Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
S
S , achtzehnter, oder wenn I und J als zwei zeichen gezählt werden, neunzehnter buchstabe unseres alphabets, mit dem namen es ( Helber syllabierbüchl. 4, 5 Roethe ). der entsprechende laut gehört zu den dentalen geräuschlauten ( spiranten ), und sonderte sich schon in der urgermanischen zeit in eine harte und eine weiche stufe, von denen die letztere im hochdeutschen, wie im gesammten westgermanischen in r übergetreten ist ( vgl. r 2, oben sp. 1 fg. ). der laut des gebliebenen harten s wird beschrieben: das, s, ist ain subtil pfeisung oder sibilen ausz auf einander stoszung der zene, wie die j…