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zapfen

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zapfen

Bd. 31, Sp. 266
zapfen, zäpfen, denominatives verbum aus dem subst. zapfen, gemeingermanisch, aber in der bedeutung zapfen, getränk aus einem fasz ablassen erst einzeldialektisch gebildet (altn. tappa, nengl. tap, mhd. zapfen); indessen alter verbaler stamm; denn aus dem reichen obd. vorkommen in der bedeutung zupfen, ungeschickt oder eilig gehn und aus der grammatischen bildung des nomens agentis zapfen wie auch aus der starken entfaltung der wurzel (nhd. tappen tappen, nhd. zappeln, nd. [westf.], fries., engl., norw. tapen, tappen berühren, leicht schlagen, obd. zäpfeln streiten) läszt sich gemeingermanische herkunft und auch die ursprünglichkeit des verbums folgern. der umlaut ist in zäpfen rispen schneiden vom grundwort zepfe (s.zapfen 2) übernommen, im übrigen ausdruck der causativen ableitung: er wird überall zurückgedrängt und hält sich nur auf obd. und mhd. boden: dan ich (d. floh) mit not erst meins (getränck, d. h. blut) mus zäpfen Fischart s. dicht. 2, 8 Kurz; wenn jungfern purpur-safft aus ihren adern zäpffen Hoffmannswaldau ged. 6, 128 Neukirch. mit -ö-: blut z. Fischart binenk. (1588) 67a; gold aus brunnen z. Lohenstein Sophon. (1680) 40. 11) eigentlich und alt, wenn auch fast nur unlitterarisch im sinne von 1@aa) zupfen, ziehen, reiszen: sobald er (der taucher) ihnen ... mit der lincken hand am seil durch zepffen und schüttelen ein zeichen gibt Heyden Plinius (1565) 387; zu sich zappen an sich reiszen A. Götze gloss. 2 234a; zappen ziehen, an sich reiszen Schmid schwäb. 541; mnd. tapen, ostfrs. tappa, täpen (Richth. 1065a, Stürenb. 277a). 1@bb) refl. sich schwerfällig oder eilig fortbegeben, sich davonmachen; absolut: schwerfällig daherkommen. die bedeutung ist aus der in 1 a abgeleitet; nur obd.; mit oder ohne umlaut: refl. bei Schmeller 2, 1143, Stalder 2, 465, Seiler 323b (-ä-), Unger-Khull 641a; daher zapfen stampfend, schwerfällig, trottend daherkommen, auch refl. Fischer 6, 1049. dem schwäb. gebrauch steht die bedeutung von nd. tappen tappen, unsicher, schwer auftreten nahe. 22) denominativ von zepfen rispe, ähre (s.zapfen 2, sp. 261): zepfen, zepfeln den brein, die rispen der hirse abschneiden Schmeller 2, 1143; doch zepfen (zepp Rhön) streifen, berühren ebda vielleicht auch mit schwed.-norw. täpa berühren, mnd. tapen tasten zu verbinden. 33) denominativ von zapfen 1 a und f, getränk aus einem fasz durch herausziehen des zapfens oder durch den hohlen z. selbst ablassen; mit umlaut bis mitte 17. jh.: kan einer nicht mehr trincken, so sihet er doch gern zepffen Fischart Garg. 414 ndr.; wirtin, zäpft uns einen külen wein hist. volkslied. 2, 291 Liliencron; noch Harsdörfer frauenz.-gespr. 2, 132. 3@aa) mit nennung des fasses ohne object: cras cras, ich rufe semper cras, und zapf immer aus einem fasz Opel-Cohn dreiszigj. krieg 436; bey jenem mehr als hundertjährgem fasse, woraus ich nur für götter zapfen lasse Weichmann poes. d. Nieders. 6, 115; hatte an den fässern gezapft W. Alexis hosen 1, 106; auch am bierkrug z. Miller Siegwart 1, 151. 3@bb) absolut: ich zapfe selbst und Amor schenkt mir ein P. Fleming dtsche ged. 1, 531 lit. ver.; ducillare Diefenb. 192a; Frisch 2, 464b; Adel., Campe, Dähnert, Doornk.-K., Follm., lux. wb., Martin-L. 3@cc) mit einem object, als welches das getränk erscheint; zunächst unter angabe des herkunftsortes: und zapfe wein vom mutterfasse Gökingk ged. 1, 177. die weine am unrechten fasse zapfen Gutzkow ritter v. g. 4, 260; ungewöhnlich: zur nasen ausz. theatr. diabol. 2, 18b; aus brunnen J. Prätorius anthropodemus 1, 68; dann viel häufiger ohne diese: liess zapffen wein und muscatellr Hollonius somnium 60 ndr.; frau wirthin, zapft ihr brav bier und wein? volksl. d. Deutsch. 1, 171 Erlach; bekränzet die tonnen, und zapfet mir wein Hölty ged. 176 Halm; vom wein, der gestern abends gezapft ward Bode Montaignes ged. u. mein. 3, 560; wo bier gezapft wurde A. v. Arnim 15, 177 Grimm; im adler zapft man neuen wein, tanz soll im wilden manne sein Hoffmann v. Fall. ges. werke 2, 362; ungewöhnlich: einen becher zum schlaftrunk zapfen lassen Musäus volksm. 