Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stunk m.
stunk , m. , im ablaut zu stinken und stank, m. 1 1) im eigentlichen sinne von ' gestank ', im altsächs.: olfactu suo stunka zu Isidor etym. 12, 4 quia ( draco ) olfactu suo eos necat Wadstein 106, 22 ; sonst nur heute vereinzelt mundartlich, s. Albrecht Leipziger ma. 219 b ; Schmeller cimbr. 174 b , auch stunkgruba cloaca a. a. o.; vielleicht künstliche neubildung: der frischgedüngte acker stinkt empörend, — doch ist sein stunk nicht grade unbelehrend: nur wer das leben überstinkt, wird siegen! Herm. Conradi ges. w. (1911) 1, 91 . 2 2) heute in der umgangssprache nur im übertragenen sinne von…