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Raupe

nhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
14 in 11 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
20
Verweise raus
36

Eintrag · Rheinisches Wb.

Raupe

Bd. 7, Sp. 186
Raupe das Wort ist allg., u. zwar nach Wk. VII 5 Rhfrk raup, –ǫu-, Pl. -bə [-wə hier u. da Ottw, Wend, Birkf, Kreuzn; rōb, Pl. -bə u. -wə Birkf-Idar; rauw, Pl. -wə Wend-Baumholder, Birkf-Mosbg Richw]; Mosfrk roup, –ǫu-, Pl. -bə(n) [rǫubən Sg. u. Pl. m. Saarl; ryp, Pl. -bən m. Saarbg-Wellen, Trier-Morschd; rǫuf, Pl. -wə Neuw-Wollend] reicht lrhn. bis ausschl. Prüm-Steffeln Büdesh Auw Schwirzh Ihren (u. -ou-) Duppach Flering Mürlenb, Daun-Gönnersd Kerpen, Schleid-Lommersd Urft, Aden-OElz, n. Ahr; rrhn. bis ausschl. kurköln. Neuw; n. dieser L. herrscht Kürze des Vokals im Rip, Berg rup [Jül-Merzenhsn -ō-; Siegld rubə Sg. u. Pl.; Berg ö. Ürd-L., Sol, uWupp -pə; Gummb auch -o-; Gummb-Bergneustdt Hackenbg -ū-, Pl. -pən], rrhn. Ruhr, n. Ruhr, lrhn. bis einschl. Geilk, Grevbr, SMGladb, Neuss; in Geld-Aldekerk Sevelen, Kemp, Kref wie in Eup, Monsch-Kalterherbg [Aden-Denn, Neuw-Dattenbg Erpel Runkel rūp (s. auch rŭpš,, –ū- in der Selfk, in Erk, Kemp); n. davon wieder rup, Pl. -pə, Demin. ręibχə, –ei-, rypχə, –pšə, –pkə f. [m. Saarbg, Bitb, Schleid-Hellenth]: 1. wie nhd.; horige un glatte, gelle, brunge (braune) usf. R.; manche R.ən maken en Puckel bim krupen Gummb, Allg. RA.: Du michs en Buckel wie en R. Kobl. Su düərn wie e R. so mager Rheinb-Meckenh; mager wie en R. Mörs, Rees. So verfresse wei en R. Bernk-Bischofsdhron. Su kalt (leicht fröstelnd) wie en R. Grevbr., MGladb. Dat Mädsche dreht sich wie en rauh R. dreht sich hoffärtig beim Gehen Erk-Rath. Hej plogt (quält, währt) sich as en R. in de Göt (Gasse) er [] [] macht grosse Anstrengungen Klevld. Dat Flesch geht zesamme bie en Rüppche es wird beim Kochen immer weniger Sieg-Ägid. Dau botz de Mort (Markt) wie de R.ən de Kappes Daun-Strohn. Alles geht, mar Piere en R.ə, die Kruppe (kriechen) Emmerich. De Schwalwe kümmp ni eahr am Maidag es de R. MülhRuhr. Et steht sech gelick (egal), of de Schlecken (Schnecken) [de Käwersch] et freəten odder de R.ən SNfrk, Klevld, NBerg, — et blif doch nicks ovrig Neuss. Wat de Schnecke nit krige, dat fresse de R.ə MülhRh. De met (müsste) Grens (Grünes) gelösten, de R.ə fresst gesagt von einem, der ein minderwertiges Mädchen heiratet WBitb. Ich haue dich, dat de R.ə kotzt! Siegld-Eisern. En R. ha bezecht sein Siegld. De Kerl hät R.ən em Kopp Flausen, ist dumm-hochmütig MüEif, Kref, Willich; der hät en R. eam Kopp, uəwe setzen Merz-Bergen; dat Kand hot e Reipchen am K. ist eigensinnig Bitb-Geichl; der hot so viel R.ə (Flausen) wie en Hund Fleh Nahe. Was haben wir gekocht? scherzh. Antw.: Stupperden (Klösse) un Reipercher Saarl-Piesb. Dat Nügges-che (Schweinchen) het sich of en Rüppche zesammegekroche hat sich zus.gekauert Sieg-Ägid. Wegen der R.ə dorf mer de Bäm net emhauen Mos (o. O.). — Es der October kault (kalt), büt (bietet) he den R.ən hault (halt) Sol (s. weiter bei Oktober). Koft (Nebel), den stenkt, brengt R.ən en Spennen Geld-Leuth. Wenn die Obstbäume bei zwei Monden blühen, sind viele R. zu erwarten Mörs-Neuk. Man wartet, bis die Leute vom Begräbnis nach Hause gehen; dann wird das Gemüse, auf dem R. sitzen, mit einer Birkenrute gepeitscht u. dazu gesprochen: Ihr R.ə, ihr R.ə, macht eich uf de Bän un geht mit de Leichenleit häm! oNahe. — 2. übertr. a. persönl. α. Engerling Saarbr-SJohann, Bernk-Gräfendhron, Zell-Merl, Koch-Laub, Aden-OElz, Prüm-Steffeln, Mettm-Tesche. — β. Made im Obst Schleid-Hecken, Monsch-Höfen Kalterherbg, Eup-Raeren. — γ. verächtl. befrore R. einer, den es leicht fröstelt Monsch-Imgenbr Mützenich. — b. sachl. α. Blütenkätzchen des Nussbaumes, der Haselnussstaude Goar-Dommershsn Weiler, Kobl-Neuend, Bernk, Sieg-Scheiderhöhe, Bo-Volmershv, Dür-Heistern, Sol-Richr, Klev-Hau. — β. umsponnene Spirale an der Tabakpfeife Schleid, Dinsl-Aldenr, Mörs-Orsoy. — γ. Rüppchen die Rillenseite des Spielknöchels beim Fangsteinsp. Gummb-Lantenb. — δ. Pl. Achselstücke der Stabsoffiziere Verbr. — ε. Reihe geschnittenen Grases Trier-Euren, Bitb-Messerich. — ζ. Pl. Klattern in den Augen May-Stdt. — η. Pl. Pusteln im Gesicht Remschd. — θ. e Reipchen gegen einen andern haben, etwas gegen ihn h. Saarbg-Wellen.
4186 Zeichen · 140 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Raupe