2, 102, wohl aus folgender construction: ein jeder zapfete ein schälchen voll d. vern. tadlerinnen 1, 235; auffällig: zapft die tonnen, füllt die gläser, ... E. M. Arndt w. 3, 37 R.-M.; mit partitivischem object: fande ich den edlen tranck Peter Simon, daraus ich zapffte Grimmelshausen 2, 419 Keller; von dem gewöhnlichen wein z. Grimm kinder- u. hausmärchen nr. 60. 3@dd) wie b, aber von dem betrieb einer gastwirtschaft: alman mach tappen, he sy borger of enghene Wigands archiv 3, 43; uut dem huse tappen das getränk bey maassen verkaufen brem. wb. 5, 25; aus dem hause z. Adel., Campe, eine schenke halten Martin-L., Fischer, Follm., lux., Hönig, Kehrein, Schöpf, Doornk.-K. 3@ee) übertragen: unmittelbar aus dem fasse trinken Schöpf 825, Martin-L. 2, 911b; ähnlich: das kind zapft saugt an der mutterbrust Fischer 6, 1049. 3@ff) eine beliebige flüssigkeit ist object; meist das blut, s. o.: du unmensch! komm und such und zapf aus dieser brust den rest von Lajus blut A. U. v. Braunschweig Octavia 1, 1010; ... war das blut aus dem herzen gezapfet Bodmer Noah 145; unsre spise sollen, sollen aus hundert wunden ihr blut z. Göthe 39, 149 W.; aus den adern Bode Montaignes ged. u. mein. 3, 45; O. Ludwig ges. schr. 3, 180; aus dem arme Fouqué bildersaal 2, 266; von der sole: die träger (verrichten) das zapffen Fr. Hondorff d. saltzwerk z. Halle 40; frei: die magney ..., aus deren blüthenknospen ... ein saft gezapft wird O. Peschel völkerkde 481; mit angabe des aufnahmegefäszes: der andere zapft das öl (aus der angebohrten terebinthe) in den krug C. Schulze bibl. sprichw. 167; ich werde ... meine jüngferliche tinctur an statt der krancken Schlampampen ihrer hinein zapffen Chr. Reuter Schlampampe 120 ndr. 3@gg) bildlich festes als object: so dasz es acht Louis d'or aus meinem ... beutel gezapft hat Droste-Hülshoff br. 190 Card.; der lord zapft gold aus seiner tonne, und ich aus meiner höchstens wein G. Herwegh ged. e. lebend. 18; ich habe fleiszig daran (an sammlungen) gezapft Görres briefe 2, 524. 3@hh) einem wassersüchtigen zäpfen Fischer 6, 1049, Martin-L. 2, 911b. 3@ii) mit subjectswechsel: man findet auf felsen viel zapfende quellen Harsdörfer frauenz.-gesprechsp. 7, 243; zäpfen wasser lassen (scherzhaft) Martin-L. 2, 911b. 44) umgelautete ableitung vom nomen zapfen 4, nach Adelung 2 4, 1655 noch mit umlaut bei den zimmerleuten, schriftsprachlich jetzt zapfen. 4@aa) mit zapfen versehen: ein stachel mit spitzen stark gezapfet Lexer 3, 1031; gezepft und genegelt ebda; Campe 5, 812b (-a-). 4@bb) mittelst des zapfens befestigen: die sustern hant zugelaszen, den buweganck und stoben myner vicarien husz ... in ir husz und wand zu zeppen (Frankfurt 15. jh.) Diefenb.-W. 910; nuon mach ein ander holtz ..., das zepf unden gerecht in die gefierten nuet des zwerchholtz A. Dürer underweysung d. messung Q 1b; (das ende des stocks) zäpffen sie in das holtz G. Schwartzkopff Herodot 195; Campe, Martin-L. (-ä-); Beil 1, 666 (-a-); bildlich: disz ist der rechte mast, den du mir in mein schiff selbs-selbs gezimmert hast und tief ins hAertz gezAepfft Rompler v. Löwenhalt 1. geb. s. reimgetichte 73. 4@cc) besonderes: zäpfen kneifen, klemmen Martin-L. 2, 911b; bäume stützen ebda. 55) verschiedenes: zu zapfen, m., nr. 1 c mnd. tappen dörch de sluse ein schiff durch die schleuse bringen Lübben-Walther 399a. — zapfen düngen Schmeller 2, 1143 (zu z. klumpen mist ebda?). — nötte (nüsse) tappen das verlangte abschlagen, nicht thun wollen Strodtmann id. Osn. 242 ist undurchsichtig.meckl. he ward nich tappt un nich buddelt auf ihn wird nicht gerechnet, wird nicht für voll angesehen, ist nicht des anzapfens wert Mi 92a, eigentlich: wird nicht angezapft und aus der flasche getrunken; auch Schütze 4, 248.
7906 Zeichen · 215 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    zapfenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    zapfen , zepfen swv. mit zapfen versehen. ein stahel mit spitzen stark gezapfet Mbrg. 4 a . gezepft und genegelt Arch. W…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zapfen

