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trage

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

trage f.

Bd. 21, Sp. 1035
trage, f. , der träger, das getragene, das tragen. als nomen agentis nur im ahd.: 1) traga, magozoha nutrix, gerula; traga, diorna gerula Graff 5, 500 und 2) in compositis obaz-, scala-, turritraga ebda. als unpersönliches verbalsubstantiv zuerst frühmhd. bezeugt, s. u., und noch heute gebräuchlich. bis zum 17. jh. stehen stark- und schwachflectierte formen nebeneinander; stark: twe drage acc. (a. d. j. 1471) staatsbürgerl. magazin 9, 464 Falck; trage n. (acc.?) sg. M. Grosser kurtze ... anleitung zu d. landwirthsch. (1590) o 5b; trage acc. sg. Fr. Seidel türk. gefängn. (1629) f 1a; schwach: van der dragen (a. d. j. 1554) Strals. chr. 1, 139 Mohnike-Zober; tragen acc. pl. Marienbg. treszlerb. a. d. j. 1402 143 Joachim; desgl. a. d. j. 1528 chron. d. d. städte 23, 213 (var. zu 3); auff einer tragen Tectander iter Pers. (1610) 77; die schwache form der obliquen casus ist auch in den nom. sg. gedrungen: tragen Diefenbach 261b s. u.; Spreng Ilias (1610) 313b. mehrdeutig ist der mhd. beleg: Milst. gen. u. exod. 138, 30 Diemer, s. u. heute herrscht mischflexion auch in den mundarten; vereinzelt ein schwacher sg. trāgen (n.) Kleemann nordthür. 23c. AA. der träger, nur von sachen; zuerst: dei lantloute roumeten ir selede mit tragen joch mit menede von den chroten Milst. gen. u. exod. 138, 30 Diemer; gerula tragen dar uff man etwas tregt Diefenbach 261b; gerula trag vocabul. rerum, s. Mone anz. 8, 251; gestatorium drage Diefenbach 261c. A@11) traggerät verschiedenster form und bestimmung für eine person: die tr. steht auf der sitzbank, der träger daneben Rosegger 4, 73; gockel hob sie (gackeleia) aus dem korbe heraus und hängte sich denselben noch hinten auf die tr. Brentano 5, 28; ersuche die platte ... durch einen boten auf der tr. herüberzusenden Göthe IV 26, 202 W.; in Schlesw.-Holstein 'vorrichtung zum lasttragen auf dem rücken, die nur aus einem senkrechten und einem wagerechten brett besteht' Mensing 1, 828; in der weidmannssprache ein viereckiger, mit bändern über der schulter zu tragender rahmen, in dessen mitte der falkonier auf der reise oder auch bei der beize geht, wenn er mehrere falken zu tragen hat, s. Schöpffer Friedr. II. falknerei 202; die ritter ... nahmen sie (die falken) von der tr. und setzten einen derselben je einem der fräulein ... auf den ... handschuh der rechten hand Dahn weltuntergang (1889) 58; so wohl auch: gage oder trage, die beizvögel auf einer tragevorrichtung vereinigt H. Laube jagdbrevier (1841) 255. im sinne von 1tracht II a: in der küche wurden schwere milcheimer auf die steinfliesen gesetzt; man hörte das kettenklirren der tragen, die Gretchen an die wand hängte Kröger wohng. d. glücks (1897) 160, von Adelung 4, 638 als dialektisch bezeichnet. tablett: die schüsseln erschienen, ... jede auf besonderer tr. Mommsen red. u. aufs. (1905) 284. ähnlich: 'das brett, worauf brot, fleisch u. s. w. gelegt wird', draghe, broddraghe, spisedraghe, s. Schiller-Lübben 1, 563; de worste, speck uth dem wimen (lattengerüst), brodt van der dragen Strals. chron. 1, 139 Mohnike-Zober; heute in Waldeck drage 'freihängendes brotgestell' Bauer-Collitz 309. obd. querholz auf dem langbaum des wagens zum tragen der leitern: Martin-Lienhart 2, 745; Stalder 1, 294; ähnlich Seiler 82b. bei den färbern 'eine hölzerne leiter über der blauküpe, den gefärbten zeug zu tragen' Adelung 4, 638. — in der feldtelegraphie werden die trommeln (vom feldkabel) ... auf eine hölzerne tr. oder auf einen eisernen trommelbock gelegt, der sich am hinteren ende der feldtelegraphenfahrzeuge befindet v. Alten hdb. f. heer u. flotte 1, 35. — in der weberei: 'das weberschiffchen oder die fadenspule aus pappe im weberschiffchen' Fischer schwäb. wb. 2, 303; K. Reiser sagen, gebr., sprichw. d. Allgäus 2, 740. tragband verschiedenster art: ohne genauere angabe 'das trageband' Tobler app. 149b; 'der tragriemen' wb. d. luxbg. ma. 72; Follmann dtsch.-lothr. 105; 'das strangleder des angeschirrten pferdes' luxbg. ma. a. a. o.; lederriemen mit zwei ösen für schubkarren und bahnen Vilmar kurhess. 414; Hofmann ndhess. 