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übe

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

übe f.

Bd. 23, Sp. 5
übe, f. , mhd. üebe, ahd. uoba. nominalableitung zu üben (s. d.). ahd. und mhd. ist der masc. a-stamm uop häufiger als der fem. ô-stamm, im ganzen bleiben die belege spärlich. gegenüber dem verbalabstractum übung konnte sich übe nicht behaupten und verkümmerte. 11) die mit der alten bedeutung von üben colere (vgl. ahd. uobo, colonus) zusammenhängende verwendung für 'landbesitz' weist mhd. wb. 3, 191b für den masc.-stamm aus Hartmanns rede vom glauben 2406 nach. 22) ubertas Scherzii glossarium 1694b; vgl. auch Frisch teutsch-lat. wb. (1741) 2, 397b: 'es scheint dieses alte wort vom lat. uber, ubertas bey den stifftungen gebräuchlich gewesen zu seyn'; hier auch die ff. belege: to Quedelenborch eyn samenunge de selve forste dachte stichten de he wolde berichten mit richeit an groter ube, he wolde Oen gheven wol dusent hube chron. rhythm. III script. Brunsw. 19; also mek de scrifft begann do sagen wo dar bi alden dagen were ein provest Aderolt de deme stichte ricke solt gaf mit so groter ube, he gaf im wol hundert huve ebd. 53. 33) gebrauch, thätigkeit, ausübung: dat he alle Oebe (übung im reden) forlos A Warmund dat sassische dönekenbôk; und sî niemen trîbet mit endelicher üebe Reinfrid von Braunschweig 10703 Bartsch; man hat an im (Parzifal) erfunden daz sich der karfvnkel niht vervellen kan swie tunkel si di naht mit trbe vnd ist er vnbekennet, sin edelkeit die machet wol be jüng. Tit. 5638 Hahn; zart schone fraw, gedenck vnd schaw, wie mich deyn lieb mit steter yeb hertzlichen seer thuot krencken flieg. blatt. drey hübsche lieder, gedr. zu Nürnberg durch Kunegund Hergotin; der mer frosch macht das wasser trüb und fecht die visch in solcher üb Hans Sachs 7, 458, 38 Keller; wer gotts wort hat in stetter üb denselbigen hat gott auch lieb ders. 19, 17. 30 Keller-Götze; in solcher masz on abelasz magst du mich ye ergetzen mit rechter lieb in steter yeb durch freud ausz trauren setzen Forster frische teutsche liedlein 28 neudr.; mit steter lieb des hab ich ub Ambr. liederb. 34, 5; wo lieb bey lieb in Venus üb beiligen ohne sorgen ebd. 47, 3; erhalt nur in schöner übe unsrer eintracht bruderliebe P. Drechsler W. Scherffer 266.
2185 Zeichen · 44 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    übef.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    übe , f. , mhd. üebe, ahd. uoba. nominalableitung zu üben ( s. d. ). ahd. und mhd. ist der masc. a- stamm uop häufiger a…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit uebe

4.431 Bildungen · 4.398 Erstglied · 33 Zweitglied · 0 Ableitungen

uebe‑ als Erstglied (30 von 4.398)

übe l U übel

DERW

übe l U übel, Adj., ›übel, böse, schlecht‹, mhd. übel, Adj., ›übel, böse, bösartig, böshaft, grimmig, schlecht‹, ahd. ubil (765), Adj., ›übe…

übede

DWB

übede , f. , dasselbe wie übe: uobida cultus Diefenbach nov. gloss. 123 b vgl. Schmeller I 19; md. ûbede Lexer mhd. handwb. 2, 1686 .

übekampf

DWB

ube·kampf

übekampf , m. : ... Roms jüngling seh' ich, um den stäubte des übekampfs marsfeld Platen 1, 210 .

übel

FWB

1. ›Übel, Böses, Schlechtes als Gesamtheit des dem Menschen existentiell vorgegebenen Widerständigen, Widerwärtigen‹; solche Gegebenheiten k…

Uebel (Adv.)

