Eintrag · Südhessisches Wörterbuch
schlick
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Lautwandel-Kette
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Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege
Der Schlick , des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, ein besonders im Niederdeutschen übliches Wort, fetten,…
Goethe-Wörterbuch
Schlick nach dem Ablaufen des Wassers größerer Gewässer zurückgebliebene zähflüssige (u mit abgestorbenen Organismen ang…
Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +2 Parallelbelege
Schlick , seiner Tonschlamm, s. Marschland .
Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege
Schlick [ʿSlik Wh. ] Lockruf für Enten; Demin. Pl. Schlickle n junge Enten und Gänse. — Bayer. 2, 505.
Wander (Sprichwörter)
Schlick Süsser schlick, saurer schlack. – Agricola II, 325.
Verweisungsnetz
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Wortbildung
108 Bildungen · 103 Erstglied · 1 Zweitglied · 4 Ableitungen
Zerlegung von schlick 2 Komponenten
schlick setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
SHW
Schlick I Band 5, Spalte 431-432
SHW
Schlick II Band 5, Spalte 433-434
SHW
schlick-eln Band 5, Spalte 433-434
SHW
schlick-ern Band 5, Spalte 433-434
SHW
Schlick-ert Band 5, Spalte 433-434
SHW
Schlick-es Band 5, Spalte 433-434
SHW
Schlick-sel Band 5, Spalte 433-434
SHW
schlick-sern Band 5, Spalte 435-436
DWB
schlickbalken , m. die querbalken, auf denen der schleusenboden aufliegt. Jacobsson 3, 628 a ; zu schlick 1.
DWB
schlickboden , m. boden, der aus schlick besteht oder solchen enthält Campe ; s. schlick 1, b.
DWB
schlickdamm , m. ein damm, der ablagerung von schlick bewirken soll Jacobsson 3, 628 a .
RhWB
Schlick-darm Aden-Kaltenborn m.: Speiseröhre des Tieres.
DWB
schlickdeich , m. deich, der ' kein anderes vorland, als kahlen unbegrünten schlick ' hat Jacobsson 3, 628 a ; im brem. wb. 4, 829 ist aber …
DWB
schlickelein , n. , s. schlicklein.
DWB
schlicken , verb. 1 1) schlingen, schlucken ( s. oben unter schleck, m. sp. 547), ahd. sliccen Graff 6, 786 , mhd. slicken, slichen mhd. wb.…
PfWB
Schlicken-fischbach ON : fiktiver Ortsname zur Bezeichnung einer entlegenen Gegend im Westrich. Er is aus Schlickefischbach [ LU-Opp ].
RhWB
schlicken I -i- = schleichen II (s. d.).
RhWB
schlicken II das Wort ist in Bed. 1 Rhfrk, Mosfrk an der Saar, Mos in Trier bis Bernk , Wittl , Bitb , Prüm , WDaun (also WMosfrk), Rip u. E…
DRW
Schlickentaler, m. Joachimstaler, ein Guldengroschen (I), den die Grafen Schlick ab 1518 im böhm. Joachimsthal aus dem Silber ihrer Minen pr…
DWB
schlickenthaler , m. thaler, den die grafen von Schlick in der ersten hälfte des 16. jahrh. zu Joachimsthal in Böhmen prägten Jacobsson 3, 6…
DWB
schlicker , m. 1 1) zu schlicken, schlingen, schlucken gebildet: gluto, glutor, slicker, schlicker Dief. 266 c , nd. slikker, näscher ten Do…
DWB
schlickerbahn , f. wie schlicker, f. 1. Kleemann 19 a .
RhWB
Schlicker-batzen Barm m.: verächtl. (junger) Mensch mit sehr langen Beinen u. schlickerndem Gange.
RhWB
Schlicker-beine (s. S.) Barm , Elbf Pl.: verächtl. sehr lange Beine.
RhWB
Schlicker-bisse Ess f.: verächtl. Weib in schlechter Haltung u. unordentlicher Kleidung.
DWB
schlickerchen , n. , nd. slickerchen, zwieszelbeere, holzkirsche Schambach 194 b .
DWB
schlickerei , f. , nd. slikkerije, leckerei, näscherei. brem. wb. 4, 830, s. schlickern 6.
DWB
schlickerer , m. , zu schlickern gebildet, einer der beim gehen dreck um sich schleudert oder auch einer, der mit händen oder füszen beim ge…
RhWB
Schlicker-fass -fāt Lennep-Dahlhsn (s. Wk. VII 33) n.: Wetzsteinbehälter.
DWB
schlickerfürzchen , n. das tänzeln flacher steine, die übers wasser geworfen werden Kleemann 19 a ; s. schlickern 5.
Idiotikon
Bandschlick Band 9, Spalte 529 Bandschlick 9,529
GWB
Beschlickung als Phase in der Erdbildung Letzte B. Weichende Ebbe und Flut N13,300 MinGeol Plp Var Caroline Vollmann C. V.
DWB
geschlick , n. weicher brei, collectivbildung zum masc. schlick mit anklang an geschleck ( vgl. nassauisch geschlicks, leckerbissen Kehrein …
DWB
schlicke , f. loch, öffnung, vermutungsweise aufgestellt bei Lexer mhd. handwb. 2, 974 : wo slicken in den zinen sint, das die zuo gemacht w…
DWB
verschlicken , verb. verschlammen, niederd. zeitwort, welches in seiner alten unverschobenen form ins hochd. herübergenommen worden ist, zu …
Cotta, M. (2026). „schlick". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schlick/shw
Cotta, Marcel. „schlick". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schlick/shw. Abgerufen 10. May 2026.
Cotta, Marcel. „schlick". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schlick/shw.
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