240b. im obersächs. gibt es das compos. die hosentrage für den hosenträger Müller-Fraureuth 1, 236a. — das achselband der weiblichen kleidung: (die frauen tragen) achseln-ermeln, die einer alten kleidung, welche man die hufsecken genennet hat, für tragen gedient haben und als solche zugeschnitten sind; die tragen werden annoch auf den achseln behalten, da man die last des habits, für welche sie erfunden worden, abgelegt hat Bodmer-Breitinger disc. der mahlern (1721) 3, 77. der tragsack der thiere im obd., vgl. 1tracht II c, 'bes. der kühe' Martin-Lienhart 2, 745; Straszbg. stud. 2, 268 (Münsterthal); Schmeller-Fr. 1, 653. A@22) in der schriftsprache gewöhnlich das von zwei personen getragene, mit zwei 'tragstangen' versehene transportgerät: ein höltzerne tr. mit vier füszen ... darauf man scherben und eingesetzte gewächse hin und wieder bringen kan v. Hohberg georg. cur. (1682) 1, 470; eine wildprets-trage zu machen. diese gehört zu einem completen jagdzeuge ... mit dieser tr. werden bey denen jagden das gefällete wild zusammen und vor den schirm getragen Döbel eröff. jägerpract. (1746) 2, 35; zwei starke männer ... brachten auf einer tr. allerlei geschenke A. v. Arnim 12, 41 G.; in ziegeleien dient eine tr., ein leiterähnliches gerät, das auch vogel genannt wird, dazu, den ton aus der grube zum formtisch zu bringen Mothes ill. baulex. 4, 360. zumeist zum transport von kranken und verwundeten menschen: wegen meines herren schwachheit, den wir auff einer tragen ... tragen lassen Tectander iter Persicum (1610) 77; schlug des Kretschmers knecht, dasz man ihn auf der tr. trug Karschin (1792) 383; einige rasch abgeschnittene stämmchen ... zu einer einfachen tr. herzurichten, wie sie für den zustand der leidenden am angemessensten erschien E. Höfer auf deutscher erde 2, 185; ähnlich: sie verwandelten den schlitten in eine tr. Holtei erz. schr. 25, 225. speciell das fabrikmäszig hergestellte sanitätsgerät: die beiden wärter (brachten) den operierten auf der tr. zurück tägl. rdschau 1901 unterhbeil. 113; gelegentlich als leichen-, todtenbahre: die aber todt gefunden werden, die leget man auff eine tr. Fr. Seidel türck. gefängn. (1629) f 1a; erschienen vier kerle mit einer tr. und jeder mit einem spaten versehen (um die leiche zu begraben) Nettelbeck lebensb. (1821) 1, 57; brachten zwei armendiener einen schlechten sarg auf einer schmutzigen tr. heraus Holtei erz. schr. 12, 215. heute in der schriftsprache selten verwandt, in der umgangssprache dafür tragbahre; doch in einigen dialekten bezeugt: Mensing schlesw.-holst. 1, 828; Hertel Thür. 245; Knothe Markersdf. 117; wb. d. luxbg. ma. 72; Fischer schwäb. 2, 303; vgl.trge, f., vorrichtung zum tragen Lexer kärnt. 66. BB. das getragene. B@11) die traglast, bürde, vgl. 1tracht III C; namentlich obd. verbreitet, wo 1tracht in dieser bedeutung gar nicht oder selten gebraucht wird: Martin-Lienhart elsäss. 2, 745; Schöpf tirol. 749; Unger-Khull steir. 164b. vereinzelt auch literarisch: einen menschen, der eine ungeheure tr. von zeitungspaqueten auf die post trug Hebbel tageb. (1903) 2, 309. — wie 1tracht als maszangabe, soviel man auf einmal mit der tr. tragen kann: Birlinger schwäb.-augsburg. 121a; Fischer schwäb. 2, 303; auch in Lothr.: Follmann 105; Luxembg.: wb. d. l. ma. 72; Schleswig-Holstein: 'soviel eine bahre faszt' schon im 16. jh. bezeugt und heute noch dort in einigen gegenden 'für eine anzahl von 60 garben reth, stroh oder korn gebräuchlich'; in der kürze des vocals durch tracht beeinfluszt Mensing 1, 828 f. im obd. auch 'das collectiv von 40 fäden an einem zettel leinenen tuches': Stalder schweiz. 1, 294; Friedli Bärnd. 1, 381 f.; 2, 480; Tobler appenz. 149b; Martin-Lienhart 2, 745; auch in Luxembg.: wb. d. l. ma. 72. B@22) 'die nachgeburt bei der kuh' Martin-Lienhart elsäss. 2, 745. vgl. foetus trag, zug oder frucht, kindlin Junius nomencl. (1567) 17a. hierhin? CC. das tragen. 'die vormundschaft, auch die tragnei (daher das tragkind ... für mündel ...)' J. Ch. A. Heyse hdwb. 1255 nr. 2. — als poetische neuschöpfung im sinne von 'tragezeit': mir sagt das samenkorn im untren schacht: ... sei nicht erschrocken über so viel nacht — es sind die mühen der notwendigen trage St. George der stern des bundes (1928) 69.
8445 Zeichen · 285 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    trageswm. swf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +13 Parallelbelege