Wander

Uebel (Adv.) Uebel (Adv.). 1. Da geht's übel zu, wo Frevel die Trommel schlägt und Hoffart das Fähnlein trägt. 2. Der denkt übel, der das Wi…

übelære

Lexer

uebel·aere

übelære stm. die üblär, gewalttätigen leute Oest. w. 338,39 ;

übelan

DWB

ueb·elan

übelan , adv. , gehässig: ihr wisset ja, der Colin ist mir von jeher übelan gewesen, und hat immer gesucht, wo er mich kränken konnte! H. Zs…

übelangebracht

DWB

uebel·angebracht

übelangebracht , adj. , unzweckmäszig, unrichtig; wie so viele der folgenden übel- composita als gegensatz zu wohl- gebildet und seit dem 18…

übelangst

DWB

uebel·angst

übelangst , adj. : bey jeder kecken und kühnen stelle ward mir herzinniglich wohl, bey jeder sottise, ward ich übelangst und beklommen Zimme…

übelanständig

DWB

uebel·anstaendig

übelanständig , adj. u. adv. , zu übelanstehen, gegens.: wohlanständig: die zarten glieder ( der pferde ) werden ausgemattet, tun alles mit …

übelauf

DWB

uebel·auf

übelauf , adv. , ubel auf, male constitutus Stieler (1691) 64 ; malade, krank, unpäszlich, übelauff curiöses bauern-lexicon (1728) 101; übel…

übelaufgeräumt

DWB

uebel·aufgeraeumt

übelaufgeräumt , adj. , miszlaunig: dasz der gesunde muntre mann mich übelaufgeräumt und todtkrank machen kann Joh. E. Schlegel 4, 278 ; da …

übelaufseher

DWB

uebelauf·seher

übelaufseher , m. , a bad surveyor Ludwig teutschengl. wb. (1765) 1779 ; was musz der könig für übelaufseher haben? Chr. Weise freym. redner…

übelbedeutend

DWB

uebel·bedeutend

übelbedeutend , adj. : andre hingegen rissen sie uns wieder aus den händen und warfen sie mit einem unwilligen blick von sich, als ob etwas …

übelbefinden

DWB

uebel·befinden

übelbefinden , n. , gegens.: wohlbefinden; weil ... bei dessen übelbefinden sich unmöglich irgend ein theil wohlbefinden könnte Schleiermach…

übelbegnügt

DWB

übelbegnügt , adj. : gott hat geboten, das man die übeltähter ungestrafft nicht lassen solte. was für ein hochschädliches exempel der nachfo…

übelbehagen

DWB

uebel·behagen

übelbehagen , n. , unbehagen: in ihrem ( der Liefländer barone ) übrigens sehr guten deutsch lernte ich ein studentenwort für das übelbehage…

übelbeleumundet

DWB

übelbeleumundet , adj. , von schlechtem rufe s. o. th. 1 sp. 1447.

übelbelohnt

DWB

übelbelohnt , adj. , Antiochus ... kauffte daher seinem übelbelohnten stadthalter Theodotus die städte Seleucia und Ptolomais ab Lohenstein …

übelberaten

DWB

uebel·beraten

übelberaten , adj. , onvoorzigtig, onbescheiden Kramer d. holl. wb. (1787) 464 c ; die übelberathene seele Bodmer Noah 318 ; unglücklich, üb…

übelberedt

DWB

uebel·beredt

übelberedt , adj. , ich hätte es auch widerredet, aber ich dorffte meiner übelberedten zunge diese verrichtung nit auftragen Birken ostländ.…

übelberitten

DWB

uebel·beritten

übelberitten , adj. , es ist ... ein gemein sprichwort: vbelberitten, will allweg da vornen sein Boltz Terenz deutsch (1539) A 2 a .

übelberüchtigt

DWB

uebel·beruechtigt

übelberüchtigt , adj. , diffamatus Steinbach (1734) 2, 291 ; die in een kwaaden naam, een kwaad blaadje staat Kramer d. holl.-wb. (1787) 464…

übelberufen

DWB

uebel·berufen

übelberufen , adj. , qui male audit Steinbach (1734) 2, 308 ; das hinlänglich übelberufene wesen des in andern stadttheilen üppig wuchernden…

Übelbestellte

GWB

Übelbestellte [bisher nicht publizierter Wortartikel]

uebe als Zweitglied (30 von 33)

Beißrübe

Adelung

beiss·ruebe

Die Beißrübe , plur. die -n, ein Nahme, der in einigen Oberdeutschen Gegenden den rothen Rüben oder der Beete gegeben wird. S. Adelung Beete…

Êrdrübe

Adelung

erd·ruebe

Die Êrdrübe , plur. die -n. 1) In einigen Gegenden, ein Nahme der Erdäpfel oder Erdbirnen, S. Adelung Erdapfel . 2) S. Torsche.

feldrübe

DWB

feld·ruebe

feldrübe , f. brassica rapa, stoppelrübe, unterschieden von der steckrübe.

