Eintrag · Schweizerisches Idiotikon
Ekel
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Lautwandel-Kette
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Adelung (1793–1801) · +10 Parallelbelege
Der Êkel , des -s, plur. car. 1) Eigentlich, diejenige unangenehme Empfindung, welche vorher gehet, wenn man sich überge…
Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg
Ekel vereinzelt -ck- 1 Abscheu, Widerwille, Abneigung a sinnl [ verschimmeltes Brot ] War es aber auch nicht vergiftet, …
Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg
Ekel , Widerwillen gegen Speisen, Getränke, bestimmte Gerüche u. Gegenstände. Er geht häufig vom Magen aus, ist mit Brec…
Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege
Ekel [Ékl Hi. ; Èkl Mb. Str. K. Z. Wörth Ndrbetschd. Lohr ] m. Ekel. En E. han an eps Ekel vor etwas empfinden. Er het e…
Deutsch-Ladinisch (Mischí)
Ekel m. (-s) 1 sgriciada (-des) f. 2 (Übelkeit) sgric m. 3 (Abscheu) spiso (-si) m. , averjiun (-s) f. 4 (Überdruss) des…
Verweisungsnetz
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Wortbildung
91 Bildungen · 43 Erstglied · 46 Zweitglied · 2 Ableitungen
SHW
ekel-haft Band 2, Spalte 177-178
Wander
Ekel (Adj.) Ekel (Adj.). Wer ekel ist, muss manch guten Bissen entbehren. – Simrock, 2021; Körte, 1089; Kirchhofer, 150.
DWB
ekelbegrif , m. fastidiosa informatio: so war er ( Diderot ) es denn auch, der, wie Rousseau, von dem geselligen leben einen ekelbegrif verb…
GWB
Ekelbegriff Diderot .. der, wie Rousseau, von dem geselligen Leben einen E. verbreitete 28,65,3 DuW 11 Caroline Vollmann C. V.
DWB2
ekelblume f. volkstümliche bezeichnung der stapeliagewächse wegen ihres aasartigen geruchs: 1907 Meyers konv.-lex. 6,693 a . 1959 eckelblume…
Meyers
Ekelblumen , s. Fliegenblumen .
DWB2
ekelbringend adj. : 1766 allg. dt. bibl. 2,2,134.
LW
ekelbôm, Eichbaum.
PfWB
Ekelenbasch s. Eckelenbasch .
KöblerMnd
ekelentēr , M. nhd. wilde Rose, Hagebutte Hw.: s. ekeltēr, egeltēr, egelentēr E.: s. egeltēr L.: MndHwb 1, 522 (ekeltēr/ekelentēr)
RhWB
Ekeler Simm-Laub m.: wüster Mensch.
RDWB1
ekelerfüllt (nicht immer "исполненный отвращения" oder "с отвращением") гадливый, гадливо, с гадливым выражением лица
LDWB2
ekel|er|re|gend adj. (ekelhaft, ekelig) da sgricé, sgriciorus (-sc, -rosa), desgustus (-sc, -tosa), detestabl (-i, -a).
DWB
ekelessen , n. cibus nauseam movens. Stieler 894 .
DWB2
ekelgebärde f. : 1930 Lersch hammerschläge 146.
DWB2
ekelgefühl n. : ⟨1880⟩ Nietzsche w. 1,957 Sch. 1975 Bienek polka 2 12.
DWB
ekelgeister , spiritus abominandi. Henisch, der diesen ausdruck 787, 40 beibringt, musz ihn an irgend einer stelle gelesen haben, er fällt a…
DWB
ekelgeruch , m. odor foedus: wenn sie ekelgeruch auf das rauchfasz streute, hätte sie die zihim und ohim damit aus der wüste forträuchern kö…
DWB
ekelgeschmack , m. sapor nauseosus. Stieler 1871 .
PfWB
Ekel-gesicht n. : ' häßliches Gesicht ', Ekelgesicht [ KB-Kriegsf ].
DWB
ekelhaft , fastidiose: Lamettries ekelhaft lachendes gesicht. J. P. Hesp. 1, 76.
DWB2
EKELHAFTIG adj. älter nhd. zuweilen neben ekelhaft adj. nach mitte 18. jhs. auf die mda. beschränkt. 1 ekelerregend zu ekelhaft adj. 1 1664 …
GWB
Ekelhaftigkeit für wiss Unredlichkeit Einer der .. nicht anerkennen will, was ich in meiner Farbenlehre .. geleistet .. muß doch zuletzt, wa…
DWB
ekelich , eklich , fastidiosus, wozu man das vorhin angeführte mhd. erklich halte, die schreibung ekelig ist zu verwerfen, wie adelig, tadel…
Adelung
Êkelig , -er, -ste. adj. et adv. welches mit dem Beyworte ekel einerley Bedeutung hat, aber nur im gemeinen Leben gebraucht wird. 1) Ekel er…
WWB
Dzkelken, Dzken, Dzker(t) Eichhörnchen → Dzkern .
DWB
ekelkur , f. ihre ( der zeit ) kurmethode ist gewöhnlich die ekelkur. J. P. dämm. 100.
DWB
ekelmacher , m. nauseosus. Stieler 1193 .
