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ekel

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

ekel

Bd. 3, Sp. 394
ekel , m. fastidium, taedium, nausea, eins der auffallendsten wörter unserer sprache, heute feststehend und besonders im adj. zu feinen unterscheidungen ausgeprägt, war es ehmals unerhört, tritt auch in den übrigen deutschen sprachen fast nirgends auf. man spricht das anlautende e durchweg lang, und die frühere schreibung eckel ist darum zu verwerfen, wie sich auch zuweilen eikel findet: ein eickel und abschew. Rollenhagen wunderb. reisen 86. Henisch 787, 17 eickel neben eckel. schon aus diesem grund läszt sich weder goth. aglus difficilis, aglô molestia, noch auch agis horror heranziehen, so nahe die vorstellung des grausens oder greuels anschlösse. überdies wird agis im ahd. egiso zu mhd. eise, was von ekel absteht. ersten anhalt zu gewähren scheint nun eine vereinzelte stelle des mhd. Reinhart 80, wo frau Pinte zu Schanteclêr sagt: der rîche got beschirme dich, mir gât über ërklich (al. hërklich), mir grûwet sô, was etwa heiszen musz mich überfährt ein schauder, mir grauet; wozu kommt, dasz Frisius 859a und Maaler 108c erken nauseare verzeichnen, die Zürcher bibel von 1530 ps. 107, 18 omnem escam abominata est anima eorum verdeutscht 'es erkelt irer seel vor aller speis', bei Frommann 5, 222 aus dem Unterinnthal 'erken, scheu, schüchtern sein etwas zu nehmen' angegeben ist und Stalder noch aus der lebenden volksprache 1, 441 'gergeln' d. i. geergeln für ekeln, 2, 512 'erggelen, verdrieszen' anführt. vergleicht sich das engl. it irks me, es ärgert mich? Wright s. 597 kennt ein altengl. irkle to trouble, und ein adj. irk slow, tedious, Jamieson gibt irk to tire, to become weary, irk indolent, wobei auch das ags. earg iners, unser ahd. arac, arc erwogen werden darf. ist aber zu glauben, dasz aus erklich unser eklich, aus ergeln ekeln entspringe? zumal in erken nauseare, in erkung nausea das l fehlt und kein eken, ekung auftaucht. scheine ich also die vormals angenommne gleichstellung von erklich und eklich selbst wieder in zweifel zu ziehen, so kommt auch noch eine weiter einleuchtende analogie in betracht. ekel ist in andern oberdeutschen mundarten deutlich heikel oder haikel (Schmeller 2, 165. Höfer 2, 19. Schmid 269), auch Stieler 730 gewährt ausdrücklich: hekeler homo difficilis, morosus, es ist gar ein hekeler mensch, nauseator est, ganz wie wir hernach unser adj. ekel gebraucht sehen werden, ja Adelung hat, ohne an ekel zu denken, häkelig eingetragen und bei ekel zwar häkel als synonym angeführt, buchstäbliche verwandtschaft beider wörter nicht angenommen, wie sich freilich häkel auch für häkelich difficilis, morosus halten liesze. eikel, ekel und heikel, hekel verhalten sich aber wie eischen und heischen, eit und heit, die herleitung von ekel aus erkel könnte daneben bestehen, zumal bei erklich die lesart herklich vorbricht. syncope des r ereignet sich sonst genug, z. b. aus morser wird moser, aus marder mader, aus kerder köder, es wäre landschaftliche abweichung, dasz die Schweizer erkel, andere stämme ekel, Schwaben und Baiern heikel sagen. doch setzt Stalder 1, 93 auch ein äken, zum ekel wiederholen an. vielleicht, dasz uns noch aufschlüsse über die wurzel bevorstehen, man denkt zunächst an ahd. ërchan, hërchan genuinus, dessen bedeutung sehr umschlagen müste um den sinn von morosus zu erreichen. Das veraltete nl. ekel aculeus, ekelen stimulare (Diut. 2, 229b. Hoffmanns gloss. belg. 25) liesze sich nur hinzuhalten insofern stimulus allenfalls incitamentum vomitus wäre. vernehmbar klingen aber das poln. cklić się nauseare, ckliwość nausea, fastidium, böhm. oškliviti nauseare, ošklivost nausea, ošklivy fastidiosus an den laut kl in ekel, und könnten, da diese wörter gerade den übrigen sprachen abgehen, von uns erborgt sein; es käme darauf an, seit wann sie im gebrauch sind. Kühnste ableitung wäre die von eiche, nd. eke (brem. wb. 1, 299), nnl. eiker schif, wie nausea von navis. Eher als im 15 jh. ist nun nhd. ekel noch nicht gefunden (s.echelen bei Diefenbach 376c), im 16, seit Luther, greift es um sich und wird von Henisch 787, 17 aufgenommen, während es Dasypodius noch nicht kennt; seltsam dasz Keisersberg keine gestalt darbietet, weder erkel, noch ekel, eikel. nl. ekel und hekel, doch selten, Kilian schreibt ackel, eckel; ins nd. sind einzelne ableitungen und zusammensetzungen wol aus dem hd. entnommen, gleich dem schw. eckel, n. ekkel, ekel. Das substantivische ekel drückt aus 11) nausea, ναυτία, sinnlichen widerwillen und abscheu, zumal, wie das griechische wort ausdrückt, im schiffe seefahrender, bis zum erbrechen: einen ekel vor etwas haben, nnl. eenen ekel aan iets hebben; darumb wird euch der herr fleisch geben, das ir esset, nicht einen tag, nicht zween, nicht fünfe, nicht zehen, nicht zwanzig tage lang, sondern einen monden lang, bis das euch zur nasen ausgehe und euch ein ekel sei, vulg. donec exeat per nares vestras et vertatur in nauseam. 