lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

tappe

mhd. bis Dial. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MNWB
Anchors
15 in 11 Wb.
Sprachstufen
4 von 16
Verweise rein
49
Verweise raus
60

Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.

¹tappe m.

Bd. 3-1, Sp. 791
1tappe, °tap (Dief. 21 u. Dief. nov. 38), m. (Pl. -n): 1. (allg.:) konisch-länglicher Gegenstand, Zapfen, „tiria iokelen, ghevroren is, also eyn tappe” (Dief. nov. 38); — Knebel beim strēvekatte-Spiel, holt jo in dem munde vaste den t.n (SL 4, 432: Omichius). 2. Verschlußstück zum Absperren von []Ausläufen und Flüssigkeitsleitungen. — 2.1. konisches Verschlußstück an der Öffnung eines Flüssigkeitsbehälters, Spund, „Ducillus, ducibulus” (De Man 166), „ducibulus en klene tappe” (Dief. 23), „spina” (Nd. Jb. 6, 126: Voc. 1542), „Spina, ein Tappe / edder Doͤuicke” (Chytr. 419), „clepsedra” (Dief. nov. 37 u. 38), de t. bōven in dem vāte, de t.n hānen unde spunde dat sîn der tunnen ingeseggel (Köker ed. Cordes 57), dâr gingen etliche vrāme börgers und des râdes dêners in den keller tōgen de t.n ût den kōpen vāten und tonnen und lêten dat bêr lôpen dãrmit it den uprö̂rischen nicht tô bāte quême (Renner ed. Klink 2, 49), somtît licke ik de klê(i)ne drōpen unde sûge den t.n (Veghe ? Wyng. 416), (Sprw.:) it was gût bêr de t. is ût (Tunnicius 84); — (ein Brauch bei Gildefesten:) mit dem t.n dansen, „so dat gheschen is, so sollen se myt den tappen dansen, vnde de mit den tortisien solen vor dansen” (Mänd Carnival 294), (ähnl., Rda.:) den t.n up dem hôde drāgen (Nic. Gryse Laienbibel 2, R 4r). — 2.2. Ventil mit eingelassenem Drehverschluß, Zapfhahn, in dēme gân sê bê(i)de in den keller vōr den t.n unde alse de dochter den hānen updreyet sô löpt nê(i)n bêr dãrût (Nic. Gryse Laienbibel 1, Bb 3), „E. D. bestürde ick ock by einem dreher enen halen tappen jn den kumm tomaken, dar dat water durchlopen scholde” (Strals. Chr. 3, 66). — 2.3. Verschluß einer Flasche, Stöpsel, 11 ß 4 ₰ ad corrigiandum flasculas et ad faciendum t.n (Hamb. KR 1, 437), t.n tô wînvlaschen (Ub. Hildesh. 5, 135). — 2.4. Ventil am Auslaß einer Wasserleitung, „de tappen up den Roͤren” (Meckl. Wb. 7, 26: Fuͤer Ordeninge). — 2.5. absperrbarer Auslaß an einem Teich, am Teichgerinne, dat hê de grāven und t.n schal vorwāren alse ȫme de vischehêren dat allet nâ tîden wörden bevēlen (Ub. Göttingen 2, 413), vgl. dîktappe, vü̂rtappe. 3. (metonym.:) die Tätigkeit des Einzelausschanks von Bier oder Wein, bêr vê(i)le tô dem t.n hebben (Gosl. StR ed. Ebel 102 u. ö.), alle vrȫmede bêre dê gî tô dem t.n vorkôpen unde lôpen lâten (Ub. Brschwg. 7, 874), desülve börgere en schal des wînes hîr nicht sellen tô dem t.n (Gött. Stat. 19). 