Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
triefen
triefen, v.
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die brûdere sulen iren vlîz legen daran, daz die gotes hûsere des ordenes von den triefenden dachen oder von deme stoube an den wenden ... iht werden verstellet1264 DOrdStat. 72
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van druppenvalle: so we en hus heft, darvan drup1428 BremRQ. 130 Textarchiv: BremRQ. 130 Faksimile
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het en moet gheen man sijn osen hanghen noch drupen late in eens anderen mans hof, elc sal bewercken sijn deel hoves dat hi gheen scade en doe1451 NlSsp. II 118 Faksimile
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es soll auch niemand einn außfluß, oder wassersteyn machen, an der wandt seines nachbaurn, dardurch dieselb verfeulet oder geschaͤdigt werde, oder solch vnsauber, stehend, stinckend wasser, rinnen, trieffen odder sincken moͤcht, inseins nachbaurn hauß, garten oder ander gemach, vnnd nit frei außfliesse, one beschwerung seines nachbauren1553 Gobler,StatB. 128r Volltext (und Faksimile)
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vverther en mon ewndad anda sinne erim and him werthe sina sina curuen and thiu hond driape, sa skel ma him resza alsa stor, sa tha fiuwer fingrar to bote winna muge [wenn ein Mann am Arm verwundet wird, und ihm die Sehnen zerschnitten werden und die Hand schlaff herabhängt, so soll man ihm soviel zahlen, wie die vier Finger zur Buße erhalten würden]Ende 13. Jh. BrokmerR. 108 Textarchiv: BrokmerR. 108
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huamsa sin fot stedes driupt fiowr merc [wenn jemandem der Fuß immer schlaff herabhängt: vier Mark]Mitte 15. Jh. EmsigerR. 182 Textarchiv: EmsigerR. 182
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wann de voet druͤpet, dat is, wan he sinen voet hoeger up boeret, mit den treden, der wondinge halven, dan he vorhen plach und de voet is nicht lam und hincket dair ock nicht mede, so ist 48 schilling [Buße]um 1518 OstfriesLR.(Wicht) 768 Faksimile