4 Mos. 11, 18—20. das ist jenes 'mir gât über erklich', mir stöszt auf, wie es abergl. L, 51 heiszt: so man (in den undernachten) gen metten get, so der mensch ein runzt (ructat) und get uber sich, so stirbt er des jars nicht; der hat ein ekel für dem allen was ihm geschahe zu wolgefallen. froschmeuseler F 8b; ihr eckel ist so grosz, dasz weder speis noch trank kan ihnen nützlich sein. Weckherlin 245 (ps. 107, 18); doch kommt mir ein, dasz auch die süszten sachen durch often brauch bisweilen eckel machen. Schönborn bei Gryphius 2, 501; auch zucker bringt eckel durch steten genusz. Günther 259; die erste schiffart zeugt den eckel vor der see. ders.; dasz als er folgenden tages eine (der beschmierten birnen) abgeschlagen und essen wollen, ihm ein heftiger eckel zugestanden. Weise erzn. 409. man sagt: das erregt mir ekel, ich esse mit ekel, widerwillen; ekel machen, bringen, verursachen, vertreiben. 22) geistigen widerwillen: und meine seele wird an euch ekel haben, et abominabitur vos anima mea. 3 Mos. 26, 30; darumb das ire seele an meinen satzungen ekel gehabt hat. 26, 43; du solt einen ekel und grewel daran haben, abominationi habebis. 5 Mos. 7, 26; darumb hatte er einen ekel wider Israel. 1n. 11, 25; oder hat deine seele ein ekel an Zion? Jer. 14, 17; es mag leicht etwas an frembdem gebrauch im ein eckel machen. Kirchhof wendunm. 204a; dasz ich von ihrer gegenwart einen eckel bekam. pers. rosenth. 2, 27; alles was ich zuvor an ihr verwunderte und liebete, war in einen eckel verwandelt. 5, 10; bekommt einen eckel zum studium. Schoch stud. leben B.; auch die deutschen Kastalinnen sind ein eckel meiner sinnen. Fleming 441; es ist ein wechsel aller sachen, auf schein kommt plitz, auf tag folgt nacht, ein nasses leid auf trucknes lachen, auf wollust das was eckel macht. 500; sobald nun die pfeile des mächtigen knaben den kindischen eckel gebändiget haben. Günther 929; dasz die liebe niemals sättige und also keinen eckel erwecke. Menantes gal. welt 2, 9; ohne zweifel hatten meine zwei letztern verfolger bei dem traurigen verhängnisse ihrer vorläufer einen eckel geschöpfet mir weiter nachzueilen. Felsenb. 1, 49; weil ich dennoch einen starken eckel bei mir verspüre, mit einem frauenzimmer solches schlages ins ehebette zu steigen. 3, 437; die einwohner aber haben von alters her einen groszen eckel vor dem namen eines dorfs gehabt. Stillings jugend 1, 1; wär unser herz von ekel leer, so würde bald ein wollustmeer aus jedem hügel in uns flieszen. Haller 114; der patriarch braucht mich zu allerlei, wovor ich groszen eckel habe. Lessing 2, 320; ein starker schall war mir zuwider, krankhafte gegenstände erregten mir ekel und abscheu. Göthe 25, 251; gott sei mein zeuge, ich verabscheue euch, ich habe einen ekel an euch, und das herz gällt mir im leibe, wenn ich euch anschaue. Schiller 960a; er ist mir zum ekel, abscheu, ganz zuwider, widersteht mir. Kant sagt 10, 158: der ekel, ein anreiz sich des genossenen durch den kürzesten weg des speisekanals zu entledigen (sich zu erbrechen) ... weil es aber auch einen geistesgenusz gibt, der in der mittheilung der gedanken besteht, das gemüth aber diesen, wenn er uns aufgedrungen wird und doch für uns nicht gedeihlich ist, widerlich findet ..., so wird der instinct seiner los zu werden, der analogie wegen, gleichfalls ekel genannt. 33) den gegenstand des ekels und widerwillens selbst, die sache oder auch die person: aber die vielkünstliche (spinne) überzieht mit grauem ekel die silberblätter. Göthe 56, 4. von einem widrigen menschen heiszt es 'der ekel!' ähnlich dem persönlich gebrauchten der unflat, abschaum, eigensinn u. s. w. 44) synonyme: ahd. unwillo, unwillido, wullido, wullunga; unlust, urlust; maʒleidî (verleidete speise), nhd. maszleidigkeit, altn. leiðstafr, engl. loathing; altn. viðbioðr, schw. motbjudande, n. modbydelighed; altn. velgja, nd. walginge; schw. vämmjelse, n. vämmelse u. a. m.
8821 Zeichen · 136 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    EKEL