    trage swm. swf. träger, ahd. trago . Graff 5,500. — ein maß für sand. ein santchretz der sol haben zwelf tragen, daʒ ieg…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Trage

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Die Trage , plur. die -n, ein Werkzeug, eine Last darauf zu tragen, doch nur in einigen Fällen. Am üblichsten ist es von…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Trage

    Goethe-Wörterbuch

    Trage [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    Trag(e)

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Trag(e) [Trâkə Hi. ; Trâk Su. Ruf. M. ; Trâj Horbg. Ingersh. Dü. Bf. Scherw. ; Tr Hf. ; Trâ Büst Wh. ; Pl. –ə] f. 1. Qu…

  5. Spezial
    Trage

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Tra|ge f. (-,-n) barela (-les) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit trage

144 Bildungen · 89 Erstglied · 49 Zweitglied · 6 Ableitungen

trage‑ als Erstglied (30 von 89)

Trageband

SHW

Trage-band Band 1, Spalte 1623-1624

Trageeisen

SHW

Trage-eisen Band 1, Spalte 1623-1624

Trageamt

DRW

trage·amt

Trageamt, n. Stelle, Position und Aufgabe eines Trägers (VI) bdv.: Trägerlehen, Trägerschaft (V) der jungste pramher [soll] allewege bei den…

Tragebahre

Adelung

trage·bahre

Die Tragebahre , plur. die -n, eine Bahre zum Tragen, welche man auch nur schlechthin die Bahre oder Trage nennet. Bahre stehet hier im weit…

Tragebalken

Adelung

trage·balken

Der Tragebalken , des -s, plur. ut nom. sing. ein jeder Balken, so fern er bestimmt ist, eine Last zu tragen, da er denn in der Zimmermannsk…

Trageband

Adelung

trage·band

Das Trageband , des -es, plur. die -bänder, ein jedes Band, eine Last vermittelst desselben zu tragen, dergleichen z. B. an den Tragekörben …

Tragebaum

Adelung

trage·baum

Der Tragebaum , des -es, plur. die -bäume, ein Baum oder starke Stange, eine Last vermittelst desselben zu tragen.

trageber

Lexer

trag·eber

trage-ber stf. gerula Voc. 1482, Schr. 1067. Fdgr. 1,394 a .

Tragebêtt

Adelung

trage·bett

Das Tragebêtt , des -es, plur. die -e, und -en. 1) Ein Bett, d. i. Liegestätte, jemanden liegend darin zu tragen, dergleichen z. B. die Pala…

Tragebock

Adelung

trage·bock

Der Tragebock , des -es, plur. die -böcke, ein hölzerner Bock, etwas zu tragen. Einen solchen Tragebock setzen die Färber auf die Küpe, die …

Tragebǖche

Adelung

trage·bueche

Die Tragebǖche , plur. die -n, in einigen Gegenden ein Nahme der gemeinen Rothbüche, weil sie allein die zur Mastung dienlichen Bucheicheln …

tragebære

KöblerMhd

tra·gebære

tragebære , Adj. nhd. tragbar, erträglich Vw.: s. un- Q.: Te, Trist (um 1210) E.: s. tragen, bære W.: nhd. tragbar, Adj., tragbar, DW 21, 10…

tragebüttechīn

KöblerMhd

trage·büttechīn

tragebüttechīn , st. N. nhd. Tragebottich Q.: WeistGr (15. Jh.) E.: s. tragen, büttechīn W.: nhd. DW- L.: LexerHW 2, 1489 (tragebüttichîn)

trâgede

Lexer

trâgede stf. in getrâgede.

tragedia

LDWB1

trage·dia

tragedia [tra·gę̄·dia] f. (-ies) 1 Tragödie f., Katastrophe f. 2 Trauerspiel n. ▬ chësta é na dërta tragedia das ist die reinste Tragödie.