Adelung
Der Êkelnahme , des -n, plur. die -n, im gemeinen Leben, ein Schimpfnahme, ein Beynahme, welchen man jemanden aus Verachtung oder zur Beschi…
DWB
ekelname , m. cognomen infame, scheltname, spitzname, beiname, oname, mhd. âname: sîn rëhter name was Riwalîn, sîn âname was Kanêlengres. Tr…
RDWB1
Menetekel n (таинственный) знак беды, дурное предзнаменование Ich lasse unsere heiligen Flaggenfarben von dem Mast wehen dem Volke ein Befre…
MeckWBN
Wossidia Achterhäkel f. die zweitgrößte Hechel des Reifers und Seilers Ro Rostock@Kröpelin Kröp ; Syn. Middelhäkel; s. Abb. Reiper 1 (Bd. 5,…
MeckWBN
Wossidia Aftogghäkel f. wie Groffhäkel (N) Wi Wismar@Neukloster NKlost .
MeckWBN
Wossidia Ankerschäkel m. Verbindungsglied, mit dem der Anker an der Kette befestigt ist, vgl. Abb. Bd. 5, 1221: Wo. Seem. 1, 64.
Adelung
Der Bökel , Bökeln u. s. f. Siehe im P.
Adelung
Der Bossekel , S. Adelung Possekel .
MNWB
brȫkel , adj. , gebrechlich, zerbrechlich, vergänglich.
KöblerMnd
bōmhekel , M. nhd. Specht ÜG.: lat. merops Hw.: vgl. mhd. boumheckel E.: s. bōm W.: s. nhd. (ält.) Baumhäckel, M., Baumhäckel, Baumhacker, S…
MeckWBN
Wossidia Finhäkel f. Hechel des Reifers und Seilers mit eng stehenden, dünnen und niedrigen Zinken, s. Reiper 1 (Bd. 5, 849).
Adelung
Der Galgenrêkel , des -s, plur. ut nom. sing. S. Adelung Mandelkrähe .
MNWB
grassēkel „fenaria”.
Adelung
Der Gritzjökel , S. Adelung Grützjökel .
MeckWBN
Wossidia Groffhäkel f. die stärkste Hechel des Reifers und Seilers Ro Rostock@Kröpelin Kröp ; Wi Wismar@Neukloster NKlost ; vgl. Reiper 1 (B…
Adelung
Der Grützjökel , des -s, plur. inus. im Bergbaue, eine Benennung eines ganz grünen Vitrioles, welcher aus dem Gesteine tröpfelt, und sich wi…
Adelung
Das Häkel , des -s, plur. ut nom. sing. welches eigentlich das Diminut. von dem Worte Haken, für Häklein, ist, einen kleinen Haken zu bezeic…
MeckWBN
Wossidia Inklorhäkel f. beim Inkloren benutzte Hechel des Reifers Ro Rostock@Kröpelin Kröp .
MNWB
îsjȫkel , m. , Eiszapfen.
DWB
jökel , s. jöckel .
MeckWBN
Wossidia Karnhäkel f. die feinste Hechel des Seilers, s. Reiper 1 (Bd. 5, 849).
Lexer
knie-kël swf. BMZ kniekele Neidh. XLIII, 6.
MNWB
knȫkel (knockel) , knuckel Knöchel.
MNWB
knuekel s. knȫkel.
KöblerMnd
krekel , Sb. Vw.: s. krikel (2)
Wander
Lîmgekel Et äs e Lîmgekel. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 32, 19. Gekel (wol mit gaukeln zusammenhängend) = Spielpuppe; Lîmgekel = Le…
Adelung
Das Markhäkel , des -s, plur. ut nom. sing. im Forstwesen einiger Gegenden, ein Nahme des Waldhammers, womit die angewiesenen Bäume gemarket…
MeckWBN
Wossidia Middelhäkel f. seilersprl. wie Achterhäkel Wi Wismar@Neukloster NKlost ; vgl. Reiper 1 (Bd. 5, 850).
Adelung
Der Päkel , ein im Nieders. für Bökel, Salzbrühe, übliches Wort, S. Adelung Bökel .
MNWB
° partekel , m. : Gruppe von Menschen, Partei (Nd. Jb. 21, 104: Berliner Totentanz).
MNWB
° pêkprēkel , m. : metallene Spitze eines Spießes oder eines anderen Geräts zum Stechen, „ Pekprekel alse dat korte iseren in deme peke stim…
DWB
pökel , m. salzbrühe, aufgenommen aus nd. pekel ( s. pickel 2): pöckel, salzwasser in welchem fische und fleisch eingemacht werden. Hübner n…
DWB
unekel Lenz 2, 211 . —
DWB
verekelung , f. das erregen von widerwillen.
Cotta, M. (2026). „ekel". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ekel/idiotikon
Cotta, Marcel. „ekel". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ekel/idiotikon. Abgerufen 9. May 2026.
Cotta, Marcel. „ekel". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ekel/idiotikon.
@misc{lautwandel_ekel_2026,
author = {Cotta, Marcel},
title = {„ekel"},
year = {2026},
howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
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urldate = {2026-05-09},
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