Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bestreben
bestreben , sich, niti, eniti, dän. besträbe, von uns erborgt, ahd. und mhd. nur das einfache strëpên, strëben, nnl. streven, mit derselben bedeutung, der aber eine sinnliche wie des tretens, trampelns, strampelns unterliegt, vgl. DWB anstreben , DWB aufstreben , DWB emporstreben , erstreben, auch bestreppen. die älteren wörterbücher geben blosz streben, kein bestreben, erst Stieler 2192 hat sich bestreben, omnem industriam adhibere, ich will mich dahin bestreben, hoc enitar. ich bestrebe mich einer eben so reinen und edlen liebe als er. Lessing ; dasz so viele sind, die allein dahin sich best…