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Zapfen , verb. regul. act. vermittelst des Zapfens ausfließen lassen. Ein Nößel Wein zapfen. Im gemeinen Leben wird dies…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Zapfen

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Zapfen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Zapfen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Zapfen , Rotationskörper, die, von entsprechend geformten Hohlkörpern (Lagern, Büchsen) ganz oder teilweise umschlossen,…

  5. modern
    Dialekt
    Zapfen

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Zapfe n [Tsàpfə S. O. U.; Tsàpə W.; Pl. Tsapfə, Tsæpfə Str. ; Demin. Tsapflə O., Tsapfl U. ] m. 1. Zapfen am Fass, der F…

  6. Sprichwörter
    Zapfen

    Wander (Sprichwörter)

    Zapfen 1. Am Zapfen sparen und am Spundloche wieder herauslaufen lassen, das spart nicht. – Simrock, 9634; Körte, 5617; …

  7. Spezial
    Zapfen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    Zap|fen m. (-s,-) 1 ‹bot› (bei Nadelbäumen) coca (coches) f. , pita (pites) f. 2 (bei der Zirbelkiefer) brode (-di) m. 3…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zapfen

188 Bildungen · 160 Erstglied · 26 Zweitglied · 2 Ableitungen

zapfen‑ als Erstglied (30 von 160)

