gebäude, die zeidler das werk im bienenstocke, sonst gewirk ( Adelung); es zerrüttet ein fusztritt die mühseligen gebäude der ameisen. Göthe 16, 76. II@3@bb) von naturdingen, als bauwerke gedacht (s. dazu gebäu 3, b): man zergliedere nur ein blatt oder das gebäude einer blume. Gellert 7, 22 (17. mor. vorl.), nachher bau genannt; die sanften züge dieser umrisse, die das gebäude des leibes leicht und gelenksam machen. Winkelmann 1, 270; die natur aber und das gebäude der schönsten körper ist selten ohne mängel. 4, 61; ein ewiger frühling .. spielet mit sanften zärtlichkeiten auf dem stolzen gebäude seiner glieder (des vatic. Apoll). 6, 260; hat derselbe aus seinen weiblichen und jugendlichen figuren geschöpfe einer andern welt, im gebäude, in der handlung und in den gebehrden gemachet. 4, 43. das nervengebäude Lessing 12, 87, Schiller 1, 163 d., Herder ideen 3, 2. s. auch knochengebäude. II@3@cc) das weltgebäude (Ludwig 696), eine alte vorstellung, sieh 3, c; das sonnengebäude: dasz wir also nicht den tausendsten theil des bevölkerten sonnengebäudes ausmachen. Gellert 7, 29 (17. mor. vorl.), vorher unser sonnensystem, nachher unser system, womit der begriff zugleich in den folg. übergeht; auch knochengebäude wird bildlich so gleich system gebraucht. II@3@dd) in der menschenwelt, geistig; das ideengebäude des philosophen: vielleicht setzen sie (die neuen entdeckungen) den letzten noch fehlenden stein an sein ideengebäude, der es vollendet. Schiller 1003a, nachher bau genannt; schriften, welche bestimmt sind, hin und wieder das weite gebäude von kenntnissen aufzuklären, in welchen der griechische geist wohnte. Wolfs mus. der alterthumswiss. 1, iii; (wir) die den umsturz des abscheulichsten gebäudes von unsinn nicht anders, als unter dem vorwande, es neu zu unterbauen, befördern können. Lessing 12, 282, von der orthodoxen theologie; wer materialien zu einem gebäude liefert. Göthe 53, 4; von der farbenlehre; der mathematiker .. baut aus den begreiflichsten elementen sein bewundernswürdiges gebäude zusammen. 59, 21; man war genöthigt, das gebäude zu vergröszern. 52, xiv, von Newtons farbentheorie, in einem durchgeführten vergleich mit einer alten burg. auch von kleineren geistesbauten, z. b. plänen, ränken: wie leicht könnte das ganze schöne gebäude durch die bemühungen der misgunst zu grunde gehen. Göthe 14, 124. II@3@ee) von kirche und staat u. ä.: nach und nach, unter dem beistand des heil. geistes, dieses übereinstimmende grosze und allgemeine gebäude (der kath. kirche) aufzuführen. Göthe 16, 295; indem er (der papst) vergasz, dasz das künstlichste aller gebäude schlechterdings nur durch eine fortgesetzte verleugnung der wahrheit erhalten werden könnte. Schiller 1193b; das gebäude des staats. das weite gebäude der persönlichen angehörigkeit, das sich durch die ganze alte welt erstreckt und aus der hand der natur kömmt. Möser phant. 3, 314.
11671 Zeichen · 288 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gebäude

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Das Gebäude , des -s, plur. ut nom. sing. Diminut. das Gebäudchen, von dem Zeitworte bauen, so fern es aedificare bedeut…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gebäude

    Goethe-Wörterbuch

    Gebäude 1 auf einem Fundament errichtetes, überdachtes Bauwerk, überwiegend für größere (monumentale) Bauten; neben häuf…

  3. Sprichwörter
    Gebäude

    Wander (Sprichwörter)

    Gebäude 1. Alle Gebäude folgen dem Grunde. – Graf, 103, 207. Dies dem Holländischen Sachsenspiegel (Frankfurt 1763, 69, …

  4. Spezial
    Gebäude

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|bäu|de n. (-s,-) 1 frabicat (-ac) m. , frabica (-ches) f. , costruziun (-s) f. 2 stabilimënt (-nc) m. 3 (Haus) ciasa …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gebaeude

33 Bildungen · 14 Erstglied · 19 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von gebaeude

ge- + baude

gebaeude leitet sich vom Lemma baude ab mit Präfix ge-, mit Umlaut-Wechsel.

gebaeude‑ als Erstglied (14 von 14)

Gebäudeservituten

Meyers

Gebäudeservituten , soviel wie Grunddienstbarkeiten (s. d.) für Gebäude.

