WWB
Schüppe-af Mann, der nicht beachtet wird und dem man gerne Untaten anhängt, die er auf sich nehmen soll ( Kr. Arnsberg Arn Hg).
WWB
schueppe·galge
Schüppe-galge m. 1. Person, die es versteht, sich immer im letzten Augenblick aus der Affäre zu ziehen ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Istrup …
WWB
schuepp·eisern
Schüppe-īsern n. Messer vor der Pflugschar (Frbg.) ( Kr. Paderborn Pad Om).
RhWB
schueppel·chen
Schüppelchen šypəlχən, Pl. -χər WMosfrk in Prüm-Mützenich n.: verächtl. ein nur halb mit Heu oder Stroh beladener Wagen.
DWB
schuepp·eln
schüppeln , verb. , schieben, rollen, wälzen, rollend fortbewegen, fortrollen lassen, frequentativbildung zu schieben, vgl. auch schippeln (…
DWB
schueppel·weise
schüppelweise , adv. haufenweise ( s. DWB schüppel 2), oberdeutsch: die engl fliegn schüppelweis. kärnt. weihnachtslied bei Lexer 303 .
PfWB
schueppen·achter
Schüppen-achter m. : 'die Spielkarte Pik mit der Ziffer 8', Schippeachdeʳ [LU-Opp, verbr.]. SHW Südhess. V 823 . —
WWB
schueppe·naes
Schüppen-äs n. [verstr.] Pik-Ass im Kartenspiel. — Ra.: Up Schüppenäß sitten in gespannter Erwartung verharren ( Kr. Beckum Bek Kr. Beckum@A…
PfWB
schueppe·nas
Schüppen-as f. u. n. : 'die Spielkarte Pikas', -as [ GH-Kand , mancherorts]; vgl. PfWB Aß , PfWB Schüppensau . Ich ruf die Sch. [ LU-Opp ]. …
RhWB
schueppen·auge
Schüppenauge Schleid-Ahrhütte , Köln-Dünnwald Gleuel ; ferner NRip. Nfrk n.: Öse in der Schüppe.
RhWB
schueppen·band
Schüppen-band (s. S.) Bernk-Neumag , Sieg-ODollend m.: runder Türbeschlag, der sich um die Angel bewegt.
DWB
schueppen·bauer
schüppenbauer , m. piquebube, fante di pali Kramer dict. 2, 682 c ; nd. schüppenbuur, auch bildlich von einem groben, ungehobelten menschen …
PfWB
schueppenbauer·n·ofen
Schüppenbauern-ofen m. : ' niederer Ofen mit Platte ', Schippebaureofe [verbr. mittl. VPf Umg. Land].
WWB
schueppen·blad
Schüppen-blad n. Blatt der Schaufel ( WmWb ).
DWB
schueppen·blatt
schüppenblatt , n. der untere flache und breite theil einer schüppe oder schaufel.
RhWB
schueppen·blume
Schüppen-blume -blō:m Sieg-Rhönd f.: Hirtentäschelkraut, capsella bursa pastoris, dessen Schötchen Düvelsschöppe heissen.
WWB
Schüppen-boªr n. breiter, flacher Bohrer zum Aushöhlen von Holz (Werkzeug des Böttchers) ( WmWb ).
RhWB
schueppen·bohnen
Schüppen-bohnen šipbu·ŋ.ən Prüm-Feuerschd Pl.: grossschotige Bohnenart.
RhWB
schueppen·bohr
Schüppen-bohr Gummb-Berghsn n.: Löffelbohrer.
RhWB
schueppen·bord
Schüppen-bord -ə- Sieg-ODollend n.: Seitenende der Schüppe.
RhWB
schueppen·brett
Schüppen-brett špbręt Grevbr-Kelzenbg , Kref-Ossum n.: 1. Verschliessbrett am Vorder- u. Hinterende des Wagenkastens, Schützbrett. — 2. übe…
WWB
Schüppen-brokke Rasenstück mit einigen Fingerdick Torf; im Ofen verbrannt ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Ba).
WWB
schueppenbrokke·n·spade
Schüppen-brokken-spāde Spaten zum Ausschneiden von→ WWB Schüppen-brokke n ( Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt Bor Ba).
PfWB
schueppen·bube
Schüppen-bube m. : 'die Spielkarte Pikbube', Schippebub [ Müller Luscht un Lewe 130, mancherorts]. SHW Südhess. V 824 . —
WWB
schueppen·bur
Schüppen-būr m. [verstr.] 1. Pik-Bube im Kartenspiel. — 2. Frau mit zu weiten Ärmeln oder zu breiter Schultergarnitur ( die krfr. Städte Dor…
PfWB
schueppen·dame
Schüppen-dame f. : 'die Spielkarte Pikdame', -dam [ RO-Dielkch , mancherorts]. SHW Südhess. V 824 . —
RhWB
schueppen·doell
Schüppen-döll -- Neuss-Strabg , Kref-Linn m.: runde nach unten keilförmige Öse der Schüppe, in die der Stiel hineingefügt ist.
MeckWB
schueppen·dus
Wossidia Schüppendus n. Pik-As; halbhd. Schüppendaus Bri. 5, 101.
DWB
schueppe·neisen
schüppeneisen , n. ferrum quo munitur pala lignea Frisch 2, 184 b .
PfWB
schueppen·elfter
Schüppen-elf(t)er m. : 'fiktive Spielkarte Pik mit der Ziffer 11', in der RA.: Der macht e G'sicht wie e Schippeelfdeʳ [Pirmas], e Gesicht w…