Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
einbrechen
einbrechen , irrumpere, irruere, infringere, nnl. inbreken: 1 1) intransitiv, von naturerscheinungen: die nacht bricht ein, nox imminet, während es vom tag heiszt der tag bricht an (1, 299), vgl. d. myth. 708. 712, ebenso sollte der sprachgebrauch den anbrechenden morgen vom einbrechenden abend, anbrechende morgendämmerung von einbrechender abenddämmerung unterscheiden, es wird jedoch nicht genau beobachtet: setze dich hier, denn du scheinst, kraftlos von der hitze des weges nicht viel weiter zu können, bevor einbreche der abend. Voss 2, 308 ; wir sehen mitternacht den mittag überziehn, es pfl…