Zapfenbach

SHW

Zapfen-bach Band 6, Spalte 741-742

Zapfenbank

SHW

Zapfen-bank Band 6, Spalte 741-742

Zapfenloch

SHW

Zapfen-loch Band 6, Spalte 743-744

zapfenabschlager

DWB

-abschlager m. , ( Ulm um 1700 der zapfenwirth ) Fischer 6, 1049 . —

zapfenachse

DWB

zapfen·achse

zapfenachse , f. , achse eines nadelholzzapfens, conus E. A. Rossmässler d. wald 337 . —

Zapfenamt

Campe

zapfen·amt

✱ ✱ Das Zapfenamt , — es, Mz . u. das Amt, Geschäft, den Wein zu zapfen. Oberlin.

zapfenansatzfeile

DWB

-ansatzfeile , f. , feile, mit der der ansatz einer welle bearbeitet wird Prechtl technol. encyclop. 5, 571 . —

zapfenapfel

DWB

zapfen·apfel

-apfel ( auch zapf-), m., eine sorte länglicher äpfel Frisch 1, 30 c ; Campe 5, 812 a ; zapfenöpffel Casp. Schwenckfeld stirp. et fossil. Si…

zapfenartig

DWB

zapfen·artig

-artig , adj. , wie z. ( in verschiedenen bedeutungen ), botan.: Schlechtendal flora v. Deutschland 10, 134 ; Oken allg. naturgesch. 3 II , …

zapfenband

DWB

zapfen·band

-band , n. , gelenkband für eine thür, ein fenster u. s. w., dessen eine hälfte einen zapfen trägt, welcher in der cylindrisch geformten hül…

zapfenbank

DWB

zapfen·bank

-bank , f. , wende- oder zapffbanck, darauff die zoeber unter den zapffen des kahnes stehen Fr. Hondorff saltzwerk zu Halle 34 ; ebda 32 zap…

zapfen als Zweitglied (26 von 26)

abzapfen

DWB

abzapfen , liquorem extrahere, nnl. aftappen: wein, bier, essig abzapfen, das fasz abzapfen; dem siechen das wasser abzapfen; ob ich ihm sei…

anzapfen

Pfeifer_etym

Zapfen m. ‘länglicher, sich verjüngender Holzpflock (Stöpsel) zum Verschließen eines Gefäßes, konisch runder, mit holzigen Schuppen versehen…

auszapfen

DWB

aus·zapfen

auszapfen , expromere, nnl. uittappen: blut auszapfen; wein auszapfen; das fasz auszapfen; wie theuer es ausgezappet solle werden. weisth. 2…

Bleyzapfen

Adelung

bley·zapfen

Der Bleyzapfen , des -s, plur. ut nom. sing. im Bergbaue, ein rundes und auf einer Seite breites Eisen, welches in den Rundbaum gesteckt wir…

Blumenzapfen

Adelung

blumen·zapfen

Der Blumenzapfen , des -s, plur. ut nom. sing. in der Botanik, gewisse Zapfen ähnliche Blumenkelche an manchen Gewächsen, welche den männlic…

einzapfen

DWB

ein·zapfen

einzapfen , nnl. intappen, 1 1) cerevisiam, vinum expromere e dolio. 2 2) trabem injungere: wenn im haus die hauptbalken nicht eingezäpft si…

Eiszapfen

Adelung

eis·zapfen

Der Eiszapfen , des -s, plur. ut nom. sing. wie das vorige, in den anständigern Sprecharten. Die Eiszapfen entstehen aus langsam herunter fa…

grundzapfen

DWB

grund·zapfen

-zapfen , m. , ' zapfen zum wasserablassen am boden des teiches ' Mothes 2, 543 ; so bereits urkundlich grunttappe ( v. j. 1442) urk.- buch …

krummzapfen

DWB

krumm·zapfen

krummzapfen , m. krummer zapfen, ein wichtiges stück am wasserrade, in mühlen und sonst, werbel oder wirbel, s. Krünitz 54, 146 ; bergm. kru…