4. (in Vbdg. mit Herkunftsbezeichnungen metonym. für eine Biersorte:) „mit Overflodicheit kamen wy up de Warrelt soe moet men uns ock naespolen, myt den Hamborger Tappen” Hamburger Bier (Tiaden Gel. O. 1, 107; vgl. Emder Jb. 20, 124, Anm. 1), dat sê mochten brûken den ê(i)meschen t.n daß sie Einbecker Bier ausschenken dürfen (Lüb. Ub. 11, 207). 5. °herausstehendes längliches Verbindungsstück zwischen zwei Bauteilen, „Twe tappen schal eyn bredt hebben / dat eyn an dat ander []moͤge gesettet werden. Also schaltu alle brede thor huͤtten maken: Twintich schoͤlen eͤrer stan yegent Suͤden / de schoͤlen veertich suͤluern voͤte nedden hebben / yo twe voͤte vnder eynem ytliken brede / an synen twen tappen” (Bugenhagen-Bibel Exod. 26, 17—19). 6. Drehzapfen, Welle an beweglichen Bauteilen. — 6.1. eiserner Zapfen mit dem die Welle der Wassermühle im Stein läuft, êne nîge vērdige mȫle mit gruntwerke mit t.n ringen rîne unde mȫlenstê(i)ne sô êne mȫle allervērdigest kan wēsen (Jur. Rostock 5, 3). — 6.2. eiserne Welle an der die Tragarme einer Zugbrücke beweglich aufgehängt sind, „20 sc. vor de tappen unde ringe, vor klinken, vor haspen, vor negele, vor 1 slot to dersulfen bruegge” (Elbing KR 2, 102), 3 ℔ vȫr ênen îsernen t.n ad altum pontem (Hamb. KR 1, 192). — 6.3. Drehbalken für die Schleusentore, bande bollen unde t.n tô den slü̂sen (Rechn. Alster-Trave-Kanal 1528). — 6.4. Zapfen der Radnabe, 13 sc. vȫr 1 nîe ramme 2 büssen 2 t.n 2 ringe und bende unde nēgle (Elbing KR 1, 34), „dat iserwerkes alse ketten, boltten, tappen, hengen, karentuch vnd so sonste tho der kunst vnd tho der ramen behorich is” (Zs. Schl.-H. Gesch. 43, 232). — 6.5. Drehzapfen in der Aufhängung der Glocke, wen hî di t.n an den klocken smēret (Riedel I 6, 73). — 6.6. beidseitiger länglicher Ansatz am Geschützrohr mit dem es beweglich auf dem Gestell gelagert ist, Schildzapfen, „pro magno ferreo ditillo id est yseren tappen” (Meckl. Ub. 19, 476), 1 mȫser ôk dat hēvetü̂ch mit 2 ankeren und t.n sampt den vedderen (Hamb. KR 1570). 7. (mediz.:) längliches Faserbündel, Tampon, t.n van hêden (Goth. Arzneib. 96), „Wedder de alre, de heft vele hole. Bade se vnde make se reyne vnde make eyn plaster van heyden vnde make dar so mennigen tappen yn van popplyonensalue alze de alre mennich hol heft, edder make de tappen van benwelle de gestot sy, vnde legge dat darvp” (ebd.). 8. (mediz.:) Suppositorium, lât it ên wê(i)nich kōlt wērden unde māke dâr van t.n alsô ên lüttik vinger unde lât sê kōlt wērden unde smēre sê mit vettem unde stek sê in den ars sô wert hê schîten (Prompt. med. ed. Seidensticker 283), „oc gaf ic ut 1 s. deme abeteker vor 4 tappen to Arnoldes bihof” (Mollwo Wittenborg 30). 9. °(obszön:) Penis? „yo de tappe stiuer steit, yo der horenn sagter deith” (Nd. Jb. 31, 54). Dimin.
5228 Zeichen · 156 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    tappe