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)

    EKEL s. ECKEL.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    (ekel

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg

    (ekel, Eichel.)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Êkel

    Adelung (1793–1801) · +10 Parallelbelege

    Der Êkel , des -s, plur. car. 1) Eigentlich, diejenige unangenehme Empfindung, welche vorher gehet, wenn man sich überge…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Ekel

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Ekel vereinzelt -ck- 1 Abscheu, Widerwille, Abneigung a sinnl [ verschimmeltes Brot ] War es aber auch nicht vergiftet, …

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ekel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Ekel , Widerwillen gegen Speisen, Getränke, bestimmte Gerüche u. Gegenstände. Er geht häufig vom Magen aus, ist mit Brec…

  6. modern
    Dialekt
    Ekel

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Ekel [Ékl Hi. ; Èkl Mb. Str. K. Z. Wörth Ndrbetschd. Lohr ] m. Ekel. En E. han an eps Ekel vor etwas empfinden. Er het e…

  7. Spezial
    Ekel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ekel m. (-s) 1 sgriciada (-des) f. 2 (Übelkeit) sgric m. 3 (Abscheu) spiso (-si) m. , averjiun (-s) f. 4 (Überdruss) des…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ekel

91 Bildungen · 43 Erstglied · 46 Zweitglied · 2 Ableitungen

ekel‑ als Erstglied (30 von 43)

ekelhaft

SHW

ekel-haft Band 2, Spalte 177-178

Ekel (Adj.)