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    1. Die Raupe , plur. die -n, in dem zusammen gesetzten Aalraupe, ein von Raub und rauben abstammendes Wort. S. Adelung A…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Raupe

    Goethe-Wörterbuch

    Raupe selten apokopiert 1 längliche, vielbeinige (Schmetterlings-)Larve (vor ihrer Umwandlung zur Puppe); vor allem in n…

  3. modern
    Dialekt
    Raupef.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Raupe f. : 1. 'wurmähnliche Larve des Schmetterlings', Raup [verbr., Christmann Kaulb 20 Müller Dietschw 56 Heeger Südos…

  4. Sprichwörter
    Raupe

    Wander (Sprichwörter)

    Raupe 1. Aus der Raupe wird ein Schmetterling. – Wahl, 174, 33. 2. Dem wird schon vor Raupen bange, wen einst gebissen e…

  5. Spezial
    Raupe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Rau|pe f. (-,-n) 1 (besonders des Kohlweißlings) ‹entom› iatamajira (iatesmajires) f. 2 ‹tecn› (Raupenkette) ciol (cioi)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit raupe

274 Bildungen · 94 Erstglied · 180 Zweitglied · 0 Ableitungen

raupe‑ als Erstglied (30 von 94)

Raupe I

SHW

Raupe I Band 4, Spalte 1273-1274

Raupe II

SHW

Raupe II Band 4, Spalte 1273-1274

Raupeisen

Adelung

raupe·isen

Das Raupeisen , des -s, plur. ut nom. sing. eine eiserne Schere an einer langen Stange, die Raupennester damit von den Bäumen zu schneiden; …

Raupel(te)

RhWB

raup·elte

Raupel(te) rupəl, Pl. -ələ Daun-Kerpen ; rupəltə, Pl. -tən Lennep-Halb Hückeswg Lüttringhsn f.: 1. Raupe Allg. — 2. übertr. Blütenkätzchen d…

Raupenbaum

SHW

Raupen-baum Band 4, Spalte 1273-1274

Raupengift

SHW

Raupen-gift Band 4, Spalte 1273-1274

Raupenkraut

SHW

Raupen-kraut Band 4, Spalte 1273-1274

Raupenleim

SHW

Raupen-leim Band 4, Spalte 1273-1274

Raupenloch

SHW

Raupen-loch Band 4, Spalte 1273-1274

Raupennest

SHW

Raupen-nest Band 4, Spalte 1273-1274

Raupenpfad

SHW

Raupen-pfad Band 4, Spalte 1273-1274

Raupenstein

SHW

Raupen-stein Band 4, Spalte 1273-1274

Raupenanatomie

GWB

raupen·anatomie

Raupenanatomie Getrenntschr GWB T2,50,2 Bau einer Schmetterlingslarve; metonym für dessen zeichnerische bzw textliche Darstellung im Zshg mi…

Raupenart

GWB

raupen·art

Raupenart für eine im Larvenstadium befindliche Spezies der Ordnung der Schmetterlinge die Verpuppungszeit gewisser R-en GWB B15,97,5 Schill…

Raupenbär

RhWB

raupen·baer

Raupen-bär raupbEr Ottw-Wiebelsk m.: langbehaarte Raupe, bes. R. des Bärenspinners.