Laßzapfen

Adelung

lass·zapfen

Der Laßzapfen , des -s, plur. ut nom. sing. in einigen Gegenden, ein Zapfen in einem Fasse, den darin befindlichen flüssigen Körper nach Bel…

radzapfen

DWB

rad·zapfen

radzapfen , m. der im mittelpunkt eines rades befestigte zapfen, um welches sich dasselbe bewegt. Adelung.

spundzapfen

DWB

spund·zapfen

spundzapfen , m. ein vor die mündung der kanone gesteckter zapfen oder pfropf, damit der lauf reinlich bleibe, auch mundpfropf, deckelpfropf…

stellzapfen

DWB

stell·zapfen

-zapfen , m. , theil im mechanismus einer kleinuhr: durch die stellscheibe geht der st., welcher mit dem uhrschlüssel herum gedrehet wird Ja…

stuhlzapfen

DWB

stuhl·zapfen

stuhlzapf , stuhlzapfen , m. , seifenclystier, seifenpille, nachtpille, s. stuhl 4 c: balanus stulzapff Pomey (1720) 282 ; Adelung (1780) 4,…

tannzapfen

DWB

tann·zapfen

tannzapfen , m. pinea, tannzapf ( vergl. tannapfel ) voc. 1482 gg 3 a : die danzapfen und haselzapfen. Closener 142, 24 ; knopf, geformt als…

Tropfzapfen

Adelung

tropf·zapfen

Der Tropfzapfen , des -s, plur. ut nom. sing. in den Gradier Häusern, S. Adelung Tropfhahn .

verzapfen

DWB

ver·zapfen

verzapfen , vb. , auch mit umlaut, eine präfixbildung zum denominativen verbum zapfen, zäpfen teil 15, sp. 266. mundartformen: vertappen Men…

Vitriolzapfen

Adelung

vitriol·zapfen

Der Vitriolzapfen , des -s, plur. ut nom. sing. gediegener oder gewachsener Vitriol in kristallinischer und Zapfen ähnlicher Gestalt, welche…

walzzapfen

DWB

walz·zapfen

walzzapfen , m. beim grobschmied ' der eiserne zapfen, um welchen das dünne blech am ende eines grabscheides oder einer mistgabel zu einer t…

Winkelzapfen

Adelung

winkel·zapfen

Der Winkelzapfen , des -s, plur. ut nom. sing. im Bergbaue, der krumm gebogene Zapfen an der Welle des Wendebockes, an einem Feldgestänge.

wīnzapfen

KöblerMhd

wīn·zapfen

wīnzapfen , sw. V. nhd. Wein zapfen Q.: Nbu (1360-1396) E.: s. wīn, zapfen W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (wînzapfen)

ūzzapfen

KöblerMhd

ūzzapfen , sw. V. nhd. auszapfen, abzapfen Hw.: vgl. mnl. ūtetappen, mnd. ūttappen Q.: Secret (1282) E.: s. ūz, zapfen W.: nhd. (ält.) ausza…

Ableitungen von zapfen (2 von 2)

entzapfen

DWB

entzapfen , mittere, detrahere, abzapfen: auch hab ich beiden getrofnen klares blut entzapft. Bürger 223 a .

verzapfen

DWB

verzapfen , vb. , auch mit umlaut, eine präfixbildung zum denominativen verbum zapfen, zäpfen teil 15, sp. 266. mundartformen: vertappen Men…

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APA
Cotta, M. (2026). „zapfen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/zapfen/dwb?formid=Z01089
MLA
Cotta, Marcel. „zapfen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/zapfen/dwb?formid=Z01089. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „zapfen". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/zapfen/dwb?formid=Z01089.
BibTeX
@misc{lautwandel_zapfen_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
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