Wander

Ekel (Adj.) Ekel (Adj.). Wer ekel ist, muss manch guten Bissen entbehren. – Simrock, 2021; Körte, 1089; Kirchhofer, 150.

ekelbegrif

DWB

ekel·begrif

ekelbegrif , m. fastidiosa informatio: so war er ( Diderot ) es denn auch, der, wie Rousseau, von dem geselligen leben einen ekelbegrif verb…

Ekelbegriff

GWB

ekel·begriff

Ekelbegriff Diderot .. der, wie Rousseau, von dem geselligen Leben einen E. verbreitete 28,65,3 DuW 11 Caroline Vollmann C. V.

ekelblume

DWB2

ekel·blume

ekelblume f. volkstümliche bezeichnung der stapeliagewächse wegen ihres aasartigen geruchs: 1907 Meyers konv.-lex. 6,693 a . 1959 eckelblume…

ekelbringend

DWB2

ekelbringend adj. : 1766 allg. dt. bibl. 2,2,134.

ekelentēr

KöblerMnd

ekelentēr , M. nhd. wilde Rose, Hagebutte Hw.: s. ekeltēr, egeltēr, egelentēr E.: s. egeltēr L.: MndHwb 1, 522 (ekeltēr/ekelentēr)

ekelerfüllt

RDWB1

ekelerfüllt (nicht immer "исполненный отвращения" oder "с отвращением") гадливый, гадливо, с гадливым выражением лица

ekelerregend

LDWB2

ekel|er|re|gend adj. (ekelhaft, ekelig) da sgricé, sgriciorus (-sc, -rosa), desgustus (-sc, -tosa), detestabl (-i, -a).

ekelgeister

DWB

ekel·geister

ekelgeister , spiritus abominandi. Henisch, der diesen ausdruck 787, 40 beibringt, musz ihn an irgend einer stelle gelesen haben, er fällt a…

ekelgeruch

DWB

ekel·geruch

ekelgeruch , m. odor foedus: wenn sie ekelgeruch auf das rauchfasz streute, hätte sie die zihim und ohim damit aus der wüste forträuchern kö…

ekelhaft

DWB

ekel·haft

ekelhaft , fastidiose: Lamettries ekelhaft lachendes gesicht. J. P. Hesp. 1, 76.

EKELHAFTIG

DWB2

ekel·haftig

EKELHAFTIG adj. älter nhd. zuweilen neben ekelhaft adj. nach mitte 18. jhs. auf die mda. beschränkt. 1 ekelerregend zu ekelhaft adj. 1 1664 …

Ekelhaftigkeit

GWB

ekelhaftig·keit

Ekelhaftigkeit für wiss Unredlichkeit Einer der .. nicht anerkennen will, was ich in meiner Farbenlehre .. geleistet .. muß doch zuletzt, wa…

ekelich

DWB

ekel·ich

ekelich , eklich , fastidiosus, wozu man das vorhin angeführte mhd. erklich halte, die schreibung ekelig ist zu verwerfen, wie adelig, tadel…

Êkelig

Adelung

Êkelig , -er, -ste. adj. et adv. welches mit dem Beyworte ekel einerley Bedeutung hat, aber nur im gemeinen Leben gebraucht wird. 1) Ekel er…

ekelkur

DWB

ekel·kur

ekelkur , f. ihre ( der zeit ) kurmethode ist gewöhnlich die ekelkur. J. P. dämm. 100.

Êkelnahme

Adelung

ekel·nahme

Der Êkelnahme , des -n, plur. die -n, im gemeinen Leben, ein Schimpfnahme, ein Beynahme, welchen man jemanden aus Verachtung oder zur Beschi…

ekelname

DWB

ekel·name

ekelname , m. cognomen infame, scheltname, spitzname, beiname, oname, mhd. âname: sîn rëhter name was Riwalîn, sîn âname was Kanêlengres. Tr…

ekel als Zweitglied (30 von 46)

Menetekel

RDWB1

Menetekel n (таинственный) знак беды, дурное предзнаменование Ich lasse unsere heiligen Flaggenfarben von dem Mast wehen dem Volke ein Befre…

Achterhäkel

MeckWBN

achter·haekel

Wossidia Achterhäkel f. die zweitgrößte Hechel des Reifers und Seilers Ro Rostock@Kröpelin Kröp ; Syn. Middelhäkel; s. Abb. Reiper 1 (Bd. 5,…

Aftogghäkel

MeckWBN

Wossidia Aftogghäkel f. wie Groffhäkel (N) Wi Wismar@Neukloster NKlost .