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    tappe s. tâpe.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tappeM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    tappe , M. nhd. Zapfen (M.), Zapfen (N.), länglicher Gegenstand, Knebel, Stöpsel, Hahn, Spund, Flaschenpfropf, Verschlus…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tappe

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Tappe , plur. die -n, eine breite plumpe Hand, in welchem Verstande es nur im gemeinen Leben von einer Hand im veräc…

  4. modern
    Dialekt
    Tappe

    Bayerisches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    Tappe Band 3, Spalte 3,1216

Verweisungsnetz

110 Knoten, 103 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Hub 3 Kompositum 95 Sackgasse 12

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tappe

185 Bildungen · 96 Erstglied · 88 Zweitglied · 1 Ableitungen

tappe‑ als Erstglied (30 von 96)

Tappegat

WWB

tappe·gat

Tappe-gat n. Spund im Fass ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Bh).

Tappegeld

MeckWB

tappe·geld

Wossidia Tappegeld n. a. Spr. Zapfgeld 1. Abgabe vom Rheinwein Privater, der im Ratskeller lagerte: 'X marc. ... ad tappeghelde' (Ro 1364) U…

tappegelt

KöblerMnd

tappe·gelt

tappegelt , N. nhd. „Zapfgeld“, Abgabe für die Schanktätigkeit Hw.: s. tappelgelt Q.: Lüb. UB. 4 176 E.: s. tappe (1), gelt W.: vgl. nhd. Za…

Tappehol

WWB

tappe·hol

Tappe-hol n. 1. Zapf- oder Kranloch am Fass ( Kr. Beckum Bek Kr. Beckum@Ahlen Al ). — 2. Zapfloch (an Wagenradfelgen) ( Kr. Wiedenbrück Wie …

(tappe)hûs

MNWB

tappe·hus

° (tappe)hûs , tabbe- , n. : Wirtschaft, Schenke (Nd. Jb. 39, 115: Brschw. KR 1388).

tappehūs

KöblerMnd

tappe·hūs

tappehūs , N. nhd. „Zapfhaus“, Wirtshaus, Wirtschaft, Schenke Q.: Nd. Jb. 39 115 (Brschw. KR 1388) E.: s. tappe (1), hūs L.: MndHwb 3, 794 (…

Tappeldedel

PfWB

Tappel-dedel m. : ' tappiger Mensch ', Dappeldedel [ BZ-Dernb ]. Syn. s. PfWB Tappes 1 a. — Zum Grundw. vgl. SchwäbWB Schwäb. II 192 Didel.

Tappeldorn

Campe

tappel·dorn

≠ Der Tappeldorn , — es, Mz. — en , der Feldahorn (Acer campestre L .).

Tappele

ElsWB

tapp·ele

Tappele , Täppele [Tàpələ Barr Str. Geud. ; Tapələ Ruf. Obhergh. ; Tæpələ Str. ] n. Tapperchen, kosend für kleine Kinder. ‘Däbbele, Dìbbedäb…

tappelen

KöblerMnd

tapp·elen

tappelen , sw. V. nhd. zappeln?, unsicher herumtasten Hw.: vgl. mhd. zabelen (1) Q.: Münst. Täufer 1 323 (um 1525) E.: s. mhd. zabelen?, sw.…

Tappeleⁿ

Idiotikon

Tappeleⁿ Band 13, Spalte 926 Tappeleⁿ 13,926

Tappelgeld

MeckWB

tappel·geld

Wossidia Tappelgeld n. a. Spr. 1. wie Kraugpacht (1552) Ro Rostock@Doberan Dob . 2. wie Tappegeld 2: '2 ß Tappelgeld (dem Schenken), 2 ß Fod…

tappelgelt

KöblerMnd

tappel·gelt

tappelgelt , N. nhd. „Zapfgeld“, Abgabe für die Schanktätigkeit Hw.: s. tappegelt E.: s. tappel (1), gelt L.: MndHwb 3, 794 (tappelgelt)

Tappelhans

PfWB

tappel·hans

Tappel-hans m. : ' ungeschickter, dummer Mensch ', Dappelhans [VPf]. Syn. s. PfWB Tappes 1 a.