Gebäudeteil

GWB

gebaeude·teil

Gebäudeteil -th- im Bild im Hinblick auf die Ausbaufähigkeit von G-s ‘Farbenlehre’ [ Abdruck der Schr ‘Üb die physiol Farbenerscheinungen’ v…

Gebäudevorschlag

GWB

gebaeude·vorschlag

Gebäudevorschlag [ mBez auf Pläne zu einem Neubau der Veterinäranstalt in Jena ] Gebäude Vorschlag bedacht Tgb 27.5.22 Caroline Vollmann C. …

gebaeude als Zweitglied (19 von 19)

angebäude

DWB

angebäude , n. aedificium annexum, ein anbau: eingang zu einem angebäude oder capelle. von Birken O. L. 174 ; einen bedienten, der in dem an…

grubengebäude

DWB

gruben·gebaeude

-gebäude , die beim bergbau in die erde getriebenen öffnungen, schächte, stollen etc. Wolff math. lex. (1734) 593 ; dasz ihme die nothdurft …

hauptgebäude

DWB

haupt·gebaeude

hauptgebäude , n. : die neuen angebäude, die .. mit dem hauptgebäude durch galerien und bedeckte gänge zusammenhingen. Göthe 20, 6 .

hintergebäude

DWB

hinter·gebaeude

hintergebäude , n. : das ganze grosze haus baute er auf, mit hintergebäude und waarenlager. Engel phil. f. d. welt 1 (1775) 73 .

lehrgebäude

DWB

lehr·gebaeude

lehrgebäude , n. das ganze einer wissenschaftlichen lehre einem gebäude verglichen: meine absicht ist, einen versuch eines lehrgebäudes zu l…

nebengebäude

DWB

neben·gebaeude

nebengebäude , n. im gegensatz zu hauptgebäude ( vergl. nebenbau , nebenhaus) Jacobsson 3, 132 b : im prächtigen nebengebäude. J. Paul palin…

raubgebäude

DWB

raub·gebaeude

raubgebäude , n. im bergwerk eine zeche, wo räuberisch gebaut wird. Jacobsson 3, 366 a .

Römer (Gebäude)

Wander

roemer·gebaeude

Römer (Gebäude) Römer (Gebäude). 1. Der Römer öffnet sich von vorn den Juden nur mit Gewürzen. Die Juden zu Frankfurt a.M. durften für gewöh…

schiffsgebäude

DWB

schiff·s·gebaeude

schiffsgebäude , n. rumpf und haupttheil eines schiffes, im gegensatz zu den masten, dem tau- und takelwerk. Jacobsson 3, 599 a .

seitengebäude

DWB

seiten·gebaeude

seitengebäude , n. Jacobsson 4, 136 a ; für den könig war der mittelbau eingerichtet, das gefolge wohnte in den seitengebäuden. bei Adelung …

Stêrngebäude

Adelung

stern·gebaeude

Das Stêrngebäude , des -s, plur. ut nom. sing. 1. Die sämmtlichen Sterne am Himmel als ein zusammen hangendes Ganzes betrachtet. 2. Mehrere …

Tagegebäude

Adelung

tage·gebaeude

Das Tagegebäude , des -s, plur. ut nom. sing. Berggebäude, welche auswärts am Tage, d. i. auf der Oberfläche der Erde befindlich sind, zum B…

Untergebäude

Adelung

unter·gebaeude

Das Untergebäude , des -es, plur. ut nom. sing. das untere Gebäude, oder der untere Theil eines Gebäudes; im Gegensatze des Obergebäudes.

vordergebäude

DWB

vorder·gebaeude

-gebäude , n. : entweder als selbständiges gebäude oder als theil: v.; das gebäude, welches die hauptfronte eines hauses bildet Krünitz 231,…

vorgebäude

DWB

vor·gebaeude

vorgebäude , n. , vgl. das vorhergehende wort: paradisicola capelle, v. an einer kirche Diefenbach gl. 411 c ; ' das vor einem andern gebäud…

weltgebäude

DWB

welt·gebaeude

weltgebäude , n. , komposition des 17. jhs., die im 18. jh. gegenüber konkurrierendem weltgebäu ( vom 17.-19. jh. nachweisbar: Saubert curru…

wirtschaftsgebäude

DWB

wirtschaft·s·gebaeude

wirtschaftsgebäude , n. , fast nur pl.: das eigentliche kloster, die kirche und die wirthschaftsgebäude Nicolai reise d. Deutschl. u. d. Sch…

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Cotta, M. (2026). „gebaeude". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gebaeude/dwb?formid=G02601
MLA
Cotta, Marcel. „gebaeude". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gebaeude/dwb?formid=G02601. Abgerufen 9. May 2026.
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Cotta, Marcel. „gebaeude". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gebaeude/dwb?formid=G02601.
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