flockgestübe

DWB

flock·gestuebe

flockgestübe , n. der fliegende aschenstaub, die flockasche: das flochgestub, das fewer und gebles ( gebläse ) über sich stoszet und wider h…

Fürschübe

Wander

fuer·schuebe

Fürschübe Wer um Fürschübe handlet, dem schwint der Mist i der Grueb. ( Luzern. ) – Ineichen, Ms. Um Fürschiebe handeln = mit leichtfertigem…

futterrübe

DWB

futter·ruebe

futterrübe , f. zu viehfutter gezogene rübe, im besondern die stoppelrübe, turnipse, brassica rapa. Adelung. Scheller. Campe. dän. foderroe.…

geschübe

DWB

geschübe , n. , s. geschiebe 2, sp. 3882, dazu noch: geschübe, die trümmer von den gängen, so sich über und an einander geschoben Frisch 2, …

gestübe

DWB

gestübe , gestübbe , n. staub, wie gestüppe ( s. d. ) coll. zum gleichbedeutenden mhd. neutr. stuppe, stüppe, ahd. stubbi, stuppi, das sich …

gichtrübe

DWB

gicht·ruebe

gichtrübe , f. , zaunrübe, bryonia alba, auch bryonia dioica, heute noch ein volksmittel gegen gicht, seit dem 16. jh. bezeugt, aber sicher …

guckrübe

DWB

guck·ruebe

guckrübe , f. , rübenart, ' eine art langer rüben, welche in den brachfeldern Englands und der Niederlande wächset, rapa sativa oblonga ' Ad…

halmrübe

DWB

halm·ruebe

halmrübe , f. rübe, die gleich nach der ärnte in die stoppeln des ackers gesät wird, auch stoppelrübe. Frisch 1, 401 c . Adelung.

kohlengestübe

DWB

kohlen·gestuebe

kohlengestübe , n. kohlenstaub, kohlgestübe ( s. d. ), auch kohlenlesche, kohllesche ( Adelung ): das gestübe aber, in welchs die kolen sein…

kohlgestübe

DWB

kohl·gestuebe

kohlgestübe , n. wie kohlengestübe: vorm Buchwald war ein bron auf Tristrans gang, da lag des jars etlich mal ein staub wie ein kolgestub dr…

kohlrübe

DWB

kohl·ruebe

kohlrübe , f. rübenkohl, kohlraben. Rädlein 553 b , oberd. köhlrube caulirapum Kirsch 1, 189 b , s. kohlrabi ( bes. unter 4); in Sachsen nen…

Mayrübe

Adelung

may·ruebe

Die Mayrübe , plur. die -n, eine Art der Brassica Rapa, welche auch Tellerrübe genannt wird.

mohrrübe

DWB

mohr·ruebe

mohrrübe , f. die möhre, daucus carota; zu der alten form des ersten theiles der zusammensetzung ist erklärend rübe getreten. der name ist v…

ofengestübe

DWB

ofen·gestuebe

ofengestübe , n. gemenge aus kohlenklein und lehm, womit der herd in den schmelzöfen gebildet wird. Chemnitzer bergm. wb. 376 b ; das mit de…

schwanzrübe

DWB

schwanz·ruebe

schwanzrübe , f. der feste theil des schwanzes bei thieren ( z. b. beim pferde ) Adelung.

steckrübe

DWB

steck·ruebe

steckrübe , f. , eigentlich ' rübe, welche nach der aussaat noch einmal durch stecken ( s. 1 stecken 6 f α sp. 1309) verpflanzt wird '. die …

stoppelrübe

DWB

stoppel·ruebe

stoppelrübe , f. , welche gleich nach der ernte in die frisch gepflügte stoppel gesät wird Frisch 2, 340 a , vgl. Thär grundzüge der ration.…

tellerrübe

DWB

teller·ruebe

tellerrübe , f. rapa sativa rotunda ( mit scheiben- oder tellerförmigen wurzeln ) Nemnich 1, 676 .

trübe

DWB

tru·ebe

trübe , f. , ahd. truobî, mhd. trüebe; im älteren nhd. auch vereinzelt mit -n trüben (= ahd. * truobîn) weisth. 3, 599, Ercker mineral. ertz…

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APA
Cotta, M. (2026). „uebe". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/uebe/dwb?formid=U00004
MLA
Cotta, Marcel. „uebe". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/uebe/dwb?formid=U00004. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „uebe". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/uebe/dwb?formid=U00004.
BibTeX
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