Tragehêbel

Adelung

trage·hebel

Der Tragehêbel , des -s, plur. ut nom. sing. in der Mechanik, eine Art Hebel, vermittelst dessen die Last getragen oder aufgehoben wird; zum…

Tragehimmel

Adelung

trage·himmel

Der Tragehimmel , des -s, plur. ut nom. sing. ein beweglicher Prachthimmel oder Baldachin, welcher über Personen oder Sachen getragen wird. …

trageiche

DWB

trag·eiche

trageiche , f.; zur bedeutung vgl. tragbuche : doch stehen die trageychen besser bey den wiesen v . Hohberg georg. cur. 2, 568 ; allg. haush…

trageimer

DWB

trage·imer

-eimer , m. , tragbarer eimer: einen trageeimer ... birs, wins adir mete urkdl. 1400 Meiszen, vgl. ber. d. dtsch. ges. z. Leipzig (1841) 80;…

trage als Zweitglied (30 von 49)

brieftrage

MWB

brief·trage

brieftrage swM. ‘Briefbote’ dirre vende sol ein briefbühsen hân, / an der bühsen sol man verstân / einen brieftragen Ammenh 18027 MWB 1 1004…

golttrage

MWB

golt·trage

golttrage Subst. ‘Ringfinger’ (vgl. goltvinger ): anularis: golt trago Gl 4:34,25 (BStK1020); anularis: golttraga ebd. 4:34,26 (BStK632) MWB…

holztrage

DWB

holz·trage

holztrage , f. trage zum fortschaffen des brennholzes. min. lex. (1743) 302 a .

honec|trage

MWB

honec|trage stF. ‘Biene’ noch süzer dan der honiktrage [Dat.Sg.] / der blüte honicsaffec nage [Nagen] Frl 3:18,1 MWB 2 1681,16; Bearbeiter: …

honictrage

BMZ

honic·trage

honictrage biene. noch süeʒer denne der honictrage der blüete honicsaffec nage Frl. ML. 18,1.

hōchtrage

KöblerMhd

hōch·trage

hōchtrage , Adj. nhd. hochmütig Q.: Chr (14./15. Jh.) E.: s. hōch (1), tragen W.: nhd. DW- L.: Lexer 91b (hōchtrage), LexerHW 1, 1317 (hôcht…

krônetrage

MWB

krônetrage swM. ‘Kronenträger, König’ der edele crônetrage [: tage ] / ûz Bêheimlant RvZw 149,11 MWB 3,2 635,59; Bearbeiterin: Herbers

krōnetrage

KöblerMhd

krōne·trage

krōnetrage , sw. M. nhd. „Kroneträger“, Kronenträger, Kaiser, König Q.: RvZw (1227-1248) E.: s. krōne, tragen W.: nhd. DW- L.: Lexer 419a (k…

misttrage

DWB

mist·trage

misttrage , f. mistbahre. öcon. lex. 1631: misttragen, cenophium, cenopheigium, cenoplectorium, mistber. voc. inc. theut. n 8 a ; die misttr…

quarktrage

DWB

quark·trage

quarktrage , f. , sächsisch was quarkkorb Weber öcon. lexic. 430 a .

Ableitungen von trage (6 von 6)

betrage

BMZ

betrage stv. 1. trage, bringe an eine stelle. ouch betruoc der herre dar von Rôme der besten manege schar mit kinden unt mit wîben Eracl. 42…

untrâge

Lexer

un-trâge adv. ib. Exod. Lobges. Flore , Mart. Walth. 150,83. Heinz. 106,178. Reinfr. B. 7475. 11456. 14020. 22402.

vertrage

BMZ

vertrage stv. 1. trage fort, weg. a. das object ist eine sache. sô heten si ( die ochsen ) beide joch und wagen gar virvûret unde vertragen …

zertrage

BMZ

zertrage stv. 1. trage auseinander. si woltenʒ ( das kind ) hân zerbrochen, mit klâwen gar zertragen Gudr. 70,1. der die nôt zertrüege, die …