Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
Talent
Talent, n., m.
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weme oc en speleman van buten herin ghesant wert, de scal eme nicht mer gheuen wanne en swart lot bi 1 taln.1349 BrschwUB. I 45 Faksimile
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v talente ... de braxatura1378 HStArchDresden Verz. 1378, 3 Nr. 4333
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das wir ... dem maler ... geltn sullen 40 talent wienner ₰ an der arbait, die er ... gearibait hat1384 FRAustr. 59 S. 71
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wer ain maisn scheusst, der ist verfallen 32 tal. ₰, auch wer ain hiersn scheusst, der ist verfallen 5 tal. ₰1511 NÖsterr./ÖW. VII 706 Faksimile
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bei welchem das feur außkumbt und uber das tach raicht und schlecht, ist von stuntan zu wandl verfallen 1 tal. ₰1602 NÖsterr./ÖW. XI 342 Faksimile
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daß die stadtrichter wegen einer jeden sach vnd handlung einen talent zum gewinn vnd einzunehmen habe1619 Lazius,Wien II 89 Faksimile
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[discretion im regiment] ist das talent, welches sie anzulegen verbunden, von deme sie auch einis muͤssen rechenschafft geben1647 Spee,Cautio 21
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wenn ein kind, nach dem befunde fachkundiger männer, zu einer kunst oder wissenschaft vorzüglich talente, und die erforderlichen hülfsmittel zu deren erlernung besitzt: so darf ihm auch dazu die erlaubniß nicht verweigert werden1794 PreußALR. II 7 § 176