tappelig

PfWB

tappelig , täppelig Adj. : ' unsicher, unbeholfen ', bes. im Gehen, dappelich, däpp(e)lich [verbr. VPf], täpplich [ Don-Tscherwk ]; vgl. PfW…

tappeln

DWB

tapp·eln

tappeln , täppeln , verb. , iterativ zu tappen ( vgl. DWB dappeln , tappern). 1 1) intransitiv, plump auftreten, ungeschickt gehen, trippeln…

Tappelok

WWB

tappe·lok

Tappe-lok n. [verstr.] 1. Zapf-, Kranloch am Fass. — 2. Zapfenloch (Loch, in das ein Holzkeil gesteckt werden kann) im Fachwerk am Balken, P…

tappelôn

MNWB

tappe·lon

° tappelôn , n. : Entlohnung für die Ausschanktätigkeit , sîn t. sal wēsen dat 25te vêrdê(i)l wîns und de vāte (Unna StR 89).

Tappels

MeckWB

tapp·els

Wossidia Tappels n. Loch im Eis bei der Iesfischeri: ein Tappels bettau Wa Waren@Penzlin Penzl .

tappelschillinc

KöblerMnd

tappel·schillinc

tappelschillinc , M. nhd. „Zapfschilling“, Zahlung der Brauer an die Krüger für jede Tonne (F.) (1) ausgeschenkten Bieres Q.: Hans. Gbl. 191…

Tappelschilling

MeckWB

tappel·schilling

Wossidia Tappelschilling m. a. Spr. Vergünstigung, die die Brauer den Krügern zahlten: 'tappelschilling' (Wi 1634) Hans. Geschbl. 22, 171.

tappelwitte

KöblerMnd

tappel·witte

tappelwitte , M. nhd. Zahlung der Brauer an die Krüger für jede Tonne (F.) (1) ausgeschenkten Bieres Q.: Hans. Gbl. 1916 171 E.: s. tappel (…

tappelōn

KöblerMnd

tappe·lōn

tappelōn , N. nhd. „Zapflohn“, Entlohnung für die Ausschanktätigkeit Q.: Unna StR 89 E.: s. tappe (1), lōn L.: MndHwb 3, 794 (tappelôn) Son.…

tappen,

FWB

1. ›unsicher nach etw. / jm. tasten, etw. greifen‹.; 2. ›sich unsicher vorwärts bewegen, vortasten, umherirren‹.

Tappen1

MeckWB

Wossidia MeckWBN Tappen 1 , Pl. Tappen, -s m. Zapfen Mi 92 a ; spina 'ein Tappe edder DOevike' Chytr. 426 1. eig. runder, sich leicht verjün…

Tappen2

MeckWB

Wossidia Tappen 2 m. Fußtapfen Sta Stargard@Mirowdorf Mirowd .

tappe als Zweitglied (30 von 88)

Appelstappe

WWB

appel·stappe

Appel-stappe. Appelstappen Antwort auf Frbg.: Kr. Wiedenbrück Wie heißt ein weißes Pferd mit andersfarbiger Zeichnung? ¶ -stappe wohl zu → W…

bärentappe

DWB

baeren·tappe

bärentappe , f. pes ursi, galt für einen leckerbissen, der von erlegten bären auf die tafel des herrn oder fürsten geliefert werden muste: u…

bauerntappe

DWB

bauern·tappe

bauerntappe , f. manus, pes rudis, bauerntatze: sobald sie aber mich ( den reichthum ) erschnappen, so gewinnens alle baurndappen. H. Sachs …

Bindetappe

WWB

binde·tappe

Binde-tappe. Binnetapp ca. 40 cm langer, vorn spitzer Holzpinn zum Strohbinden Kr. Büren Bür Kr. Büren@Verlar Ve .