Ankerschäkel

MeckWBN

anker·schaekel

Wossidia Ankerschäkel m. Verbindungsglied, mit dem der Anker an der Kette befestigt ist, vgl. Abb. Bd. 5, 1221: Wo. Seem. 1, 64.

Bökel

Adelung

boe·kel

Der Bökel , Bökeln u. s. f. Siehe im P.

brȫkel

MNWB

brȫkel , adj. , gebrechlich, zerbrechlich, vergänglich.

bōmhekel

KöblerMnd

bōmhekel , M. nhd. Specht ÜG.: lat. merops Hw.: vgl. mhd. boumheckel E.: s. bōm W.: s. nhd. (ält.) Baumhäckel, M., Baumhäckel, Baumhacker, S…

Finhäkel

MeckWBN

fin·haekel

Wossidia Finhäkel f. Hechel des Reifers und Seilers mit eng stehenden, dünnen und niedrigen Zinken, s. Reiper 1 (Bd. 5, 849).

Groffhäkel

MeckWBN

Wossidia Groffhäkel f. die stärkste Hechel des Reifers und Seilers Ro Rostock@Kröpelin Kröp ; Wi Wismar@Neukloster NKlost ; vgl. Reiper 1 (B…

Grützjökel

Adelung

gruetz·joekel

Der Grützjökel , des -s, plur. inus. im Bergbaue, eine Benennung eines ganz grünen Vitrioles, welcher aus dem Gesteine tröpfelt, und sich wi…

Häkel

Adelung

hae·kel

Das Häkel , des -s, plur. ut nom. sing. welches eigentlich das Diminut. von dem Worte Haken, für Häklein, ist, einen kleinen Haken zu bezeic…

Inklorhäkel

MeckWBN

Wossidia Inklorhäkel f. beim Inkloren benutzte Hechel des Reifers Ro Rostock@Kröpelin Kröp .

Karnhäkel

MeckWBN

karn·haekel

Wossidia Karnhäkel f. die feinste Hechel des Seilers, s. Reiper 1 (Bd. 5, 849).

knȫkel

MNWB

knȫkel (knockel) , knuckel Knöchel.

krekel

KöblerMnd

kre·kel

krekel , Sb. Vw.: s. krikel (2)

Lîmgekel

Wander

Lîmgekel Et äs e Lîmgekel. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 32, 19. Gekel (wol mit gaukeln zusammenhängend) = Spielpuppe; Lîmgekel = Le…

Markhäkel

Adelung

mark·haekel

Das Markhäkel , des -s, plur. ut nom. sing. im Forstwesen einiger Gegenden, ein Nahme des Waldhammers, womit die angewiesenen Bäume gemarket…

Middelhäkel

MeckWBN

middel·haekel

Wossidia Middelhäkel f. seilersprl. wie Achterhäkel Wi Wismar@Neukloster NKlost ; vgl. Reiper 1 (Bd. 5, 850).

Päkel

Adelung

pa·kel

Der Päkel , ein im Nieders. für Bökel, Salzbrühe, übliches Wort, S. Adelung Bökel .

partekel

MNWB

part·ekel

° partekel , m. : Gruppe von Menschen, Partei (Nd. Jb. 21, 104: Berliner Totentanz).

pêkprēkel

MNWB

pek·prekel

° pêkprēkel , m. : metallene Spitze eines Spießes oder eines anderen Geräts zum Stechen, „ Pekprekel alse dat korte iseren in deme peke stim…

pökel

DWB

poe·kel

pökel , m. salzbrühe, aufgenommen aus nd. pekel ( s. pickel 2): pöckel, salzwasser in welchem fische und fleisch eingemacht werden. Hübner n…

Ableitungen von ekel (2 von 2)

unekel

DWB

unekel Lenz 2, 211 . —

verekelung

DWB

verekelung , f. das erregen von widerwillen.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „ekel". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ekel/dwb?formid=E03732
MLA
Cotta, Marcel. „ekel". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ekel/dwb?formid=E03732. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „ekel". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ekel/dwb?formid=E03732.
BibTeX
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  urldate      = {2026-05-12},
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