Raupendemonstration

GWB

raupen·demonstration

Raupendemonstration für einen insektenkundlichen (mit Präparaten anschaulicher gemachten) Vortrag über Schmetterlingslarven GWB B11,209,5 GH…

Raupendreisser

RhWB

raupen·dreisser

Raupen-dreisser , Raupen-drisser -dresər Sieg-ODollend , Kuxenbg ; -drītər Düss-Eller Hucking Lintorf , Erk-Stdt ; -īt-, –it- Mörs m.: dicke…

raupenei

DWB

raupe·nei

raupenei , n. ei eines schmetterlings, aus welchem eine raupe auskriecht. Campe.

Raupeneier

RhWB

raupen·eier

Raupen-eier Verbr. Pl.: Schmetterlingseier, aus denen Raupen auskriechen.

raupeneisen

DWB

raupen·eisen

raupeneisen , raupeisen , n. eiserne scheere zum wegschneiden der raupennester von den bäumen: raupeisen forfex erucaria Frisch 2, 93 b ; bi…

raupenfarbig

DWB

raupen·farbig

raupenfarbig , adj. von der farbe der raupen: französische raupenferbige mäntel. Garg. 57 b .

Raupenfeger

RhWB

raupen·feger

Raupen-feger Duisb m.: Messer am langen Stiel, mit dem man die mit Raupen besetzten Obstbaumzweige abschneidet.

raupe als Zweitglied (30 von 180)

aalraupe

DWB

aal·raupe

aalraupe , f. gadus lota, sonst auch aalruppe, aalquappe, rufolke, nnl. puitaal, aalpuit, ein dem aal ähnlicher fisch, der wahrscheinlich fü…

Afterraupe

Campe

after·raupe

Die Afterraupe , Mz. die — n, eine Benennung der Raupen mit mehr als 18 Füßen.

bärenraupe

DWB

baeren·raupe

bärenraupe , f. die grosze, rauhbehaarte raupe des bären, phalaena caja, eines nachtschmetterlings. man sagt auch schlechthin der rothe, der…

Baumraupe

RhWBN

baum·raupe

Baum-raupe (s. S.) Kobl-Neuend , Köln-Hermülh , Geilk-Lindern , Grevbr-Korschenbr f.: Raupenart, Baumwickler.

Bleygraupe

Adelung

bley·graupe

Die Bleygraupe , plur. die -n, in den Naturalien-Cabinetten, kleine weiße Steine, welche bleyhaltig sind. S. Adelung Graupe .

Brombeerenraupe

PfWB

brombeeren·raupe

Brombeeren-raupe f. : 'Raupe des Brombeerspinners', Brembeereraup [KU-Thaleischw]. Syn. s. PfWB Katzenspur . —

Bärenraupe

Herder

bär·en·raupe

Bärenraupe , die große, rauhbehaarte Raupe der phalaena caja , eines Nachtschmetterlings.

dillraupe

DWB

dill·raupe

dillraupe , f. die raupe des fenchelfalters, die auf dem dill sich aufhält, eruca viridis nigris circulis in anetho Frisch 1, 197 c .

dornraupe

DWB

dorn·raupe

dornraupe , f. die dornraupen haben ästige dornen auf der haut, wie die raupen der tagfalter, z. b. des trauermantels, des tagpfauenauges, d…

eisengraupe

DWB

eisen·graupe

eisengraupe , f. metallum calciforme, wolfram, körniger thoneisenstein, eisenkern, kerneisen.

erzgraupe

DWB

erz·graupe

erzgraupe , f. aes in minores particulas tritum, grobe erzkörner, wofür man auch blosz graupe sagt.

Fenchelraupe

PfWB

fenchel·raupe

Fenchel-raupe f. : 'Raupe, die auf der Fenchelpflanze lebt' (?), -raup [ LU-Opp ]. —

Gabelraupe

PfWB

gabel·raupe

Gabel-raupe f. : 'Raupe des Ringelspinners, die sich in Astgabelungen einspinnt', -raup [ LU-Opp ]. SHW Südhess. II 1047 . —