Bladtappe

WWB

blad·tappe

Blad-tappe. -tappen ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@Borkenwirthe Bw ) Zapfen am hinteren T…

brandewīnestappe

KöblerMnd

brandewīn·e·stappe

brandewīnestappe , M. nhd. Ausschank, Branntweinausschank E.: s. brandewīn, tappe (1) L.: MndHwb 1, 340 (brandewînstappe)

Bǖketappe

WWB

buk·etappe

Bǖke-tappe m. ⟨ -tappen ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Heiden Hn ), -tabben ( Kr. Halle Hal Bh) ⟩ Zapfen zum Ablassen des Wassers aus dem Beu…

bērtappe

KöblerMnd

bēr·tappe

bērtappe , M. nhd. „Bierzapfe”, Bierausschank, Ausschank E.: s. bēr (1), tappe W.: s. nhd. (ält.) Bierzapfe, M., Bierzapfe, DW 2, 2? L.: Mnd…

dīktappe

KöblerMnd

dīk·tappe

dīktappe , M. nhd. Zapfen (M.) zum Feuerteich, Feuerzapfen (M.) E.: s. dīk, tappe L.: MndHwb 1, 428 (dîktappe)

dōrtappe

KöblerMnd

dōrtappe , M. nhd. Torzapfen (M.) Hw.: s. dȫretappe E.: s. dōr (1), tappe L.: MndHwb 1, 459 (dōrtappe)

Ettertappe

WWB

etter·tappe

Etter-tappe m. [verbr. Alt, verstr. Bor] dass. ⟨ Etter- [Alt], Eiter- [bes. Bor] ⟩

Fō¹tstappe

WWB

fot·stappe

Fō¹t-stappe m.f. [verstr. Münsterl SWestf] Fußspur, die sich in weichen Untergrund eingedrückt hat. In’n Water kann ’m kine Fotstappen trügg…

²Füchtetappe

WWB

fuecht·etappe

²Füchte-tappe m. Füchtentabben „Zacken an der Kiefer“ (zum Aufhängen und Trocknen von Erbsen, Bohnen, Lupinen) ( Kr. Halle Hal Bh).

fuszstappe

DWB

fuszstappe , m. , in der letzten hälfte nd. form von fuszstapfe: wer mit seinem nehesten heuchelt, der breit ein netz zu seinen fusstappen. …

Gänsetappe

PfWB

ganse·tappe

Gänse-tappe , Gänse-tappsche f. : = PfWB Gänsefuß 1 a, Pl. Gänsedappe [ SP-Mechth ], Gänsdappsche [ LU-Friesh ]. SHW Südhess. II 1085 ; BadW…

Gaulstappe

PfWB

gaul·stappe

Gauls-tappe f. : 'Spur des Pferdehufs', Gaulstapp [ KU-Schmittw/O ], Gails- [ PS-Schmalbg ]; vgl. PfWB Gaulstrapp 1. —

getappe

DWB

getappe , n. , von Campe angeführt ohne belege; in th. 11, 142 , wo aus Stieler tapperei, das tappen, getappe beigebracht wird, ist das zwei…

Grundtappe

WWB

grund·tappe

Grund-tappe m. [Enr] „tieferes Schütt (Schleuse)“ ( Ennepe-Ruhr-Kreis Enr Gb).

grunttappe

KöblerMnd

grunt·tappe

grunttappe , M. nhd. Zapfen (M.) am Grund des Teiches um das Wasser abzulassen, Schleusenzapfen an den Schleusentüren, Verschluss einer Zapf…

Hällertappe

WWB

haeller·tappe

Häller-tappe m. [Münsterl] Werkzeug des Schlachters: kegelförmiger hölzerner Zapfen, mit dem man dem geschlachteten Schwein die durchschnitt…

Håldetappe

WWB

halde·tappe

Hålde-tappe m. Zapfen, womit das Sensenblatt am Sensenbaum befestigt wird (Frbg.) ( Kr. Olpe Olp Ab).

Ableitungen von tappe (1 von 1)

getappe

DWB

getappe , n. , von Campe angeführt ohne belege; in th. 11, 142 , wo aus Stieler tapperei, das tappen, getappe beigebracht wird, ist das zwei…